KI-gestützte Übersetzung

Diese Fassung wurde von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt. Im Zweifelsfall ist die Originalfassung maßgeblich.

Human Systems · Familientherapie

Die Erfahrungen von Dyaden, die gemeinsam häuslicher Gewalt und Misshandlung ausgesetzt waren: Narrative von Wachstum, Verbundenheit und Widerstand

Was wird Jahre später aus einer Mutter und einer Tochter, die gemeinsam häusliche Gewalt und Misshandlung erlebt haben? Leighton King und das Forschungsteam der University of Hertfordshire haben zwei Mutter-Tochter-Dyaden befragt, zuerst gemeinsam, dann getrennt. Ihre Erzählungen handeln von Folgen, die unvermittelt wiederkehren, von Diensten, die manchmal mehr schaden als helfen, und von einem Widerstand, der vor allem über die Beziehung zwischen ihnen verläuft.

Verfassende Leighton King (University of Hertfordshire; Paediatric Psychology, Luton and Dunstable Hospital); Barbara Rishworth (University of Hertfordshire); Jo Hadfield (West Berkshire Family Safeguarding Service)Erstveröffentlichung Human Systems, 9. Juni 2025Übersetzung Complexe Systémique, inoffizielle KI-gestützte Übersetzung

Inoffizielle deutsche Übersetzung von The experiences of dyads who have jointly been exposed to domestic violence and abuse: Narratives of growth, connection and resistance von Leighton King, Barbara Rishworth und Jo Hadfield, erschienen in Human Systems (SAGE) (2026), doi: 10.1177/26344041251337007, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und für die Online-Lektüre neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt. Die beiden Tabellen werden als Listen wiedergegeben; die Korrespondenzadresse wird nicht abgedruckt. Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.

Angesichts der Tragweite ihres Widerstands möchte ich eine Änderung des Sprachgebrauchs vorschlagen: von Überlebende-Opfer zu Überlebende-Opfer-Widerständige.

Leighton King, Barbara Rishworth und Jo Hadfield

Zusammenfassung

Hintergrund: Die psychischen Folgen häuslicher Gewalt und/oder Misshandlung (domestic violence and abuse, DVA) können lange nach der Misshandlung fortbestehen. Zu psychologischen Interventionen für Menschen, die in der Vergangenheit DVA erlebt haben, gibt es nur wenig Forschung. Diese im Vereinigten Königreich durchgeführte Studie untersucht, wie intergenerationale Dyaden der DVA Bedeutung gaben und wie sie mit ihren Folgen umgingen. Methoden: Diese Studie nutzte Narrative Inquiry (Riessman, 2008), um die Geschichten von zwei Mutter-Tochter-Dyaden zu erkunden, insgesamt vier Teilnehmerinnen, die DVA erlebt hatten; im Mittelpunkt stand, wie sich die Narrative im Lauf der Zeit verändert haben und welchen Einfluss die Beziehung der Dyade hatte. Es wurde ein neuartiges Design gewählt, bei dem die Dyaden zuerst gemeinsam und dann getrennt befragt wurden, um die Wirkung der Beziehung besser zu verstehen. Insgesamt wurden zwei gemeinsame dyadische Interviews und vier Einzelinterviews geführt. Ergebnisse: Es wurden drei kollektive Geschichten identifiziert: (1) „Die Beziehung zur DVA“, (2) „Verstehen und Verbundenheit“ und (3) „Die richtige Unterstützung zur richtigen Zeit“. Innerhalb dieser kollektiven Geschichten fanden sich vier Teilgeschichten: (1) „Akte des Widerstands“, (2) „Mutter und Tochter“, (3) „Das Versagen der Dienste“ und (4) „Verkörperte Leben“. Diese Geschichten waren eng miteinander verflochten und zeugten vom Widerstand der Einzelnen, insbesondere durch ihre Beziehungen zueinander. Schlussfolgerung: Die Studie zeigt, dass Dyaden, die DVA erleben, sehr genau wissen, wie Misshandlung sie beeinträchtigen kann und wie sie mit diesen Folgen umgehen können. Zu den klinischen Empfehlungen, die sich aus diesem Wissen ableiten lassen, gehören: Vorschläge zum Sprachgebrauch, die Notwendigkeit vielfältiger Unterstützung in Ansatz und Zielsetzung, die Möglichkeit, im Lauf des Lebens unterschiedliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen, die Bedeutung der Auseinandersetzung mit verkörperten Belastungserfahrungen, die Bedeutung der Sinngebung, die Vorteile eines stärker relational-kollaborativen Ansatzes im Risikomanagement der Dienste und der Wert therapeutischer Paradigmen, die Beziehungen, Gemeinschaft und den Umgang mit intergenerationalem Trauma in den Vordergrund stellen. Die Studie weist zukünftiger Forschung eine Richtung, indem sie die Untersuchung heterogenerer Gruppen anregt.

Schlüsselwörter: häusliche Misshandlung, häusliche Gewalt, Narrative Inquiry, Dyade, Widerstand, Sinngebung, Therapie

Einleitung

Die jüngsten vom Office of National Statistics veröffentlichten Statistiken besagen, dass zwischen 2022 und 2023 2,1 Millionen Menschen häusliche Gewalt und/oder Misshandlung (DVA) erlebt haben (Office of National Statistics, 2023). Schätzungen zufolge töten Männer im Vereinigten Königreich alle 3 Tage eine Frau (Femicide Census, 2021). Verlässliche Daten zu weltweiten Trends der DVA sind schwer zu bekommen. In einem Bericht von 2018 schätzten die Vereinten Nationen (UN), dass weltweit etwa jede dritte Frau DVA erlebt hat (United Nations, 2018). In einem späteren Bericht schätzten die UN, dass im Jahr 2020 47.000 Frauen und Mädchen von einem Intimpartner oder einem anderen Familienmitglied getötet wurden; das entspricht einer Frau oder einem Mädchen, das alle 11 Minuten von einem Familienmitglied ermordet wird. Diese Zahlen zeigen das immense Ausmaß der DVA weltweit und ihre potenziell tödlichen Folgen.

Die möglichen Folgen der DVA sind vielfältig und für jeden Fall sehr spezifisch. Dennoch gibt es eine Reihe von Veröffentlichungen, die die möglichen Folgen der DVA beschreiben. Es gibt verschiedene mögliche Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit. Erhöht ist das Risiko für: Schädel-Hirn-Traumata durch Schläge auf den Kopf (Cimino et al., 2019; Costello and Greenwald, 2022); Probleme der reproduktiven Gesundheit infolge körperlicher oder sexueller Übergriffe (Amel Barez et al., 2022; Sarkar, 2008); Tod durch Mord sowie Erkrankungen mit hohem Sterblichkeitsrisiko, die mit chronischem Stress zusammenhängen, etwa Herzerkrankungen (Chandan et al., 2019, 2020; Koenraadt, 2018). Zu den psychischen Folgen können ein erhöhtes Risiko für eine schlechte psychische Gesundheit im Allgemeinen gehören, insbesondere aber eine hohe Wahrscheinlichkeit von PTBS, Angst, Depression, geringem Selbstwertgefühl, gestörter Bindung sowie ein erhöhtes Suizidrisiko (Herman, 2015; Humphreys and Thiara, 2003; Munro and Aitken, 2020). Zu den sozialen Folgen können anhaltende finanzielle Probleme, Wohnprobleme und soziale Stigmatisierung gehören (Conner, 2013; Galántai et al., 2019; Murvartian et al., 2023). Kurz gesagt: DVA hat viele mögliche Folgen, die ein Leben grundlegend verändern oder beenden können. Die forschende Person wird den Gebrauch des Begriffs DVA und anderer häufig damit verbundener Begriffe im Abschnitt „Epistemologie und Sprache“ dieses Artikels näher bestimmen und kontextualisieren. Dazu gehört Transparenz über ihre Überlegungen zu geschlechtsspezifischer Gewalt und dazu, wie Macht im soziopolitischen Kontext des Vereinigten Königreichs wirkt.

Verstehensweisen

Da DVA so häufig ist und ihre möglichen Folgen so schädlich erscheinen, stellt sich die Frage, wie wir diese Folgen verstehen können. Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu konzeptualisieren, doch zu den am weitesten verbreiteten, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, gehören wohl die Bindungstheorie, die Theorie des intergenerationalen Traumas und die Literatur zu belastenden Kindheitserfahrungen (Adverse Childhood Experiences, ACE).

Die Bindungstheorie bietet einen Rahmen dafür, wie frühe Beziehungen spätere Beziehungen beeinflussen können. Die frühe Bindungstheorie konzentrierte sich auf elterliche, insbesondere mütterliche Interaktionen mit Kindern und darauf, wie diese ihr Funktionieren im Lauf des Lebens beeinflussten (Ainsworth, 1978; Ainsworth and Bowlby, 1991; Bowlby, 1979). Es wurde angenommen, dass eine frühe Störung dieser Beziehung zu „Beeinträchtigungen“ der Kognition, der Identitätsentwicklung, der Emotionsregulation und der sozialen Fähigkeiten führe. Kritik wurde an ihrer Tauglichkeit für kollektivistische Kulturen und an der Darstellung eines vermeintlich festgelegten Bindungsstils geübt (Fraley and Shaver, 2008; Lee, 2003). Es wurden andere Bindungsmodelle vorgeschlagen; das wohl bekannteste zeitgenössische Modell ist das Dynamic-Maturational Model of Attachment (DMM), das mehrere Ideen integriert (Crittenden, 2006). Das DMM behebt viele Schwächen der frühen Bindungstheorie, wurde aber erst vergleichsweise spät in die Praxis eingeführt, verfügt jedoch über eine wachsende Evidenzbasis (Crittenden, 2011; Crittenden et al., 2021; Spieker and Crittenden, 2018).

Das Konzept des intergenerationalen Traumas hebt hervor, dass Trauma über die Generationen einer Familie weitergegeben werden kann, ob man dies nun der Epigenetik oder relationalen Interaktionen zuschreibt (Isobel et al., 2021; Lev–Wiesel, 2007; Menzies, 2008). Die Literatur zeigt, dass die Folgen der DVA dauerhaft sein und intergenerational weitergegeben werden können. Dazu können intergenerationale Misshandlungszyklen gehören, bei denen die Misshandlungserfahrungen jeder Generation, sobald sie selbst Eltern wird, dazu beitragen, dass sie ihrerseits misshandelt (Hoffart and Jones, 2018; Lünnemann et al., 2019; Rees and Evans, 2021).

Das Konzept der belastenden Kindheitserfahrungen (ACE) geht auf eine groß angelegte Studie in Kalifornien zurück (Felitti et al., 1998). Fachkräfte der Primärversorgung beobachteten einen Zusammenhang zwischen schlechter körperlicher Gesundheit im Erwachsenenalter und psychisch schädigenden Erfahrungen in Kindheit und Jugend. Sie beobachteten zudem vermehrt ungünstige soziale und psychische Entwicklungen. Die untersuchten ACE waren Erfahrungen körperlicher, emotionaler und sexueller Kindesmisshandlung sowie das Miterleben häuslicher Misshandlung, Substanzmissbrauch, psychische Erkrankungen, konfliktreiche Trennungen der Eltern und die Inhaftierung eines Elternteils (Anda et al., 2006; Boullier and Blair, 2018). Die Idee der ACE hat eine reiche Evidenzbasis mit mehreren systematischen Übersichtsarbeiten hervorgebracht (Hardt and Rutter, 2004; Hughes et al., 2017; Kalmakis and Chandler, 2015). In jüngerer Zeit ist ihre Verwendung jedoch auch auf Kritik gestoßen (Kelly-Irving and Delpierre, 2019; Macvarish and Lee, 2019). Insbesondere wurde beobachtet, dass ACE in prädiktiver Weise mit übermäßiger Gewissheit verwendet werden, was die Handlungsfähigkeit von Einzelnen und Eltern schmälert, die Folgen dieser Erfahrungen zu verhandeln und ihnen zu widerstehen. Möglicherweise hat die Verwendung der ACE auch die unterschiedlichen Erfahrungen in verschiedenen Kulturen und Gemeinschaften nicht berücksichtigt. Schließlich wurden ACE in manchen Fällen herangezogen, um ein individuelles Verschulden der Eltern abzuleiten, obwohl sie eigentlich gesellschaftliche Versäumnisse aufzeigen und Gerechtigkeit für die am stärksten Benachteiligten sicherstellen sollten.

