Diese Fassung wurde von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt. Im Zweifelsfall ist die Originalfassung maßgeblich.
Family Relations · Familie
In den USA beantworteten in den ersten Monaten der zweiten Amtszeit von Donald Trump 108 trans Eltern eine Umfrage zu ihrer Angst, bei den Kinderschutzbehörden gemeldet zu werden. Das Team um Abbie E. Goldberg zeigt, wie diese vom politischen Klima genährte Angst viele dieser Eltern dazu bringt, sich weniger sichtbar zu machen und auf Versorgung zu verzichten, die sie bräuchten, auch auf psychische Gesundheitsversorgung.
Inoffizielle deutsche Übersetzung von “I Self‐Protect to Avoid Child Protection”: Transgender Parents' Fears of Help‐Seeking and Social Service Systems von Abbie E. Goldberg, Elizabeth R. Boskey, JuliAnna Z. Smith und Ariel K. Berman, erschienen in Family Relations (Wiley) (2026), doi: 10.1111/fare.70269, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt. Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.
Das CWS dient womöglich weniger dem Schutz von Kindern als vielmehr der Festlegung, welche Arten von Eltern und Familien in einem bestimmten Umfeld als akzeptabel gelten.
Abbie E. Goldberg, Elizabeth R. Boskey, JuliAnna Z. Smith und Ariel K. Berman
Zusammenfassung
Ziel. Diese Mixed-Methods-Studie untersuchte die Sorgen transgeschlechtlicher (trans) Eltern, von Schulen, Gesundheitsfachkräften, Nachbarschaft und Familienangehörigen ins Visier genommen und bei den Kinderschutzbehörden gemeldet zu werden.
Hintergrund. Trans Menschen und insbesondere trans Eltern erleben im derzeitigen trans-feindlichen gesellschaftspolitischen Klima in den USA möglicherweise verstärkte Ängste im Kontakt mit Quellen potenzieller Unterstützung (oder potenziellen Schadens).
Methode. Wir führten quantitative (deskriptive Statistik und logistische Regression) und qualitative Analysen der Antworten von 108 trans Eltern in den USA auf geschlossene und offene Fragen einer Umfrage durch. Die meisten Eltern hatten finanzielle Sorgen und waren auf mindestens eine Form staatlicher Unterstützung angewiesen.
Ergebnisse. Eine trans Partnerperson, junge Kinder, ein Leben in städtischer Umgebung und ein Leben in einem Bundesstaat mit mehr trans-feindlichen Maßnahmen hingen am stärksten mit elterlichen Sorgen zusammen, in verschiedenen Lebensbereichen ins Visier genommen und bei den Kinderschutzbehörden gemeldet zu werden. Die Erzählungen der Teilnehmenden machten das wachsende Gefühl von Unbehagen und Verletzlichkeit deutlich, das sie seit der Wiederwahl von Donald J. Trump in ihrem Umfeld empfanden und das dazu beitrug, dass sie staatliche und soziale Systeme sowie Gesundheitsfachkräfte mieden. Die meisten Teilnehmenden hatten psychische Belastungen, doch viele vermieden es, Hilfe zu suchen, aus Angst vor Prüfung und Überwachung.
Schlussfolgerung. Trans Eltern erleben in einer gesellschaftspolitisch turbulenten Zeit in den USA verstärkte Ängste und meiden möglicherweise formelle und informelle Unterstützung aus Angst, aufgrund ihrer Geschlechtsidentität ins Visier genommen zu werden.
Implikationen. Unsere Ergebnisse unterstreichen, dass Fachkräfte der Familienarbeit und angrenzender Berufe sich des Drucks bewusst sein müssen, dem trans Eltern heute ausgesetzt sind, und sich über aktuelle politische Maßnahmen auf dem Laufenden halten sollten, um sie bestmöglich dabei zu unterstützen, sich zu schützen.
Transgeschlechtliche (trans) Menschen sind in den USA einem historischen Ausmaß an Kontrolle und Angst ausgesetzt. Nach der Wahl von Präsident Donald J. Trump für eine zweite Amtszeit am 5. November 2024 berichteten viele trans Menschen in den USA von intensiver Angst, Besorgnis und Wut (Goldberg and Sears 2025). Während seines Wahlkampfs versprach Trump, das zu beenden, was er als „Transgender-Wahnsinn“ bezeichnete, etwa indem er Gesundheitseinrichtungen, die geschlechtsangleichende Versorgung anbieten, die Mittel aus Medicaid und Medicare streichen wollte (Sosin 2024). Die Kampagne gab über 200 Millionen US-Dollar für trans-feindliche politische Werbung aus, die die Gegenreaktion gegen LGBTQ+- und insbesondere trans Menschen in den USA verstärkte (Alfonsica and Kim 2024; Kemp 2024).
Bei seiner Amtseinführung am 20. Januar 2025 erklärte Präsident Trump, „die offizielle Politik der Regierung der Vereinigten Staaten“ sei, „dass es nur zwei Geschlechter gibt – männlich und weiblich“ (Axios 2025). Eines seiner ersten Dekrete zielte darauf ab, die Identitäten von trans Menschen für die Zwecke des Bundesrechts und der Bundespolitik auszulöschen, mit weitreichenden Folgen für den Diskriminierungsschutz, für zutreffende Ausweisdokumente des Bundes, für die Unterbringung inhaftierter trans Menschen, für den Zugang junger trans Menschen zur Gesundheitsversorgung, für den Zugang zu Notunterkünften und für den gleichberechtigten Bildungszugang von Schulkindern und Studierenden (Redfield and Chokshi 2025). Ein weiteres Dekret hob Dekrete und politische Leitlinien der Biden-Regierung auf, die die Rechte von trans Menschen schützen sollten (Redfield and Chokshi 2025).
Die Auswirkungen der Trump-Regierung auf trans Menschen reichen über trans-feindliche Maßnahmen hinaus. Viele trans Menschen haben weitere Identitäten, die unter verschiedenen politischen Maßnahmen zusätzliche Verletzlichkeit schaffen, etwa ein geringes Einkommen, eine Zugehörigkeit zu People of Color, eine Behinderung oder eine Migrationsgeschichte (James et al. 2024). Trans Menschen, die Eltern sind, bilden eine besonders verletzliche Gruppe, angesichts der langen Geschichte gesetzlicher Diskriminierung von trans Eltern (Minter 2018, 2019) in Verbindung mit der Position der Trump-Regierung, Kinder würden durch „Gender-Ideologie“ geschädigt, worunter auch die Vorstellung fällt, dass das soziale Geschlecht sich nicht zwangsläufig aus dem biologischen Geschlecht ableitet (Kurtzleben 2025; Smallens 2025). In den letzten Jahren haben die Angriffe auf die Rechte sowohl von Eltern junger trans Menschen als auch von trans Eltern zugenommen, wobei die Angreifenden die Sprache des „Kinderschutzes“ nutzen, um Geschlechtsbestätigung als Missbrauch darzustellen (Kant et al. 2025; Siegel 2024). In seiner Proklamation zum Monat der Prävention von Kindesmissbrauch griff Trump, statt sich auf Bedrohungen für junge Menschen wie Ernährungsunsicherheit und Gewalt zu konzentrieren, diejenigen an, die junge trans Menschen unterstützen; er bezeichnete „Gender-Ideologie“ als eine der „am weitesten verbreiteten Formen von Kindesmissbrauch“ und nannte geschlechtsangleichende Versorgung, die in Fachkreisen weithin als evidenzbasierte Gesundheitsversorgung gilt, „böse“ (Smallens 2025). Angesichts der Feindseligkeit der derzeitigen Regierung gegenüber trans Menschen und ihrer Neigung, insbesondere kleine Kinder als unschuldig und schutzbedürftig vor „Gender-Ideologie“ darzustellen (Snaider 2024), haben trans Eltern im aktuellen Klima möglicherweise verstärkte – und berechtigte – Sorgen um die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Familie.
