Techniken und Werkzeuge

Paartherapie · Kapitel 5

Schwebende Objekte, metaphorische Verfahren und Interventionsstrategien

Wenn das Gespräch an Kraft verliert, das gegenseitige Verständnis stockt oder das System sich in fruchtlosen Wiederholungen festfährt, wird es entscheidend, sich auf kreative Techniken und symbolische Werkzeuge stützen zu können, um den therapeutischen Prozess wieder in Gang zu bringen.

Ein Überblick über klinische Verfahren

Dieses Kapitel bietet einen Überblick über klinische Verfahren aus der systemischen Tradition, die in der Paar- oder Familientherapie erprobt und bewährt sind. Einige sind zu Klassikern im Werkzeugkasten systemisch arbeitender Fachpersonen geworden (Wappen, Skulptur, Problemkorb), andere sind kühne zeitgenössische Schöpfungen, wie das Spiel der gekreuzten Überzeugungen oder die Systemische Kartusche.

Jedes Werkzeug wird in seiner theoretischen Verankerung und in seiner praktischen Anwendung vorgestellt, anhand von Demonstrationen, klinischen Beispielen und Anpassungsvorschlägen – mit besonderem Augenmerk auf die Bedingungen, unter denen sich ein Werkzeug als wirkungsvoll, passend oder im Gegenteil kontraproduktiv erweisen kann.

„Schwebende“ Objekte (Objets flottants)

All diese Objekte haben gemeinsam, dass sie schwebend sind: Sie zirkulieren im therapeutischen Raum, entziehen sich der rein verbalen Logik und ermöglichen eine symbolische Ko-Konstruktion von Sinn – durch Spiel, Geste, Bild oder Metapher.

Der rote Faden des Kapitels

Ob Sie am Anfang eines Therapieprozesses stehen oder vor einer Blockade: Diese Werkzeuge bieten strategische und feinfühlige Ansatzpunkte, um die Allianz zu stärken, Widerstände zu umgehen oder die Intelligenz der Beziehung wieder zu wecken.

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