Bindungstheorie, ACE und intergenerationales Trauma sind geschätzte Beiträge zum Gesundheits- und Sozialwesen. Insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe (Children’s Social Care, CSC) sind sie Schlüsselideen, die in der Praxis häufig verwendet und in Gerichtsberichten oft zitiert werden (S. Webb and Gray, 2012). Obwohl es sich im Grunde um eine Einrichtung handelt, die das Wohl von Kindern und Familien sicherstellen will und eine Schutzfunktion für die Öffentlichkeit wahrnimmt, ist die CSC auf Kritik gestoßen (Ainsworth and Hansen, 2012). Die Entscheidung, ob Kinder aus einem potenziell schädlichen Umfeld herausgenommen werden sollen, etwa wenn sie häuslicher Misshandlung ausgesetzt sind, ist schwierig, da man aufgrund der Bindungstheorie davon ausgeht, dass die Herausnahme eines Kindes aus einer vertrauten Umgebung mit seinen „Bezugspersonen“ tiefgreifende negative Folgen hat. Dem wird oft die Berücksichtigung von ACE und intergenerationalem Trauma gegenübergestellt sowie die Suche nach Beispielen „dysfunktionaler“ Bindung, die als Rechtfertigung für die Herausnahme eines Kindes dienen (Crittenden, 2011; Kwako et al., 2010; Spieker and Crittenden, 2018). Es gibt eindeutige Beispiele, in denen die Herausnahme eines Kindes ein notwendiger Schritt zum Schutz von Kindern war (Forrester, 2017). Die ethischen Fragen sind jedoch komplex, etwa: Wer entscheidet, was „gute Elternschaft“ und was „schädlich“ ist (Bornstein, 1991; Chen et al., 2019)? Theorie kann missbraucht und als Tatsache dargestellt werden, mit weit größeren Ansprüchen an Gültigkeit und Vorhersagekraft, als sie tatsächlich besitzt (Krieg, 2023; Thyer, 2008). Aspekte systemischer und persönlicher Diskriminierung könnten Entscheidungen über die Herausnahme von Kindern beeinflussen, da es in den Systemen der Sozialen Arbeit Rassismus gibt (Bartholet, 2011; Berkman et al., 2022; Rodenborg, 2004). Darüber hinaus ist es zu schwerem und systemischem Missbrauch von Kindern gekommen, die in staatliche Obhut genommen wurden (Biehal, 2014; Euser et al., 2013; Hobbs et al., 1999). Die forschende Person reflektiert die Spannung zwischen dem Schutz von Kindern und der Achtung des Familienlebens und der Erziehungsweisen. Sie fragt sich auch, welche Gelegenheiten möglicherweise die Chancen auf relationale Heilung, emotional korrigierende Erfahrungen und Katharsis einschränken.

Eine Forschungslücke

Angesichts der Häufigkeit der DVA und ihrer schweren Folgen konzentriert sich der Großteil der Forschung, der Ressourcen und der Interventionen darauf, Misshandlung zu erkennen und Menschen beim Verlassen missbräuchlicher Situationen zu unterstützen. Dieser präventive Ansatz zielt darauf ab, die Gelegenheiten zur Schädigung möglichst gering zu halten. Er wurde durch eine anhaltende Sparpolitik beeinträchtigt, die im öffentlichen Sektor zu massiven Verlusten an Dienstgröße, Personal und Spezialisierung geführt hat (Bach, 2016; Peters, 2012; Stuckler et al., 2017), insbesondere bei spezialisierten DVA-Diensten (Donovan and Durey, 2018; Sanders-McDonagh et al., 2016). Auch wenn Prävention stets vorzuziehen ist, macht der gegenwärtige Kontext sie schwer und führt dazu, dass viele Menschen DVA ausgesetzt sind.

Der Fokus auf Prävention hat zur Folge, dass vergleichsweise wenig dazu geforscht wurde, wie Interventionen zur Unterstützung von Menschen nach einer Misshandlung zugeschnitten werden können, insbesondere wenn seit der Misshandlung viel Zeit vergangen ist. Es gibt mehrere Ansätze, die bei Menschen mit Misshandlungserfahrungen eingesetzt werden und sich auf eine schmale Evidenzbasis stützen. Zudem bezieht sich ein Großteil dieser Evidenz auf individuelle psychologische Interventionen. Auch wenn Menschen in individuellen Interventionen großen Wert finden mögen, ist DVA eine grundlegend relationale Form der Schädigung, ausgeübt in einem Umfeld und in einer Beziehung, in denen Menschen sich sicher fühlen sollten. Ihre Folgen zeigen sich oft intergenerational, von der Bezugsperson zum Kind. Traumatische Erfahrungen können Menschen von ihren Beziehungen und Werten abschneiden, und zwar auf eine Weise, die durch herkömmliche Interventionen nicht immer behoben wird (Afuape, 2011, 2016). Es zeigt sich, dass Beziehungen kurzfristig großen Einfluss darauf haben, wie die Folgen der Misshandlung abgemildert und wie sie bewertet werden (Bowyer et al., 2015; Jones and Vetere, 2017). Es gibt jedoch keine Literatur, die Beziehungen längsschnittlich untersucht, möglicherweise viele Jahre nach der DVA. Die forschende Person betrachtet DVA als eine einzigartig relationale Form der Misshandlung, bei der das Umfeld und die Menschen, bei denen man die größte Sicherheit erfahren sollte, genau das Umfeld sind, in dem man schweren Schaden erleidet, was enorme Auswirkungen auf künftige Beziehungen hat.

Um die relationalen Folgen der DVA besser zu verstehen, untersuchte diese Studie daher mithilfe von Narrative Inquiry (NI) die Geschichten von Dyaden, die als Kinder und Bezugspersonen gemeinsam DVA ausgesetzt waren.

Forschungsfragen

  • Welche Narrative werden konstruiert, und wie haben sie sich im Lauf der Zeit verändert?
  • Wie haben diese Narrative die Misshandlung und die von der DVA betroffenen Beziehungen konstruiert?
  • Welche Narrative teilen Bezugsperson und Kind, und welche Narrative bleiben der einzelnen Person vorbehalten?

Epistemologie und Sprache

Die forschende Person geht davon aus, dass Diskurs sozial hervorgebracht wird und dass der Diskurs seinerseits die Wirklichkeit bestimmt, in der Menschen sich bewegen. Folglich beeinflussen diejenigen, die Macht haben, den Diskurs und bestimmen damit die Wirklichkeit (Foucault, 1977). Wie Martin Haberman schrieb: „Sprache ist kein unschuldiges Abbild dessen, wie wir denken. Die Begriffe, die wir verwenden, steuern unsere Wahrnehmungen, formen unser Verständnis“ (Haberman, 2000, p. 203). Daher legt die forschende Person ihre sprachlichen Entscheidungen offen. DVA wird in dieser Studie definiert als eine Handlung oder Unterlassung, die einer anderen Person aus derselben Familie, demselben Haushalt oder demselben engen Umfeld tatsächlich oder potenziell schadet. Es kann sich um ein einzelnes Ereignis oder um viele Ereignisse handeln. Die Person, die die Gewalt und/oder Misshandlung ausübt, muss sich zum Zeitpunkt der Schädigung auch nicht mehr im selben häuslichen Umfeld befinden. Gewalt und Misshandlung liegen meist in den Bereichen körperlicher, emotionaler, psychischer, sexueller, finanzieller, digitaler, kultureller oder spiritueller Misshandlung, können aber darüber hinausgehen. Die Erfahrung häuslicher Misshandlung ist nicht auf ein bestimmtes Geschlecht, eine bestimmte Sexualität, ein bestimmtes Alter oder irgendeine andere Weise beschränkt, in der Menschen sich in ihrer Identität ähneln oder unterscheiden können. Am häufigsten wird sie jedoch von Männern ausgeübt.

Die Begriffe Opfer und Überlebende positionieren Menschen unterschiedlich: „Opfer“ kann einen Mangel an Handlungsfähigkeit nahelegen, während „Überlebende“ die vielen Menschen nicht erfasst, die häusliche Misshandlung nicht überleben (Hoff, 2016; Jacques, 2021; Little, 2023). Der Begriff Überlebende-Opfer wird verwendet, um der größeren Komplexität und den Nuancen dieser Erfahrungen gerecht zu werden. Dies erkennt auch die Fluidität von Identität an und die Tatsache, dass sich das Verhältnis einer Person zum Überleben oder zum Opfersein aufgrund vieler Faktoren verändern kann.

Ich verstehe Gewaltausübung als Schaden, den jemand in einer Position größeren Privilegs und größerer Macht in diesem Moment jemandem mit weniger Privileg und Macht in diesem Moment zufügt. Das Verhältnis einer Person zu Macht und Privileg wird dadurch bestimmt, wie sie aufgrund ihres geografischen Ortes, ihres historischen Zeitpunkts und der Menschen, mit denen sie in Beziehung steht, wahrgenommen wird, da all diese Bereiche den Kontext von Macht und Privileg beeinflussen (Fanon, 2016; Foucault, 2019; Harvey, 2019). Grundsätzlich ist ein Machtgefälle notwendig, um Misshandlung auszuüben; das bedeutet, dass kein Geschlecht und kein anderes Merkmal für sich genommen auf Täterschaft oder Opfersein hinweist, während zugleich anerkannt wird, warum DVA überwiegend von Männern ausgeübt wird.

Methode

Therapeutische Ansätze speziell für DVA sind ein wenig erforschtes Gebiet, vor allem im Vergleich zur Prävalenz der DVA. Daher ist es schwierig, belastbare und gut belegte Theorien vorzulegen. Induktive Methoden, die reichhaltige Daten über die DVA-Erfahrungen von Menschen erzeugen, wären deshalb methodisch am solidesten (Azungah, 2018). Mehrere Methodologien wurden erwogen. Die Interpretative Phänomenologische Analyse eignet sich zwar gut zur Erkundung komplexer Erfahrungen, ist aber vermutlich weniger geeignet, Erfahrungen zu erfassen, die in nuancierten soziokulturellen Landschaften verortet sind. Die Grounded Theory hätte ein reiches Verständnis eines komplexen sozialen Prozesses hervorgebracht, hätte die Forschungsfragen mit den vorhandenen Daten jedoch kaum beantworten können. Die thematische Analyse wurde ernsthaft in Betracht gezogen, drohte aber an der Komplexität eines so vielschichtigen Datensatzes mit mehreren Erzählstimmen zu scheitern, zumal wenn diese Erzählungen in einer kleinen Stichprobe stark dissonant gewesen wären. Die Diskursanalyse hätte die Forschungsfragen aus der gewählten epistemologischen und ontologischen Position heraus gut beantwortet. Sie wurde letztlich nicht verwendet, weil sie zu übermäßig hermeneutischer und analytischer Deutung neigen kann, was im Widerspruch zu dem ethischen Anliegen stand, Erfahrungen von Misshandlung und Gaslighting nicht unbeabsichtigt zu wiederholen, indem Narrative verharmlost, vereinnahmt oder verändert werden. Schließlich fiel die Wahl auf Narrative Inquiry, die zwar nicht frei von Einschränkungen ist, aber am besten zu passen schien.

Narrative Inquiry bezeichnet eine Gruppe qualitativer Methoden, die Geschichten zu erkunden suchen (Nollaig, 2011). Bei der Erkundung von Narrativen berücksichtigt NI, was erzählt wird, wie es erzählt wird, wem es erzählt wird und warum es erzählt wird (Riessman, 2008). NI berücksichtigt außerdem den soziopolitischen Kontext sowie die Beziehung zwischen der erzählenden Person bzw. den erzählenden Personen und der interviewenden Person (Greenhalgh, 2016). All diese Bereiche fließen in NI zusammen und ergeben ein Verständnis einer Geschichte, das komplex und für diese eine Erzählung vollkommen einzigartig ist.