Trans Menschen wurden historisch als psychisch krank stigmatisiert, ein Stigma, das Fragen der Geschlechtsidentität, der Geschlechtsdysphorie und emotionaler Belastung vermengt und zudem systemische Faktoren außer Acht lässt, die den Minderheitenstress erhöhen und trans Bevölkerungsgruppen dem Risiko einer schlechten psychischen Gesundheit aussetzen (Howansky et al. 2021; Reed et al. 2015). Die Ungleichheiten in der psychischen Gesundheit von trans Menschen spiegeln interpersonelles und strukturelles Stigma wider und werden zugleich durch dieses verschärft (Hanna et al. 2019; Scheim et al. 2022). Diskriminierung und Zurückweisung in Beziehungen, am Arbeitsplatz und im Gemeinwesen können ebenfalls zu Stress, Isolation und sozialer Benachteiligung beitragen (Sherman et al. 2024). Das Risiko psychischer Belastung wird durch die Hürden verstärkt, auf die trans Menschen bei der Suche nach psychischer Gesundheitsversorgung stoßen, darunter die Angst, pathologisiert zu werden, finanzielle Probleme und frühere schlechte Behandlung durch Fachkräfte – allesamt Faktoren, die auch zur Vermeidung von Versorgung führen können (Kcomt et al. 2020; Snow et al. 2019).
Stereotype, die trans Menschen als psychisch krank und abweichend darstellen (Howansky et al. 2021), können zu der Sichtweise beitragen, sie seien ungeeignete oder unwürdige Eltern (Massey et al. 2021; Worthen and Herbolsheimer 2022), sowie zu der Annahme, ihre Kinder seien einem erhöhten Risiko von Viktimisierung und schlechter Anpassung ausgesetzt (Di Battista et al. 2024). Diesen Sichtweisen widerspricht die begrenzte Forschung, die nahelegt, dass weder Geschlechtsidentität noch sexuelle Orientierung die Erziehungsfähigkeit einer Person, die Entwicklung ihrer Kinder oder die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung bestimmen (Imrie et al. 2020; Patterson 2024; Tornello et al. 2025). Daten deuten darauf hin, dass trans Eltern sehr engagierte und hingebungsvolle Eltern sind (Hafford-Letchfield et al. 2019) und dass der elterliche Stress, nicht die Geschlechtsidentität, am engsten mit den psychischen Entwicklungsergebnissen ihrer Kinder zusammenhängt (Tornello et al. 2025). Familiäre Kommunikation, eine breitere Akzeptanz in der Familie und ausreichende Unterstützungsressourcen können hingegen dazu beitragen, dass Kinder mit trans Eltern gut gedeihen (Dierckx et al. 2017; Patterson 2024; Veldorale-Griffin 2014).
Obwohl die Forschung zeigt, dass trans Elternschaft Kindern nicht schadet, können unzutreffende Annahmen die Leitlinien und Entscheidungen von Fachkräften im sozialen und rechtlichen Bereich prägen, die befugt sind, Elternrechte zu gewähren oder zu entziehen. Es gibt gut dokumentierte Beispiele dafür, dass trans Eltern ihre elterlichen Rechte verloren oder Einschränkungen erlitten, gestützt auf ungerechtfertigte Argumente cisgeschlechtlicher (cis) Elternteile und auf richterliche Feststellungen, es entspreche nicht dem Kindeswohl, eine Beziehung zu einem trans Elternteil zu haben oder bei ihm zu leben (Cohen 2017; Donelson and Polikoff 2020). Eine kanadische Studie mit 110 trans Eltern ergab, dass 18,1 % angaben, keinen rechtlichen Zugang zu ihrem Kind zu haben, und 17,7 % das Sorgerecht verloren hatten oder es eingeschränkt worden war, weil sie trans waren (Pyne et al. 2015). In einer brasilianischen Studie gaben 17,1 % von 45 trans Eltern an, das Sorgerecht wegen ihres Trans-Seins verloren zu haben oder eingeschränkt bekommen zu haben, und 48,1 % vermuteten oder bekamen gesagt, dass diese Verluste auf ihre Geschlechtsidentität zurückgingen (Silva et al. 2023). In ihrer Studie mit 50 trans Eltern in den USA beobachteten Haines et al. (2014), dass „Eltern berichteten, ihre trans Identität sei in Konflikten um Umgang oder Sorgerecht gegen sie verwendet worden“, und folgerten, dass die Angst vor Diskriminierungserfahrungen vor dem Familiengericht ein „erheblicher Stressfaktor [ist], der die Fähigkeit von trans Eltern, ihre Elternrolle auszuüben, beeinträchtigen kann“ – eine Last, die vermutlich „für Eltern mit geringerem Einkommen und andere Gruppen, die im Rechtssystem Diskriminierung erfahren, besonders schwer“ wiege (p. 243). Weitere Arbeiten fanden ebenfalls, dass trans Eltern in Sorgerechtsverfahren implizite und explizite Formen von Voreingenommenheit seitens Richterinnen und Richtern, Anwaltschaft und angrenzender Fachkräfte wahrnehmen (z. B. Verfahrensbeistände, Fallverantwortliche; Minter 2018, 2019; Pyne et al. 2015; Siegel 2024), und stellten trans-feindliche Haltungen in fachlichen Urteilen über ihre „Erziehungseignung“ fest (Siegel 2024).
Das Kinderschutzsystem1 (child welfare system, CWS) wird in der Forschung auch als System der Familienregulierung bezeichnet, da seine Funktion nicht nur darin besteht, für das Wohl von Kindern zu sorgen, sondern auch darin, Familien zu überwachen, zu kontrollieren und zu regulieren (Polikoff and Spinak 2021). Aus dieser kritischen Perspektive wirkt das CWS oft auf eine Weise, die Familien schaden kann, indem es Familien, insbesondere nicht normative Familien, als Quelle aller Probleme behandelt und „vorgibt, diese Probleme durch Überwachung, Eingriffe in das Familienleben, ein starkes Setzen auf die Herausnahme von Kindern und Dienstleistungen für Familien anzugehen, die deren komplexen Bedürfnissen selten gerecht werden“ (p. 433). Statt diese Familien zu unterstützen, greift das System häufiger in sie ein (Polikoff and Spinak 2021). Darüber hinaus stützt sich das CWS auf meldepflichtige Personen wie Betreuungskräfte, Lehrkräfte und Gesundheitsfachkräfte, die vermuteten Missbrauch oder Vernachlässigung melden müssen; dadurch geraten diese eigentlich unterstützenden Ressourcen in eine Lage, in der ihnen wegen befürchteter Voreingenommenheit oder Überwachung misstraut werden kann (Child Welfare Information Gateway [CWIG] 2023). Solche Meldungen können eine Reaktion des ermittelnden Arms des CWS auslösen, der Kinderschutzbehörden (child protective services, CPS), deren Auftrag es ist, die Sicherheit und Gefährdung von Kindern zu prüfen und in schweren Fällen Kinder aus dem Haushalt herauszunehmen (CWIG 2023). Meldepflichtige Personen zeigen häufig Voreingenommenheiten, die dazu führen, dass bestimmte Gruppen (z. B. Arme, People of Color, queere und trans Menschen) eher verdächtigt und überprüft werden (Dettlaff 2025).
