Diese Fassung wurde von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt. Im Zweifelsfall ist die Originalfassung maßgeblich.
Journal of Solution Focused Practices · Debatte
Im Jahr 2020 veröffentlichte das Journal of Solution Focused Practices einen Artikel mit dem Titel Steve de Shazer’s Theory Development. Er gab einen Überblick über de Shazers gesamte Laufbahn, die die Verfassenden in vier Phasen einteilten, aus denen sie sechs Axiome herausarbeiteten, die ihrer Auffassung nach für de Shazers Denken und Praxis grundlegend sind. In ihrem Kommentar zu den sechs Axiomen liegt ein beträchtlicher Akzent auf der Besonderheit der SFBT, die die Verfassenden in jedem ihrer grundlegenden Aspekte als verschieden von den meisten oder vielleicht allen anderen Therapien ausweisen wollen. Der vorliegende Artikel antwortet auf diesen besonderen Aspekt von Steve de Shazer’s Theory Development. Er legt nahe, dass sich beim Vergleich verschiedener Ansätze des Feldes sowohl Narrative der Besonderheit als auch Narrative der Ähnlichkeit und Verbundenheit konstruieren lassen. Es werden einige Argumente dafür vorgebracht, mehr Narrative der Ähnlichkeit und Verbundenheit zu entwickeln.
Inoffizielle deutsche Übersetzung des Originalartikels Narratives of Distinctiveness or Similarity and Connection – A Response to Korman, De Jong, and Jordan’s Steve de Shazer’s Theory Development von Guy Shennan, erschienen in Journal of Solution Focused Practices (2021), doi: 10.59874/001c.74984, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und für die Online-Lektüre neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt; wo das Original keine Zwischenüberschriften hatte, wurden solche ergänzt, die drei Fußnoten des Originals am Ende des Artikels zusammengefasst und Links zu verwandten Artikeln dieser Website eingefügt. Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.
Diese scheinbare Bedeutung, die der Darstellung der SFBT als etwas Besonderem beigemessen wird, möchte ich infrage stellen.
Guy Shennan
Ich glaube, dass der Artikel über die Entwicklung von Steve de Shazers theoretischem Denken, der kürzlich in dieser Zeitschrift erschienen ist (Korman et al., 2020), auf Anhieb zu einem Klassiker werden wird. Ich habe ihn mit großem Vergnügen gelesen, so sehr, dass ich ihn in relativ kurzem Abstand zweimal gelesen habe (auf den anderen Grund für die zweite Lektüre, jenseits des reinen Vergnügens, komme ich gleich zurück). Steve de Shazer hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, wenn man zu seinen Büchern alle seine Zeitschriftenartikel und Aufsätze hinzunimmt (de Shazer, 1982, 1985, 1988, 1991, 1994; de Shazer et al., 2007), und auch wenn es eine sorgfältige Lektüre lohnt, ist es unrealistisch anzunehmen, dass die Mehrheit der lösungsfokussiert Arbeitenden oder anderer interessierter Personen die Zeit finden wird, alles davon durchzulesen. Und selbst wenn jemand das täte, wäre es noch einmal eine ganz andere Aufgabe, aus diesem großen Korpus eine kohärente Darstellung von de Shazers theoretischer Entwicklung herauszuarbeiten und zu destillieren. Den Verfassenden dieses Artikels gebührt daher Dank für ihre kohärente und überzeugende Darstellung.
Ich habe den Artikel erneut gelesen, weil er als Thema des ersten Treffens 2021 der Lesegruppe des Solution-Focused Collective ausgewählt worden war. Dieser Kontext brachte mich dazu, den Artikel auf eine bestimmte Weise zu lesen – oder misszuverstehen, wie de Shazer (1991, 1993) im Anschluss an die Dekonstruktivisten gesagt haben könnte –, was meine Beiträge in der Lesegruppe beeinflusste. Ein Merkmal des Artikels fiel mir bei dieser zweiten Lektüre auf, und ich habe diese Antwort ausschließlich mit Bezug darauf geschrieben. Eines der großen Vermächtnisse de Shazers war seine Betonung der Bedeutung des Gesprächs – nicht nur indem er Therapie als Gespräch verstand, sondern auch indem er das Gespräch innerhalb der lösungsfokussierten Gemeinschaft förderte. Ich hoffe, dass diese Antwort dazu beitragen kann, ein Gespräch in Gang zu bringen, und dass sich weitere Gespräche zu anderen Aspekten des Artikels entwickeln. So scheint mir etwa die Kontinuität, die er in de Shazers Denken aufzeigt, quer zu den Vorstellungen von einer SFBT 1.0 und 2.0 zu liegen, die in jüngerer Zeit ins Gespräch gebracht wurden (McKergow, 2016).