In dieser Studie kam durch die Befragung von Dyaden eine zusätzliche, nuancierte Dimension hinzu. Sie brachte in jeder Erzählung eine weitere Erzählstimme und eine weitere zuhörende Person ein und bot Gelegenheit, dass Narrative zusammenlaufen und auseinandergehen. Zudem wurde berücksichtigt, wie die Erzählung innerhalb der Dyade gemeinsam konstruiert wurde, sowohl in der aktiven Strukturierung und im Erzählen des Narrativs als auch im Abwesenden, aber Impliziten verschiedener nonverbaler Kommunikationen und der Entscheidungen, nichts beizutragen.

NI bewahrt die Narrative der Teilnehmerinnen als Ganzes, was ihnen größeren Einfluss auf die Ergebnisse ermöglicht. Das ist besonders wertvoll in Kontexten, in denen Erfahrungen und Geschichten zum Schweigen gebracht, vereinnahmt oder auf andere Weise nie erzählt werden (Daiute, 2013). Dies geschieht bei DVA, insbesondere bei Zwangskontrolle (coercive control). Daher war die Verwendung einer Methode, die die geringste Gefahr bot, diesen Schaden zu wiederholen, ein wesentlicher und ethischer Bestandteil dieser Studie. Gleichwohl erkennt NI aus sozialkonstruktionistischer Sicht die Subjektivität der Forschung an und dass es sich beim Verfassen dieser Studie im Grunde um ein Narrativ (das Verständnis der Ereignisse im Leben der Teilnehmerinnen) innerhalb eines Narrativs (das Erzählen dieses Narrativs gegenüber der forschenden Person) innerhalb eines Narrativs (das Schreiben dieser Studie) handelt (Dubnewick et al., 2018; Trahar, 2006). NI begrüßt die Vielfalt subjektiver Deutungen und lässt pluralistische Schlussfolgerungen zu (Bhattacharya, 2016).

Ethik

Die Ethikkommission der University of Hertfordshire erteilte die ethische Genehmigung für diese Studie. Die Teilnehmerinnen gaben ihre informierte Einwilligung und konnten bis 2 Wochen nach ihrem letzten Interview von der Studie zurücktreten.

Obwohl die Studie im Kern nicht die Misshandlungserfahrungen selbst, sondern das, was danach kam, untersuchte, ist sich die forschende Person bewusst, dass die Inhalte dennoch belastend sein konnten. Daher wurde ein Belastungsprotokoll erstellt, um mit der Belastung der Teilnehmerinnen vorausschauend umzugehen. In einem 45-minütigen Treffen wurde gemeinsam mit den Teilnehmerinnen ein Sicherheitsplan erarbeitet, um zu überlegen, wie mit möglicher Belastung umgegangen werden kann. Die Interviews selbst umfassten ein „Ankommen“ zu Beginn und ein „Abschließen“ am Ende sowie vereinbarte Pausen, in denen die Teilnehmerinnen unterbrechen konnten. Die Anonymität wurde durchgehend durch Pseudonyme gewährleistet.

Teilnehmerinnen

Teilnehmende waren Dyaden, gegen die gemeinsam DVA ausgeübt worden war. Beispiele für eine solche Beziehung könnten Elternteil und Kind, ältere und jüngere Geschwister oder nicht verwandte Mitbewohnende sein. Familiäre Dyaden wurden einbezogen, um die längsschnittlichen relationalen Folgen der DVA sowie den langfristigen Umgang mit diesen Folgen besser untersuchen zu können. Die Rollen von Bezugsperson und Kind wurden einbezogen, um die intergenerationalen Folgen der DVA und den Umgang mit diesen intergenerationalen Folgen betrachten zu können. „Bezugsperson und Kind“ wurde gegenüber „Elternteil und Kind“ vorgezogen, um die Erfahrung heteronormativer Familien, westlicher Familien und von Familien ohne Erfahrung mit dem Pflege- und Heimsystem nicht unangemessen zu bevorzugen. Die seit der Misshandlung vergangene Zeit wurde nicht als Kriterium herangezogen, da sie nach dem, was wir aus der Traumatheorie wissen, kein eindeutiger Prädiktor für Verarbeitung und für das Nachlassen emotionaler Belastung ist. Wir waren uns auch einig, dass das Thema der Studie selbst vermutlich Personen herausfiltern würde, die nicht bereit sind, darüber zu sprechen. Das Belastungsprotokoll diente hier zusätzlich als Absicherung.

Für diese Studie wurden zwei Dyaden, vier Personen, gewonnen, bestehend aus zwei Müttern und Töchtern, die Überlebende-Opfer sind (Tabelle 1).

Tabelle 1 — Ein- und Ausschlusskriterien

  • Einschlusskriterien. Dyade ab 18 Jahren mit früherer Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson. Gemeinsam DVA ausgesetzt. Englischsprachig. In der Lage, an den Interviews und am Vorgespräch teilzunehmen.
  • Ausschlusskriterien. Personen, die sich in einer missbräuchlichen Beziehung befinden. Dyaden, zu denen eine Person gehört, die DVA ausgeübt hat. Personen, die durch das Thema zu belastet erschienen, um sicher an der Studie teilzunehmen. Personen, die nicht wirksam in die Studie einwilligen können, etwa weil ihnen nach dem Mental Capacity Act 2005 die Einwilligungsfähigkeit fehlt.

Datenerhebung

Die Datenerhebung erfolgte über halbstrukturierte Interviews: zwei pro Person, drei pro Dyade. Nach der Sicherheitsplanung interviewte die forschende Person die Dyade gemeinsam. In der darauffolgenden Woche interviewte sie jede Person der Dyade einzeln. Dieser neuartige Ansatz, Dyaden und Einzelpersonen zu befragen, wurde aus mehreren Gründen gewählt. Angesichts des Fokus auf Beziehungen und intergenerationale Muster schien eine gemeinsame Befragung der Teilnehmerinnen dieses Gespräch wirksamer zu ermöglichen. Die Befragung sowohl gemeinsam als auch einzeln sollte Gelegenheiten bieten, das Zusammenlaufen und Auseinandergehen der Narrative zu erkunden, die die Dyade teilen mochte. Schließlich waren angesichts des vergleichsweise langen untersuchten Zeitraums mehrere Interviews nötig, um genügend Raum für diese Erkundung zu schaffen.

Das Format eines dyadischen Interviews, gefolgt von einem Einzelinterview, war eine lange abgewogene Entscheidung, die ich mit meinem Forschungsteam getroffen habe. Das Einzelinterview an zweiter Stelle ermöglichte es, bestimmte Narrative ohne die Wiederholungen zu erkunden, die bei umgekehrter Reihenfolge entstanden wären. Zudem konnte die forschende Person durch das Einzelinterview an zweiter Stelle wirksamer auf etwaige Belastungen eingehen.

Es wurde angeboten, die Interviews je nach Entfernung online oder in Präsenz zu führen, doch alle Teilnehmerinnen entschieden sich für Videointerviews über die Videokonferenzplattform Zoom. Die Interviews waren halbstrukturiert und wurden in Bild und Ton aufgezeichnet.

Die im Interview gestellten Fragen sollten die Teilnehmerinnen behutsam durch ihr Erzählen leiten. Sie zielten darauf, sowohl die Folgen der Misshandlung als auch den Umgang damit zu erkunden. Die Fragen ähnelten sich in beiden Interviewformen, um sowohl individuelle als auch dyadische Narrative hervorzurufen. Anschließend transkribierte die forschende Person die Interviews wörtlich. Die Datenanalyse erfolgte sowohl mit Word-Dokumenten als auch mit Papier und Stift.

Vorgehen bei der Untersuchung

Nach der Transkription der Interviews hörte die forschende Person die Aufnahmen wiederholt an und las die Transkripte, um sowohl ihre Genauigkeit zu überprüfen als auch in die Daten einzutauchen. Nachdem ein Gefühl des Eintauchens in die Daten erreicht war, ging sie die Transkripte mehrfach zusammen mit den Audioaufnahmen durch und begann, Narrative zu identifizieren. Einige lagen nah beieinander, andere zogen sich durch die Interviews. Ein- und Ausstiegsformulierungen (entry and exit talk; Riessman, 2008) waren eine nützliche Orientierung, um zu erkennen, wo Geschichten sich im Transkript öffneten, schlossen oder wieder öffneten. Jedes Narrativ wurde kartiert und analysiert, um zu untersuchen, wie sie sich im Text überschnitten und auseinandergingen. Nachdem jedes Narrativ in den Transkripten in Bezug auf die verschiedenen Erzählstimmen, Interviews und anderen Narrative kontextualisiert war, wurden sie als Geschichten und Teilgeschichten kategorisiert.

Nach der Identifizierung der Narrative ging die forschende Person jedes Narrativ und die Transkripte als Ganzes durch und achtete dabei auf analytische Kategorien, die für diese Studie auf Grundlage der Arbeiten von Andrews (2021), Mik-Meyer and Järvinen (2020) und Nollaig (2011) angepasst wurden. Diese Kategorien waren thematisch, strukturell und dialogisch/performativ. Die thematische Kategorie konzentrierte sich darauf, was gesagt wird und welche Sprache dafür verwendet wird. Dazu stellte sich die forschende Person Fragen wie „Was wird gesagt?“, „Was wird nicht gesagt?“ und „Wo laufen die Geschichten und die Sprache der Dyaden zusammen und wo gehen sie auseinander?“. Die strukturelle Kategorie konzentrierte sich darauf, wie ein Narrativ hinsichtlich der Abfolge der Informationen und der behandelten Bereiche organisiert ist. Hier stellte sich die forschende Person Fragen wie „Ist diese Geschichte stimmig, wenn sie getrennt und gemeinsam erzählt wird?“, „Ist diese Geschichte für mich stimmig? Könnte sie es für andere sein?“ und „Welche Teile der Geschichte erhalten durch diese Abfolge mehr oder weniger Gewicht?“. Die dialogisch/performative Kategorie schließlich konzentrierte sich auf die gemeinsame Konstruktion von Narrativen zwischen Personen: wie sich Narrative je nach anwesendem Publikum verändern oder nicht und wie sie in der soziopolitischen Welt kontextualisiert sind, in der Menschen leben. Zu den Fragen, die sich die forschende Person stellte, gehören „Wem wird diese Geschichte erzählt?“, „Wer erzählt diese Geschichte nicht und warum?“, „Wie beeinflusst meine Identität mein Zuhören, was bevorzuge ich?“, „Wie wird diese Erzählung durch den Kontext der Erzählenden und des Publikums geprägt?“ und „Was stellt die erzählende Person in den Vordergrund?“. Seiner Natur nach erforderte dieser Prozess fortlaufende Reflexion und Reflexivität, um die Deutungen und Beiträge der forschenden Person zu diesem Prozess zu berücksichtigen.

Es sei anerkannt, dass die Analyse zwar gründlich und reflexiv durchgeführt wurde, andere Lesarten der Daten jedoch zu anderen, ebenso gültigen Einsichten führen könnten. Alternative subjektive Deutungen stehen nicht grundsätzlich im Widerspruch; sie sind schlicht eine andere Deutung einer vielschichtigen Erfahrung (Riessman, 2008).

Narrative Inquiry

Die dyadischen Interviews webten reichhaltige und vielschichtige Narrative. Manche Narrative wirkten wegen des dyadischen Ko-Erzählens zunächst nebensächlich. Ein Reichtum an Sinngebung entstand, indem darauf geachtet wurde, wer wann sprach, wer nichts beitrug, auf nonverbale Kommunikation und auf die Wirkung all dessen auf die ursprüngliche Erzählerin. Die forschende Person ermutigt Sie, die Lesenden, bei der Lektüre gut für sich zu sorgen. Denken Sie beim Lesen der folgenden Geschichten an die Worte von Frank Arthur (2013): „Geschichten sind kein Material, das analysiert werden soll; sie sind Beziehungen, in die man eintritt.“

Kontext

In diesem Abschnitt werden kurz einige Informationen über die Teilnehmerinnen zusammengefasst, damit die Lesenden die vorliegenden Narrative einordnen können. Die Menschen, die an dieser Studie teilgenommen haben, sind wunderbare, vielschichtige Persönlichkeiten, deren Kontext sich nicht auf DVA beschränkt. Die kurze Beschreibung und die Zitate in diesem Manuskript sollten nicht als Gesamtheit ihres reichen und einzigartigen Kontexts verstanden werden. Es war notwendig, einige geringfügige Änderungen vorzunehmen oder bestimmte Informationen zurückzuhalten, um die Anonymität der Teilnehmerinnen zu gewährleisten. Dies geschah mit Sorgfalt, um die Bedeutung des Gesagten in keiner Weise zu verändern.