Während nur wenig Forschung die Erfahrungen von trans Eltern mit Kinderschutzsystemen untersucht hat, gibt es mehr Forschung zu den Erfahrungen von Eltern sexueller Minderheiten (z. B. lesbisch, schwul, bisexuell, queer; LGBQ+) (Goldberg and Frost 2025; Harp and Oser 2016), die sich überschneidende Stigmata widerspiegeln kann. Trans Menschen haben oft vielfältige sexuelle Orientierungen, Verhaltensweisen und Beziehungsstrukturen, die ebenfalls dem Stigma gegenüber sexuellen Minderheiten ausgesetzt sind (Reisner et al. 2023).
LGBQ+ (queere) Eltern werden, wie trans Eltern, von gesellschaftlichen Systemen kritisch beobachtet und haben, soweit sie sich in Bezug auf ihre Erziehungsfähigkeit als anfällig für Vorurteile wegen ihrer sexuellen Orientierung wahrnehmen, möglicherweise Sorgen vor Eingriffen des CWS (Goldberg and Frost 2025). Solche Sorgen können im Kontext von Armut oder psychischen Problemen größer sein – Bereiche, die ebenfalls in Entscheidungen über die elterliche „Eignung“ einfließen (Harp and Oser 2016; Washington 2022). Eine US-Studie mit über 600 Schwarzen Müttern, von denen 21% lesbisch oder bisexuell (LB) waren, ergab, dass LB-Mütter mehr als viermal so häufig das Sorgerecht für ihre Kinder verloren hatten wie heterosexuelle Mütter, was nach Ansicht der Verfassenden auf Vorurteile im Zusammenhang mit ihrem Status als sexuelle Minderheit zurückgehen könnte (Harp and Oser 2016). LB-Mütter haben zudem ein erhöhtes Armutsrisiko, was das Risiko eines Sorgerechtsverlusts noch verstärken kann (Wilson and Bouton 2024).
Wie erwähnt, stellen Gesundheitsfachkräfte eine Quelle von Meldungen an das CWS dar. Zwischen medizinischem und rechtlichem System besteht eine gegenseitige Ehrerbietung, die dazu führt, dass jedes die Einschätzung des anderen „unbesehen“ übernimmt, was beide Systeme vor Haftung schützt, während Familien Schaden zugefügt wird (Presler 2021). Im Wissen um die Macht des medizinischen Systems, ihre Familien zu überwachen, und um die Rolle von Gesundheitsfachkräften als meldepflichtige Personen meiden manche queere und trans Eltern womöglich die Gesundheitsversorgung, aus Angst, dass die Suche nach Hilfe zu einem Eingreifen des CWS führen könnte. Goldberg und Frost (2025) untersuchten 99 queere Eltern und stellten fest, dass die Mehrheit von postpartalen psychischen Problemen berichtete, viele es jedoch aus Angst vor Diskriminierung und Verurteilung vermieden, Hilfe zu suchen; mehr als die Hälfte gab an, zu fürchten, von Fachkräften als „ungeeignet“ eingestuft zu werden. Junge queere Eltern und solche mit geringem Einkommen hatten besonders große Angst vor Kontakt mit dem CWS und vor dem Risiko einer Herausnahme ihrer Kinder (Goldberg and Frost 2025), was ihre Erfahrung vielfacher Formen sozialer Ausgrenzung und verstärkter Kontrolle durch gesellschaftliche Systeme widerspiegelt (Kuri 2020).
Meldungen an das CWS kommen auch von Schulen. Schulpersonal ist die Hauptquelle von Vorwürfen der Kindesmisshandlung – obwohl die Forschung zeigt, dass Meldungen von Lehrkräften am seltensten bestätigt werden, was darauf hindeutet, dass solche Meldungen, selbst wenn sie gut gemeint sind, häufig irrtümlich und zulasten der Familien erfolgen (Harvey et al. 2021). Verletzliche Eltern, etwa trans Eltern, können sich im Umgang mit Schulen ängstlich und unbehaglich fühlen und sie eher als Orte der Kontrolle und potenziellen Schadens denn als Quellen der Unterstützung sehen (Harvey et al. 2021; Pyne et al. 2015).
Mit der Zunahme von Anti-LGBTQ+-Gesetzentwürfen in den letzten Jahren wurde Eltern in vielen Bundesstaaten mit Eingriffen des CWS gedroht, falls ihre Erziehung als Verstoß gegen sexuelle und geschlechtliche Normen gewertet wird (Dettlaff 2025; Dey and Harper 2022; Washington 2022). Die Angst vor Eingriffen hat sich während Trumps zweiter Amtszeit sowohl bei Eltern von trans Kindern als auch bei trans Eltern vermutlich verstärkt (Dettlaff 2025; Goldberg and Sears 2025; Lang 2025). Forschung mit trans Erwachsenen (Price et al. 2021; Veldhuis et al. 2018) und LGBQ+ Eltern (Gabriele-Black et al. 2022; Radis and Nadan 2021) legt nahe, dass eskalierende Anti-LGBTQ+-Gesetzgebung und -Stimmung Sorgen um die Sicherheit der Familie und entsprechende Schutzbemühungen fördern können. Eine Studie mit 15 Schwarzen lesbischen Müttern ergab, dass sie angesichts der intersektionalen Risiken der Trump-Präsidentschaft erhebliche Ängste um die Sicherheit ihrer Familie äußerten, wobei die Kultur der weißen Vorherrschaft und die konservative evangelikale Bewegung ein Klima schufen, in dem sich Frauen zunehmend verletzlich fühlten (Radis and Nadan 2021).
Es zeigte sich, dass manche LGBQ+ Eltern Schritte unternehmen, um ihre Sichtbarkeit zu verringern und ihr Engagement im Gemeinwesen zu reduzieren, um ihre Familien in politisch feindseligen Umfeldern zu schützen. In einer Studie mit lesbischen und schwulen Adoptiveltern nach der US-Wahl 2016 stellten Gabriele-Black et al. (2022) fest, dass Eltern aus Angst vor Diskriminierung oft versuchten, in Schulen und in der Öffentlichkeit weniger sichtbar zu sein. Nach der Verabschiedung des Parental Rights in Education Act („Don’t Say Gay“-Gesetz) in Florida fanden Goldberg et al. (2024), dass trans Eltern, Eltern, die mehr Vorurteile erlebten, und Eltern, die berichteten, dass Zeichen der LGBTQ+-Inklusion aus der Schule ihrer Kinder entfernt worden waren, am häufigsten angaben, Veränderungen vorgenommen zu haben, um weniger „out“ zu sein.