Der Aspekt des Artikels, den ich hier untersuchen und auf den ich antworten möchte, betrifft einerseits das Ausmaß, in dem sich die lösungsfokussierte Kurzzeittherapie (SFBT) von anderen Gesprächstherapien und Hilfeansätzen unterscheidet, und andererseits die Weisen, in denen sie anderen Ansätzen ähnelt – sowie die möglichen Wirkungen, wenn man über sie als etwas Besonderes oder als etwas Ähnliches (oder beides) schreibt und spricht. Ich möchte eine Idee teilen, die sich beim Lesen, Nachdenken und Diskutieren darüber entwickelt hat: Aus demselben Material lassen sich Narrative des Unterschieds oder Narrative der Ähnlichkeit und Verbundenheit konstruieren, und diese unterschiedlichen Narrative haben unterschiedliche Wirkungen.
Innerhalb von vier Phasen der theoretischen Entwicklung de Shazers destillieren die Verfassenden1 sechs Axiome, die ihrer Ansicht nach „grundlegend für ein Verständnis der SFBT“ sind (S. 472). Sie fügen hinzu, dass jedes Axiom, da es grundlegend für ein Verständnis der SFBT ist, „dazu beiträgt, die SFBT von anderen Gesprächstherapien zu unterscheiden“. Wenn ich SF3 lehre, stelle ich es – oder Aspekte davon – gelegentlich anderen Ansätzen gegenüber und füge dabei stets einen, wie ich finde, wichtigen Vorbehalt hinzu: dass ich damit nicht sage, es sei besser als andere Ansätze, nur anders, und dass der Kontrast helfen kann, das Besondere an SF herauszuarbeiten. Mit anderen Worten: Ich greife mitunter auf ein Narrativ der Besonderheit zurück, wenn es darum geht, Menschen beim Erlernen des Ansatzes zu helfen. Und jedes Mal frage ich mich auch, wie notwendig das ist. Da meine Gegenüberstellungen jedenfalls dazu dienen sollen, das Verständnis von SF zu fördern, sind sie ein Mittel zu diesem Zweck, wenn auch ein selten eingesetztes. In dem Artikel scheinen Mittel und Zweck mitunter vertauscht, wie im Abstract zu sehen ist: „ein Verständnis der SFBT … trägt dazu bei, die SFBT von anderen Gesprächstherapien zu unterscheiden“ (S. 47). Diese scheinbare Bedeutung, die der Darstellung der SFBT als etwas Besonderem beigemessen wird, möchte ich infrage stellen.
Bevor ich untersuche, wie dies geschieht, erlauben Sie mir einen Umweg über die Idee der Konstruktion von Narrativen und darüber, wie unterschiedliche Narrative entstehen können. Eine klare Formulierung dieses Gedankens findet sich in den Schriften de Shazers selbst. In Phase 4 seiner theoretischen Entwicklung (Korman et al., 2020) begann de Shazer, Therapiegespräche als Geschichten oder Narrative zu bezeichnen (de Shazer, 1991, S. 91). Bei der Betrachtung der in SFBT-Gesprächen entwickelten Narrative stützte sich de Shazer auf die Arbeiten von Gergen und Gergen (1983, 1986), denen zufolge drei Typen von Narrativen zur Verfügung stehen, um das Leben von Menschen zu beschreiben und zu bewerten: progressive Narrative, die Menschen als sich in eine bevorzugte Richtung bewegend darstellen; Stabilitätsnarrative, die das Leben als unveränderlich zeigen; und regressive Narrative (de Shazer bevorzugte „digressive“), in denen sich Menschen von ihren Zielen entfernen (de Shazer, 1991, S. 92). Diesem Verständnis nach erkundet das Therapiegespräch keine äußere Wirklichkeit, deren Bedeutung vorab festgelegt wäre und in der Therapie nur noch entdeckt werden müsste, sondern es entwickelt ein Narrativ, das Therapierende und Klientel gemeinsam konstruieren. Lösungsfokussiert Therapierende sind bestrebt, progressive Narrative zu konstruieren, wie de Shazer (1994, S. 135) im Hinblick auf die Ziele einer lösungsfokussierten Folgesitzung deutlich macht, zu denen gehört, „den Zeitraum zwischen den Sitzungen als einen zu konstruieren, der eine gewisse Verbesserung enthalten hat“ (Hervorhebung hinzugefügt). Derselbe Punkt tritt deutlich im Bericht über die bahnbrechende Studie zum „Veränderungsgespräch“ (Gingerich et al., 1988) hervor, in der der entscheidende Durchbruch darin bestand, das „Konstruieren von Veränderung“ (Hervorhebung hinzugefügt) bereits in die Erstsitzung vorzuverlegen.