Dyade A bestand aus Charlene (Mutter) und Brooke (Tochter). Charlene hatte selbst Erfahrungen im Pflege- und Heimsystem gemacht und in ihrer Kindheit DVA erlebt. Brooke hatte noch Kontakt zu der Person, die die Misshandlung ausgeübt hatte. Brooke war zum Zeitpunkt des Interviews mit ihrem ersten Kind schwanger. Brooke war Charlene von der Kommunalbehörde für eine gewisse Zeit weggenommen worden. Brooke war während der Fremdunterbringung weiterer Misshandlung ausgesetzt gewesen. Sowohl Charlene als auch Brooke empfanden, dass die Kommunalbehörde sie im Stich gelassen und Charlene zudem aufgrund ihres Alters, ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe und ihrer sozialen Schicht diskriminiert hatte. Sowohl Charlene als auch Brooke hatten eine umfangreiche persönliche Therapie gemacht und im Gesundheitswesen gearbeitet.

Dyade B bestand aus Angelica (Mutter) und Alice (Tochter). Sowohl Angelica als auch Alice hatten noch gewissen Kontakt zu der Person, die die Misshandlung ausgeübt hatte. Sie waren seit der Misshandlung viele Male umgezogen. Alice hatte zu verschiedenen Zeitpunkten eine persönliche Therapie gemacht und war selbst im Gesundheitswesen tätig. Angelica hatte kurzzeitig eine Beratung in Anspruch genommen, sich aber vor allem von ihrer Familie, ihrem Freundeskreis und ihrer spirituellen Gemeinschaft unterstützt gefühlt. Sowohl Angelica als auch Alice erzählten mit großer Sorgfalt und wirkten im Umgang miteinander oft heiter (Tabelle 2).

Tabelle 2 — Übersicht der Ergebnisse

  • Die Beziehung zur DVA. Teilgeschichte: Akte des Widerstands.
  • Verstehen und Verbundenheit. Teilgeschichte: Mutter und Tochter.
  • Die richtige Unterstützung zur richtigen Zeit. Teilgeschichten: Das Versagen der Dienste; Verkörperte Leben.

Die Beziehung zur DVA

Alle Teilnehmerinnen sprachen über die unzähligen Weisen, in denen DVA ihr Leben beeinflusst hat und wie sie sich weiterhin bemerkbar macht. Brooke erzählte, dass sie die Folgen nicht sofort erkannt habe: „es war nichts, worüber ich, ich wirklich nachgedacht habe, bis ich wahrscheinlich, sagen wir *Pause* Anfang zwanzig war“. Sie überlegte: „Erst als ich in einer stabilen Beziehung war, fing ich an, einige der Folgen zu bemerken“. Dies deutet auf ein chronologisch nicht lineares Verständnis der Folgen der DVA hin, aber auch darauf, dass eine Beziehung ein zentraler Teil dieses Prozesses war. Später sagte Brooke, sie rechne damit, dass sich die Folgen in ihrem Leben weiterhin zeigen würden: „Ich glaube nicht, dass es jemals einen Endpunkt geben wird. Es ist etwas, das passiert ist“.

Angelica dachte über die Folgen der DVA nach: „es ist, als hinge einem etwas um den Hals, weißt du, es hält einen irgendwie zurück, und und es kann einen krank machen“. Sie erklärte weiter, wie sich bei bestimmten Lebensereignissen gelegentlich Trauer in ihr Leben schlich, ähnlich einer wiederkehrenden Trauer (Rosenblatt, 1996), sie aber gelernt habe, damit umzugehen: „indem ich versuche, Dinge in meinem Leben zu ändern, um um mich nicht darin zu suhlen. Das ist der richtige Ausdruck, in dem, was passiert ist, denn es ist passiert. Es ist passiert, aber wir sind da raus“.

Alice teilte ein ähnliches Narrativ wie Brooke, wonach eine sichere Beziehung dem Auftreten der DVA-Folgen in ihrem Leben vorausging: „diese Person war so, wunderbar, wirklich sicher, wirklich haltgebend, wirklich verbunden … dann fing ich an zu merken, dass meine psychische Gesundheit nachließ, und ich zog mich vom Sport zurück, in diesem gemeinschaftlichen Sinn, und ich glaube, da war etwas daran, an einem wirklich sicheren Ort mit einer sicheren Person zu sein, das diese Dinge sich auflösen ließ“. Alice bemerkte außerdem, dass sie in den Jahren nach der DVA mehrmals umgezogen seien und wie dies für sie zur Verarbeitung der DVA beigetragen habe: „ich glaube, da war etwas daran, die Umgebung zu verlassen, in der schwierige Dinge passiert waren … dass mein Kopf und mein Körper anfingen, so, oh, jetzt bist du raus aus dieser Zone, uuuund jetzt fangen wir an, über einiges von dem Zeug nachzudenken.“

Die Teilnehmerinnen sprachen über die durchdringenden und übergriffigen Folgen der DVA in ihrem Leben. Sie hatten sich über lange Zeiträume erstreckt und viele Lebensbereiche beeinträchtigt, selbst nachdem die Misshandlung aufgehört hatte. Die Literatur bestätigt, dass die Folgen der DVA durchdringend und anhaltend sind, oft aufgrund der Auswirkungen auf die Bindung und aufgrund psychischer Traumatisierung (Fox et al., 2014; Hulley et al., 2023; Tarquinio et al., 2012), aber auch aufgrund der materiellen Folgen der DVA für Finanzen, Wohnen und körperliche Gesundheit (McCaw et al., 2007; Sharp-Jeffs, 2015). Alle Teilnehmerinnen teilten die gemeinsame Erfahrung, dass es nie „vorbei“ sein würde. Die Teilnehmerinnen erzählten, wie sich die Folgen der DVA in ihr Leben schlichen, manchmal zu offensichtlichen Zeitpunkten, aber auch in scheinbar unzusammenhängenden Momenten; das war oft belastend oder frustrierend, wenn die Folgen weit weg zu sein schienen. Eine der größten Sorgen bei DVA-Exposition in der Adoleszenz ist die mögliche Störung der Bindung und die Frage, wie DVA künftige Beziehungen beeinflussen kann (Hou, 2020; Little, 2023). Das wohl beständigste Narrativ darüber, wann sich die Folgen der DVA bei den Teilnehmerinnen zeigten, betraf Liebesbeziehungen, die entweder ähnliche Sorgen um Vertrauen hervorriefen oder ein so sicheres Umfeld schufen, dass sie eine unerwartete Verarbeitung der DVA ermöglichten. Die Teilnehmerinnen gingen damit um, indem sie wertvolle Verbundenheit in nicht romantischen Beziehungen fanden und/oder ihre eigene Therapie fortsetzten, um die Verarbeitung zu unterstützen und das relationale Trauma zu bewältigen: „zu merken, was für ein frischer Wind es ist, eine Beziehung zu haben, Liebe zu haben ohne die Gewalt“ (Charlene).

Teilgeschichte: Akte des Widerstands

Akte des Widerstands sind Handlungen, die sich unmittelbar Machtstrukturen widersetzen (Bourdieu and Bourdieu, 2004). Angesichts der vielfältigen und anhaltenden Folgen der DVA ist es nur folgerichtig, dass die Formen der Bewältigung und des Widerstands ebenso vielfältig und anhaltend sind. Die Teilnehmerinnen fanden unzählige Wege, mit den Folgen umzugehen. Dyade A sprach oft davon, dass Grenzen als Widerstand notwendig seien, da die Person, die die DVA ausgeübt hatte, weiterhin beteiligt war, Brooke: „Widerstand bedeutet für mich, diese Grenzen zu setzen, meiner psychischen Gesundheit Vorrang zu geben, zu versuchen, mich nach meinen Werten auszurichten“. Es ist anerkannt, dass wertekongruentes Handeln Menschen glücklicher macht, und es ist in viele Therapien integriert (Berman et al., 2009; Harris, 2006). Misshandlung kann Grenzen verzerren, sodass ihre Rückgewinnung und Bestimmung dies korrigiert und hilft, weitere Übertretungen zu verhindern (Johnson and Hooper, 2004). Bei Charlene zeigte sich der Widerstand darin, sich der Diskriminierung durch die Kommunalbehörde entgegenzustellen, Charlene: „weißt du, es hat mich eher entfacht, mich mehr in Richtung Gerechtigkeit getrieben, dazu, etwas gegen das System tun zu wollen, um sicherzugehen, dass meine Kinder, weißt du, unterstützt werden und es ihnen gut geht und sie nicht das werden, was ich war“. Charlenes Widerstand gegen mächtige Unterdrückungssysteme für eine bessere Zukunft klingt zutiefst im Einklang mit radikalen systemischen Ansätzen der 4. und 5. Welle, die Veränderungen auf allen Kontextebenen anstreben und nicht nur auf persönlicher oder familiärer Ebene.

Die Begrenzung intergenerationalen Traumas war ein bestimmender Teil der Widerstandsakte und der Narrative beider Dyaden, Charlene: „jetzt muss ich wirklich die Scherben aufsammeln und mir selbst und meinen Kindern helfen zu heilen, damit damit ich diesen Kreislauf durchbrechen kann“, und Brooke merkte ebenfalls an: „Trauma passiert, und es ist wichtig, dass jede Generation einfach versucht, es Stück für Stück ein bisschen kleiner zu machen … Ich wünschte, Mama würde sich selbst ein bisschen mehr Gnade schenken … Ich glaube, Mama würde am liebsten, so, jeden einzelnen letzten Tropfen Trauma aufwischen … aus meiner Sicht ist es etwas, das mich sehr stolz macht, an die Zukunft zu denken, die mein Kind haben wird, ausgehend davon, woher wir kommen … bei all der Arbeit. Ich glaube, das hat schon vor mir angefangen, sogar zurück bis zu, so, meiner Oma“. Die Reflexion über diesen intergenerationalen Prozess und darüber, eine gute Vorfahrin zu sein (Krznaric, 2020; Saad, 2020; Shukla, 2015), war im Interview eindrucksvoll. Intergenerationale Muster zu erkennen und ihnen gegebenenfalls zu widerstehen, lässt sich mit vielen psychologischen Modellen angehen, insbesondere aber mit Modellen, die Familie und Bindung in den Mittelpunkt stellen (Byng-Hall, 1985, 1998; Dallos and Vetere, 2018). Es gibt eine wachsende Literatur dazu, die sich besonders auf dekoloniale Praktiken stützt, wie der Kreislauf intergenerationalen Traumas bewältigt und unterbrochen werden kann (Hoosain, 2018; Leifer and Smith, 1990; Rees and Evans, 2021).

Diesen Kreislauf zu durchbrechen, erforderte fortlaufende Therapie, aber auch Mitgefühl: Brooke: „Ich glaube, die Gnade (im Sinne von Mitgefühl, Geduld und Vergebung), die wir einander die ganze Zeit über schenken konnten, ist wahrscheinlich das das Schönste, was passiert ist“. Dies scheint mit einer Reihe therapeutischer Ideen zu Mitgefühl und Mentalisierung zusammenzuhängen (Allen et al., 2008; Gilbert, 2009). Dyade B sprach ausführlich über das gemeinsame Streben nach Freude und Lachen: Alice: „Ich sehe es manchmal als Akt des Widerstands, richtig albern zu sein und mich auf Humor und Verspieltheit einzulassen … ich glaube, das ist etwas, das Mama und ich unglaublich teilen“. Dieses Gespräch scheint Ideen widerzuspiegeln, die für posttraumatisches Wachstum zentral sind (Bakaitytė et al., 2022; Henson et al., 2021). Bei Alice gab es ein Wachstum vom bloßen Finden von Freude hin zu einer ausgewogeneren und ganzheitlicheren Lebensweise, die es ihr ermöglichte, sich „weniger als Opfer zu fühlen“. Dies schwingt mit Ideen zu Handlungsfähigkeit und Verantwortungsübernahme in der Arbeit zu DVA zusammen (Vetere and Cooper, 2001). Bei Angelica ermöglichte ihr, sich nicht von der Trauer definieren zu lassen und ihr Leben mit Verbundenheit und Aktivitäten zu füllen, Widerstand zu leisten, Angelica: „indem ich versuche, Dinge in meinem Leben zu ändern, um um mich nicht darin zu suhlen. Das ist der richtige Ausdruck, in dem, was passiert ist“. Dies erinnert an Ideen der narrativen Therapie zum Zugang zu unterdrückten Diskursen, um Narrative zu verdichten, was dazu beiträgt, mehr Handlungsmöglichkeiten und Hoffnung für die Zukunft zu eröffnen (White and Epston, 1989).

