KI-gestützte Übersetzung

Diese Fassung wurde von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt. Im Zweifelsfall ist die Originalfassung maßgeblich.

Journal of Child and Family Studies · Trauer

Die Rolle elterlicher Expressed Emotion und verlustspezifischer elterlicher Reaktionen für verlustbezogene Outcomes von Kindern nach traumatischem Verlust: eine beobachtende Mixed-Methods-Studie

Wenn ein Kind einen nahestehenden Menschen bei einem Verkehrsunfall verliert, spielt es dann eine Rolle, wie sein Elternteil über den Verlust spricht? Ein niederländisches Forschungsteam hat zwanzig Eltern-Kind-Dyaden beobachtet, die gemeinsam über den Tod sprachen. Elterliche Kritik geht mit mehr Depression und posttraumatischem Stress beim Kind einher, positive Bewertungen des Verlusts mit weniger Depression und besserer Lebensqualität.

Verfassende Iris van Dijk, Lonneke I. M. Lenferink, Lisanne Asberg, Jos de Keijser und Paul A. Boelen (Department of Clinical Psychology, Utrecht University; Department of Clinical Psychology and Experimental Psychopathology, University of Groningen; Department of Psychology, Health & Technology, University of Twente; ARQ National Psychotrauma Centre, Diemen, the Netherlands)Erstveröffentlichung Journal of Child and Family Studies, 28. September 2026Übersetzung Complexe Systémique, inoffizielle KI-gestützte Übersetzung

Inoffizielle deutsche Übersetzung von The Role of Parental Expressed Emotion and Loss-Specific Parental Responses in Children’s Loss-Related Outcomes Following Traumatic Loss: A Mixed-Methods Observational Study von Iris van Dijk, Lonneke I. M. Lenferink, Lisanne Asberg, Jos de Keijser und Paul A. Boelen, erschienen in Journal of Child and Family Studies (Springer) (2026), doi: 10.1007/s10826-026-03380-4, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt. Die Erklärungen am Ende des Artikels sind in den Anmerkungen zusammengefasst; das ergänzende Online-Material wird nicht wiedergegeben. Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.

Elterliche Kritik kann als schädlicher Faktor für Depression und posttraumatischen Stress wirken.

Iris van Dijk, Lonneke I. M. Lenferink, Lisanne Asberg, Jos de Keijser und Paul A. Boelen

Zusammenfassung

Es gibt eine wachsende Literatur zum Einfluss elterlichen Erziehungsverhaltens auf die psychischen Outcomes trauernder Kinder. Die meisten Studien konzentrieren sich auf ein breit verstandenes positives Erziehungsverhalten (z. B. Wärme). Die Forschung zu elterlicher Expressed Emotion (EE) (d. h. fehlende emotionale Unterstützung, verstärkte Intrusivität, Gereiztheit und Kritik) und zu verlustspezifischen elterlichen Reaktionen (z. B. positive oder negative elterliche Bewertungen im Zusammenhang mit dem Verlust oder der verlorenen Person) ist nach wie vor begrenzt. Diese Studie untersuchte, wie elterliche EE und verlustspezifische elterliche Reaktionen mit verlustbezogenen Outcomes von Kindern (d. h. anhaltende Trauer, Depression und posttraumatischer Stress (PTS) sowie gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL)) im Kontext eines traumatischen Verlusts zusammenhängen. Teilgenommen haben zwanzig Eltern-Kind-Dyaden, die bei einem Verkehrsunfall einen nahestehenden Menschen verloren hatten (die Kinder und Jugendlichen waren 8–18 Jahre alt (Mdn = 13.50), 55% hatten einen Elternteil verloren). Die Eltern füllten den Fragebogen Level of Expressed Emotion aus. Verlustspezifische elterliche Reaktionen – Bewertungen und Bewältigungsstrategien – wurden während einer 20-minütigen Eltern-Kind-Interaktion über den Verlust kodiert. Die verlustbezogenen Outcomes der Kinder wurden mithilfe interviewgestützter Selbstauskunftsratings erhoben. Wir nahmen an, dass eine höhere elterliche EE und negative verlustspezifische elterliche Reaktionen mit ungünstigeren Outcomes bei den Kindern verbunden sein würden, während positive verlustspezifische elterliche Reaktionen das umgekehrte Muster zeigen würden. Bayessche Kendall-τ-Korrelationen zeigten, dass elterliche Kritik positiv mit Depression und PTS der Kinder zusammenhing und dass positive verlustspezifische Bewertungen negativ mit Depression und positiv mit HRQoL der Kinder zusammenhingen. Auch wenn der geringe Umfang der Studie eine vorsichtige Interpretation erfordert, deuten die Befunde darauf hin, dass elterliche Kritik schädlich sein kann, während verlustbezogene positive Bewertungen für bestimmte verlustbezogene Outcomes förderlich zu sein scheinen.

Schlüsselwörter: Eltern-Kind-Kommunikation, Erziehungsverhalten, Traumatischer Verlust, Anhaltende Trauer, Posttraumatischer Stress

Highlights

  • Die Mixed-Methods-Studie nutzte in Eltern-Kind-Dyaden sowohl Selbstauskunfts- als auch Beobachtungsmethoden, um elterliches Verhalten zu untersuchen.
  • Elterliche Kritik ist bei trauernden Kindern mit stärkerer Depression und stärkerem posttraumatischem Stress verbunden.
  • Verlustspezifische positive Bewertungen der Eltern gehen bei Kindern mit geringerer Depression und höherer gesundheitsbezogener Lebensqualität einher.
  • Diese Studie liefert Anhaltspunkte für künftige Forschung zu Dimensionen elterlichen Verhaltens und verlustbezogenen Outcomes von Kindern.

Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen bei Verkehrsunfällen verlieren – auf die weltweit jährlich rund 1,19 Millionen Todesfälle entfallen (Foreman et al., 2018; World Health Organization [WHO], 2023) –, sind mit einer plötzlichen und gewaltsamen Form des Verlusts konfrontiert. Solche traumatischen Verluste können Risiken für die psychische Anpassung von Kindern bergen; insbesondere bei plötzlichen und unerwarteten Todesfällen wird Trauer in der Kindheit mit langanhaltenden psychischen Folgen in Verbindung gebracht (Berg et al., 2016; Melhem & Brent, 2016; Melhem et al., 2008). Eine mögliche Folge ist anhaltende Trauer (PG, engl. prolonged grief), die mit Trennungsschmerz und Symptomen wie Einsamkeit und emotionaler Taubheit einhergeht. Die PG-Störung ist im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition, Text Revision (DSM-5-TR; American Psychiatric Association [APA], 2022) anerkannt; ihre Symptome verursachen mindestens sechs Monate (bei Erwachsenen 12 Monate) nach dem Verlust eine erhebliche Beeinträchtigung. Traumatischer Verlust wird bei Kindern zudem mit einem erhöhten Risiko für Symptome von Depression und posttraumatischem Stress (PTS) in Verbindung gebracht (Boelen et al., 2023; Melhem et al., 2011).

Aus kognitiv-behavioraler Sicht lässt sich Psychopathologie nach traumatischem Verlust teilweise durch ein Gefühl der Unwirklichkeit des Verlusts, negative Kognitionen, katastrophisierende Fehlinterpretationen von Trauerreaktionen und Vermeidungsverhalten erklären (Boelen et al., 2006). Bei trauernden Erwachsenen vermitteln solche Prozesse nachweislich die Zusammenhänge zwischen gewaltsamem Verlust und Symptomen von PG, Depression und PTS (Boelen et al., 2015). Trotz der hohen Zahl tödlicher Verkehrsunfälle und der möglichen psychischen Risiken für trauernde Kinder ist die Forschung zu ihren Auswirkungen auf Kinder nach wie vor begrenzt (Huang et al., 2016).

Erziehungsverhalten und Trauer

Trauer findet häufig in einem zwischenmenschlichen Kontext aus Freundschaften, Kultur und Familie statt (Alvis et al., 2023; Kaplow et al., 2013). Im familiären Kontext geht positives Erziehungsverhalten, das durch Wärme, konsequente Disziplin und emotionale Unterstützung gekennzeichnet ist, mit besseren psychischen Outcomes bei trauernden Kindern einher (Haine et al., 2008; Kwok et al., 2005; Morris et al., 2016; Shapiro et al., 2014). Interventionen, die positives Erziehungsverhalten stärken, verringern nachweislich auch die psychischen Symptome von Kindern (Sandler et al., 2018).