Da Trumps Wiederwahl erst kurz zurückliegt, gibt es nur wenig Forschung zu den Sorgen von LGBTQ+ Menschen über seine geplanten Maßnahmen. Es gibt jedoch erste Hinweise darauf, dass trans Menschen eine verstärkte Bedrohung wahrnehmen und sich weniger sicher fühlen. Goldberg und Sears (2025) befragten kurz nach der Wahl 2024 trans Erwachsene und stellten fest, dass 93% besorgt waren, was eine Trump-Präsidentschaft für trans Menschen bedeuten könnte; 83% berichteten von verstärkter Angst vor Diskriminierung und 83% von verstärkten Sorgen um ihre psychische Gesundheit. Zudem befürchteten 73%, dass sich die Qualität ihrer Gesundheitsversorgung verschlechtern werde; dies galt besonders für ärmere trans Menschen. Die meisten (80%) planten, Verdeckungsstrategien anzuwenden, um ihre Sichtbarkeit als trans zu verringern und die Wahrscheinlichkeit kritischer Beobachtung zu senken (Goldberg and Sears 2025).
Trans Eltern fühlen sich im aktuellen Klima möglicherweise besonders verletzlich – insbesondere, wenn sie mit staatlichen Systemen, sozialen Diensten, Schulen und Gesundheitsfachkräften zu tun haben, also mit Kontexten der Kontrolle und Bewertung, in denen ihre Rechte bedroht sein könnten. Auch wenn keine spezifischen Maßnahmen auf Bundes- oder Landesebene verabschiedet wurden, die ausdrücklich auf die Rechte von trans Eltern abzielen, gibt es Belege dafür, dass die Drohung solcher Maßnahmen und ein zunehmend feindseliges Klima das Sicherheitsgefühl und das Wohlbefinden von trans Menschen beeinträchtigen (Goldberg and Sears 2025).
Bestimmte trans Eltern fühlen sich im aktuellen Klima möglicherweise besonders anfällig für potenzielle Überwachung, aufgrund verschiedener individueller, familiärer und kontextueller Faktoren, die ihre Exposition gegenüber Vorurteilen und Kontrolle erhöhen können. Trans Eltern mit weiteren marginalisierten Identitäten, etwa People of Color, Menschen mit Behinderung, mit geringem Einkommen oder junge Menschen, fühlen sich möglicherweise besonders verletzlich (z. B. Goldberg and Frost 2025; James et al. 2024). Auch trans Eltern kleiner Kinder haben womöglich besonders große Angst, da kleine Kinder von trans-feindlichen Gruppen oft als die verletzlichsten und am stärksten schutzbedürftigen gegenüber „gefährlichen“ Ideologien über Geschlecht und Sexualität dargestellt werden (Snaider 2024). Kleine Kinder haben zudem das höchste Risiko, von den CPS aus der Familie herausgenommen zu werden (Annie E. Casey Foundation 2024), unter anderem wegen ihres häufigen Kontakts mit verschiedenen meldepflichtigen Personen (z. B. Kinderarztpraxen, Kita-Personal; Grossman et al. 2023). Trans Eltern, denen andere Formen von Privilegien oder Kontrolle über ihre Sichtbarkeit fehlen – etwa weil sie „sichtbar trans“ oder geschlechtlich nicht konform sind (Rogers 2019) oder eine trans Partnerperson haben, was die Sichtbarkeit der Familie erhöhen kann (Siegel 2024) –, fühlen sich im Umgang mit solchen Systemen möglicherweise weniger sicher. Darüber hinaus haben trans Eltern in städtischer Umgebung womöglich mehr Zugang zu trans-spezifischen Ressourcen, aber auch mehr (potenziell kritisch beobachtende) Begegnungen mit Fremden und erleben daher möglicherweise mehr Angst (Lampe et al. 2020). Schließlich erleben auch Menschen in Bundesstaaten mit mehr trans-feindlichen Maßnahmen möglicherweise mehr Angst (Goldberg and Sears 2025).
Diese Untersuchung stützt sich auf einen Rahmen des strukturellen Stigmas, der „gesellschaftliche Bedingungen, kulturelle Normen und institutionelle Regelungen [umfasst], die die Chancen, Ressourcen und das Wohlergehen der Stigmatisierten einschränken“ (Hatzenbuehler and Link 2014, 2). In dieser Studie umfasst strukturelles Stigma die institutionellen Praktiken, Regelungen und Normen, die in Gesundheitswesen, Schule, staatlichen Systemen und sozialen Diensten einschließlich des CWS verankert sind. Frühere Arbeiten haben gezeigt, wie das Gesundheitswesen (Falck and Bränström 2023), soziale Dienste (McGrath et al. 2023) und das Rechtssystem (Siegel 2024) strukturell stigmatisierende Kontexte darstellen können, die negative Ergebnisse bei verletzlichen Gruppen, darunter trans Menschen, fortschreiben. Diese Studie stützt sich zudem auf das Minderheitenstressmodell, das die Prozesse erklären will, durch die strukturelles Stigma und andere Faktoren, insbesondere solche im Zusammenhang mit Diskriminierung und Marginalisierung, minorisierte Menschen beeinträchtigen (Meyer 2003).
Die Auswirkungen strukturellen Stigmas werden von verschiedenen Angehörigen minorisierter Gruppen oft unterschiedlich erlebt und können bei Personen mit mehreren sich überschneidenden marginalisierten Identitäten stärker sein, was zu mehr Minderheitenstress (z. B. internalisiertes Stigma, Angst, Hypervigilanz) und mehr psychischen Belastungen beiträgt (Price et al. 2024). Trans Menschen, die arm, Schwarz, jung sind und/oder eine Behinderung haben, können beispielsweise in Gesundheitskontexten und Sozialprogrammen erheblichem Stigma ausgesetzt sein (Kattari et al. 2017; Lacombe-Duncan et al. 2022; Velasco et al. 2022). Trans Eltern sind auch besonderen Risiken ausgesetzt, wenn sie an der Schule ihrer Kinder offen leben, vor allem diejenigen, die sich aus anderen Gründen, etwa Behinderung oder Armut, unter Beobachtung sehen (Goldberg and Smith 2024). Diese intersektionalen Effekte können das Risiko unerwünschter Aufmerksamkeit und unerwünschter Eingriffe erhöhen, auch seitens der CPS (Polikoff and Spinak 2021).
Diese Studie stützt sich außerdem auf einen ökologischen Rahmen (Bronfenbrenner 1986), der die vielfältigen Kontexte betont, die Menschen und Familien prägen, mit Einflüssen von distalen Kontexten oder Makrosystemen (z. B. staatliche Institutionen) bis zu proximalen Kontexten oder Mikrosystemen (z. B. Familien, Schulen). Dieser Rahmen hebt auch die Wechselwirkungen zwischen Settings oder Kontexten hervor, etwa zwischen Schulen und Familien. Zudem ermöglicht er, darauf zu achten, wie meldepflichtige Personen in verschiedenen Kontexten (z. B. Lehrkräfte, Gesundheitsfachkräfte) nicht nur beobachten und schützen (Rochford et al. 2023), sondern auch Sichtweisen vertreten und Verhaltensweisen zeigen können, die ideologische Codes auf der allgemeinsten Ebene widerspiegeln, fortschreiben und ihnen dienen, womit die Möglichkeit wächst, Menschen und Familien zu schaden, die außerhalb normativer Erwartungen stehen.