Daraus folgt eindeutig, dass auch andere Narrative konstruiert werden könnten als die für lösungsfokussierte Gespräche typischen progressiven. Es scheint beispielsweise offensichtlich, dass der Zeitraum zwischen zwei beliebigen Sitzungen bei jeder beliebigen Person als einer konstruiert werden könnte, der irgendein Problem enthalten hat oder etwas, das nicht zu der Richtung passt, die die Person zu diesem Zeitpunkt bevorzugt. Wie wir aus unserer Überzeugung von der Existenz von Ausnahmen wissen, geschieht nichts immer (de Shazer, 1985, S. 161, 1988, S. 52), sodass „Verbesserung“ zwischen den Sitzungen ebenso wenig ununterbrochen stattgefunden haben wird wie Probleme. Gergen und Gergen legten eine Typologie von drei Narrativen zur Beschreibung und Bewertung menschlichen Lebens vor. Ich möchte vorsichtig eine Typologie von Narrativen zum Vergleichen von Dingen – etwa von Arten, Therapie zu machen – vorschlagen, die ebenfalls drei Typen von Narrativen umfassen würde: ein Narrativ der Besonderheit, ein Narrativ der Ähnlichkeit oder Verbundenheit und ein Narrativ des Sowohl-ähnlich-als-auch-verschieden.
Der Artikel über de Shazers theoretische Entwicklung entfaltet von Anfang an ein Narrativ, das die Besonderheit der SFBT hervorhebt, und dies wird insbesondere bei der Einführung jedes der sechs Axiome betont. Ich werde die Axiome der Reihe nach betrachten. Zum ersten vorgeschlagenen Axiom – Therapie ist ein beobachtbarer interaktionaler Prozess, das heißt ein Gespräch (S. 50) – stellen die Verfassenden fest, dass de Shazer „beginnt, seinen theoretischen Fokus klar von dem jener Therapien zu unterscheiden, die sich auf das konzentrieren, was im Inneren der Person geschieht, was nicht beobachtbar ist, und die sich nicht auf die Interaktion zwischen Klientel und Therapierenden konzentrieren“ (S. 50, Hervorhebung hinzugefügt). Dieselbe Aussage darüber, was de Shazer hier tut, ließe sich jedoch auch innerhalb eines Narrativs der Verbundenheit treffen, das etwa Folgendes enthalten könnte: „Er beginnt, seinen theoretischen Fokus klar mit jenen Therapien zu verbünden, die sich auf die Interaktionen zwischen Klientel und Therapierenden konzentrieren, statt auf das, was im Inneren der Person geschieht und nicht beobachtbar ist“ (Hervorhebung hinzugefügt). Es wäre schwer zu behaupten, de Shazer sei der Einzige gewesen, der sich auf die Interaktionen zwischen Klientel und Therapierenden konzentrierte, und tatsächlich behaupten die Verfassenden dies in ihrem Kommentar zu Axiom 1 auch nicht.
Ein Beispiel für einen anderen gesprächsorientierten Therapieansatz, der vielen SF-Praktizierenden vertraut sein dürfte, wurde von Harlene Anderson und Harold Goolishian entwickelt, die 1978 gemeinsam das Houston Galveston Institute gründeten – zufällig im selben Jahr, in dem Steve de Shazer, Insoo Kim Berg und ihr Team das Brief Family Therapy Center gründeten. In einem Kapitel eines Sammelbandes über sozialkonstruktionistische Therapieansätze beschreiben Anderson und Goolishian (1992) ihre Therapie als einen Ansatz, der sich in den vorangegangenen fünfundzwanzig Jahren entwickelt habe – ein Zeitraum, der die gesamten ersten drei Phasen der theoretischen Entwicklung de Shazers umfassen würde. Ich vermute, dass das Conversational Model des britischen Psychotherapeuten Robert Hobson den Lesenden dieser Zeitschrift weniger vertraut ist; sein Buch Forms of Feeling von 1985 legt den eklektischen Therapieansatz dar, den er in den vorangegangenen dreißig Jahren entwickelt hatte. Es wäre leicht, ein Narrativ der Besonderheit zu entwerfen, das das Conversational Model der SFBT gegenüberstellt, doch es gibt auch wunderbare Ähnlichkeiten, nicht zuletzt angesichts der Geradlinigkeit von Hobsons Ansatz und seines Beharrens darauf, dass „die therapierende Person immer in eine Zwei-Personen-Situation eingebunden ist“ (Hobson, 1985, S. 202).