Bemerkenswerterweise kann ungünstiges Erziehungsverhalten in Kontexten, in denen Kinder potenziell traumatische Ereignisse (PTE) bewältigen müssen, eine größere Rolle spielen als positives Erziehungsverhalten (Afzal et al., 2023). Elterliche Expressed Emotion (EE) könnte dabei besonders wichtig sein. EE im Erziehungskontext spiegelt das emotionale Klima der Eltern-Kind-Interaktionen wider; eine höhere EE steht für mehr Kritik, Feindseligkeit und emotionale Überinvolviertheit gegenüber dem Kind (Fahrer et al., 2022; Peris & Miklowitz, 2015). Eine höhere EE wird durchgängig mit einer Reihe psychischer Probleme bei Kindern in Verbindung gebracht, darunter affektive Störungen und Angststörungen (Fahrer et al., 2022; Peris & Miklowitz, 2015). Dies könnte teilweise daran liegen, dass eine höhere EE als Stressor wirken und mit der Vulnerabilität und Stressreaktivität des Kindes interagieren kann (Fahrer et al., 2022). Im Kontext eines traumatischen Verlusts kann dies besonders relevant sein, da Kinder infolge eines plötzlichen und gewaltsamen Verlusts bereits erhöhten Stress und erhöhte Vulnerabilität erleben können, während sich überlagernde Trauma- und Verlusterinnerungen die emotionalen Reaktionen der Eltern zusätzlich belasten können (Layne et al., 2017). Die Forschung zum Zusammenhang zwischen elterlicher EE und verlustbezogenen Outcomes von Kindern ist nach wie vor begrenzt. Die Untersuchung dieses Zusammenhangs ist aus theoretischen wie aus klinischen Gründen wichtig, da Erziehungsverhalten einen potenziell veränderbaren Ansatzpunkt therapeutischer Intervention darstellt (Goodman et al., 2020).

Verlustspezifische elterliche Reaktionen

Elterliche EE umfasst ein breites Muster elterlicher Einstellungen und Verhaltensweisen in der Eltern-Kind-Kommunikation im Allgemeinen. Verlustspezifische elterliche Reaktionen können dagegen sowohl unterstützende als auch ungünstige Reaktionen umfassen, die sich speziell auf die Eltern-Kind-Kommunikation über den Verlust beziehen. Die Forschung zeigt, dass warme, engagierte und feinfühlige verlustspezifische elterliche Reaktionen mit geringeren Symptomausprägungen von PG und Depression bei Kindern einhergehen, deren Vater kürzlich verstorben war (Shapiro et al., 2014). Elterliches verlustspezifisches Vermeidungsverhalten, etwa die Scheu, die verstorbene Person zu erwähnen, oder Unbehagen beim Sprechen über den Verlust, wird dagegen mit erhöhter PG, erhöhtem PTS und erhöhter Depression bei Kindern in Verbindung gebracht (Alvis et al., 2020). Weniger bekannt ist jedoch, ob die Bewertungen des Verlusts durch die Eltern und ihre aktive Förderung von annäherungs- oder vermeidungsorientierter Bewältigung in Gesprächen über den Verlust mit dem psychischen Funktionsniveau der Kinder zusammenhängen.

In der Literatur zu kindlichen Angststörungen und zur PTS-Störung werden diese Prozesse als kognitiv-behaviorale elterliche Reaktionen beschrieben und mit der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Symptome bei Kindern in Verbindung gebracht (z. B. Afzal et al., TS2023; Hiller et al., 2018; Percy et al., 2016). In einer Studie von Hiller et al. (2018) sprachen Eltern mit ihren Kindern über einen Vorfall, nach dem das Kind infolge eines Unfalls in die Notaufnahme gebracht worden war. Das Forschungsteam stellte fest, dass elterliche Beschreibungen des Notfalls als stark bedrohlich mit stärkerem PTS bei den Kindern zusammenhingen, ebenso wie die elterliche Förderung von Vermeidung (z. B. „Ja, lass uns von Bäumen fernbleiben“, nachdem das Kind nach einem Krankenhausaufenthalt wegen eines Sturzes von einem Baum Angst vor dem Klettern geäußert hatte). Solches Vermeidungsverhalten und negative Bewertungen können Kinder daran hindern, sich mit traumabezogenen Reizen auseinanderzusetzen und ihre eigenen negativen Bewertungen zu bearbeiten, wodurch diese elterlichen Reaktionsmuster möglicherweise auf die Kinder übergehen (Afzal et al., 2023; Hiller et al., 2018; Williamson et al., 2017). Diese Befunde stimmen mit kognitiv-behavioralen Modellen der PTS-Störung überein, die die Rolle von Bedrohungsbewertungen und Vermeidungsverhalten bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Symptomen betonen (Ehlers & Clark, 2000). Angesichts der konzeptuellen Überschneidung zwischen dem kognitiv-behavioralen Rahmenmodell der PG-Störung und den Modellen der PTS-Störung (Boelen et al., 2006) könnten elterliche Bewertungen und die Förderung von Bewältigungsverhalten, wie sie in der Interaktion mit dem Kind zum Ausdruck kommen, ebenfalls einen Teil der Variabilität im psychischen Funktionsniveau von Kindern nach einem Verlust erklären. Ob dies der Fall ist, ist jedoch noch wenig erforscht.

Die Forschung untersucht elterliche Reaktionen zunehmend in Echtzeit mit Beobachtungsmethoden. Anders als Selbstauskünfte helfen diese Methoden, feine Nuancen der Eltern-Kind-Interaktion zu erfassen, die sonst unbemerkt bleiben könnten (Marsac & Kassam-Adams, 2016). Beobachtungsverfahren sind zudem zuverlässiger, weil sie den Einfluss subjektiver Verzerrungen und Gedächtnisverzerrungen verringern, die beim Bericht über Eltern-Kind-Interaktionen häufig auftreten, da diese Interaktionen meist kurz und unbewusst ablaufen (Herbers et al., 2017; Morsbach & Prinz, 2006). Der Wert von Beobachtungsmethoden ist angesichts der uneinheitlichen Befunde zum Zusammenhang zwischen Erziehungsverhalten und verlust- bzw. traumabezogenen Outcomes besonders relevant; diese unterscheiden sich häufig je nachdem, ob die Daten aus Eltern- oder Kinderberichten stammen (Afzal et al., 2023; Boelen & Spuij, 2024). Beobachtungsaufgaben, in denen Elternteil und Kind über den Verlust sprechen, wurden eingesetzt, um den elterlichen Gebrauch positiver Emotionswörter und die Qualität wirksamer Kommunikation zu untersuchen (Shapiro et al., 2014; Wardecker et al., 2017). Solche Aufgaben wurden jedoch noch nicht genutzt, um verlustspezifische kognitiv-behaviorale Reaktionen von Eltern zu untersuchen, etwa wie Eltern den Verlust deuten oder Bewältigungsstrategien fördern.

Die vorliegende Studie

Die vorliegende Studie zielte darauf ab, diese Forschungslücken zu schließen, indem sie erstmals und explorativ im Rahmen eines dyadischen Mixed-Methods-Designs untersuchte, wie elterliche EE und verlustspezifische kognitiv-behaviorale elterliche Reaktionen mit den psychischen Outcomes von Kindern nach traumatischem Verlust zusammenhängen. Erstens konzentrierten wir uns auf von den Eltern berichtete Dimensionen elterlicher EE und deren Zusammenhänge mit verlustbezogenen Outcomes der Kinder (d. h. PG und verwandten Outcomes: PTS und Depression sowie gesundheitsbezogene Lebensqualität; HRQoL). Zweitens wollten wir ein bestehendes Kodierschema (Hiller et al., 2018) anpassen, um verlustspezifische elterliche Reaktionen auf der Grundlage früherer Forschung zu kategorisieren. Dazu gehören kognitiv-behaviorale elterliche Reaktionen auf den Verlust: die Förderung von Bewältigungsstrategien (d. h. Vermeidung oder Annäherung) und der Ausdruck von Bewertungen (d. h. positiv oder negativ). Anschließend untersuchten wir, wie diese verlustspezifischen elterlichen Reaktionen mit verlustbezogenen Outcomes der Kinder zusammenhängen.

Wir erwarteten, dass hohe Ausprägungen der EE-Dimensionen (d. h. fehlende emotionale Unterstützung, mehr Intrusivität, mehr Gereiztheit und mehr Kritik) sowie elterliche Förderung von Vermeidung und negative elterliche Bewertungen positiv mit PG, Depression und PTS der Kinder und negativ mit ihrer HRQoL zusammenhängen würden. Weiter nahmen wir an, dass elterliche Förderung von Annäherung und positive Bewertungen negativ mit PG, Depression und PTS der Kinder und positiv mit ihrer HRQoL zusammenhängen würden. Angesichts der begrenzten Forschung in diesem Bereich hatten wir keine spezifischen Erwartungen zum relativen Beitrag der EE-Dimensionen und der verlustspezifischen Reaktionen zur Erklärung von Unterschieden in den Outcomes der Kinder.

Methoden

Teilnehmende und Vorgehen

Diese Studie wurde in den Niederlanden durchgeführt und ist Teil des niederländischen Projekts „TrafVic Kids“, das sich mit den psychischen Folgen des Verlusts eines nahestehenden Menschen bei einem Verkehrsunfall und mit der anschließenden Versorgung befasst. Das Ethikvotum wurde von der Ethikkommission der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Universität Utrecht erteilt (ID-Nummer: 21-0140). Teilnehmende waren Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren sowie ihre Eltern, die mindestens sechs Monate zuvor einen nahestehenden Menschen bei einem Verkehrsunfall verloren hatten. Die Rekrutierung umfasste verschiedene Strategien, etwa die Kontaktaufnahme mit Teilnehmenden eines ähnlichen Projekts mit trauernden Erwachsenen, Ansprache über soziale Medien, Einrichtungen der psychischen Gesundheitsversorgung, klinisch Tätige, (Peer-)Unterstützungsorganisationen und Schulen, Schneeballverfahren sowie einen Online-Fragebogen, der über eine Website zum Thema Trauer zugänglich war.