Diese Studie wollte die Erfahrungen und Sorgen von 108 trans Eltern in den USA in den ersten Monaten der zweiten Trump-Regierung verstehen, in einem zunehmend trans-feindlichen sozialen und politischen Klima, das ihr Vertrauen, ihr Sicherheitsgefühl und ihr Wohlbefinden im familiären und gemeinschaftlichen Umfeld sowie in ihren Interaktionen mit sozialen Systemen wie Schulen, staatlichen Systemen und Gesundheitswesen beeinträchtigen kann. Obwohl diese Kontexte und Systeme theoretisch Quellen von Unterstützung und Dienstleistungen sein sollten, werden sie von trans Eltern im aktuellen Klima möglicherweise eher als Orte potenzieller Verurteilung und potenziellen Schadens gesehen. Unser Forschungsziel war es zu verstehen, (a) wie trans Eltern Verletzlichkeit inmitten strukturellen Stigmas und eines durch das aktuelle gesellschaftspolitische Klima verschärften Minderheitenstresses erleben und (b) ob und wie die Angst vor Vorurteilen und die Sorge um Bedrohungen ihrer Rechte als Eltern ihre Entscheidungen und Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Systemen und Diensten beeinflussen. Die spezifischeren Forschungsfragen dieser Studie lauten:
(Wie) beeinflussen Ängste vor Kontrolle, Überwachung und einer Meldung an die CPS das Engagement der Eltern in zentralen Settings wie Schulen und Gesundheitsversorgung?
Wir verwenden deskriptive Statistik und qualitative Analyse, um die Fragen 1, 2b und 2c zu beantworten; mit logistischer Regression beantworten wir Frage 2a.
Die Teilnehmenden (N = 108) – allesamt Eltern, die sich als trans und/oder nichtbinär identifizieren – wurden über Prolific rekrutiert, eine Online-Rekrutierungsplattform, die spezielle Zielgruppentechniken nutzt, um Umfragen an vorregistrierte Befragte weiterzugeben. Befragte, die (a) ihr Geschlecht als „Transgender woman“, „Transgender man“, „Transgender“ oder „Nonbinary“ angaben, (b) in den USA lebten und (c) Elternteil mindestens eines Kindes unter 18 Jahren waren, wurden zwischen dem 19. Juni und dem 14. Juli 2025 zu einer anonymen Umfrage eingeladen. Alle Befragten durchliefen bei Prolific eine Identitätsprüfung, um sicherzustellen, dass sie gültige Teilnehmende waren. Ihnen wurde mitgeteilt, dass die anonyme Umfrage „geschlossene und offene Fragen zu Elternschaft, Wohlbefinden und Fragen der Sichtbarkeit und Sicherheit als trans Person und speziell als trans Elternteil“ umfasse. Die Umfrage lief auf der Online-Plattform Qualtrics, ihre Bearbeitung dauerte durchschnittlich 43 min (SD = 19.4 min). Sie wurde von der institutionellen Ethikkommission der Clark University genehmigt.
Weitere und detailliertere demografische Angaben zur Stichprobe finden sich in Tabelle 1. Die meisten Teilnehmenden identifizierten sich als trans Frauen, nichtbinär oder trans Männer. Zwei Drittel waren weiß. Die meisten (91%) hatten ihren Namen, ihre Pronomen oder ihr Erscheinungsbild geändert. Knapp ein Drittel (32%) hatte den Geschlechtseintrag und/oder den Namen rechtlich ändern lassen. Die meisten identifizierten sich als bisexuell, queer oder pansexuell. Fast zwei Drittel waren 35 Jahre alt oder jünger.
Tabelle 1 — Demografische Merkmale (N, %)
a Die Teilnehmenden konnten so viele Kategorien angeben, wie auf sie zutrafen; daher ergibt die Summe mehr als 100.
Die meisten Teilnehmenden (n = 100; 92,6 %) waren erwerbstätig. Über ein Viertel (27%) gab ein Haushaltseinkommen (HI) von 50.000 US-Dollar pro Jahr oder weniger an; 27% gaben ein HI von 51.000–100.000 US-Dollar pro Jahr an und 46% ein HI von über 100.000 US-Dollar pro Jahr. Fast drei Viertel (73%) berichteten von mindestens einer finanziellen Schwierigkeit im vergangenen Jahr. So hatten beispielsweise über ein Drittel (42%) Mühe gehabt, grundlegende Haushaltsausgaben zu bezahlen, 34% hatten Mühe gehabt, ihre Miete zu zahlen, 33% waren zur Deckung ihres Grundbedarfs auf staatliche Unterstützung angewiesen gewesen und 30% hatten sich auf Familie oder Freundeskreis verlassen, um die Lebenshaltungskosten zu bestreiten. Nur 4% hatten draußen oder in einer Notunterkunft geschlafen.
Über zwei Drittel der Eltern waren verheiratet (n = 76; 70,4 %), und fast ein Fünftel lebte in einer Partnerschaft, ohne verheiratet zu sein (n = 19; 17,6 %). Unter den Verheirateten oder in Partnerschaft Lebenden (n = 99) waren, nach der Geschlechtsidentität der Partnerperson betrachtet, 22 (22,2 %) cis Frauen, 20 (20,2 %) trans Frauen, 18 (18,2 %) trans Männer, 17 (17,2 %) cis Männer, 11 (11,1 %) nichtbinär, sieben (6,5 %) Männer mit trans Erfahrung und vier (4%) etwas anderes (z. B. genderqueer, Frau mit trans Erfahrung). Neun Eltern gaben an, vom anderen Elternteil mindestens eines ihrer Kinder getrennt oder geschieden zu sein.
Die meisten Eltern hatten ein Kind (n = 46; 42,6 %) oder zwei Kinder (n = 46; 42,6 %); nur 9 (8,3 %) hatten drei, vier (3,7 %) hatten vier und drei hatten fünf oder mehr. Die Hälfte (n = 54) hatte mindestens ein Kind im Alter von 0–5 Jahren, fast zwei Drittel (n = 65; 60,2 %) mindestens ein Kind von 6–12 Jahren und über ein Drittel (n = 39; 36,1 %) mindestens ein Kind von 13–18 Jahren. 65 (60,2 %) hatten mindestens einen cis Jungen, 59 (54,6 %) mindestens ein cis Mädchen, zwei (1,9 %) hatten einen trans Jungen, vier (3,7 %) ein trans Mädchen und eine Person (0,9 %) ein nichtbinäres Kind. Die meisten waren rechtliche Eltern aller Kinder (n = 100; 92,6 %); drei (2,8 %) waren rechtliche Eltern einiger Kinder und fünf (4,6 %) waren keine rechtlichen Eltern. Die häufigsten Wege zur Elternschaft waren Geschlechtsverkehr mit der aktuellen Partnerperson (51,9 %) und Adoption aus der Pflegefamilie (19,4 %).