Verstehen und Verbundenheit

Alle Teilnehmerinnen sprachen ausführlich darüber, wie wichtig es sei, das Geschehene zu verstehen und ihm Sinn zu geben, sei es, sich selbst besser zu verstehen, Charlene: „für mich selbst, mich wirklich kennenzulernen, zu verstehen, wie diese Misshandlung funktioniert, was sie mit einem macht, einen einfach dazu bringt, sehr selbstreflektiert werden zu müssen“, die Person zu verstehen, die die Misshandlung ausgeübt hatte, Alice: „mich auf diese empathische Sichtweise einzulassen und zu versuchen zu verstehen, warum … jemand jemals so handeln würde, und zu versuchen, von einem Ort aus zu kommen, an dem dieses Verständnis eigentlich mehr Frieden bringt“, oder einander zu verstehen, Angelica: „man lernt miteinander, und was die Bedürfnisse der anderen sind … Andrew und Alice, dass sie das Wichtigste für mich sind“. Ein größeres Verständnis eröffnete Möglichkeiten, sich mit anderen zu verbinden, was wiederum bessere Möglichkeiten des Verstehens förderte. Dies setzt sich wechselseitig fort: Das Verständnis von sich selbst und anderen ermöglicht mehr Empathie und die Möglichkeit enger Verbindungen. Das könnte die weniger chronologische und stärker relationale Entwicklung erklären, die die Teilnehmerinnen beschreiben. Dies steht im Einklang mit verschiedenen Ideen zu Mentalisierung, Containment, Koregulation und Entwicklungstheorie (Ainsworth and Hansen, 2012; Allen, 2018; Szykierski, 2010). Eine sichere Beziehung ist für die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen unerlässlich (Huppertz, 2018; Lawson-McConnell, 2020). Zudem gelten Menschen, die DVA erlebt haben, in einem Teil der Literatur als anfälliger für eine gestörte Mentalisierungs- und Koregulationsfähigkeit, was deren Vorhandensein bei diesen Personen umso bemerkenswerter macht (Gumley, 2010; Moreno et al., 2016).

Teilgeschichte: Mutter und Tochter

Beide Dyaden bestanden aus Müttern und Töchtern; beide benannten, wie überaus wichtig die Beziehung war, um den Folgen der DVA zu widerstehen. Brooke schrieb den größten Teil ihrer Bewältigung ihrer Mutter zu: „Ich würde sagen, es sind mindestens 50% (von allem, was geholfen hat)“, während Angelica sagte: „sie (die Kinder) sind das Wichtigste für mich, egal was sonst ist, und werden immer an erster Stelle stehen“. Die Komplexität und die Nuancen von Mutter-Tochter-Beziehungen werden von den Teilnehmerinnen mehrfach angesprochen. Insbesondere wollten die Mütter den entstandenen Schaden ausgleichen, sei es, indem sie „die Waagschalen der Freude ausgleichen“, oder indem sie eine „Löwenmutter“ sind. Die Literatur erkennt die Einzigartigkeit dieser Beziehung an und beschreibt, wie der intergenerationale Umgang mit gesellschaftlichen Normen, nach denen Frauen „still“ und „gefügig“ sein sollen, zu komplexen Dynamiken zwischen Mutter und Tochter führen und zugleich eine zutiefst tragende Beziehung sein kann (Hasseldine, 2017; Schreurs et al., 2003).

Die richtige Unterstützung zur richtigen Zeit

Alle Teilnehmerinnen suchten verschiedene Formen professioneller Unterstützung. Dazu gehörte Unterstützung für das körperliche, psychische, materielle und spirituelle Wohlbefinden. Wiederholt wurde vom Wert professioneller psychologischer Unterstützung berichtet, Charlene: „eine passende Therapeutin, die mich in meiner Elternrolle unterstützt und versteht, wie man ihnen (ihren Kindern) am besten hilft, ihre Erfahrungen aufzuarbeiten und sich damit ebenfalls unterstützt zu fühlen“, aber auch von der Bedeutung des Glaubens, Angelica: „ich war Teil einer spirituellen Heilungsgruppe, und das war etwas, das mich sehr unterstützt hat“, und von gemeinschaftlicher Unterstützung, Alice: „ich glaube, diese Jahre in einer Gemeinschaft mit regelmäßigem Kontakt haben mich völlig verändert“. Alle Teilnehmerinnen sprachen von sich wandelnden Bedürfnissen angesichts der nicht linearen Natur der Heilung und davon, unterschiedliche Formen der Begleitung zu brauchen.

Teilgeschichte: Das Versagen der Dienste

Die meisten Teilnehmerinnen sprachen auch davon, dass Dienste in Zeiten der Not nicht da waren, ihnen nicht halfen oder sie aktiv behinderten. Das Eingreifen der Kommunalbehörde erschien in Charlenes Erzählung als ein Hauptgegenspieler. Charlene sprach leidenschaftlich über die Kommunalbehörde und deren Auswirkungen auf ihre Kinder: „sie (die Kommunalbehörde) haben das sozusagen aufgegriffen (die Misshandlung, die Charlene als Kind erlebt hatte) und zu ihrem Vorteil genutzt, wenn sie wollten, und es beiseitegelegt, wenn sie, weißt du, es ignoriert, wenn sie nicht wollten … Ich habe mein Zuhause sicher gemacht. Den gewalttätigen, weißt du, Partner aus aus dem Haus gebracht. Dann der Kampf mit der Kommunalbehörde, um … meine Kinder zu behalten … ^obwohl sie die Gewalt, die, weißt du, bei mir zu Hause passiert ist, ganz genau kannten, haben sie ihn unterstützt (Brookes Vater) … dass ihm Umgang gewährt wurde“. Charlene und Brooke fragten sich im Rückblick, wie die Entscheidungen der Kommunalbehörde von Charlenes intersektionaler Identität beeinflusst worden waren, zu der gehörte, dass sie eine Schwarze Frau aus der Arbeiterschicht war. Sie hatten das Gefühl, dass sie erhebliche Diskriminierung erfahren hatte. Dies spiegelt sich in der Forschung und in Zeitungsschlagzeilen wider (Frost and Parton, 2009; Parton, 2014). Darüber hinaus ist das Vorhandensein von Rassismus und Klassismus in der Kinder- und Jugendhilfe in der empirischen Literatur belegt (Drew et al., 2023; Hood et al., 2020; Webb et al., 2020), ebenso in den Systemen, die sie tragen und überwachen (Flemmen and Savage, 2017; Miller, 2021). Diese dreifache Benachteiligung (triple deprivation; Emanuel, 2002) kann die Herausforderungen, vor denen verletzliche Familien mit DVA-Erfahrung ohnehin stehen, weiter verschärfen. Charlene dachte auch allgemeiner über ihre Sicht auf die Kommunalbehörde nach: „die Kommunalbehörde geht mit solchen Dingen meist so um, dass sie der Familie Ressourcen entzieht, die Kinder wegnimmt, sie in andere Familien gibt. Wo es angemessen ist, (sollten sie) diesen Eltern diese Ressourcen geben und sie unterstützen, ihnen die richtigen fachkundigen Mentorinnen und Mentoren zur Seite stellen, die helfen, das soziale Leben dieser Kinder zu stützen und aufzubauen, und auch einen Elternteil, der solche Dinge durchgemacht hat, oder?“ Alices Erzählung machte auch das Versagen der psychiatrischen und psychotherapeutischen Dienste deutlich, die entweder nicht nach DVA fragten, obwohl sie offensichtlich war, oder ihren Bedürfnissen nicht gerecht wurden, als sie Hilfe brauchte: „Es gab Zeiten, in denen es mir schlecht ging und ich nicht die Hilfe bekommen habe, die ich brauchte“.

Teilgeschichte: Verkörperte Leben

Beide Personen, die zur Zeit der Misshandlung Kinder waren, berichteten von körperlichen Symptomen in der Kindheit, die medizinisch nicht leicht zu erklären waren und die beide für eine mögliche Reaktion auf die DVA hielten (Caldwell and Leighton, 2018; Kozlowska, 2013). Beide erkundeten zudem, wie Bewegung durch Sport und Tanz ihnen geholfen hatte, Spannungen zu lösen oder sich auszudrücken. Es gibt eine wachsende Literatur zu verkörperten Reaktionen auf Belastung und dazu, wie der Körper in Belastungszuständen beruhigt und reguliert werden kann (Babbel, 2018; Porges, 2022; van der Kolk, 2014).

Implikationen

Aus dieser Studie lassen sich mehrere Implikationen ableiten:

Die Teilnehmerinnen hatten viel Fachwissen über die Arbeit mit Überlebenden-Opfern und über Formen des Widerstands beizutragen. Angesichts der Tragweite ihres Widerstands möchte ich eine Änderung des Sprachgebrauchs vorschlagen: von Überlebende-Opfer zu Überlebende-Opfer-Widerständige. Dies unterstreicht die Fähigkeit, eine Bezeichnung zu überwinden, die überwiegend auf der Handlungsmacht einer anderen Person beruht. Dieser Sprachgebrauch sollte nicht als feste hierarchische Abfolge, sondern als fließendes, vorübergehendes Kontinuum verstanden werden.

Belastung und Wachstum der Teilnehmerinnen verliefen zeitlich kaum linear und schienen relationaler Natur zu sein. Aus klinischer Sicht unterstreicht dies die Notwendigkeit, dass Überlebende-Opfer-Widerständige wiederholt Zugang zu Unterstützung erhalten, statt eines einmaligen Unterstützungsangebots nach dem Verlassen der missbräuchlichen Situation. Die Bedürfnisse können sich zudem bei jedem Zugang unterscheiden und unterschiedliche therapeutische Paradigmen, Zeitrahmen und Formate erfordern. Dazu gehört nicht nur psychologische Unterstützung, sondern angesichts der verkörperten Erfahrungen auch die körperliche Gesundheit sowie eine gewisse Expertise oder Möglichkeit, an Unterstützung in Fragen von Finanzen, Wohnen und Bildung weiterzuvermitteln. Es handelt sich wohl kaum um Menschen, deren Probleme sich durch sechs Sitzungen niedrigschwelliger KVT lösen lassen, auch wenn sie diese durchaus als Teil ihres Weges in Anspruch nehmen können.