Jeweils ein Elternteil nahm gemeinsam mit seinem Kind an der Studie teil. Eltern konnten mehrfach teilnehmen, wenn mehr als ein Kind teilnahm. Die aktive informierte Einwilligung wurde von den Kindern (ab 12 Jahren) und ihren Eltern oder Sorgeberechtigten (wenn das Kind 15 Jahre oder jünger war) eingeholt. Die Kinder nahmen an einem bis zu 90-minütigen Online-Interview über Microsoft Teams teil, das die unten beschriebenen Messinstrumente umfasste. Die Eltern füllten Online-Messinstrumente aus, die ebenfalls unten beschrieben werden. Im letzten Teil des Interviews nahmen die Eltern-Kind-Dyaden an einer gemeinsamen Erzählaufgabe teil.

Messinstrumente

Expressed Emotion, erhoben bei den Eltern mittels Selbstauskunft

Zur Erfassung elterlicher EE wurde die Elternversion des Fragebogens Level of Expressed Emotion (LEE; Cole und Kazarian (1988) eingesetzt. Der LEE umfasst 38 Items. Die Eltern wurden gebeten, auf einer vierstufigen Skala von 1 = trifft nicht zu bis 4 = trifft zu einzuschätzen, wie genau jede Aussage ihr Verhalten gegenüber ihrem Kind in den letzten drei Monaten beschreibt. Nahmen Eltern mit mehreren Kindern teil, wurden sie gefragt, ob sich ihre Antworten zwischen den Kindern unterschieden. War dies nicht der Fall, wurden für alle Kinder dieselben Antworten zu den EE-Dimensionen verwendet. Einige Items werden bei der Auswertung umkodiert. Höhere Werte spiegeln eine stärker wahrgenommene Ausprägung der EE-Dimensionen wider: fehlende emotionale Unterstützung (19 Items, z. B. „Ich habe Verständnis, wenn mein Kind einen Fehler macht“, nach Umkodierung), Intrusivität (7 Items, z. B. „Ich muss alles über mein Kind wissen“), Gereiztheit (7 Items, z. B. „Ich werde gereizt, wenn etwas nicht gut läuft“) und Kritik (5 Items, z. B. „Ich versuche, mein Kind zu verändern“). In unseren Analysen berücksichtigten wir alle vier EE-Dimensionen. Frühere Forschung hat bestätigt, dass der LEE robuste psychometrische Eigenschaften aufweist (Hale et al., 2011). In dieser Studie betrug Cronbachs Alpha für die vier Dimensionen des LEE: 0.68 für fehlende emotionale Unterstützung, 0.90 für Intrusivität, 0.80 für Gereiztheit und 0.63 für Kritik.

Verlustspezifische elterliche Reaktionen, erhoben mittels einer gemeinsamen Erzählaufgabe

Eltern und Kinder führten ein Gespräch über den Tod eines nahestehenden Menschen infolge eines Verkehrsunfalls. Es wurde dasselbe Vorgehen wie bei Hiller et al. (2018) verwendet, mit geringfügigen Anpassungen an den Kontext des Verlusts eines nahestehenden Menschen bei einem Verkehrsunfall. Die Dyaden wurden angewiesen, das Gespräch mit den Momenten unmittelbar vor dem Ereignis zu beginnen und alle späteren Einzelheiten einzubeziehen, die sie für wichtig hielten. Anschließend erhielten sie elf Impulse (z. B. „Was hast du in dem Moment gedacht, als du gehört hast, dass ____ gestorben ist?“). Es gab keine Zeitbegrenzung. Im Durchschnitt dauerte die Aufgabe etwa 20 min. Die forschende Person war während der Aufgabe nicht anwesend, aber über die Chatfunktion erreichbar, um die Impulse zu senden und Fragen zu beantworten. Vor der Aufgabe wurden beide Mitglieder der Dyade gebeten, ihren aktuellen emotionalen Zustand auf zwei visuellen Analogskalen von 0–10 einzuschätzen (d. h. nicht belastet – sehr belastet und entspannt – aufgewühlt/gestresst). Nach der Aufgabe kehrte die forschende Person in das virtuelle Meeting zurück und bat Elternteil und Kind, ihren emotionalen Zustand erneut einzuschätzen. Diese Information diente ausschließlich dazu, auf verstärkte emotionale Reaktionen zu achten und bei Bedarf Unterstützung anzubieten, und wurde nicht für die Analysen verwendet. Das vollständige Vorgehen ist unter https://osf.io/bszdk beschrieben.

Anhaltende Trauer bei Kindern

PG bei Kindern wurde mit dem TGI-K-CA (Van Dijk et al., 2023) erfasst. Dieses Interview mit 16 Items dient dem Screening auf eine PG-Störung nach den Kriterien sowohl des DSM-5-TR als auch der ICD-11. In dieser Studie wurden die elf Items verwendet, die den DSM-5-TR-Symptomen entsprechen (ohne D-Kriterium). Für die beiden Items, die emotionalen Schmerz erfassen, wurde der jeweils höhere Wert herangezogen, um das Symptom „Intensiver emotionaler Schmerz“ abzubilden. Die Kinder schätzten die Häufigkeit jedes Symptoms im vergangenen Monat auf fünfstufigen Likert-Skalen ein (1 = nie, 5 = immer). Ein Beispielitem lautet: „Hast du dich im letzten Monat wegen des Todes von ____ sehr allein gefühlt?“. Die Werte reichen von 10 bis 50 (ohne das Item zur funktionalen Beeinträchtigung). Eine wahrscheinliche PG-Störung kann angenommen werden bei einem Wert ≥ 3 (in Übereinstimmung mit früherer Forschung, z. B. Heeke et al., 2023; Lenferink et al., 2017) auf mindestens einem Item, das das B-Kriterium abbildet, auf mindestens drei der acht Items, die die acht Symptome des C-Kriteriums abbilden, und auf dem Item, das das D-Kriterium abbildet. Cronbachs Alpha für die DSM-5-TR-Items betrug 0.92.

Depression bei Kindern

Zur Erfassung von Depression bei Kindern wurde der Patient Health Questionnaire-9 Modified for Teens (PHQ-9 M; Aggarwal et al., 2017) eingesetzt. Das Instrument umfasst neun Items, die jeweils ein DSM-IV-Symptom der Major Depression (MDD) abbilden. Der PHQ-9 M wurde von zwei unabhängigen übersetzenden Personen im Hin- und Rückübersetzungsverfahren aus dem Englischen ins Niederländische übertragen (siehe: https://osf.io/5xuaf). Die Kinder schätzten ein, in welchem Ausmaß sie ein Symptom in der vergangenen Woche erlebt hatten (zum Beispiel „Hattest du wenig Interesse oder Freude an Tätigkeiten?“). Die Antworten erfolgen auf einer vierstufigen Likert-Skala von 0 = überhaupt nicht bis 3 = fast jeden Tag. Die Werte reichen von 0 bis 27. Ein Cut-off-Wert von 11 kann bei Jugendlichen auf eine wahrscheinliche MDD hinweisen (Richardson et al., 2010). Der PHQ-9 M weist angemessene psychometrische Eigenschaften auf (Nandakumar et al., 2019). In der vorliegenden Studie betrug Cronbachs Alpha 0.82.

Posttraumatischer Stress bei Kindern

PTS der Kinder wurde mit der Child PTSD Symptom Scale for DSM-5 – Self Report (CPSS-5-SR; Foa et al., 2018) gemessen. Dieser Fragebogen mit 27 Items umfasst 20 Items zu Symptomen der PTS-Störung nach DSM-5 und sieben Items zur funktionalen Beeinträchtigung. In dieser Studie wurden nur die PTS-Symptomitems verwendet. Das Instrument wurde von zwei unabhängigen übersetzenden Personen im Hin- und Rückübersetzungsverfahren aus dem Englischen ins Niederländische übertragen (siehe: https://osf.io/6p4sq). Die Kinder schätzten die Häufigkeit eines Symptoms im vergangenen Monat auf einer vierstufigen Likert-Skala ein (0 = überhaupt nicht, 4 = sechsmal oder öfter pro Woche/schwer). Ein Beispiel ist „Schlechte Träume oder Albträume haben“. Die Werte reichen von 0 bis 80. Ein Wert von 31 kann als Cut-off für eine wahrscheinliche PTBS-Klassifikation dienen (Foa et al., 2018). Die Forschung zeigt, dass die CPSS-5-SR gute psychometrische Eigenschaften hat (Foa et al., 2018). In der vorliegenden Studie betrug Cronbachs Alpha 0.93.

Gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) bei Kindern

Die HRQoL der Kinder wurde mit dem KIDSCREEN-27 (Ravens-Sieberer et al., 2007) erfasst. Dieser Fragebogen mit 27 Items erfasst fünf Bereiche der HRQoL: körperliches Wohlbefinden, psychisches Wohlbefinden, Autonomie und Beziehung zu den Eltern, soziale Unterstützung und Freundschaften sowie Schule. Jedes Item erfasst entweder die Häufigkeit von Verhaltensweisen und Gefühlen oder die Intensität von Einstellungen, bezogen auf die vergangene Woche. Die Antwortkategorien reichten je nach Item von 1 = schlecht bis 5 = ausgezeichnet, von 1 = überhaupt nicht bis 5 = sehr oder von 1 = nie bis 5 = immer. Die Werte reichen von 27 bis 135. Höhere Werte zeigen nach Umkodierung von vier negativ formulierten Items eine höhere HRQoL an. Die Forschung zeigt, dass der KIDSCREEN-27 für Kinder und Jugendliche von 8–18 Jahren valide ist und eine gute Test-Retest-Reliabilität und interne Konsistenz aufweist (Ravens-Sieberer et al., 2007). Cronbachs Alpha für den KIDSCREEN-27 betrug in der vorliegenden Studie 0.92.