Die meisten Teilnehmenden kamen aus Texas (n = 17; 15,7 %), New York (n = 8; 7,4 %), Virginia (n = 8; 7,4 %), North Carolina (n = 6; 5,6 %) und Florida (n = 5; 4,6 %), dazu kamen 1–4 Teilnehmende aus 29 weiteren Bundesstaaten.
Die Umfragefragen stützten sich auf unseren theoretischen Rahmen, unsere Kenntnis der einschlägigen Literatur und unsere früheren Forschungen zu verwandten Themen. Während der Entwicklung konsultierte die Erstautorin mehrere Fachpersonen aus dem Kollegium mit Expertise zu trans Gemeinschaften und (a) Armut, (b) dem CWS, (c) Elternschaft und (d) dem aktuellen gesellschaftspolitischen Kontext. Die Umfrage selbst wurde von mehreren Studierenden der klinischen Psychologie im Masterstudium auf Funktionsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit geprüft.
Die Teilnehmenden wurden gefragt: „Haben Sie Angst, dass [Gruppe] Sie bei den Kinder- und Familiendiensten (z. B. CPS, DCF, DSS, DCF) meldet, weil Sie trans sind bzw. wegen Ihrer Geschlechtsidentität?“ Diese Frage wurde zu vier verschiedenen Instanzen gestellt: (1) Schulen/Kitas der Kinder (1 = ja, 41%; 0 = nein, 59%); (2) Gesundheitsfachkräfte (1 = ja, 38%; 0 = nein, 62%); (3) Nachbarschaft (1 = ja, 42%; 0 = nein, 58%); und (4) Familienangehörige (1 = ja, 30%; 0 = nein, 70%; Tabelle 3). Diese Items bildeten die abhängige Variable in einer Reihe logistischer Regressionen, die Prädiktoren der Angst von trans Eltern untersuchten, in verschiedenen Kontexten an die CPS gemeldet zu werden.
Die Prädiktorvariablen waren Verletzlichkeiten auf individueller Ebene, auf Ebene der Kernfamilie und des sozialen Kontexts, von denen angenommen wurde, dass sie die Wahrscheinlichkeit des Ergebnisses beeinflussen (d. h. die Angst, von Personen aus vier Bereichen an die CPS gemeldet zu werden).
Die Teilnehmenden wurden gefragt: „Glauben Sie, dass andere Sie als transgeschlechtlich wahrnehmen?“; diese Variable diente als Marker für Sichtbarkeit oder Verletzlichkeit. Insgesamt antworteten 14 (13,9 %) mit „sehr“, 34 (33,7 %) mit „einigermaßen“, 25 (24,8 %) mit „gemischt/hängt vom Kontext oder von der Person ab“, 17 (16,8 %) mit „kaum“ und 11 (10,9 %) mit „überhaupt nicht“. Dies wurde in eine dichotome Variable umkodiert, wobei „sehr“ oder „einigermaßen“ = 1 (n = 48; 47,5 %) und „hängt davon ab“, „kaum“ und „überhaupt nicht“ = 0 (n = 53, 52,5 %).
Personen, die eine andere ethnische Zugehörigkeit als weiß angaben, wurden als People of Color eingestuft (n = 36; 33,3 %) und mit 1 kodiert. Ausschließlich weiße Teilnehmende (n = 72; 66,7 %) wurden mit 0 kodiert.
Teilnehmende mit einem Familieneinkommen unter 50.000 US-Dollar (n = 29; 26,9 %) wurden mit 1 kodiert, diejenigen mit einem Familieneinkommen über 50.000 US-Dollar (n = 79; 73,1 %) mit 0.
Eine trans/nicht cis Partnerperson (n = 63; 62,4 %) wurde mit 1 kodiert, eine cis Partnerperson (n = 38; 37,6 %) mit 0.
Kinder unter sechs Jahren zu haben wurde mit 1 kodiert (n = 48; 47,5 %), keine Kinder unter 6 Jahren zu haben mit 0 (n = 53; 52,5 %).
Teilnehmende, die in von ihnen als städtisch beschriebenen Gebieten lebten, wurden mit 1 kodiert (n = 46; 42,6 %), diejenigen in ländlichen (n = 16; 14,8 %) oder vorstädtischen (n = 46; 42,6 %) Gemeinden mit 0.
Teilnehmende in Bundesstaaten, die nach der Bilanz des Movement Advancement Project zu Maßnahmen bezüglich Geschlechtsidentität (MAP 2025) als Staaten mit geringem oder negativem Schutz für trans Menschen galten, wurden mit 1 kodiert (n = 70; 64,8 %), diejenigen in Bundesstaaten mit hohem, mittlerem oder ausreichendem Schutz für trans Menschen mit 0 (n = 38; 35,2 %).
Neben demografischen Items (zu Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Einkommen, Partnerschaftsstatus, Erwerbsstatus, Wohnort, Kindern und Weg zur Elternschaft; siehe Beschreibung der Stichprobe und Tabelle 1) fragte die Umfrage nach psychischen Erkrankungen und danach, ob diese selbst oder von Fachkräften diagnostiziert worden waren. Außerdem wurde gefragt, ob die Teilnehmenden Hilfe bei einer therapeutischen oder anderen Fachkraft gesucht hatten, ob sie im Zusammenhang mit der Hilfesuche Ängste oder Sorgen erlebten und, falls ja, aus einer vorgegebenen Liste die Quellen dieser Ängste anzugeben (z. B. Angst, als ‚ungeeignet‘ eingestuft zu werden). Schließlich wurden die Teilnehmenden nach Sorgen gefragt, ob ehemalige oder aktuelle Partnerpersonen ihre Geschlechtsidentität gegen sie verwenden könnten (z. B. um das hauptsächliche Sorgerecht für die Kinder zu erhalten).
Die Teilnehmenden wurden gebeten, ihre Antworten auf geschlossene Items näher auszuführen (z. B. zu Ängsten, ins Visier genommen zu werden). Beispielsweise wurden sie gefragt, ob sie Angst hätten, von verschiedenen Instanzen an die CPS gemeldet zu werden. Außerdem wurden ihnen eigenständige offene Fragen gestellt, etwa: Wie haben Sie, wenn überhaupt, Veränderungen in Ihrem Umfeld wahrgenommen, was dessen Offenheit betrifft? Wie hat sich, wenn überhaupt, die Trump-Präsidentschaft und das allgemeinere gesellschaftspolitische Klima auf Sie als Elternteil ausgewirkt?
Die Teilnehmenden wurden über Prolific rekrutiert, eine webbasierte Forschungsplattform, die mehrere Sicherungen zur Wahrung der Datenqualität umfasst, Bots und unredliche Teilnehmende minimiert und sich als zuverlässiges, effizientes Mittel der Datenerhebung erwiesen hat (Bradley 2018; Palan and Schitter 2018). Der Teilnehmendenpool von Prolific weist eine erhebliche ökonomische und ethnische Vielfalt auf, sodass Menschen, die in der Forschung zu LGBTQ+ Personen seltener vertreten sind, angemessen repräsentiert werden (Goldberg and Frost 2025). Obwohl alle Teilnehmenden von Prolific vorab geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie gültige Teilnehmende sind (sie durchlaufen eine Identitätsprüfung), schlossen wir 31 Personen aus unserer Gesamtstichprobe von 139 aus, wegen (a) unvollständiger Antworten oder kurzer Antwortzeiten, (b) zahlreicher mutmaßlich KI-generierter Antworten und/oder (c) Nichterfüllung der Einschlusskriterien nach Eintritt in die Studie, auch nach erteilter Einwilligung, vielleicht aufgrund von Verständnisproblemen. Die endgültige Stichprobe umfasste 108 Personen.
