Eine strukturierte Weiterbildung, um ein solides konzeptuelles, klinisches und technisches Fundament in systemischer Paartherapie zu erwerben.
Robert Neuburger teilt hier die Grundlagen seines Denkens, seine Lesart der Paarbindung und seine ganz eigene Art, mit Paaren zu arbeiten. Der Kurs ist so aufgebaut, dass er das Wesentliche klar vermittelt, ohne die klinische Komplexität zu verflachen. Die Lehrenden sprechen Französisch, die Videos sind deutsch untertitelt.
In Zusammenarbeit mit Julien Besse verbindet die Weiterbildung didaktische Beiträge, pädagogische Einordnungen, konkrete Werkzeuge und nachbesprochene Simulationen fiktiver Gespräche. Sie wurde konzipiert, um einen echten Kompetenzzuwachs zu unterstützen, der direkt in der Praxis nutzbar ist.
Sie beginnen ab dem Kauf, gehen in Ihrem eigenen Tempo voran, kehren so oft wie nötig zu den Sequenzen zurück und profitieren ohne zusätzliche Kosten von künftigen Aktualisierungen.
Alles ab dem Kauf inklusive • Unbegrenzter und wachsender Zugang
Der Kurs klärt die konzeptuellen Grundlagen der systemischen Paartherapie und ermöglicht den Einstieg in den Ansatz mit einer strukturierten Sicht statt mit einer Anhäufung isolierter Techniken.
Die Inhalte behandeln sehr konkrete Fragen: Therapieanfrage, therapeutischer Rahmen, Konflikte, Trennung, Sexualität, Plastizität des Systems, Widerstände und Schwierigkeiten von Paaren in der Sitzung.
Die Simulationen fiktiver Gespräche und die klinischen Nachbesprechungen geben Einblick in die Überlegungen des Therapeuten, seine Intentionen und seine Anpassungen, was das Lernen deutlich übertragbarer macht.
Diese Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen oder angehende Fachpersonen, die eine klare und ernsthafte Grundlage in Paartherapie erwerben möchten.
Robert Neuburger, international renommierter Psychiater, Psychoanalytiker und Paartherapeut, teilt hier seine grundlegenden Konzepte, seine klinische Haltung und seine Art, mit Paaren zu arbeiten.
Begleitet wird er von Julien Besse, systemischem Psychologen und Dozenten, der für eine klare, aktuelle und direkt aufnehmbare pädagogische Strukturierung sorgt.
Der Kurs wird zudem durch die Mitwirkung von Yara Doumit, Isabelle Duret, Ivy Daure und Julie Nicol bereichert.
Der Kurs führt Sie von den historischen und konzeptuellen Grundlagen bis zu den Interventionswerkzeugen und Gesprächssimulationen, um Verständnis, Haltung und Praxis zu verbinden.
Alle Teilnehmenden profitieren von den regelmäßigen Aktualisierungen des Programms. Dazu gehören neue gefilmte Simulationen, ergänzende thematische Videos, Praxisblätter, Vorlagen und Beiträge weiterer eingeladener Expertinnen und Experten.
Die Idee ist einfach: Sie kaufen keinen Wegwerfinhalt, sondern eine Ressource, die sich weiter bereichert.
Diese Weiterbildung wurde noch nicht evaluiert. Die Zahl der ausgebildeten Teilnehmenden und die Zufriedenheitswerte werden hier nach der ersten Evaluation veröffentlicht.
Sofortiger Zugang nach der Zahlung über Ihren Online-Bereich. Produktblatt aktualisiert am 1. Oktober 2026.
Für Ihre Finanzierung über OPCO (französische Kompetenzoperatoren) oder FIFPL (französischer Weiterbildungsfonds für freie Berufe) benötigen Sie das Weiterbildungsprogramm im PDF-Format und ein individuelles Angebot. Laden Sie das offizielle Programm herunter – Ziele, angestrebte Kompetenzen, detaillierter Inhalt und Modalitäten – und fordern Sie Ihr Angebot über das Kontaktformular an.
Weiterbildungsvertrag und Bescheinigungen auf Anfrage: contact@complexe-systemique.com
Diese Weiterbildung ist für alle gedacht, die solide Grundlagen in Paartherapie erwerben möchten, gestützt auf klare Vermittlung, fiktive Fälle, konkrete Werkzeuge und einen dauerhaften Zugang.
Dieses erste Kapitel legt das Fundament, auf dem sich die gesamte Weiterbildung entfaltet. In drei einander ergänzenden Sequenzen lädt Robert Neuburger uns ein, zu verstehen, warum und wie sich die Paartherapie als eigenständige Praxis etabliert hat, unterschieden von der Familientherapie und der Eheberatung.
Er beschreibt dabei auch die Haltung, in der er diese Weitergabe anbietet: nicht als Gebrauchsanweisung, sondern als Teilen von Werkzeugen, die sich alle entsprechend ihrem eigenen Stil, ihrer klinischen Arbeit und ihren Werten aneignen können.
In einer zugleich historischen, systemischen und existenziellen Lesart behandelt dieses Kapitel:
Ein gründlicher und engagierter Einstieg, der von Anfang an die heutigen Herausforderungen der Paartherapie benennt und die Weiterbildung in einen Dialog zwischen Erfahrung, Ethik und therapeutischer Freiheit stellt.
Dieses zweite Kapitel erkundet die grundlegenden Dynamiken des heutigen Paares, an der Schnittstelle von Emotionalem, Symbolischem und Pragmatischem. Robert Neuburger entwickelt darin eine systemische Lesart des Prozesses, in dem sich die Paarbindung bildet, in drei großen Schritten.