Demografische und verlustbezogene Variablen

Demografische Variablen (Alter, Geschlecht, Bildungsniveau) wurden erhoben, wobei Eltern und Kinder jeweils Angaben zu sich selbst machten. Verlustbezogene Variablen (z. B. Zeit seit dem Verlust, Art des Verkehrsunfalls) wurden vom Elternteil angegeben.

Datenanalyse

Kodierung verlustbezogener elterlicher Reaktionen

Die Gespräche der gemeinsamen Erzählaufgabe wurden auf Video aufgezeichnet und transkribiert; die elterlichen Äußerungen wurden gemäß dem Kodiermanual von Hiller et al. (2018) in kodierbare Einheiten, sogenannte „Chunks“, unterteilt. Jeder Chunk entsprach einem Satzteil oder einem einzelnen Gedanken. Wir stützten uns zudem auf das von Hiller et al. (2018) entwickelte Kodierschema, das auf etablierten Arbeiten aus dem Bereich kindlicher Angststörungen beruht. Es dient dazu, elterliche Reaktionen auf beängstigende Erfahrungen von Kindern zu kategorisieren, etwa auf solche, die zu einem Besuch in der Notaufnahme führen.

Im Kodierschema werden verlustbezogene elterliche Reaktionen vier übergeordneten Kategorien zugeordnet: (1) Vermeidung, darunter Aussagen, die kognitive oder behaviorale Vermeidung fördern, etwa „Wir müssen nicht darüber reden“; (2) Annäherung, darunter Aussagen, die kognitive oder behaviorale Annäherung fördern, etwa „Darüber zu reden wird helfen“; (3) Negative Bewertungen, darunter Aussagen, die den Verlust oder seine Folgen negativ bewerten, etwa indem dem Kind die Schuld gegeben, äußere Bedrohungen betont oder eine dauerhafte Veränderung wahrgenommen wird, wie in „Ich glaube nicht, dass unsere Familie je wieder so sein wird wie früher.“; und (4) Positive Bewertungen, darunter Aussagen, die Bedrohung herunterspielen, Schuldzuweisung oder Kritik vermeiden, Autonomie fördern oder eine vorübergehende, positive oder keine Veränderung bekräftigen, etwa „Das hast du ganz allein richtig gut bewältigt“. Wir nahmen mehrere Anpassungen am Kodierschema vor, um es auf Trauer nach einem Verkehrsunfall zuzuschneiden. Dazu kombinierten wir ein deduktives Vorgehen (Anwendung des vordefinierten Kodierschemas) mit einem induktiven Vorgehen (Anpassung oder Entwicklung von Codes auf der Grundlage der Daten) (Braun & Clarke, 2006). Das Kodiermanual ist unter https://osf.io/ruqcn abrufbar; ausführlichere Informationen zur Entwicklung des Kodierschemas finden sich im ergänzenden Material A.

Die Kodierung erfolgte in ATLAS.ti 24 (ATLAS.ti Scientific Software Development GmbH, 2024) durch die Erstautorin, in regelmäßigem Austausch mit dem Letztautor zur Verfeinerung des Kodierschemas. Die Interrater-Reliabilität wurde anhand von 25% der Transkripte berechnet, die von der Erstautorin und der (geschulten) Drittautorin kodiert wurden. Als Index der Interrater-Reliabilität wurde Krippendorffs α verwendet, da es – anders als Indizes wie Cohens κ – die Wahrscheinlichkeit zufälliger Übereinstimmung auf Grundlage der Gesamtmuster in den Daten berücksichtigt statt auf Grundlage individueller Präferenzen der Kodierenden (Krippendorff, 2004). Werte ≥ 0.50 galten in Übereinstimmung mit der Forschung zum Traumagedächtnis als akzeptabel (Kozina et al., 2019). Abweichungen wurden durch Diskussion geklärt. Für jedes Transkript wurde die Gesamtzahl elterlicher Chunks (ohne irrelevante Chunks wie „äh“) berechnet und zur Bestimmung der relativen Häufigkeit jeder Kodierkategorie verwendet.

Deskriptive und korrelative Analysen

Für alle Variablen wurden deskriptive Statistiken berechnet, darunter die EE-Dimensionen, verlustspezifische elterliche Reaktionen und die Outcomes der Kinder (Symptome von PTS, PG und Depression sowie HRQoL). Wir berechneten bayessche Kendall-τ-Korrelationen mit den Standard-Priors in JASP 0.18.3 (JASP Team, 2024), um die Zusammenhänge verlustbezogener Outcomes der Kinder mit den EE-Dimensionen sowie mit der relativen Häufigkeit verlustspezifischer elterlicher Reaktionen zu untersuchen. Bayessche Analysen wurden durchgeführt, weil sie bei relativ kleinem Stichprobenumfang genauer sein können als frequentistische Statistik (Natesan, 2015; Van De Schoot et al., 2017). Kendalls τ ist ein nichtparametrisches Korrelationsverfahren, das keine Normalverteilung der Daten voraussetzt (El-Hashash & Hassan, 2022). Werte von τ ≤ 0.20 galten als schwach, τ > 0.20 ≤ 0.34 als moderat und > 0.34 als stark (Gilpin, 1993). Der Bayes-Faktor (BF) diente zur Quantifizierung der Evidenz für die Alternativhypothese (d. h., dass zwischen den beiden betrachteten Variablen ein Zusammenhang besteht). Bei BF = 2 etwa ist die Evidenz für die Alternativhypothese doppelt so groß wie für die Nullhypothese (d. h., dass zwischen diesen beiden Variablen kein Zusammenhang besteht).

Ergebnisse

Stichprobenmerkmale

Tabelle 1 zeigt die Stichprobenmerkmale. Die Stichprobe umfasste 20 Eltern-Kind-Dyaden; die Eltern (87.5% Mütter) hatten ein Medianalter von 46.00 Jahren (SD = 5.57), die Kinder (50% Mädchen) ein Medianalter von 13.50 Jahren (SD = 3.44). Drei Elternteile (15.0%) nahmen mehrfach an der Interaktionsaufgabe teil, jeweils mit einem anderen Kind. Bei den meisten Verlusten handelte es sich für die Kinder um den Tod eines Elternteils (55.0%) oder eines Geschwisterkindes (25.0%) und für die Eltern um den Tod der Partnerin oder des Partners (41.2%) oder eines Kindes (29.4%). Die verstorbenen Personen waren am häufigsten mit dem Auto oder dem Fahrrad unterwegs gewesen. Der Median der seit dem Verlust vergangenen Zeit betrug 42.56 Monate (SD = 52.29). Etwa die Hälfte der Kinder hatte verlustbezogene psychologische Unterstützung erhalten. Kein Elternteil, der mit mehreren Kindern teilnahm, gab für die einzelnen Kinder unterschiedliche Antworten im LEE an. Drei Kinder (15.0%) erfüllten die Kriterien einer wahrscheinlichen PG-Störung, vier (20.0%) die einer wahrscheinlichen PTS-Störung und sieben (35.0%) die einer wahrscheinlichen MDD.