Diese Bemerkung ist interessant im Licht des zweiten Axioms, das die Verfassenden für de Shazers Theorie vorschlagen: Die kleinste Analyseeinheit ist die Interaktion zwischen Therapierenden und Klientel im therapeutischen Setting. Diese Einheit lässt sich nicht weiter unterteilen (S. 51). Hobson könnte etwas Ähnliches sagen. Die Verfassenden machen zu Axiom 2 eine kühne Bemerkung: „Mit diesem Axiom wurde eine klare Grenze gegenüber im Grunde allen anderen Theorien des Feldes gezogen“ (S. 51). Die Bedeutung der Wendung „im Grunde“ in diesem Satz ist nicht klar; möglicherweise soll sie das folgende „allen“ einschränken, im Sinne von „den meisten“ oder „vielleicht allen“. Ich halte das für eine vernünftige Einschränkung, da immer die Möglichkeit besteht, dass es Theorien oder Modelle gibt, die man nicht kennt.
Es wurde bereits mindestens ein Narrativ der Ähnlichkeit/Verbundenheit entwickelt, das Ähnlichkeiten zwischen der SFBT und der personzentrierten Therapie von Carl Rogers postuliert (Hales, 1999). Eine der „Kernbedingungen“ der personzentrierten Therapie ist Empathie, und es wurde angedeutet, dass lösungsfokussierte Kurzzeittherapierende sich dafür nicht sonderlich interessiert haben (Turnell & Lipchik, 1999). Empathie ließe sich als etwas verstehen, das die therapierende Person besitzt, oder, eher verhaltensbezogen, als Gesamtheit ihrer Antworten auf die Klientin oder den Klienten. Zwei führende britische Fachleute der personzentrierten Therapie beschreiben sie jedoch auf eine Weise, die sie mit Axiom 1 zu verbinden scheint, nämlich als einen interaktiven Prozess, der „nicht nur die verbale Antwort der beratenden Person und deren Wahrnehmung durch die Klientel berücksichtigen muss, sondern auch die Interaktionssequenz, die zu dieser Antwort geführt hat“ (Mearns & Thorne, 2007, S. 70).
Beim dritten von den Verfassenden vorgeschlagenen Axiom – Veränderung ist der Zweck der Begegnung zwischen Therapierenden und Klientel (S. 54) – bin ich versucht, ein weiteres Gespräch zu beginnen oder, genauer gesagt, wieder in eines einzusteigen, angesichts meiner Überlegungen in der von der European Brief Therapy Association herausgegebenen Theory of Solution-Focused Practice (Sundman et al., 2020, S. 101–109). Dort habe ich die Auffassung vertreten, SF sei „ein Prozess, in dessen Mittelpunkt die Hoffnung steht … und nicht die Veränderung“ (S. 107). Das war jedoch meine eigene Sicht, während diese Axiome de Shazers Theorie betreffen, und ohnehin ist es nicht das Thema dieser Antwort. Um darauf zurückzukommen: Mir wird bewusst, dass ich, um meine Position zu begründen, selbst ein Narrativ des Unterschieds zwischen mir und den Verfassenden konstruiere. Ich muss vorsichtig sein! In ihrem Kommentar zu Axiom 3 heben die Verfassenden hervor, dass lösungsfokussiert Therapierende „sich nicht für das Problem oder die Ursachen des Problems interessieren“, und verweisen auf „die enormen Unterschiede, zu denen dies in der Praxis im Vergleich zu fast allem anderen in der Welt der Psychologie und Psychiatrie führt“ (S. 54). Eines der Merkmale der SFBT, das mir am eigenständigsten erschien und mich am meisten begeisterte, als ich zum ersten Mal darin ausgebildet wurde, war eben dieses fehlende Interesse am Problem. Zugleich waren es weniger die „enormen Unterschiede“ in der Praxis, zu denen dies führen würde, die mich begeisterten, als vielmehr die Unterstützung, die es mir gab, so zu arbeiten, wie ich es wollte. Das mag damit zusammengehangen haben, dass ich nicht aus der Welt der Psychologie oder Psychiatrie kam, sondern aus der Sozialen Arbeit. Seit Langem wird heftig darüber gestritten, ob Einschätzung oder Veränderungsbemühungen im Zentrum der Sozialen Arbeit stehen sollten, und als Fachkraft der Sozialen Arbeit im Kinderschutz hatte ich ein internes Papier verfasst, in dem ich für einen Kurswechsel in meinem Team eintrat, der das Gewicht von der Einschätzung hin zur Veränderung verlagern sollte. Was wir brauchten, war ein Modell und ein Repertoire an Fertigkeiten, die uns dies ermöglichten, und genau das bot die SFBT mir und damit auch meinem Team.