Das Paar von heute bildet sich in einem neuartigen kulturellen und sozialen Kontext: Vielfalt der Konstellationen, Rückgang spontaner Bindungsbereitschaft, zunehmende Individualisierung … lauter Faktoren, die die Art und Weise verändern, „ein Paar zu sein“.
Was Neuburger den Gründungsmythos nennt: eine imaginäre Erzählung, die der Begegnung einen besonderen Sinn verleiht und dem Paar eine symbolische Legitimität gibt.
Die Kompatibilität (Werte, Familien, Vorhaben, Wohnorte …), die für den Aufbau einer dauerhaften Bindung ebenso entscheidend ist – mit dem Aufkommen des Vor-Paares, jener Zwischenphase, in der man zusammenlebt, um die Beziehung zu erproben.
Die grundlegenden Spannungen des Paares: zwischen Romantik und Klarsicht, zwischen dem Wunsch nach einem tragenden „Wir“ und dem Anliegen, die eigene Freiheit zu bewahren. Eine wesentliche Grundlage, um die klinischen Fragen der folgenden Kapitel zu verstehen.
Dieses zentrale Kapitel erkundet die inneren Mechanismen des Paares, seine strukturierenden Kräfte, seine verletzlichen Zonen und die vielfältigen Weisen, in denen Paare versuchen, ein dauerhaftes und lebendiges „Wir“ aufzubauen. Es stützt sich zugleich auf das Denken von Robert Neuburger, auf die klinischen Beiträge der systemischen Therapie und auf die spezifischen didaktischen Weiterentwicklungen des Complexe Systémique.
Wir entdecken darin zunächst die grundlegenden Erwartungen, die der Paarbindung zugrunde liegen, oft asymmetrisch oder unausgesprochen, aber dennoch entscheidend. Das Paar baut sich als intimes Territorium auf, dessen Landkarte ebenso emotional wie symbolisch ist – mit den sechs Formen von Intimität, die jede Beziehung auf ihre Weise verbindet: emotional, kreativ, alltäglich, intellektuell, existenziell und sexuell.
Dieses Kapitel bietet außerdem eine exklusive Vertiefung: eine eigenständige Typologie der Paarrituale in drei Kategorien (gewöhnliche, konstitutive, performative), entwickelt von Julien Besse und vorgestellt in der Weiterbildung „Les Rituels dans le couple: Ressources, Réparations et Réinventions“.
Die Schlüssel, um zu verstehen, was ein Paar zusammenhält … oder ins Wanken bringt: die Spannungen zwischen persönlichen Bestrebungen, symbolischen Regulierungen und gemeinsamem Aufbau. Eine wertvolle Grundlage, um die eigene Lesart von Paardynamiken zu verfeinern und das eigene Interventionsrepertoire zu erweitern.
Paartherapie ist nicht einfach die Begegnung zwischen zwei leidenden Menschen und einer wohlwollenden Fachperson. Sie ist ein besonderer, anspruchsvoller, oft verwirrender Raum, in dem sich die Konflikte der Gegenwart, das Erbe der Vergangenheit, enttäuschte Träume und widersprüchliche Erwartungen verflechten. In diesem Feld zu intervenieren erfordert großes klinisches Feingefühl, ethische Klarheit und strategische Flexibilität. Robert Neuburger führt uns hindurch, mit der klinischen Präzision, der anthropologischen Klarsicht und dem leisen Humor, die ihn auszeichnen – ganz nah an der Wirklichkeit der Praxis, fern von starren Handbüchern oder mechanischen Protokollen.
Ein Eintauchen in reale Sitzungen, mit den Worten des Therapeuten, seinen Zweifeln, seinen Anpassungen, seinen Vorschlägen – und eine Einladung, Ihre eigene Haltung zu entwickeln, Ihren Blick zu schärfen und sich die Konzepte flexibel, verkörpert und kontextbezogen anzueignen.
Wenn das Gespräch an Kraft verliert, das gegenseitige Verständnis stockt oder das System sich in fruchtlosen Wiederholungen festfährt, wird es entscheidend, sich auf kreative Techniken und symbolische Werkzeuge stützen zu können, um den therapeutischen Prozess wieder in Gang zu bringen.
Dieses Kapitel bietet einen Überblick über klinische Verfahren aus der systemischen Tradition, die in der Paar- oder Familientherapie erprobt und bewährt sind. Einige sind zu Klassikern im Werkzeugkasten systemisch arbeitender Fachpersonen geworden (Wappen, Skulptur, Problemkorb), andere sind kühne zeitgenössische Schöpfungen, wie das Spiel der gekreuzten Überzeugungen oder die Systemische Kartusche.
Jedes Werkzeug wird in seiner theoretischen Verankerung und in seiner praktischen Anwendung vorgestellt, anhand von Demonstrationen, klinischen Beispielen und Anpassungsvorschlägen – mit besonderem Augenmerk auf die Bedingungen, unter denen sich ein Werkzeug als wirkungsvoll, passend oder im Gegenteil kontraproduktiv erweisen kann.
All diese Objekte haben gemeinsam, dass sie schwebend sind: Sie zirkulieren im therapeutischen Raum, entziehen sich der rein verbalen Logik und ermöglichen eine symbolische Ko-Konstruktion von Sinn – durch Spiel, Geste, Bild oder Metapher.
Ob Sie am Anfang eines Therapieprozesses stehen oder vor einer Blockade: Diese Werkzeuge bieten strategische und feinfühlige Ansatzpunkte, um die Allianz zu stärken, Widerstände zu umgehen oder die Intelligenz der Beziehung wieder zu wecken.