Tabelle 1 Stichprobenmerkmale der Eltern-Kind-Dyaden

  • Demografische Merkmale
  • Geschlecht, n (%)
  • Frau; Elternteile (n = 17)a: 14 (87.5); Kinder (n = 20): 10 (50.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Mann; Elternteile (n = 17)a: 2 (12.5); Kinder (n = 20): 10 (50.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Alter (Jahre), Mdn (SD); Spannweite; Elternteile (n = 17)a: 46.00 (5.57); 33.0–54.0; Kinder (n = 20): 13.50 (3.44); 8–18; Dyaden (n = 20)b: –
  • Bildungc, n (%)
  • Grundschule; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 5 (25.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Weiterführende Schule; Elternteile (n = 17)a: 1 (5.9); Kinder (n = 20): 6 (30.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Berufliche Sekundarbildung; Elternteile (n = 17)a: 4 (23.5); Kinder (n = 20): 3 (15.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Hochschule/Universität; Elternteile (n = 17)a: 11 (64.7); Kinder (n = 20): 4 (20.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Keine; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 2 (10.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Geburtsland
  • Niederlande; Elternteile (n = 17)a: 16 (100.0); Kinder (n = 20): 19 (95.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Anderes; Elternteile (n = 17)a: 0 (0.0); Kinder (n = 20): 1 (5.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Verlustbezogene Merkmale
  • Anzahl der beim Unfall verstorbenen nahestehenden Personen, n (%)
  • Eine; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 15 (88.2)
  • Zwei; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 2 (11.8)
  • Die verstorbene Person ist…d, n (%)
  • Elternteil; Elternteile (n = 17)a: 2 (11.8); Kinder (n = 20): 11 (55.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Großelternteil; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 3 (15.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Geschwister; Elternteile (n = 17)a: 1 (5.9); Kinder (n = 20): 5 (25.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Tante/Onkel; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 1 (5.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Kind; Elternteile (n = 17)a: 5 (29.4); Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: –
  • Partnerin oder Partner; Elternteile (n = 17)a: 7 (41.2); Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: –
  • Ex-Partnerin oder Ex-Partner; Elternteile (n = 17)a: 2 (11.8); Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: –
  • Verkehrsmittel der verstorbenen Person, n (%)
  • Auto; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 5 (29.4)
  • Fahrrad; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 4 (23.5)
  • Motorroller; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 1 (5.9)
  • Zu Fuß; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 3 (17.6)
  • Bus; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 1 (5.9)
  • Flugzeug; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 1 (5.9)
  • Boot; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 1 (5.9)
  • Unfallart, n (%)
  • Alleinunfall; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 2 (11.8)
  • Unfall mit mehreren Fahrzeugen; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 14 (82.4)
  • Kind hat den Unfall miterlebt, n (%)
  • Ja; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 1; Dyaden (n = 20)b: –
  • Nein; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 19; Dyaden (n = 20)b: –
  • Elternteil hat den Unfall miterlebt, n (%)
  • Ja; Elternteile (n = 17)a: 0 (0.0); Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: –
  • Nein; Elternteile (n = 17)a: 16 (100.0); Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: –
  • Weitere Todesopfer beim Unfall, n (%)
  • Ja; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 4 (70.6)
  • Nein; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 12 (70.6)
  • Vorliegen einer Straftat, n (%)
  • Ja, die nahestehende Person war haftbar; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 3 (17.6)
  • Nein; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 4 (23.5)
  • Noch kein Urteil; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 2 (11.8)
  • Verfahren eingestellt; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 3 (17.6)
  • Sonstiges/unbekannt; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 4 (29.5)
  • Monate seit dem Verlust, Mdn (SD); Spannweite; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: 48.20 (52.70); 4.84–192.16
  • Kind erhielt verlustbezogene psychologische Unterstützung, n (%)
  • Ja; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 9 (45.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Nein; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 10 (50.0); Dyaden (n = 20)b: –
  • Elterliche Expressed Emotion (Elternbericht), Mdn (SD)
  • Mangel an emotionaler Unterstützung; Elternteile (n = 17)a: 26 (3.98); Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: –
  • Intrusivität; Elternteile (n = 17)a: 16 (4.80); Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: –
  • Gereiztheit; Elternteile (n = 17)a: 13 (3.53); Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: –
  • Kritik; Elternteile (n = 17)a: 6 (1.48); Kinder (n = 20): –; Dyaden (n = 20)b: –
  • Psychische Folgen bei den Kindern, Mdn (SD)
  • Symptome anhaltender Trauer; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 18.50 (9.12); Dyaden (n = 20)b: –
  • Depressionssymptome; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 7.00 (5.34); Dyaden (n = 20)b: –
  • Posttraumatische Stresssymptome; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 11.00 (15.56); Dyaden (n = 20)b: –
  • Gesundheitsbezogene Lebensqualität; Elternteile (n = 17)a: –; Kinder (n = 20): 107.00 (14.69); Dyaden (n = 20)b: –

aEin Elternteil füllte die quantitativen Messinstrumente nicht aus, daher n = 16
bIn die Berechnungen gehen nur eindeutige Dyaden ein, um Verzerrungen der deskriptiven Statistik zu vermeiden; bei Eltern, die mit mehr als einem Kind teilnahmen, wurden ihre Angaben nur einmal gezählt
cBei Eltern der höchste erreichte Bildungsabschluss; bei Kindern die derzeit besuchte Bildungsstufe
dBezieht sich auf die verstorbenen Personen, deren Verlust in der gemeinsamen Erzählaufgabe besprochen wurde

Zusammenhänge zwischen elterlicher Expressed Emotion und verlustbezogenen Outcomes der Kinder

Bayessche Kendall-τ-Korrelationen (Tabelle 2, Abschn. 1) zeigten, dass von den Eltern berichtete elterliche Kritik starke Zusammenhänge mit Depression (τ = 0.37, BF = 3.07) und PTS (τ = 0.37, BF = 2.92) der Kinder aufwies. Dies spricht dafür, dass diese Zusammenhänge etwa dreimal wahrscheinlicher waren als kein Zusammenhang. Für alle anderen EE-Dimensionen, darunter fehlende emotionale Unterstützung, Intrusivität und Gereiztheit, wiesen die BF mit Werten unter 1.3 auf schwache oder vernachlässigbare Evidenz für Zusammenhänge mit den Outcomes der Kinder hin.

Tabelle 2 Ergebnisse der bayesschen Analysen zu Zusammenhängen zwischen elterlicher Expressed Emotion, verlustspezifischen elterlichen Reaktionen und verlustbezogenen Outcomes der Kinder

  • Elterliche Expressed Emotion (Kendalls τ, BF)
  • Mangel an emotionaler Unterstützung; Mangel an emotionaler Unterstützung: –
  • Intrusivität; Mangel an emotionaler Unterstützung: 0.07, 0.32; Intrusivität: –
  • Gereiztheit; Mangel an emotionaler Unterstützung: 0.34, 2.09; Intrusivität: 0.02, 0.29; Gereiztheit: –
  • Kritik; Mangel an emotionaler Unterstützung: 0.26, 0.87; Intrusivität: 0.04, 0.30; Gereiztheit: 0.03, 0.30; Kritik: –
  • Anhaltende Trauer; Mangel an emotionaler Unterstützung: -0.25, 0.82; Intrusivität: 0.15, 0.44; Gereiztheit: -0.01, 0.29; Kritik: 0.18, 0.50; Anhaltende Trauer: –
  • Depression; Mangel an emotionaler Unterstützung: -0.05, 0.31; Intrusivität: -0.17, 0.49; Gereiztheit: -0.06, 0.31; Kritik: 0.37, 3.07; Anhaltende Trauer: 0.40, 5.16; Depression: –
  • Posttraumatischer Stress; Mangel an emotionaler Unterstützung: -0.31, 1.44; Intrusivität: 0.06, 0.31; Gereiztheit: -0.19, 0.55; Kritik: 0.36, 2.56; Anhaltende Trauer: 0.59, 138.92; Depression: 0.48, 18.53; Posttraumatischer Stress: –
  • Gesundheitsbezogene Lebensqualität; Mangel an emotionaler Unterstützung: -0.28, 1.05; Intrusivität: -0.08, 0.33; Gereiztheit: 0.06, 0.31; Kritik: -0.11, 0.36; Anhaltende Trauer: -0.17, 0.47; Depression: -0.46, 12.96; Posttraumatischer Stress: -0.21, 0.61; Gesundheitsbezogene Lebensqualität: –
  • Verlustspezifische elterliche Reaktionen (Kendalls τ, BF)
  • Vermeidung; Vermeidung: –
  • Negative Bewertungen; Vermeidung: 0.26, 0.95; Negative Bewertungen: –
  • Annäherung; Vermeidung: 0.01, 0.29; Negative Bewertungen: 0.00, 0.29; Annäherung: –
  • Positive Bewertungen; Vermeidung: -0.18, 0.49; Negative Bewertungen: 0.02, 0.29; Annäherung: 0.36, 2.74; Positive Bewertungen: –
  • Anhaltende Trauer; Vermeidung: -0.10, 0.34; Negative Bewertungen: 0.02, 0.29; Annäherung: -0.24, 0.81; Positive Bewertungen: -0.20, 0.58; Anhaltende Trauer: –
  • Depression; Vermeidung: -0.24, 0.81; Negative Bewertungen: -0.05, 0.30; Annäherung: -0.07, 0.31; Positive Bewertungen: -0.36, 2.79; Anhaltende Trauer: 0.40, 5.16; Depression: –
  • Posttraumatischer Stress; Vermeidung: -0.25, 0.86; Negative Bewertungen: -0.12, 0.37; Annäherung: -0.18, 0.52; Positive Bewertungen: -0.22, 0.66; Anhaltende Trauer: 0.59, 138.92; Depression: 0.48, 18.53; Posttraumatischer Stress: –
  • Gesundheitsbezogene Lebensqualität; Vermeidung: -0.07, 0.31; Negative Bewertungen: -0.05, 0.30; Annäherung: -0.05, 0.30; Positive Bewertungen: 0.47, 13.74; Anhaltende Trauer: -0.17, 0.47; Depression: -0.46, 12.96; Posttraumatischer Stress: -0.21, 0.61; Gesundheitsbezogene Lebensqualität: –

Zusammenhänge zwischen verlustspezifischen elterlichen Reaktionen und verlustbezogenen Outcomes der Kinder

Tabelle 3 gibt einen Überblick über die verlustspezifischen elterlichen Reaktionen mit Definitionen, Beispielen, Interrater-Reliabilitäten und relativen Häufigkeiten in der Stichprobe. Über alle Interaktionen hinweg lag die Zahl der Chunks zwischen 133 und 1214 (Md = 322.5; Übersicht pro Dyade im ergänzenden Material B). Während der gesamten Interaktion mit ihrem Kind äußerten die Eltern am häufigsten positive Bewertungen im Zusammenhang mit dem Verlust bzw. der verlorenen Person, gefolgt von negativen Bewertungen, dann von der Förderung von Vermeidung und schließlich von der Förderung von Annäherung. Obwohl Vermeidungs- und Annäherungsverhalten selten vorkamen, fehlten diese Reaktionen nicht völlig; daher wurden dennoch Korrelationsanalysen durchgeführt, um mögliche Zusammenhänge mit verlustbezogenen Outcomes der Kinder zu untersuchen.