Diese Studie verwendet ein Mixed-Methods-Design, das induktive und deduktive Ansätze verbindet. Wir stützen uns auf die besonderen Erkenntnisse beider Ansätze, was ein umfassenderes, differenzierteres Verständnis von Phänomenen einschließlich komplexer sozialer Fragen ermöglicht (Lincoln and Guba 1985; Mason 2006). Unser quantitativer Ansatz erlaubt es, uns auf allgemeine Muster in den Daten und Zusammenhänge zwischen den interessierenden Variablen zu konzentrieren, während unsere qualitative Komponente den quantitativen Befunden Tiefe und Bedeutung verleiht (Mason 2006). Einige offene Fragen waren eng auf die quantitativen Daten bezogen (z. B. Bitten um Erläuterung), um Muster in den Daten aussagekräftig zu veranschaulichen, während andere allgemeiner waren und die Perspektiven der Teilnehmenden in ihren eigenen Worten erfassen sollten.
Es wurden grundlegende deskriptive Statistiken berechnet. Außerdem führten wir eine Reihe logistischer Regressionen durch, um zu prüfen, ob die Angst von trans Eltern, in vier verschiedenen Bereichen (Schulen/Kitas, Gesundheitsfachkräfte, Nachbarschaft, Familienangehörige) an die CPS gemeldet zu werden, durch individuelle Verletzlichkeiten (als trans wahrgenommen, People of Color, geringes Einkommen), familiäre Verletzlichkeiten (trans Partnerperson, Kind unter 6 Jahren) und Verletzlichkeiten des sozialen Kontexts (städtisches Gebiet, trans-feindlicher Bundesstaat) vorhergesagt wurde. Wegen des explorativen Charakters der Studie berichten wir auch marginal signifikante Befunde (p < 0.10).
Um die Vertrauenswürdigkeit bei Studienvorbereitung und Datenerhebung zu erhöhen, verfolgten wir eine Datenerhebungsstrategie, von der wir annahmen, dass sie zu qualitativ hochwertigen und kontextuell validen Daten führen würde (Elo et al. 2014; Lincoln and Guba 1985). Wir stellten außerdem sowohl offene als auch geschlossene Fragen, um mehrere Arten von Daten zu gewinnen, die ein differenzierteres Verständnis der interessierenden Phänomene ermöglichen (Morrow 2005). Unsere Analyse profitierte zudem von unseren unterschiedlichen Positionierungen als Verfassende und von unserer Bereitschaft, uns während des gesamten Schreibprozesses auf einen reflexiven Prozess einzulassen und zu prüfen, wie unsere Erfahrungen und Annahmen unseren Umgang mit den Daten prägten (Morrow 2005). Unser Forschungsteam ist vielfältig in Bezug auf disziplinären Hintergrund, berufliches Umfeld, Karrierestufe, Geschlechtsidentität und Elternstatus, und wir griffen während des gesamten Analyseprozesses auf unsere unterschiedlichen Identitäten zurück, was eine tiefere, reichere und umfassendere Beschreibung und Interpretation unserer Befunde ermöglichte (Goldberg and Allen 2024).
Die Antworten auf die offenen Teile der Umfrage reichten von einem Satz bis zu einer halben Seite Text, wobei die meisten Teilnehmenden Antworten von 2–5 Sätzen gaben. Die Erstautorin nutzte die qualitative Inhaltsanalyse (Krippendorff 2004), um die offenen Antworten zu untersuchen. Die Inhaltsanalyse ist eine Standardmethode zur Untersuchung offener Umfrageantworten und gewinnt neue Erkenntnisse durch systematisches Identifizieren, Kodieren und Kategorisieren der wichtigsten Muster oder Themen in den Daten. Durch sorgfältige Exploration verdichteten wir den Text zu inhaltlichen Kategorien, um ein Kodiersystem zur Ordnung der Daten zu entwickeln (Bogdan and Biklen 2007).
Die Analyse konzentrierte sich auf die Reflexionen der Teilnehmenden über ihr Wohlbefinden, ihre Hilfesuche und ihre Ängste im Zusammenhang mit der Herausnahme von Kindern und rechtlicher Sicherheit. Sie stützte sich auf die bisherige Literatur sowie auf die Rahmenkonzepte des strukturellen Stigmas, des Minderheitenstresses und des ökologischen Ansatzes. Die Erstautorin las zunächst alle offenen Antworten, um sich mit den Daten vertraut zu machen, einschließlich übergreifender Themen in den Antworten. Sie hielt ihre eigenen Erfahrungen und Vorannahmen fest und klammerte sie aus, um eine neugierige und offene Haltung zu ermöglichen. Dann wurden die Antworten annotiert: Durch zeilenweises Kodieren versah sie Formulierungen, die für die zentralen interessierenden Bereiche relevant waren (z. B. Gründe für die Angst, ins Visier genommen zu werden), mit Labels. Diese Codes wurden zu größeren Kategorien und Unterkategorien abstrahiert, die so zueinander in Beziehung gesetzt wurden, dass verbindende Verknüpfungen entstanden (z. B. zwischen der Angst, ins Visier genommen zu werden, Hypervigilanz und Verbergen sowie den Folgen des Verbergens), um die Erfahrungen der Eltern zu beschreiben. Diese Verknüpfungen waren von unseren theoretischen Rahmenkonzepten geprägt und spiegelten sie wider, indem wir darauf achteten, wie sich strukturelles Stigma in vielfältigen sozialen und institutionellen Settings äußerte, von verschiedenen Systemen fortgeschrieben wurde und zum Minderheitenstress beitrug. Ein vorläufiges Schema wurde erstellt und erneut angewandt, sodass alle Daten nach diesem Schema neu kodiert wurden.
Die zweite verfassende Person lieferte in verschiedenen Phasen der Kodierung kritischen Input und weiteres Feedback zur endgültigen Kodierstruktur. Um die Glaubwürdigkeit weiter zu erhöhen, fungierten mehrere wissenschaftliche Hilfskräfte als Auditierende und kodierten unabhängig ein Drittel der offenen Antworten als grundlegende „Prüfung“ der Hauptthemen, um die analytische Glaubwürdigkeit zu stärken (Goldberg and Allen 2015). Kleinere Abweichungen wurden mit der Erstautorin besprochen und ausgeräumt. Die Daten mehrerer Abschnitte wurden nach dem leicht überarbeiteten Schema neu kodiert. Nach Erreichen der endgültigen thematischen Struktur stellten die erste und die zweite verfassende Person fest, dass keine neuen Konzepte, Codes oder Themen mehr auftauchten, was darauf hindeutete, dass eine Datensättigung erreicht war (Lincoln and Guba 1985). Die dritte und die vierte verfassende Person prüften dann das Kodierschema, was zu einigen kleinen Änderungen im Sinne von Kohärenz und Lesefluss führte. Unser Beitrag ist nach diesem endgültigen Kodierschema gegliedert.