Angesichts des Werts, den die Teilnehmerinnen in der Sinngebung fanden, kann der Einsatz von Fallformulierungen die Sinngebung unterstützen (Johnstone et al., 2013). Je nach den Bedürfnissen der einzelnen Person können verschiedene therapeutische Paradigmen hilfreich sein. Da die Teilnehmerinnen verkörperte Erfahrungen und Ausdruck so schätzten, könnten kunst-, drama- und bewegungsbasierte Ansätze hilfreich sein (Feniger-Schaal and Orkibi, 2020; Ritter and Low, 1996). Die Teilnehmerinnen hoben den Wert hervor, den herkömmliche Traumatherapien zu bestimmten Zeitpunkten hatten; daher sollten auch diese gegebenenfalls eingesetzt werden. Die von den Teilnehmerinnen beschriebene relationale Natur von Schädigung, Sinngebung und Widerstand könnte in Interventionen berücksichtigt werden. Eine beständige Beziehungserfahrung mit einer kleinen Zahl von Fachpersonen, die beständige Bindungspunkte ermöglicht, könnte hilfreich sein (Dozier and Bates, 2003). Familien- und dyadische Ansätze können unabhängig vom Alter der Klientin oder des Klienten ebenfalls wertvoll sein, insbesondere Ansätze, die Bindung und Familie in den Vordergrund stellen, wie die Attachment Narrative Therapy (Dallos and Vetere, 2021). ANT und ähnliche Ansätze könnten Menschen zudem Gelegenheiten bieten, intergenerationales Trauma zu verhandeln, und zugleich mehr Möglichkeiten für intergenerationale Bewältigung und intergenerationalen Widerstand eröffnen. Der Ansatz konzentriert sich darauf, Bindung und Familiennarrative intergenerational zu betrachten, was mit den Narrativen der Dyaden in dieser Studie übereinzustimmen scheint. Insbesondere die Berücksichtigung replikativer und korrektiver Familienskripte in der ANT (Byng-Hall, 1998). Auch wenn ANT vielversprechend erscheint, scheinen auch andere Ansätze gut zur Idee des intergenerationalen Traumas und seiner anschließenden Heilung durch Beziehung zu passen. Insbesondere gemeindepsychologische Ansätze in indigenen Gemeinschaften, die kolonisiert oder auf andere Weise verfolgt wurden (Hoyt, 2019; Hübl and Avritt, 2020; Radu et al., 2014). Angesichts des erheblichen intergenerationalen Traumas in diesen Gemeinschaften gilt es als wichtig, Gemeinschaftsidentität, gemeinschaftliche Werte und gemeinschaftliche Verbundenheit über die Generationen hinweg zu bewahren, um einen Prozess der Heilung und des Widerstands zu unterstützen (Afuape, 2016). Auch kollektive narrative Praktiken können die Erkundung intergenerationalen Traumas und des Widerstands gegen dieses Trauma ermöglichen (Lock, 2016; Ncube, 2006).

Wie diese Studie zeigt, ist relationale Verbundenheit wichtig, um Menschen bei der Bewältigung traumatischer Erfahrungen zu helfen. Taiwo Afuape (2011, 2016, 2020) belegt, wie Trauma Menschen voneinander und von den Werten trennt, die sie verbinden. Sie zeigt außerdem, wie verbindende und kollektive Interventionen, die Menschen ermöglichen, sich wieder miteinander und mit ihren Werten zu verbinden, ihnen bei der Bewältigung traumatischer Erfahrungen und beim Widerstand auf allen Kontextebenen helfen. Diese Studie steht im Einklang mit diesen Ideen. Die im Vereinigten Königreich für den Kinderschutz genutzten Systeme wurden den Bedürfnissen dieser Teilnehmerinnen und, wie die Literatur zeigt, auch anderer Menschen nicht gerecht. Die Teilnehmerinnen hatten entweder zu viel Angst vor der Kommunalbehörde, um sich auf sie einzulassen, oder fühlten sich durch sie geschädigt, da sie Ressourcen entzog und Menschen diskriminierte. Denn der Fokus auf Risikomanagement kann die Möglichkeiten für Heilung, Verbundenheit und Ressourcenstärkung einschränken (Cottam, 2015; Featherstone et al., 2018). Percy Aggett und Philip Messent (2019) stellen einen relational-kollaborativen Ansatz für soziale Dienste und psychiatrische Dienste vor. Er beruht auf Verbundenheit und gegenseitiger Zusammenarbeit mit den Menschen, die die Dienste unterstützen, um deren Handlungsfähigkeit zu stärken und ihnen Ressourcen zu erschließen. Die Ergebnisse dieser Studie könnten diesen Ansatz stützen.

Die Diskriminierungserfahrung der Teilnehmerinnen dieser Studie ist zutiefst besorgniserregend und spiegelt möglicherweise die Literatur wider, die systemische Diskriminierung in vielen öffentlichen Diensten aufzeigt (Bartholet, 2011; Hoosain, 2018; Miller, 2021). Die Teilnehmerinnen wurden durch diese Erfahrung geschädigt und haben hart daran gearbeitet, ihre Folgen auszugleichen. Diese Studie bietet keine Erkenntnisse darüber, wie dem zu begegnen ist, erkennt aber den Schaden und die Notwendigkeit von Veränderung an.

Einschränkungen

Diese Studie wies mehrere Einschränkungen auf:

Die Rekrutierung für diese Studie stieß auf mehrere der bereits genannten Hindernisse. Dies führte dazu, dass vier Teilnehmerinnen gewonnen wurden, was im Vergleich zu den meisten Forschungsmethoden eine kleine Stichprobe ist. Umfang und Reichhaltigkeit der von diesen Teilnehmerinnen gelieferten Daten zeigen jedoch, dass die Stichprobe für eine Studie mit NI groß genug war (Daiute, 2013; Morse, 2000). Die Zahl der Teilnehmenden bringt allerdings andere Herausforderungen mit sich. Die Teilnehmerinnen waren hinsichtlich des Geschlechts und der Beziehungen innerhalb der Dyaden homogen. Auch wenn qualitative Forschung Homogenität unter den Teilnehmenden schätzt, wirft dies die Frage auf, wessen Geschichte nicht vertreten war. Männliche Interessenten meldeten sich zwar, erfüllten aber die Kriterien nicht. Die Ergebnisse dieser Studie könnten anders aussehen, wenn die Narrative von Vätern und Söhnen, von Geschwistern oder von beteiligten Bezugspersonen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen berücksichtigt würden. Woran lag das: Sind die Geschichten von Frauen, die DVA erleben, möglicherweise weniger unterdrückte Diskurse als männliche Misshandlungserfahrungen, oder sind Frauen eher bereit, sich gemeinsam an Forschung über diese Erfahrung zu beteiligen? Vielleicht führten die geschlechtsspezifischen Weisen, auf Belastung und insbesondere auf DVA zu reagieren (Moulding, 2015; Wild, 2022), auch dazu, dass Frauen die Sprache zum Erzählen ihrer Geschichte leichter zur Verfügung stand.

Es ist auch zu bedenken, dass Menschen, die bereit waren, sich als Dyade zu melden, eine tragfähige Beziehung haben und einen Weg gefunden haben müssen, über die Erfahrung nachzudenken, und möglicherweise bereits gemeinsam konstruierte Narrative über ihre Erfahrungen hatten. Dadurch könnten bestimmte Personen von dieser Studie ausgeschlossen worden sein.

Obwohl die Studie anhand der „Big-Tent“-Kriterien (Tracy, 2010) bewertet wurde, fehlten aus Zeit- und Personalgründen eine Doppelkodierung und ähnliche Verfahren zur Sicherung von Glaubwürdigkeit und Strenge. Dies sollte bei der Anwendbarkeit der Ergebnisse berücksichtigt werden.

Stärken

Diese Studie wies mehrere Stärken auf:

Diese Studie ist angesichts des erheblichen Anstiegs der DVA während der COVID-19-Pandemie aktuell und stellt eine wertvolle Ergänzung einer Literatur dar, in der sowohl aus Forschungs- als auch aus klinischer Sicht eine deutliche Lücke besteht.

Es gibt nur wenig Forschung zum relationalen Kontext von Menschen, die von DVA betroffen sind; daher ermöglichte diese Studie, Narrative zur Sprache zu bringen, die in der Literatur oder im therapeutischen Kontext selten zu hören sind.

Diese Studie wurde mit ethischer Sorgfalt durchgeführt, um Misshandlung nicht zu wiederholen. Sie bot zudem aussagekräftige und transparente reflexive Inhalte, die den Lesenden helfen, die Entscheidungen der forschenden Person nachzuvollziehen.

Zukünftige Forschung

Zukünftige Forschung in diesem Bereich würde davon profitieren, mit einer heterogeneren Stichprobe durchgeführt zu werden, die reichhaltigere und gegenüber dieser Studie möglicherweise dissonante Narrative liefert. Angesichts der Rekrutierungshindernisse könnte Heterogenität schwer zu erreichen sein. Unterstützung durch gemeinnützige Organisationen oder Träger des dritten Sektors könnte den Zugang zu spezifischeren Gruppen von Teilnehmenden erleichtern und die Forschung für bestimmte Gruppen vielleicht attraktiver erscheinen lassen. Zukünftige Forschung könnte davon profitieren, andere Interviewformate zu erkunden, sei es durch eine veränderte Reihenfolge oder durch ein Gruppenformat nach der Rolle als Bezugsperson oder Kind. Darüber hinaus ist die Einbeziehung weiterer Datenquellen wie Bilder in NI üblich. Die Teilnehmerinnen äußerten Vorlieben für Bewegung und unterschiedliche Ausdrucksformen. Daher könnte die Einführung zusätzlicher Ausdrucksmöglichkeiten, etwa Bilder, wertvoll sein und passt zu NI (Riessman, 2008).

Schlussfolgerung

Diese Studie hat mit einem neuartigen Ansatz eine Narrative Inquiry vorgelegt, um die Erfahrungen von Dyaden bei der Bewältigung von DVA zu erkunden. Sie bringt eine einzigartige Perspektive ein, indem sie die Narrative von Dyaden festhält, die DVA erlebt haben. Die Teilnehmerinnen sprachen über das Ausmaß der DVA und darüber, wie sie ihr Leben beeinflusst hat, aber auch über die vielen Wege, die sie fanden, diesen Folgen zu widerstehen. Sie sprachen über den Wert der richtigen Dienste und der Unterstützung zur richtigen Zeit, aber auch über den Schaden, den Dienste anrichten. Sie sprachen darüber, wie sich das Trauma der DVA auf unerwartete Weise zeigte. Schließlich sprachen sie über die wechselseitige Beziehung von Verbundenheit und Verstehen, insbesondere zwischen Mutter und Tochter. Dies eröffnet Raum, die Erfahrungen von Dyaden und die daraus folgenden Implikationen für therapeutische Interventionen und Dienste zu bedenken: „Hoffnung ist etwas, das wir mit anderen tun“ (Weingarten, 2001).

Complexe Systémique: Kernpunkte

Diese Studie verschiebt den üblichen Blick auf häusliche Gewalt: Statt sich auf das Verlassen der gewaltvollen Situation zu konzentrieren, hört sie darauf, was Jahre später aus einer Mutter und einer Tochter wird, die sie gemeinsam durchlebt haben. Das Design ist für die systemische Praxis interessant: Ein gemeinsames Interview, gefolgt von getrennten Interviews, macht hörbar, was die Dyade gemeinsam aufbaut und was jede für sich behält. Drei Fäden zeichnen sich ab. Die Folgen kehren in Wellen zurück, oft dann, wenn eine endlich sichere Beziehung erlaubt, sie wieder zu denken. Die Mutter-Tochter-Beziehung ist zugleich Ressource und Ort intergenerationaler Wiedergutmachung. Die Dienste, vor allem der Kinderschutz, haben oft den richtigen Moment verpasst oder weiteren Schaden angerichtet, wobei rassistische und klassenbezogene Diskriminierung klar benannt wird. Der Vorschlag, von „Überlebenden-Opfern-Widerständigen“ zu sprechen, knüpft an die Arbeit von Allan Wade über Reaktionen auf Gewalt an. Die Grenzen liegen in der Studie selbst: vier Frauen, zwei bereits gefestigte Dyaden, eine Analyse ohne Doppelkodierung. Die klinische Lehre bleibt klar: wiederholte, beziehungsorientierte, manchmal familienbezogene Unterstützung anbieten statt eines einmaligen Einzelangebots. Zu lesen zusammen mit dem Interview mit Allan Wade über Würde und Gewalt und der Studie über den Platz des Kindes nach familiärer Gewalt.

Anmerkungen aus dem Original

Erklärung zu Interessenkonflikten. Die Verfassenden erklärten, dass in Bezug auf Forschung, Autorschaft und/oder Veröffentlichung dieses Artikels keine potenziellen Interessenkonflikte bestehen.

Finanzierung. Die Verfassenden erhielten für Forschung, Autorschaft und/oder Veröffentlichung dieses Artikels keine finanzielle Unterstützung.

Literatur

Afuape T (2011) Power, Resistance and Liberation in Therapy with Survivors of Trauma: To Have Our Hearts Broken. Oxfordshire: Routledge.