Damit komme ich zu einem der Hauptgründe, weshalb ich meine, dass es potenziell förderliche Wirkungen hat, für die SFBT – zumindest teilweise oder zumindest gelegentlich – ein Narrativ der Ähnlichkeit/Verbundenheit zu entwickeln. In meiner Lehrtätigkeit rege ich Menschen, die SF erlernen, häufig an, darauf zu achten, wie es zu ihren bevorzugten Arbeitsweisen passt. Dafür gibt es mindestens zwei Gründe. Erstens dürften Menschen bei der ersten Begegnung mit dem Ansatz wahrscheinlich einen guten Eindruck von ihm gewinnen, wenn sie Verbindungen zu Arbeitsweisen sehen, die sie bereits schätzen. Zweitens kann es für viele Lernende eine schwierige Aufgabe sein, SF an ihre Tätigkeit anzupassen und darin zu integrieren, vor allem für jene, deren Arbeitskontext nicht so unkompliziert ist wie Therapie (zumindest was die Anwendung von SF betrifft). Es erscheint daher sinnvoll, danach zu suchen, wo der Ansatz zu bereits vorhandenen Ansätzen passt, statt danach, wo er sich mit ihnen reiben könnte. So war es in meinem eigenen Fall. Die SFBT passte nicht nur zu meinem Wunsch, mich stärker auf Veränderung und weniger auf Einschätzung zu konzentrieren, sondern knüpfte auch an meine bevorzugten Ansätze der Sozialen Arbeit an. Insbesondere war die aufgabenzentrierte Soziale Arbeit als kurze Alternative zur traditionellen sozialen Einzelfallhilfe entwickelt worden (Reid & Shyne, 1969; Reid & Epstein, 1972), und während meiner Ausbildung in Sozialer Arbeit hatte mich ihre von den Klientinnen und Klienten bestimmte Zielorientierung und das Fehlen esoterischer Theorie angezogen. Ich bin nicht die einzige Person, die Verbindungen zwischen aufgabenzentrierter Arbeit und SF-Praxis herstellt. In einem Bericht über einen SF-Ansatz in der Praxisanleitung der Sozialen Arbeit erörtert Bucknell (2000) sowohl Ähnlichkeiten als auch Unterschiede. Im britischen Standardlehrbuch zur aufgabenzentrierten Praxis stellen zwei meiner früheren Lehrenden in Sozialer Arbeit die Vorstellung infrage, „dem Problem auf den Grund zu gehen“ sei eine unerlässliche Vorbedingung für Veränderung, und zitieren de Shazer voller Bewunderung: „Tatsächlich gibt es Kurzzeittherapien, die beim Ziel ansetzen und die Probleme unberührt lassen. Schließlich ist es möglich, ein Wollknäuel zu entwirren und zu lernen, es entwirrt zu halten, ohne zu wissen, wie es sich ursprünglich verheddert hat“ (Doel & Marsh, 1992, S. 94).
Das vierte Axiom – Veränderung der Klientel durch Therapie geschieht durch beobachtbare Interaktionen, in denen die therapierende Person Wege findet, mit der Klientel zu kooperieren (S. 54) – bezieht sich auf den großen Durchbruch, den de Shazer im Hinblick auf die Vorstellung erzielte, die Klientel leiste der therapierenden Person Widerstand (de Shazer, 1984). Angesichts dessen, wie bahnbrechend dies war, ist ein Narrativ der Besonderheit sinnvoll, wenn man von jener Zeit erzählt, in der de Shazer „viele etablierte Konzepte im Feld der Familientherapie infrage stellte und verwarf und dadurch die Art, wie am BFTC Therapie gemacht wurde, weiter von vielen anderen familientherapeutischen Einrichtungen abgrenzte …“. Weniger überzeugen mich jedoch die letzten Worte dieses Satzes: „… damals wie heute“ (S. 54).
1996, ein Jahr nach meiner ersten SFBT-Ausbildung, begann ich eine zweijährige Weiterbildung in Familientherapie und systemischer Praxis. Die in den 1980er-Jahren vorherrschenden Formen der Familientherapie kannte ich, weil ich in dieser Zeit in einer jugendpsychiatrischen Einrichtung gearbeitet hatte, und der Kontrast zu meiner späteren Weiterbildung war deutlich. Der Schwerpunkt lag nun klar auf kollaborativen und sogenannten Ansätzen zweiter Ordnung, in denen Therapierende und Teams eine Nicht-Experten-Position einnahmen. Lynn Hoffman (2002) hat dies als „neues Paradigma“ der Familientherapie beschrieben, wobei der Wandel Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre spürbar wurde, beispielhaft verkörpert durch Anderson und Goolishian (1992), Tom Andersen und seinen Ansatz des reflektierenden Teams (1987), die post-mailändische Arbeit von Cecchin (1987) und die in McNamee und Gergen (1992) zusammengefassten sozialkonstruktionistischen Ansätze. Die lösungsfokussierte Kurzzeittherapie unterscheidet sich natürlich von all diesen Ansätzen, und zugleich sind sie alle mehr oder weniger kollaborative und kooperative Unterfangen. Seit dieser Zeit sind Narrative der Ähnlichkeit/Verbundenheit in dieser Hinsicht nicht nur möglich, sondern wurden auch oft erzählt (siehe etwa Friedman, 1993).