Tabelle 3 Übersicht über die Codes

  • Code: Vermeidung; Definition: Der Elternteil fördert kognitive und behaviorale Reaktionen, die die Konfrontation mit verlustbezogenen Reizen verringern.; Beispiele: „Ich würde mich nicht so schnell wieder auf ein Motorrad setzen.“; Relative Häufigkeit in %1 (Mdn, SD): 0.08, 0.06; Interrater-Reliabilität (Krippendorffs α): 0.92
  • Code: Annäherung; Definition: Der Elternteil fördert kognitive und behaviorale Strategien, die das Kind ermutigen, sich mit der Realität des Verlusts und den damit verbundenen Gefühlen auseinanderzusetzen oder zu normalen oder angenehmen Aktivitäten zurückzukehren.; Beispiele: „Wir sollten über diese Schuldgefühle reden, die du hast.“; Relative Häufigkeit in %1 (Mdn, SD): < 0.01 0.20; Interrater-Reliabilität (Krippendorffs α): 0.56
  • Code: Negative Bewertungen; Definition: Der Elternteil verweist auf eine negative Deutung eines Aspekts des Verlusts und/oder seiner Folgen. Dies kann die Form einer Bedrohungsbewertung annehmen (d. h., der Elternteil bezeichnet eine Situation oder einen bestimmten Aspekt einer Situation als bedrohlich, einschüchternd, beängstigend, furchterregend, unangenehm), einer Vulnerabilitätsbewertung (d. h., der Elternteil beschreibt das Kind oder sich selbst als verletzlich, unfähig, hilflos, ohne Kontrolle über die eigene Umgebung oder als von anderen abhängig), einer Bewertung im Sinne einer dauerhaften Veränderung (d. h., der Elternteil glaubt, dass es beim Kind, in der Familie oder bei sich selbst eine dauerhafte negative Veränderung gegeben hat oder geben wird) oder einer Bewertung im Sinne von Schuldzuweisung oder Kritik (d. h., der Elternteil gibt dem Kind, sich selbst oder einer anderen Person die Schuld an einem Teil oder dem gesamten Ereignis).; Beispiele: „Es war ein sehr seltsamer Moment.“
    „Wir sind noch nicht in der Lage, so zu funktionieren, wie wir funktionieren sollten.“
    „Ich bin gleichgültiger geworden.“
    „Man versteht nicht, warum sie solche Leute fahren lassen.“; Relative Häufigkeit in %1 (Mdn, SD): 2.95, 3.37; Interrater-Reliabilität (Krippendorffs α): 0.74
  • Code: Positive Bewertungen; Definition: Der Elternteil verweist auf eine positive Deutung eines Aspekts des Verlusts und/oder seiner Folgen. Dies kann die Form einer Bewertung im Sinne einer Bedrohungsminimierung annehmen (d. h., der Elternteil bezeichnet einen Aspekt des Ereignisses oder eine Situation als sicher, nicht bedrohlich oder nicht beängstigend), einer Autonomiebewertung (d. h., der Elternteil hebt Eigenschaften wie Autonomie, Zuversicht oder Kompetenz beim Kind oder bei sich selbst hervor), einer Bewertung, die eine vorübergehende, positive oder keine Veränderung widerspiegelt (d. h., der Elternteil stellt fest, dass der Verlust für das Kind, die Familie oder sich selbst keine dauerhaften negativen Folgen oder Veränderungen hatte), einer Bewertung im Sinne fehlender Schuldzuweisung oder Kritik (d. h., der Elternteil betont, dass das Ereignis ein Unfall war) oder einer Bewertung, die die fortbestehende Bindung zur verstorbenen Person widerspiegelt (d. h., der Elternteil hebt die fortdauernde, positive Bedeutung der Beziehung oder der Erinnerungen an die verstorbene Person hervor).; Beispiele: „Die Polizei war sehr schnell da.“
    „Du hast ein wunderschönes Gedicht für Papa geschrieben.“
    „Ich versuche, das Leben mehr zu genießen.“
    „Er ist wirklich an der falschen Stelle im Graben gelandet.“
    „Seine Urne steht neben der PlayStation, da, wo er gern war.“; Relative Häufigkeit in %1 (Mdn, SD): 3.29, 4.07; Interrater-Reliabilität (Krippendorffs α): 0.78

1Relative Häufigkeit = (absolute Häufigkeit / Gesamtzahl der Chunks in einem Transkript) × 100

Bayessche Kendall-τ-Korrelationen (Tabelle 2, Abschn. 2) zeigten, dass der elterliche Ausdruck relativ vieler positiver Bewertungen im Zusammenhang mit dem Verlust bzw. der verlorenen Person stark damit zusammenhing, dass die Kinder geringere Depression (τ = −0.36, BF = 2.79) und höhere HRQoL (τ = 0.47, BF = 13.74) berichteten. Diese Zusammenhänge waren somit etwa 3- bzw. 14-mal wahrscheinlicher als kein Zusammenhang. Für einen Zusammenhang zwischen der relativen Häufigkeit positiver Bewertungen und PTS (BF = 0.66) oder PG (BF = 0.58) der Kinder gab es keine Evidenz. Die relativen Häufigkeiten negativer Bewertungen, von Vermeidung und von Annäherung zeigten keine Evidenz für Zusammenhänge mit irgendeinem der Outcomes der Kinder; alle BF lagen unter 1.0.

Diskussion

Diese Studie untersuchte die Rolle elterlichen Verhaltens für die psychischen Outcomes von Kindern nach einem traumatischen Verlust durch einen Verkehrsunfall. Im Einzelnen konzentrierte sie sich auf (1) von den Eltern berichtete Dimensionen elterlicher EE und (2) verlustspezifische elterliche Reaktionen, die in der Interaktion mit dem Kind geäußert wurden (d. h. die Förderung von Bewältigungsstrategien und Bewertungen rund um den Verlust). Anders als frühere Forschung, die sich auf Selbstauskünfte stützte, kombinierte diese Studie Selbstauskunfts- und Beobachtungsmethoden, um elterliches Verhalten genauer und zuverlässiger zu erfassen. Die Rolle des elterlichen Verhaltens wurde in Bezug auf PG, Depression, PTS und HRQoL der Kinder untersucht.

Elterliche Kritik und ihr Zusammenhang mit Depression und PTS bei Kindern

Teilweise im Einklang mit den Erwartungen zeigen die Befunde, dass ausschließlich die von den Eltern berichtete elterliche Kritik als EE-Dimension positiv sowohl mit Depression als auch mit PTS bei Kindern zusammenhing. Dies deckt sich mit früheren Studien, die – wenn auch nicht im Kontext von Trauer – einen starken Zusammenhang zwischen EE (insbesondere elterlicher Kritik) und Depression bei Kindern gezeigt haben (Braet et al., 2013; Nelemans et al., 2014; Tompson et al., 2010). Kritik kann die für Depression charakteristischen negativen Selbstbewertungen und Selbstvorwürfe verstärken (Garnefski & Kraaij, 2018), vermutlich über die Verinnerlichung negativer selbstbezogener Kognitionen und eine beeinträchtigte Emotionsregulation (Berla et al., 2021).

Die Überschneidung zwischen Depression und PTS (z. B. kognitive Verzerrungen und negative Selbstbewertungen; Wang et al., 2024) könnte erklären, warum elterliche Kritik bei Kindern sowohl mit Depression als auch mit PTS zusammenhängt. Spekulativ ließe sich zudem annehmen, dass elterliche Kritik zur PTS-bezogenen Übererregung beiträgt, da elterliche Kritik mit neuronalen Regionen emotionaler Erregung in Verbindung steht (Chaplin et al., 2021). Obwohl EE (insbesondere elterliche Kritik) mit verschiedenen Formen kindlicher Psychopathologie zusammenhängt (Peris & Miklowitz, 2015), legt diese Studie nahe, dass PG und die damit verbundene HRQoL weniger empfindlich auf elterliche Kritik reagieren. Möglicherweise können Kinder zwar neue Bindungen zu anderen Menschen eingehen, die dieselben Bindungsfunktionen erfüllen wie die nahestehende Person (Mısırlı & Karakuş, 2024), doch Kinder mit PG bleiben unter Umständen so sehr mit der verlorenen Person beschäftigt, dass sie anderen Beziehungen – auch denen zu ihren Eltern – weniger Aufmerksamkeit schenken. Dies sind vorläufige Erklärungen, die in künftiger Forschung überprüft werden müssen. Eine methodische Erklärung könnte darin liegen, dass die Zusammenhänge zwischen elterlicher Kritik und Depression bzw. PTS der Kinder stärker ausfielen als für PG, weil die Symptomausprägungen für Depression und PTS in unserer Stichprobe etwas höher lagen als für PG. Was den Zusammenhang zwischen elterlicher Kritik und der HRQoL der Kinder betrifft, deutet die Forschung darauf hin, dass unmittelbar kindbezogene Faktoren – etwa eine chronische körperliche Erkrankung und geringe soziale Kompetenzen – für die Vorhersage der kindlichen HRQoL wichtiger sein können als Faktoren der Familie und des sozialen Netzwerks (Bastiaansen et al., 2020).