Afuape T (2016) A ‘fifth wave’ systemic practice punctuating liberation: reflective practice and collective social action. In: McCarthy I, Simon G (eds). Systemic Therapy as Transformative Practice. Farnhill: Everything Is Connected Press, 43–61. Available at: https://eicpress.com/statp.htm.

Afuape T (2020) Radical systemic intervention that goes to the root: working alongside inner-city school children, linking trauma with oppression and consciousness with action. Journal of Family Therapy 42(3): 425–452.

Aggett P, Messent P (2019) Soapbox: technical, relational and relational-collaborative approaches to risk management percy aggett, Philip messent, Clinical Child Psychology and Psychiatry 24(3): 642-649.

Ainsworth M (1978) The Bowlby-Ainsworth attachment theory. Behavioral and Brain Sciences 1(3): 436–438.

Ainsworth M, Bowlby J (1991) An ethological approach to personality development. American Psychologist 46(4): 333–341.

Ainsworth F, Hansen P (2012) Doing harm while doing good: the child protection paradox. Child & Youth Services 33(2): 146–157.

Allen JG (2018) Mentalizing in the Development and Treatment of Attachment Trauma. London: Routledge.

Allen JG, Fonagy P, Bateman AW (2008) Mentalizing in Clinical Practice. Virginia: American Psychiatric Pub.

Amel Barez M, Babazadeh R, Latifnejad Roudsari R, et al. (2022) Women’s strategies for managing domestic violence during pregnancy: a qualitative study in Iran. Reproductive Health 19(1): 58.

Anda RF, Felitti VJ, Bremner JD, et al. (2006) The enduring effects of abuse and related adverse experiences in childhood. A convergence of evidence from neurobiology and epidemiology. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience 256(3): 174–186.

Andrews M (2021) Quality indicators in narrative research. Qualitative Research in Psychology 18(3): 353–368.

Azungah T (2018) Qualitative research: deductive and inductive approaches to data analysis. Qualitative Research Journal 18(4): 383–400.

Babbel S (2018) Heal the Body, Heal the Mind: A Somatic Approach to Moving beyond Trauma. California: New Harbinger Publications.

Bach S (2016) Deprivileging the public sector workforce: austerity, fragmentation and service withdrawal in Britain. Economic and Labour Relations Review 27(1): 11–28.

Bakaitytė A, Puente-Martínez A, Ubilos-Landa S, et al. (2022) Path to posttraumatic growth: the role of centrality of event, deliberate and intrusive rumination, and self blame in women victims and survivors of intimate partner violence. Frontiers in Psychology 13: 1018569.

Bartholet E (2011) Race & child welfare: disproportionality, disparity, discrimination: Re-assessing the facts, Re-thinking the policy options. (SSRN Scholarly Paper 1889235).

Berkman E, Brown E, Scott M, et al. (2022) Racism in child welfare: ethical considerations of harm. Bioethics 36(3): 298–304.

Berman MI, Boutelle KN, Crow SJ (2009) A case series investigating acceptance and commitment therapy as a treatment for previously treated, unremitted patients with anorexia nervosa. European Eating Disorders Review: The Journal of the Eating Disorders Association 17(6): 426–434.

Bhattacharya A (2016) The many ways of knowing: embracing multiplicity in narrative research. Qualitative Social Work 15(5–6): 705–714.

Biehal N (2014) Maltreatment in foster care: a review of the evidence. Child Abuse Review 23(1): 48–60.

Bornstein MH (1991) Approaches to parenting in culture. Cultural Approaches to Parenting. Hove: Psychology Press.

Boullier M, Blair M (2018) Adverse childhood experiences. Paediatrics and Child Health 28(3): 132–137.

Bourdieu P, Bourdieu P (2004) Acts of Resistance: Against the New Myths of Our Time (Reprint). Cambridge: Polity Press.

Bowlby J (1979) The Bowlby-Ainsworth attachment theory. Behavioral and Brain Sciences 2(4): 637–638.

Bowyer L, Swanston J, Vetere A (2015) ‘Eventually you just get used to it’: an interpretative phenomenological analysis of 10-16 year-old girls’ experiences of the transition into temporary accommodation after exposure to domestic violence perpetrated by men against their mothers. Clinical Child Psychology and Psychiatry 20(2): 304–323.

Byng-Hall J (1985) The family script: a useful bridge between theory and practice. Journal of Family Therapy 7: 301–305.

Byng-Hall J (1998) Rewriting Family Scripts: Improvisation and Systems Change. London: Guilford Press.

Caldwell C, Leighton LB (2018) Oppression and the Body: Roots, Resistance, and Resolutions. California: North Atlantic Books.

Chandan JS, Thomas T, Bradbury-Jones C, et al. (2019) Intimate partner violence and temporomandibular joint disorder. Journal of Dentistry 82: 98–100.

Chandan JS, Thomas T, Bradbury-Jones C, et al. (2020) Risk of cardiometabolic disease and all‐cause mortality in female survivors of domestic abuse. Journal of the American Heart Association 9(4): e014580.

Chen X, Fu R, Yiu WYV (2019) Culture and parenting. Handbook of Parenting. 3rd edition. New York: Routledge.

Cimino AN, Yi G, Patch M, et al. (2019) The effect of intimate partner violence and probable traumatic brain injury on mental health outcomes for black women. Journal of Aggression, Maltreatment & Trauma 28(6): 714–731.

Conner DH (2013) Financial freedom: women, money, and domestic abuse. William and Mary Journal of Women and the Law 20: 339.

Costello K, Greenwald BD (2022) Update on domestic violence and traumatic brain injury: a narrative review. Brain Sciences 12(1): Article 1.

Cottam H (2015) Hilary Cottam: social services are broken. How We Can Fix Them. TED Talk. Available at: https://www.ted.com/talks/hilary_cottam_social_services_are_broken_how_we_can_fix_them.

Crittenden P (2006) A dynamic-maturational model of attachment. Australian and New Zealand Journal of Family Therapy 27(2): 105–115.

Crittenden P (2011). Assessing attachment for family court decision-making.

Crittenden PM, Landini A, Spieker SJ (2021) Staying alive: a 21st century agenda for mental health, child protection and forensic services. Human Systems: Therapy, Culture and Attachments 1(1): 29–51.

Daiute C (2013) Narrative Inquiry: A Dynamic Approach. California: Sage Publications.

Dallos R, Vetere A (2018) Working Systemically with Families: Formulation, Intervention and Evaluation. London: Routledge.

Dallos R, Vetere A (2021) Systemic Therapy and Attachment Narratives: Applications in a Range of Clinical Settings. 2nd edition. London: Routledge.

Donovan C, Durey M (2018) “Well that would Be nice, but we can’t do that in the current climate”: prioritising services under austerity. In: Rushton P, Donovan C (eds). Austerity Policies: Bad Ideas in Practice. Cham: Springer International Publishing, 197–220.

Dozier M, Bates B (2003) Attachment state of mind and the treatment relationship. Attachment issues in psychopathology and intervention. Routledge, 175–188.

Drew I, Pierre R, Sen R (2023) Exploring and re-imagining children’s services in England through a decolonial frame. In: Sen R, Kerr C (eds). The Future of Children’s Care. Bristol: Policy Press, 101–121.

Dubnewick M, Clandinin DJ, Lessard S, et al. (2018) The centrality of reflexivity through narrative beginnings: towards living reconciliation. Qualitative Inquiry 24(6): 413–420.

Emanuel L (2002) Deprivation 2 3. Journal of Child Psychotherapy 28(2): 163–179.

Euser S, Alink LRA, Tharner A, et al. (2013) The prevalence of child sexual abuse in out-of-home care: a comparison between abuse in residential and in foster care. Child Maltreatment 18(4): 221–231.

Fanon F (2016) Black skin, white masks. Social Theory Re-wired. 2nd edition. London: Routledge.

Featherstone B, Gupta A, Morris K, et al. (2018) Let’s stop feeding the risk monster: towards a social model of ‘child protection. Families Relationships and Societies 7: 07–22.

Felitti VJ, Anda RF, Nordenberg D, et al. (1998) Relationship of childhood abuse and household dysfunction to many of the leading causes of death in adults. The Adverse Childhood Experiences (ACE) Study. American Journal of Preventive Medicine 14(4): 245–258.

Femicide Census (2021) Men still killing one woman every three days in UK – it is time for “Deeds not Words” – femicide Census. https://www.femicidecensus.org/men-still-killing-one-woman-every-three-days-in-uk-we-need-deeds-not-words/

Feniger-Schaal R, Orkibi H (2020) Integrative systematic review of drama therapy intervention research. Psychology of Aesthetics, Creativity, and the Arts 14(1): 68–80.

Flemmen M, Savage M (2017) The politics of nationalism and white racism in the UK. British Journal of Sociology 68(S1): S233–S264.

Forrester D (2017) Outcomes in children’s social care. Journal of Children's Services 12(2–3): 144–157.

Foucault M (1977) Discipline and Punish. New York: Pantheon.

Foucault M (2019) Power: The Essential Works of Michel Foucault 1954-1984. London: Penguin UK.

Fox CL, Corr M-L, Gadd D, et al. (2014) Young teenagers’ experiences of domestic abuse. Journal of Youth Studies 17(4): 510–526.

Fraley RC, Shaver PR (2008) Attachment theory and its place in contemporary personality research. In: John O., Robins RW (eds). Handbook of Personality: Theory and Research. 3rd Edition. New York: Guilford Press, 518–541.

Frank AW (2013, August) The Wounded Storyteller: Body, Illness, and Ethics, Second Edition, Frank. University of Chicago Press. https://press.uchicago.edu/ucp/books/book/chicago/W/bo14674212.html

Frost N, Parton N (2009) Understanding children’s social care: Politics, policy and practice. SAGE Publications Ltd. Available at: https://doi.org/10.4135/9781446279489

Galántai J, Ligeti AS, Wirth J (2019) Children exposed to violence: child custody and its effects on children in intimate partner violence related cases in Hungary. Journal of Family Violence 34(5): 399–409.

Gilbert P (2009) Introducing compassion-focused therapy. Advances in Psychiatric Treatment 15(3): 199–208.

Greenhalgh T (2016) Cultural contexts of health: the use of narrative research in the health sector.

Gumley A (2010) The developmental roots of compromised mentalization in complex mental health disturbances of adulthood: an attachment-based conceptualization. Metacognition and Severe Adult Mental Disorders. London: Routledge.

Haberman M (2000) Urban schools: day camps or custodial centers? Phi Delta Kappan 82(3): 203–208.

Hardt J, Rutter M (2004) Validity of adult retrospective reports of adverse childhood experiences: review of the evidence. The Journal of Child Psychology and Psychiatry and Allied Disciplines 45(2): 260–273.

Harris R (2006) Embracing your demons: an overview of acceptance and commitment therapy. Psychotherapy in Australia 12(4): 70–76.

Harvey D (2019) Marx, Capital and the Madness of Economic Reason. Paperback edition. London: Profile Books.

Hasseldine R (2017) The Mother-Daughter Puzzle: A New Generational Understanding of the Mother-Daughter Relationship. Bedford: Women’s Bookshelf Publishing.

Henson C, Truchot D, Canevello A (2021) What promotes post traumatic growth? A systematic review. European Journal of Trauma & Dissociation 5(4): 100195.

Herman JL (2015) Trauma and Recovery: The Aftermath of Violence--From Domestic Abuse to Political Terror. Hachette UK.

Hobbs GF, Hobbs CJ, Wynne JM (1999) Abuse of children in foster and residential care. Child Abuse & Neglect 23(12): 1239–1252.

Hoff LA (2016) Battered Women as Survivors. London: Routledge.

Hoffart R, Jones NA (2018) Intimate partner violence and intergenerational trauma among indigenous women. International Criminal Justice Review 28(1): 25–44.

Hood R, Goldacre A, Gorin S, et al. (2020) Identifying and understanding the link between system conditions and welfare inequalities in children’s social care services.

Hoosain S (2018) Decolonising social work research with families experiencing intergenerational trauma. Southern African Journal of Social Work and Social Development 30(1): 1–18.

Hou B (2020) Discuss the impact of exposure to domestic violence on children’s attachment relationships. Proceedings of the 2020 5th International Conference on Modern Management and Education Technology 110–114.