Das fünfte Axiom – Bei Kurzzeittherapie geht es darum, gemeinsam mit der Klientel Lösungen zu entwickeln (S. 63) – soll den lösungsfokussierten Prozess so zusammenfassen, wie er sich in Phase 3 von de Shazers theoretischer Entwicklung herausbildete. Die Formulierung dieses Axioms überzeugt mich nicht, was vielleicht meine Ausbildung und meine Arbeit bei BRIEF widerspiegelt sowie spätere Darstellungen der „BRIEF-Version“ lösungsfokussierter Praxis (Shennan, 2019). Inzwischen glaube ich jedoch, dass es zwar einige substanzielle Unterschiede zwischen den Versionen des Ansatzes gibt, andere aber eher oberflächlich sind und von der Art seiner Darstellung abhängen. Auch wenn ich das, was ich tue, nicht als „Lösungen entwickeln“ mit der Klientel beschreibe, spiegelt der ausführlichere Kommentar, der das Axiom entfaltet, meine Praxis durchaus wider, da er die doppelte Tätigkeit umfasst, „kooperativ daran zu arbeiten, Veränderungen fortzuführen, die im Leben der Person bereits stattfinden, insbesondere jene Veränderungen in Richtung der positiveren Zukunft, die sie sich wünscht“, und „die Klientel einzuladen, die Details ihrer Vorstellungen von einer befriedigenderen Zukunft zu erweitern und zu konstruieren“ (S. 63).
Die letzten beiden Sätze dieses „entfaltenden“ Absatzes unter Axiom 5 bieten ein deutliches Beispiel für das Narrativ der Besonderheit, das mich zu dieser Antwort veranlasst hat. Nach einer Betonung von de Shazers interaktionaler Haltung und der „Therapie als System“, die die Veränderung der Klientel fördert, endet der Absatz so: „Im Gegensatz dazu geht es bei der Lösungsentwicklung nicht darum, die Klientel so zu betrachten, als habe sie Probleme, die als zu begutachtende und zu lösende Rätsel aufgefasst werden. In dieser Hinsicht grenzte de Shazer die SFBT klar von den meisten anderen Therapien ab“ (S. 63). Impliziert wird damit eine monolithische Sicht der meisten Therapie als Begutachtung und Lösung von Problemen, die als Rätsel aufgefasst werden – was sowohl eine Verallgemeinerung als auch so etwas wie eine Karikatur zu sein scheint. Neben den oben genannten kollaborativen, postmodernen und sozialkonstruktionistischen Therapien lässt sich kaum behaupten, dass personzentrierte, humanistische, existenzielle und viele integrative und kreative Therapien in dieser Weise auf Begutachtung und Problemlösung beruhen. Zudem ist fraglich, ob es notwendig ist, nachdem positiv dargelegt wurde, worin „Lösungsentwicklung“ besteht, noch hinzuzufügen, dass sie bestimmte andere Tätigkeiten nicht umfasst. Und schließlich: Selbst wenn dieser Kontrast hilfreich ist, um den lösungsfokussierten Prozess zu verdeutlichen, legt der Abschluss des Absatzes mit der entscheidenden Bemerkung, dadurch habe „de Shazer die SFBT klar von den meisten anderen Therapien abgegrenzt“, nahe, dass der Nachweis dieser Besonderheit von Anfang an das Ziel war. Warum sollte das so sein?