Fehlende Zusammenhänge zwischen elterlichen negativen Bewertungen, Vermeidung und Annäherung und verlustbezogenen Outcomes der Kinder

Entgegen den Erwartungen hing der elterliche Ausdruck negativer Bewertungen während der gemeinsamen Erzählaufgabe nicht mit verlustbezogenen Outcomes der Kinder zusammen. Dies legt nahe, dass diese Art von Bewertungen diese Outcomes möglicherweise nicht direkt bestimmt. Tiefer verankerte kritische negative Kognitionen könnten jedoch einflussreicher sein. So kann eine oberflächliche Bewertung wie „Das kann ich noch nicht so gut“ eine tiefere, kritischere Kognition wie „Wer nach einem Verlust nicht schnell zurechtkommt, ist schwach“ widerspiegeln. Solche zugrunde liegenden Kognitionen wurden in der gemeinsamen Erzählaufgabe möglicherweise nicht ohne Weiteres geäußert.

Ebenfalls entgegen den Erwartungen hing die elterliche Förderung von Vermeidung und Annäherung nicht mit verlustbezogenen Outcomes der Kinder zusammen. Dies lässt sich möglicherweise durch die geringe Häufigkeit dieser elterlichen Reaktionen in den Interaktionen erklären, die die Teststärke der Korrelationsanalysen vermutlich eingeschränkt hat. Die Ergebnisse sind daher mit Vorsicht zu interpretieren. Eine mögliche Erklärung für die geringe Häufigkeit dieser Reaktionen besteht darin, dass das Kodiermanual, das aus einem auf PTS und Angst ausgerichteten Rahmen übernommen wurde, für PG relevantes Vermeidungs- und Annäherungsverhalten möglicherweise nicht angemessen erfasst. Bei PG richtet sich Vermeidung auf die Realität des Verlusts, was paradoxerweise in Annäherungsverhalten zum Ausdruck kommen kann, etwa im wiederholten Sprechen über den Verlust oder die verlorene Person (Eisma & Lenferink, 2023). Solches nähesuchendes Verhalten ist bei PG häufiger als bei PTS (Smith & Ehlers, 2021). Dennoch kann es schwierig sein, solches paradoxes Annäherungsverhalten mit Beobachtungsmethoden zu messen. Annäherungsverhalten, das darauf abzielt, eine Verbindung zur verstorbenen Person aufrechtzuerhalten, kann zudem eine adaptive Funktion erfüllen, indem es Menschen hilft, nach einem Verlust Sinn zu konstruieren (Hewson et al., 2024). Das macht es schwer zu beobachten, wann dieses Verhalten maladaptiv ist. Da Vermeidung jedoch auch per Selbstauskunft schwer zu messen ist (Gamez et al., 2010), bleibt es lohnend, Interaktionsaufgabe und Kodiermanual durch weitere qualitative Forschung zu verfeinern, um unterschiedliche (mal)adaptive Bewältigungsverhaltensweisen und ihre unterschiedlichen Auswirkungen auf verlustbezogene Outcomes von Kindern besser zu erfassen.

Positive elterliche Bewertungen und ihr Zusammenhang mit Depression und HRQoL bei Kindern

Teilweise im Einklang mit den Erwartungen hing der elterliche Ausdruck positiver Bewertungen während der gemeinsamen Erzählaufgabe negativ mit depressiven Symptomen und positiv mit HRQoL zusammen. Dies deckt sich mit früherer Forschung, die zeigt, dass der elterliche Gebrauch positiver Emotionswörter beim gemeinsamen Erinnern an die verstorbene Person mit weniger Depression, Angst und vermeidender Bewältigung einhergeht (Wardecker et al., 2017). Unsere Befunde legen nahe, dass elterliche Positivität rund um den Verlust bei stimmungs- und wohlbefindensbezogenen Outcomes (d. h. Depression und HRQoL) eher eine schützende Rolle spielen könnte als bei stressbezogenen Outcomes (d. h. PGD und PTSD). Da insbesondere Depression durch eine Dysregulation positiven Affekts gekennzeichnet ist (Werner-Seidler et al., 2013), können Eltern ihren Kindern helfen, positive Emotionen zu verstärken, indem sie sich auf positive Gedanken im Zusammenhang mit der verlorenen Person konzentrieren (Fredrickson, 2004). Die positive Neubewertung eines Ereignisses kann zu mehr positivem Affekt und weniger depressiven Symptomen führen (Garnefski & Kraaij, 2018; Pavani et al., 2016).

Gerade bei Menschen mit stärkerer PG können trauerbezogene positive Bewertungen „bittersüße“ Gefühle hervorrufen, bei denen glückliche verlustbezogene Erinnerungen zugleich Schmerz auslösen können (Smith et al., 2020). Spekulativ könnte dies erklären, warum kein Zusammenhang zwischen positiven Bewertungen und PG der Kinder gefunden wurde. Zugleich unterstreicht es, dass die Forschung weiter untersuchen muss, wie scheinbar positive Bewertungen bei Kindern mit PG sowohl unterstützende als auch negative Wirkungen haben können.

Klinische und praktische Implikationen

Auch wenn die Befunde mit Vorsicht zu interpretieren sind, könnten sie Implikationen für Fachkräfte haben, die trauernde Kinder und ihre Familien begleiten. Insbesondere kann Trauerbegleitung Eltern helfen, über harte oder kritische Kommunikation nachzudenken, und ihnen Strategien an die Hand geben, um mehr positive verlustbezogene Bewertungen zum Ausdruck zu bringen. Eine solche Unterstützung könnte auf bestehenden psychoedukativen Interventionen aufbauen, die sich auf traumaspezifische Eltern-Kind-Kommunikation und elterliche Bewältigungsstrategien richten (Cobham et al., 2012; Haag et al., 2020), und dabei anerkennen, dass Eltern selbst Unterstützung benötigen können, um Gespräche über den Verlust mit ihrem Kind zu führen. Auch pädagogische Fachkräfte und andere unterstützende Erwachsene können von einem Bewusstsein für den familiären Kontext der Trauer profitieren, da sie oft gut in der Lage sind zu bemerken, wenn Kinder oder Familien zu kämpfen haben, und eine Vermittlung an geeignete Unterstützung zu erleichtern.

Limitationen und Ausblick

Diese Studie weist mehrere Limitationen auf. Erstens lässt das korrelative Design keine Schlüsse auf Kausalität zu. Besonders wichtig ist es, bidirektionale Zusammenhänge zu berücksichtigen, da elterliche Kritik nicht nur Psychopathologie im Jugendalter vorhersagt, sondern auch umgekehrt (Nelemans et al., 2014). Zweitens wurde die Studie in einer Stichprobe aus der Allgemeinbevölkerung durchgeführt, und die Symptomausprägungen der Kinder waren relativ gering. Klinische Populationen könnten in der gemeinsamen Erzählaufgabe ausgeprägtere negative Bewertungen und Bewältigungsstrategien zeigen, da sie häufig mehr familienbezogene Vulnerabilitäten aufweisen (z. B. hohes Konfliktniveau; Weymouth et al., 2016). Drittens schränkt die kleine Stichprobe die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ein. Zudem wurde die Studie in den Niederlanden durchgeführt; die Befunde lassen sich möglicherweise nicht auf Eltern-Kind-Interaktionen in anderen kulturellen Kontexten übertragen, in denen familiäre Hierarchien und Normen rund um die Eltern-Kind-Kommunikation über Verlust abweichen können. Die BF lieferten vernünftige, aber keine überwältigende Evidenz, und zusammen mit einer geringen Interrater-Reliabilität für die elterliche Förderung von Annäherung – vermutlich aufgrund der geringen Häufigkeit dieser Reaktionen – unterstreicht dies zusätzlich die Grenzen des kleineren Stichprobenumfangs. Darüber hinaus zeigten zwei EE-Subskalen (d. h. fehlende emotionale Unterstützung und Kritik) eine relativ geringe interne Konsistenz. Dies hat die Zusammenhänge dieser Skalen mit den anderen betrachteten Variablen vermutlich abgeschwächt. Viertens haben wir, da die vorliegende Studie explorativ angelegt war und die bisherige Forschung zu möglichen Zusammenhängen zwischen diesen Konstrukten begrenzt ist, weder Korrekturen für multiples Testen vorgenommen noch die mögliche Abhängigkeit der Daten durch Clusterung auf Familienebene statistisch berücksichtigt, wenn Eltern mit mehr als einem Kind teilnahmen. Diese Clusterung betraf einen kleinen Teil der Stichprobe (15%); in künftigen Studien mit größeren Stichproben und ausgeprägteren verschachtelten Datenstrukturen könnten Mehrebenenanalysen angemessen sein. Insgesamt sind die Befunde mit Vorsicht zu betrachten und sollten bis zu ihrer Replikation in größeren und vielfältigeren Stichproben als vorläufig gelten.