Hoyt TJ (2019) Explorations of intergenerational healing, resilience, and post-traumatic growth by helpers and healers on the Blackfeet Nation. https://scholarworks.alaska.edu/handle/11122/10900

Hübl T, Avritt JJ (2020) Healing collective trauma: a process for integrating our intergenerational and cultural wounds. Sounds True.

Hughes K, Bellis MA, Hardcastle KA, et al. (2017) The effect of multiple adverse childhood experiences on health: a systematic review and meta-analysis. The Lancet Public Health 2(8): e356–e366.

Hulley J, Wager K, Gomersall T, et al. (2023) Continuous traumatic stress: examining the experiences and support needs of women after separation from an abusive partner. Journal of Interpersonal Violence 38(9–10): 6275–6297.

Humphreys C, Thiara R (2003) Mental health and domestic violence: ‘I call it symptoms of abuse. British Journal of Social Work 33(2): 209–226.

Huppertz B (2018) Approaches to Psychic Trauma: Theory and Practice. Maryland: Rowman & Littlefield.

Isobel S, McCloughen A, Goodyear M, et al. (2021) Intergenerational trauma and its relationship to mental health care: a qualitative inquiry. Community Mental Health Journal 57(4): 631–643.

Jacques L (2021) Survivor or victim: how do you see yourself? Abuse Refuge Org. https://abuserefuge.org/survivor-or-victim-how-do-you-see-yourself/

Johnson TC, Hooper RI (2004) Boundaries and family practices: implications for assessing child abuse. Journal of Child Sexual Abuse 12(3–4): 103–125.

Johnstone L, Dallos R, Stedmon J (2013) Integrative formulation in theory. Formulation in Psychology and Psychotherapy. 2nd edition. London: Routledge.

Jones A, Vetere A (2017) ‘You just deal with it. You have to when you’ve got a child’: a narrative analysis of mothers’ accounts of how they coped, both during an abusive relationship and after leaving. Clinical Child Psychology and Psychiatry 22(1): 74–89.

Kalmakis KA, Chandler GE (2015) Health consequences of adverse childhood experiences: a systematic review. Journal of the American Association of Nurse Practitioners 27(8): 457–465.

Kelly-Irving M, Delpierre C (2019) A critique of the adverse childhood experiences framework in epidemiology and public health: uses and misuses. Social Policy and Society 18(3): 445–456.

Koenraadt F (2018) Domestic Homicide: Patterns and Dynamics. London: Routledge.

Kozlowska K (2013) Stress, distress, and bodytalk: Co-constructing formulations with patients who present with somatic symptoms. Harvard Review of Psychiatry 21(6): 314–333.

Krieg A (2023) Subversion: The Strategic Weaponization of Narratives. Washington: Georgetown University Press.

Krznaric R (2020) The Good Ancestor: How to Think Long Term in a Short-Term World. New York: Random House.

Kwako L, Noll J, Putnam F, et al. (2010) Childhood sexual abuse and attachment: an intergenerational perspective—Laura E. Kwako, Jennie G. Noll, Frank W. Putnam, Penelope K. Trickett, 2010. https://journals-sagepub-com.ezproxy.herts.ac.uk/doi/abs/10.1177/1359104510367590

Lawson-McConnell RA (2020) The role of corrective emotional experiences in the counsellor-client attachment: a model for processing emotions in therapy. British Journal of Guidance and Counselling 48(3): 303–313.

Lee E (2003) Review and criticisms of attachment theory. https://www.personalityresearch.org/papers/lee.html

Leifer M, Smith S (1990) Towards breaking the cycle of intergenerational abuse. American Journal of Psychotherapy 44(1): 116–128.

Lev–Wiesel R (2007) Intergenerational transmission of trauma across three generations: a preliminary study. Qualitative Social Work 6(1): 75–94.

Little J (2023) Caring for survivors of domestic abuse: love, violence and safe space. Social & Cultural Geography 24(1): 67–85.

Lock S (2016) The Tree of Life: a review of the collective narrative approach. Educational Psychology Research and Practice 2(1): 19.

Lünnemann MKM, Horst FCPV, Prinzie P, et al. (2019) The intergenerational impact of trauma and family violence on parents and their children. Child Abuse & Neglect 96: 104134.

Macvarish J, Lee E (2019) Constructions of parents in adverse childhood experiences discourse. Social Policy and Society 18(3): 467–477.

McCaw B, Golding JM, Farley M, et al. (2007) Domestic violence and abuse, health status, and social functioning. Women & Health 45(2): 1–23.

Menzies P (2008) Developing an aboriginal healing model for intergenerational trauma. International Journal of Health Promotion and Education 46(2): 41–48.

Mik-Meyer N, Järvinen M (2020) Qualitative analysis: eight approaches for the social. Sciences. 1–392.

Miller P (2021) “System conditions”, system failure, structural racism and anti-racism in the United Kingdom: evidence from education and beyond. Societies 11(2): Article 2.

Moreno J, Sanabria L, López O (2016) Theoretical and conceptual approaches to Co-regulation: a theoretical review. Psychology 7: 1587–1607. Available at: https://summit.sfu.ca/item/16914.

Morse JM (2000) Determining sample size. Qualitative Health Research 10(1): 3–5.

Moulding N (2015) Gendered Violence, Abuse and Mental Health in Everyday Lives: Beyond Trauma. London: Routledge.

Munro VE, Aitken R (2020) From hoping to help: identifying and responding to suicidality amongst victims of domestic abuse. International Review of Victimology 26(1): 29–49.

Murvartian L, Matías-García JA, Saavedra-Macías FJ, et al. (2023) A systematic review of public stigmatization toward women victims of intimate partner violence in low- and middle-income countries. Trauma, Violence, & Abuse 25(2).

Ncube N (2006) Using narrative ideas in work with, Vol. 1, 14.

Nollaig F (2011) Qualitative Research Methods in Psychology: Combining Core Approaches: From Core to Combined Approaches. UK: McGraw-Hill Education.

Office of National Statistics (2023) Domestic abuse in England and Wales overview—office for national statistics. https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/crimeandjustice/bulletins/domesticabuseinenglandandwalesoverview/november2023

Parton N (2014) Social work, child protection and politics: some critical and constructive reflections. British Journal of Social Work 44(7): 2042–2056.

Peters J (2012) Neoliberal convergence in North America and Western Europe: Fiscal austerity, privatization, and public sector reform. Review of International Political Economy 19(2): 208–235.

Porges SW (2022) Polyvagal theory: a science of safety. Frontiers in Integrative Neuroscience 16: 871227.

Radu I, House LM, Pashagumskum E (2014) Land, life, and knowledge in Chisasibi: intergenerational healing in the bush. Decolonization: Indigeneity, Education & Society 3(3): Article 3. https://jps-library-utoronto-ca.ezproxy.herts.ac.uk/index.php/des/article/view/21219

Rees J, Evans B (2021) Breaking the cycle of intergenerational abuse. International Journal of Birth & Parent Education 8(2).

Riessman CK (2008) Narrative Methods for the Human Sciences. London: Sage.

Ritter M, Low KG (1996) Effects of dance/movement therapy: a meta-analysis. The Arts in Psychotherapy 23(3): 249–260.

Rodenborg NA (2004) Services to African American children in poverty: institutional discrimination in child welfare? Journal of Poverty 8(3): 109–130.

Rosenblatt PC (1996) Grief that does not end. Continuing Bonds. New York: Taylor & Francis.

Saad L (2020) Me and white supremacy: how to recognise your privilege. Combat Racism and Change the World. London: Hachette UK.

Sanders-McDonagh E, Neville L, Nolas S-M (2016) From pillar to post: understanding the victimisation of women and children who experience domestic violence in an age of austerity. Feminist Review 112(1): 60–76.

Sarkar NN (2008) The impact of intimate partner violence on women’s reproductive health and pregnancy outcome. Journal of obstetrics and gynaecology: The Journal of the Institute of Obstetrics and Gynaecology 28(3): 266–271.

Schreurs KMG, Woerton L, Mens-Verhulst Jvan (2003) Daughtering and Mothering: Female Subjectivity Reanalysed. London: Routledge.

Sharp-Jeffs N (2015) A Review of Research and Policy on Financial Abuse within Intimate Partner Relationships [Monograph]. London: London Metropolitan University/Refuge. Available at: https://repository.londonmet.ac.uk/1482/.

Shukla P (2015) GREAT ANCESTORS by farida shaheed and Aisha lee Shaheed Karachi: Oxford University press, 2011, 220 pp. International Journal of Applied Psychoanalytic Studies 12: n/a.

Spieker SJ, Crittenden PM (2018) Can attachment inform decision-making in child protection and forensic settings? Infant Mental Health Journal 39(6): 625–641.

Stuckler D, Reeves A, Loopstra R, et al. (2017) Austerity and health: the impact in the UK and Europe. The European Journal of Public Health 27(suppl_4): 18–21.

Szykierski D (2010) The traumatic roots of containment: the evolution of Bion’s Metapsychology. Psychoanalytic Quarterly 79(4): 935–968.

Tarquinio C, Brennstuhl M-J, Rydberg JA, et al. (2012) Eye movement desensitization and reprocessing (EMDR) therapy in the treatment of victims of domestic violence: a pilot study. European Review of Applied Psychology 62(4): 205–212.

Thyer BA (2008) Human behavior in the social environment.

Tracy SJ (2010) Qualitative quality: eight “big-tent” criteria for excellent qualitative research. Qualitative Inquiry 16(10): 837–851.

Trahar S (2006) Narrative Research on Learning: Comparative and International Perspectives. Oxford: Symposium Books Ltd.

United Nations (2018) Examining Domestic Violence Around the World: The Cost of Doing Nothing. United Nations: United Nations. https://www.un.org/en/academic-impact/examining-domestic-violence-around-world-cost-doing-nothing

van der Kolk B (2014) The Body Keeps the Score: Mind, Brain and Body in the Transformation of Trauma. London: Penguin UK.

Vetere A, Cooper J (2001) Working systemically with family violence: risk, responsibility and collaboration. Journal of Family Therapy 23(4): 378–396.

Webb S, Gray M (2012) Social Work Theories and Methods. Sage Publications, 1–320.

Webb C, Bywaters P, Scourfield J, et al. (2020) Cuts both ways: ethnicity, poverty, and the social gradient in child welfare interventions. Children and Youth Services Review 117: 105299.

Weingarten K (2001) Making sense of illness narratives: braiding theory, practice and the embodied life. The Dulwich Centre. https://dulwichcentre.com.au/articles-about-narrative-therapy/illness-narratives/

White M, Epston D (1989) Literate Means to Therapeutic Ends. Adelaide: Dulwich Centre Publications, 155.

Wild J (2022) Gendered discourses of responsibility and domestic abuse victim-blame in the English children’s social care system. Journal of Family Violence 38: 1391–1403.

Inoffizielle deutsche Übersetzung von The experiences of dyads who have jointly been exposed to domestic violence and abuse: Narratives of growth, connection and resistance von Leighton King, Barbara Rishworth und Jo Hadfield, Human Systems, Bd. 6, Nr. 1 (2026), doi: 10.1177/26344041251337007, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzung und Satz: Complexe Systémique, Oktober 2026, mit Unterstützung künstlicher Intelligenz; das Werk wurde im Sinne der Lizenz bearbeitet (Tabellen als Listen wiedergegeben). Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.

Dies ist eine inoffizielle deutsche Übersetzung des Originalartikels „The experiences of dyads who have jointly been exposed to domestic violence and abuse: Narratives of growth, connection and resistance“, erschienen in Human Systems (2026) unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz, wie zu Beginn dieser Seite erläutert; maßgeblich ist die Originalfassung.

Originalartikel lesen

So zitieren Sie diesen Artikel

King, L., Rishworth, B., und Hadfield, J. (2026). The experiences of dyads who have jointly been exposed to domestic violence and abuse: Narratives of growth, connection and resistance. Complexe Systémique. https://app.complexe-systemique.com/en_GB/articles/the-experiences-of-dyads-who-have-jointly-been-exposed-to-domestic-violence-and-abuse (Originalarbeit 2025 in Human Systems, 6(1), 3-27 (2026), erschienen; 2026 von Human Systems neu veröffentlicht, https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/26344041251337007)

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.