Nachdem er die Arbeit von Michael White zum ersten Mal gesehen hatte, und als Antwort auf ein Narrativ des Sowohl-ähnlich-als-auch-verschieden, das die SFBT mit der narrativen Therapie verglich (Chang & Phillips, 1993), verfasste Steve de Shazer (1993) ein eigenes, sehr entschiedenes Narrativ der Besonderheit. Er schloss: „‚Einzigartige Ergebnisse‘ und ‚Ausnahmen‘ sind himmelweit verschiedene Konzepte. Sie führen zu himmelweit verschiedenen klinischen Praktiken und Veränderungstheorien, folgen aus ihnen und sind mit ihnen verbunden“ (de Shazer, 1993, S. 119). Ich glaube, dass einzigartige Ergebnisse und Ausnahmen einander eigentlich recht ähnlich sind; doch selbst wenn wir akzeptieren, dass es Unterschiede zwischen ihnen gibt, wirkt de Shazers zweimaliger Gebrauch des Wortes „himmelweit“ in rascher Folge seltsam übertrieben. Seine Schlussfolgerung könnte von einem Missverständnis des Begriffs „unique outcomes“ beeinflusst gewesen sein und davon, warum der Soziologe Erving Goffman ihn prägte. Er nimmt an, dass sich die Einzigartigkeit eines „unique outcome“ darauf bezieht, dass es sich um ein einmaliges Ereignis handelt, das als Ergebnis am Ende eines langen Prozesses steht (de Shazer, 1993, S. 118). In seiner klassischen Darstellung psychiatrischer Kliniken als „totale Institutionen“ verwendete Goffman (1961, S. 119) „unique outcomes“ jedoch für Aspekte einer Person, die vernachlässigt werden, wenn man die Person als Angehörige einer sozialen Kategorie betrachtet – etwa der Kategorie der psychiatrisch Behandelten –, Aspekte, die nur diesem einen Menschen eigen sind. White übernahm den Begriff, um „Aspekte gelebter Erfahrung, die außerhalb der dominanten Geschichte liegen“ zu bezeichnen (White & Epston, 1990, p15), wobei die dominante Geschichte in der Regel eine „problemgesättigte“ ist. Verschieden von Ausnahmen? Vielleicht, aber gewiss nicht sehr und ganz sicher nicht himmelweit. Über die Gründe für ein so extremes Narrativ der Besonderheit können wir nur Vermutungen anstellen; verständlich wäre es jedoch, wenn diese großen Therapeuten (White [1993] war zu einem ähnlichen Schluss gekommen), die gerade dabei waren, ihre relativ neuen Ansätze zu etablieren, das Bedürfnis verspürten, deren Besonderheit zu betonen, um dies zu erreichen. Fast dreißig Jahre später erscheint dieser spezifische Grund, Narrative der Besonderheit zu konstruieren, weniger dringlich.
Das sechste und letzte vorgeschlagene Axiom – Therapie ist ein sichtbarer interaktionaler, dialogischer Prozess, in dem die Bedeutungen der Sprache der Klientel ausgehandelt werden (S. 66) – spiegelt de Shazers wachsendes Interesse an Wittgenstein und an poststrukturalistischen Ideen darüber wider, wie Bedeutung in den Interaktionen zwischen Menschen entsteht. Seine Verbindung zum ersten Axiom, wonach Therapie ein interaktiver Prozess ist, das nach Ansicht der Verfassenden in de Shazers erster Phase zwischen 1969 und 1978 entstand, zeugt von der Kontinuität und Folgerichtigkeit von de Shazers Denken und Vision über die Jahre hinweg. Im Kommentar der Verfassenden zu Axiom 6 schimmert ein Narrativ der Ähnlichkeit auf, bevor sie zur Besonderheit zurückkehren: „Auch wenn einige andere postmoderne Therapien diese theoretische Sicht teilen mögen, sind die meisten Therapien des Feldes nicht postmodern und funktionieren so, als hätten die Wörter, mit denen die Schwierigkeiten der Klientel und deren Lösungen beschrieben werden, wesenhafte Bedeutungen“ (S. 66). Ich kann bezeugen, dass andere postmoderne Therapien diese Sicht teilen, denn den umfangreichsten Input zum Poststrukturalismus erhielt ich bei einer Weiterbildung in narrativer Therapie in den Jahren 2014 und 2015.
Die Verfassenden merken an, dass die poststrukturelle Sicht heute häufiger als Sozialkonstruktionismus bekannt ist (S. 63), und in ihren Überlegungen zur „therapeutischen Kraft des Poststrukturalismus“ sehen Drewery und Monk (1994, S. 304) den Sozialkonstruktionismus als etwas, das „in das vielfältige Spektrum von Implikationen fällt, die sich aus poststrukturalistischen Einsichten ergeben“. Sie reflektieren aus der Perspektive der Beratung, befassen sich aber mit gesellschaftlicher ebenso wie mit persönlicher Veränderung und schließen ihren Beitrag mit einem Blick auf das Potenzial des Sozialkonstruktionismus „weit über den Mikrokontext des Beratungsgesprächs hinaus“ (Drewery & Monk, 1994, S. 312). Damit kehre ich zu meinem Ausgangspunkt zurück, nämlich meiner Lektüre des Artikels über Steve de Shazers theoretische Entwicklung für ein Treffen der Lesegruppe des Solution-Focused Collective.