Künftige Forschung könnte auch Faktoren wie Alters- und Geschlechtsunterschiede sowie die Zeit seit dem Verlust einbeziehen, da diese die Interaktion beeinflussen können (z. B. äußern Eltern gegenüber älteren Kindern möglicherweise häufiger Schuldzuweisungen oder Kritik; Canale et al., 2022; Sloover et al., 2024). Elterliches Verhalten kann sich auch qualitativ unterscheiden, wenn ein Elternteil die Partnerin oder den Partner (d. h. den anderen Elternteil des Kindes) verloren hat, da die Erziehung dann oft allein weitergeführt werden muss. Diese Verschiebung der Verantwortung kann zu anderen Erziehungsverhaltensweisen führen als bei Eltern, die eine andere Person verloren haben. Zudem ließ der geringe Umfang der Studie keine Analyse feinkörniger Aspekte der gemeinsamen Erzählinteraktion in Bezug auf PG und andere verlustbezogene Outcomes der Kinder zu. Künftige Studien könnten diese Zusammenhänge genauer untersuchen. Spekulativ könnten beispielsweise Bedrohungsbewertungen stärker mit PTS und Vulnerabilitätsbewertungen (z. B. Hilflosigkeit) stärker mit PG zusammenhängen, angesichts der jeweiligen Kernmerkmale (d. h., PTS ist durch Angst, PG durch Trennungsschmerz gekennzeichnet; Jordan & Litz, 2014, Maercker & Znoj, 2010). Darüber hinaus kann künftige Forschung weitere Aspekte der gemeinsamen Erzählinteraktion untersuchen. So können elterliche Praktiken der emotionalen Sozialisation, etwa elterlicher Egozentrismus (d. h., das Gespräch auf die eigenen Emotionen und Erfahrungen der Eltern zu lenken), in der Eltern-Kind-Kommunikation über Katastrophen das Wohlbefinden von Kindern negativ beeinflussen (Hendrickson et al., 2020). Angesichts der Bedeutung von Beobachtungsmethoden, die wir in dieser Studie hervorgehoben haben, könnte schließlich der Einsatz eines Beobachtungsmaßes für EE wie der Five Minute Speech Sample (FMSS) (Magaña et al., 1986) Verzerrungen durch die berichtende Person minimieren. Dies ist wichtig, da frühere Arbeiten zu Erziehungsverhalten und PTS bei Kindern zeigen, dass Studien häufig auf Selbstauskünfte und eine einzige Informationsquelle zurückgreifen, was mit einem hohen Verzerrungsrisiko einhergeht, während Beobachtungsmethoden zur Erfassung von Eltern-Kind-Interaktionen selten eingesetzt werden (Afzal et al., 2023). Bei der FMSS werden Bezugspersonen gebeten, fünf Minuten lang ohne Unterbrechung über ihre Gedanken und Gefühle in Bezug auf das Kind zu sprechen. Allerdings ist auch dieses Maß nicht frei von Einschränkungen, da eine Dimension des Instruments hinsichtlich der Validität uneinheitliche Befunde liefert (Rea et al., 2020). Da die Erhebungen online per Videokonferenz stattfanden, könnte zudem das Setting beeinflusst haben, wie Eltern und Kinder während der gemeinsamen Erzählaufgabe interagierten, und es erschwert haben, subtile Interaktionsdynamiken und nonverbales Verhalten zu erfassen (Khan & MacEachen, 2022). Dieser Einfluss dürfte jedoch begrenzt gewesen sein, da die Aufgabe von Eltern und Kindern verlangte, sich vor allem einander und nicht dem Bildschirm zuzuwenden, und nur verbale Inhalte analysiert wurden. Künftige Beobachtungsstudien könnten daher prüfen, ob sich ähnliche Muster in Präsenz zeigen, wo auch Mimik und andere nonverbale Aspekte der Eltern-Kind-Interaktion vollständiger erfasst werden könnten.

Fazit

Trotz ihres geringen Umfangs liefert diese explorative Studie als erste vorläufige Erkenntnisse sowohl zu elterlicher EE als auch zu verlustspezifischen elterlichen Reaktionen im Kontext eines traumatischen Verlusts. Eine zentrale Stärke der Studie ist die Kombination einer Beobachtungsaufgabe mit Selbstauskunftsfragebögen in einem dyadischen Ansatz. Das Kodierschema für verlustspezifische elterliche Reaktionen bietet einen strukturierten Ansatz zur Messung elterlicher Bewertungen und der Förderung von Bewältigungsstrategien. Ohne die Befunde zu überschätzen, können sie Aspekte elterlicher Unterstützung aufzeigen, die mit verlustbezogenen Outcomes von Kindern in Verbindung gebracht werden können. Insbesondere kann elterliche Kritik als schädlicher Faktor für Depression und PTS wirken. Darüber hinaus könnten auch verlustspezifische elterliche Reaktionen eine wichtige Rolle spielen. Vor allem positive elterliche Bewertungen könnten vor depressiven Symptomen schützen und die HRQoL verbessern. Insgesamt gibt diese Studie wertvolle Impulse für künftige Forschung zu spezifischen Dimensionen elterlichen Verhaltens und verlustbezogenen Outcomes von Kindern.

Complexe Systémique: Kernpunkte

Die Studie ist klein, wie das Forschungsteam selbst einräumt, doch ihr Design spricht Fachkräfte der Trauerbegleitung unmittelbar an: Statt Eltern zu fragen, wie sie über den Verlust sprechen, hört sie ihnen zu, während sie mit ihrem Kind darüber sprechen. Was dabei zutage tritt, ist für die Familientherapie von Interesse. Nicht Vermeidung oder Konfrontation fallen ins Gewicht, sondern das Beziehungsklima: Elterliche Kritik, gemessen unabhängig vom Thema des Verlusts, geht mit Depression und posttraumatischem Stress des Kindes einher, während die Fähigkeit des Elternteils, etwas Positives über die verstorbene Person, die fortbestehende Bindung oder die Art zu sagen, wie das Kind die Situation bewältigt hat, mit weniger Depression einhergeht. Anhaltende Trauer scheint weniger empfindlich auf diesen Austausch zu reagieren, als bliebe das Kind der verlorenen Person zugewandt. Für die Praxis lädt dies dazu ein, den trauernden Elternteil, der oft selbst zu kämpfen hat, in der Art zu begleiten, wie er über den Verlust spricht. Die Grenzen sind erheblich: zwanzig Dyaden, Korrelationen, eine niederländische Stichprobe mit wenigen Symptomen. Lesenswert zusammen mit dem Artikel darüber, was trauernde Kinder wissen wollen, und dem Artikel über familiäre Dynamiken in der Trauer.

Anmerkungen aus dem Original

Danksagung. Wir danken den Studierenden, die bei der Transkription der Interaktionen der gemeinsamen Erzählaufgabe geholfen haben. Ebenso danken wir Sarah Halligan für die Bereitstellung der Materialien für die gemeinsame Erzählaufgabe und ihre Anregungen zu unserer Studie sowie Tamsin Sharp für die Anleitung bei der Kodierung der Aufgabe.

Förderung. Diese Studie wurde vom Fonds Slachtofferhulp gefördert.

Ethikvotum. Das Ethikvotum wurde von der Ethikkommission der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Universität Utrecht erteilt (ID: 21-0140).

Informierte Einwilligung. Von allen in die Studie einbezogenen Teilnehmenden wurde eine informierte Einwilligung eingeholt (Kinder ab 12 Jahren und gesetzliche Vertretungen).

Interessenkonflikte. Die Verfassenden erklären, dass keine Interessenkonflikte bestehen.

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Inoffizielle Übersetzung von The Role of Parental Expressed Emotion and Loss-Specific Parental Responses in Children’s Loss-Related Outcomes Following Traumatic Loss: A Mixed-Methods Observational Study von Iris van Dijk, Lonneke I. M. Lenferink, Lisanne Asberg, Jos de Keijser und Paul A. Boelen, Journal of Child and Family Studies, Online-Vorabveröffentlichung (2026), doi: 10.1007/s10826-026-03380-4, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzung und Satz: Complexe Systémique, Oktober 2026, mit Unterstützung künstlicher Intelligenz — das Werk wurde im Sinne der Lizenz bearbeitet (Erklärungen in den Anmerkungen zusammengefasst). Weder die Verfassenden noch der Verlag sind für diese Übersetzung verantwortlich; maßgeblich ist die Originalfassung.

Dies ist eine Übersetzung des Originalartikels „The Role of Parental Expressed Emotion and Loss-Specific Parental Responses in Children’s Loss-Related Outcomes Following Traumatic Loss: A Mixed-Methods Observational Study“, erschienen in Journal of Child and Family Studies (2026) unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Text der Verfassenden wurde ins Deutsche übersetzt und die Darstellung für das Lesen online angepasst, wie zu Beginn dieser Seite erläutert.

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van Dijk, I., Lenferink, L. I. M., Asberg, L., de Keijser, J., et Boelen, P. A. (2026). The Role of Parental Expressed Emotion and Loss-Specific Parental Responses in Children’s Loss-Related Outcomes Following Traumatic Loss: A Mixed-Methods Observational Study. Complexe Systémique. https://app.complexe-systemique.com/en_GB/articles/the-role-of-parental-expressed-emotion-and-loss-specific-parental-responses-in-children-s (Originalarbeit erschienen 2026 in Journal of Child and Family Studies (2026), Online-Vorabveröffentlichung; neu veröffentlicht 2026 von Journal of Child and Family Studies, https://link.springer.com/article/10.1007/s10826-026-03380-4)

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