Ich glaube, dass es die Lektüre des Artikels in diesem Kontext war, die mich dazu brachte, seine Aspekte eines Narrativs der Besonderheit wahrzunehmen und darüber nachzudenken; um das zu erläutern, beziehe ich mich auf das lösungsfokussierte Manifest für gesellschaftlichen Wandel (Solution-Focused Collective, 2019). Das Manifest beruht auf der Überzeugung, dass das Potenzial des lösungsfokussierten Ansatzes „für das Streben nach sozialer Gerechtigkeit nutzbar gemacht werden“ kann. Es formuliert eine Reihe von Absichten, die darauf zielen, soziale Gerechtigkeit mit lösungsfokussierten Mitteln zu stärken, darunter, „dass wir Verbindungen zu Bewegungen für soziale Gerechtigkeit und Gleichheit sowie zu Praktizierenden anderer Ansätze knüpfen, die diesen Zielen verpflichtet sind, sodass wir voneinander lernen und die Arbeit der jeweils anderen bereichern“. Ich schätze die Besonderheit der lösungsfokussierten Praxis, deren Wahrnehmung dazu beitrug, dass sie mein Leben und meine berufliche Laufbahn praktisch über Nacht veränderte, als ich 1995 meine erste Ausbildung darin absolvierte. Ich schätze auch, dass sie mir eine Arbeitsweise bot, die dazu passte, wie ich Menschen sehen und mit ihnen arbeiten wollte. Ich bin sicher, dass auch andere Ansätze dazu gepasst hätten, aber man kann immer nur eine Ausbildung zur gleichen Zeit besuchen, und dass ich heute lösungsfokussiert arbeite, ist wohl zum Teil einem Zufall meiner Lebensumstände im Spätsommer 1995 geschuldet. Ich freue mich, seither auf Ähnlichkeiten mit anderen Ansätzen gestoßen zu sein, und vielleicht trägt die Konstruktion einiger Narrative der Ähnlichkeit und Verbundenheit oder zumindest einiger Narrative des Sowohl-ähnlich-als-auch-verschieden dazu bei, jene Verbindungen und Bündnisse zwischen Veränderungsansätzen zu schaffen, die für den Aufbau einer besseren Welt nötig sind.
Anmerkungen des Originals
1. Wenn ich im Folgenden die Wendung „die Verfassenden“ gebrauche, beziehe ich mich auf Harry Korman, Peter De Jong und Sara Smock Jordan, die den Artikel von 2020 verfasst haben, auf den ich antworte.
2. Alle Seitenangaben beziehen sich, sofern nicht anders angegeben, auf Korman, De Jong und Jordan, 2020.
3. Da ich mich in meiner eigenen Arbeit nicht nur mit Therapie befasse, verwende ich die Abkürzung SF statt SFBT, wenn ich mich darauf beziehe.
Complexe Systémique · der Faden der Debatte
Diese Antwort gehört zu einem Austausch, der im Journal of Solution Focused Practices veröffentlicht wurde. Sie antwortet auf Steve de Shazer’s Theory Development von Harry Korman, Peter De Jong und Sara Smock Jordan (2020). Das Solution-Focused Collective antwortete auf denselben Artikel mit Solution-Focused Collective Action, und Korman, De Jong und Smock Jordan erwiderten auf beide Antworten in We Don’t Want to Blur the Boundaries. Guy Shennan hatte seine eigene Position im Jahr zuvor in Towards a Critical Solution-Focused Practice? dargelegt.
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Inoffizielle deutsche Übersetzung des Originalartikels Narratives of Distinctiveness or Similarity and Connection – A Response to Korman, De Jong, and Jordan’s Steve de Shazer’s Theory Development von Guy Shennan, erschienen in Journal of Solution Focused Practices, Bd. 5, Nr. 1 (2021), doi: 10.59874/001c.74984, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt; Zwischenüberschriften wurden ergänzt, die Fußnoten am Ende des Artikels zusammengefasst und Links zu verwandten Artikeln eingefügt. Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.
Inoffizielle deutsche Übersetzung des Originalartikels „Narratives of Distinctiveness or Similarity and Connection – A Response to Korman, De Jong, and Jordan’s Steve de Shazer’s Theory Development“, erschienen in Journal of Solution Focused Practices (2021) unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz, wie am Anfang dieser Seite angegeben. Maßgeblich ist die Originalfassung.
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Shennan, G. (2021). Narratives of Distinctiveness or Similarity and Connection: A Response to Korman, De Jong and Jordan. Complexe Systémique. https://app.complexe-systemique.com/en_GB/articles/narratives-of-distinctiveness-or-similarity-and-connection (Originalwerk erschienen 2021 in Journal of Solution Focused Practices, Bd. 5, Nr. 1 (2021), S. 61–67; 2021 wiederveröffentlicht von Journal of Solution Focused Practices, https://journalsfp.org/article/74984)
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