Trans Eltern haben möglicherweise mit vielfältigen Kontexten zu tun, die sie einerseits brauchen (z. B. zur Unterstützung), die sie andererseits aber auch als potenzielle Orte der Überwachung, Kontrolle und Gefahr erkennen. Diese Kontexte reichen von den distalsten (z. B. staatliche Unterstützung, Rechtssystem) bis zu den proximaleren (z. B. Familie, Schule, Gesundheitsversorgung) und können stigmatisierende Ideologien widerspiegeln und fortschreiben, die trans Eltern dem Risiko einer Herausnahme ihrer Kinder aussetzen. Dementsprechend gliedern wir die Ergebnisse wie folgt. Erstens behandeln wir angesichts des mäßigen bis hohen finanziellen Bedarfs in dieser Stichprobe die Abhängigkeit der Teilnehmenden von staatlicher Unterstützung und ihre Gefühle beim Umgang mit staatlichen Diensten seit Beginn der Trump-Regierung. Zweitens behandeln wir die Ängste der Teilnehmenden, ins Visier genommen und an die CPS gemeldet zu werden, die Prädiktoren solcher Ängste sowie deren Art und Nuancen, mit besonderem Augenmerk auf die Rolle des gesellschaftspolitischen Klimas. Drittens untersuchen wir angesichts der hohen psychischen Belastung in dieser Stichprobe ihre Erfahrungen mit Gesundheitsfachkräften und ihre Ängste vor der Hilfesuche, mit Blick darauf, wie Sorgen um Urteile über die elterliche „Eignung“ diese Ängste verstärkten. Schließlich behandeln wir die Sorgen der Eltern um ihre Elternrechte und das Sorgerecht im Verhältnis zu ihren aktuellen und früheren Partnerpersonen, die eine einzigartige Verbindung von Nähe und Macht besitzen.
Wie in der Beschreibung der Stichprobe dargelegt, erlebte die Mehrheit der Teilnehmenden finanzielle Schwierigkeiten. Entsprechend war mehr als zwei Drittel (n = 75; 69%) im vergangenen Jahr auf mindestens eine Form staatlicher Unterstützung angewiesen (Tabelle 2). Insgesamt erhielten 44% Gesundheitsversorgung des Bundes oder der Bundesstaaten, 25% staatlich subventionierte psychische Gesundheitsdienste und 22% Lebensmittelhilfe. Kleinere Anteile nutzten Geldleistungen (10%), Head Start (8%), Unterstützung bei der Beschäftigung (8%), Dienste für Menschen mit Behinderung (7%), Wohnhilfe (7%), Unterstützung bei Energie- und Nebenkosten (7%) und Leistungen für ehemalige Militärangehörige (6%), und 5% hatten Kontakt mit Kinderschutzdiensten gehabt.
Tabelle 2 — Aktuelle Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung: erhalten derzeit Unterstützung von Sozialbehörden (N, %)
Fast zwei Drittel der Teilnehmenden, die auf mindestens eine Form staatlicher Unterstützung angewiesen waren (64%; 48 von 75), gaben „mehr Angst, Zögern oder Unsicherheit“ bei der Nutzung dieser Dienste an, seit Trump seine zweite Amtszeit angetreten hatte. Als sie gebeten wurden, ihre finanzielle Unsicherheit und ihre Abhängigkeit von diesen Systemen näher zu beschreiben, betonten viele Eltern eine Spannung zwischen ihrem Bedarf an Diensten und ihren Sorgen über die Risiken, die ihnen als trans Eltern aus deren Nutzung erwachsen. Die Mehrheit hob die Sorge hervor, beurteilt oder markiert, schlecht behandelt oder von Leistungen ausgeschlossen oder sogar beim CWS gemeldet zu werden (z. B. „[weil] ich trans bin und mich nicht traditionell präsentiere“). Insgesamt sahen sie staatliche Systeme im aktuellen Klima als weniger berechenbar und sicher: „Die Angst ist größer, dass Systeme, die uns unterstützen sollen, zu Strafinstrumenten werden, besonders für trans Eltern.“ Ein Elternteil sagte: „Ich hatte mehr Angst, beurteilt zu werden … im Umgang mit Systemen wie Medicaid, psychischen Gesundheitsdiensten und Head Start, [mit dem Gedanken,] dass sie meine Geschlechtsidentität, meinen psychischen Gesundheitszustand oder unsere queere Familienstruktur nutzen könnten, um meine Erziehungseignung infrage zu stellen.“ Einige wenige vermieden es, neue Dienste wie Unterstützung bei Behinderung oder bei der Beschäftigung in Anspruch zu nehmen, aus Angst, „erfasst“ zu werden.
Die Sorgen der Eltern, unter Beobachtung zu stehen, schienen sowohl mit zwischenmenschlichen Interaktionen verbunden zu sein (z. B. damit, wie Behördenmitarbeitende auf ihre Geschlechtsidentität oder ihre Erscheinung reagieren könnten) als auch mit den persönlichen Informationen, die sie in den für verschiedene Leistungen erforderlichen Unterlagen angaben. Ihre Sorge, ins Visier genommen zu werden, führte wiederum zu Hypervigilanz: Sie hatten das Gefühl, „besonders vorsichtig sein, Formulare doppelt prüfen und zweimal überlegen zu müssen, bevor man etwas Persönliches preisgibt“, aus Angst, die angegebenen Informationen könnten gegen sie verwendet werden – eine ständige Wachsamkeit, die als „erschöpfend“ beschrieben wurde.
Zusätzlich zu den Sorgen im Zusammenhang mit ihrer Geschlechtsidentität hatte ein Viertel der Teilnehmenden Angst, staatliche Leistungen zu verlieren, in dem Wissen, dass unter der derzeitigen Regierung „vielen dieser ohnehin unterfinanzierten Programme bald erneut die Mittel gekürzt werden und noch mehr Hürden zu nehmen sein werden“. Die Teilnehmenden wiesen darauf hin, dass die Trump-Regierung „Änderungen bei Medicaid und SNAP vornimmt, die den Zugang erschweren könnten“; ein Elternteil berichtete: „Ich habe Angst, dass ich jetzt, wo die DEI-Gesetze zurückgefahren werden, aus Medicaid, WIC und der Mietbeihilfe herausfalle.“ Mit Blick auf die Zukunft stellten sie sich auf eine Verschlechterung der Lage ein: „Das BBB [big beautiful bill] wird, wenn es durchkommt, die Sprungbretter aus der Armut abschaffen, die ich genutzt habe, damit wir nicht auf die Tafel angewiesen sind, und meine Gesundheitsversorgung.“ Ein anderer Elternteil sagte: „Weil Trump versucht, diese Leistungen abzuschaffen, habe ich Angst, denn ich versuche, einen [besseren] Job zu bekommen, aber das ist schwieriger, weil ich trans bin, aber auch wegen des Arbeitsmarkts.“
Die Teilnehmenden erlebten also häufig eine verstärkte Sorge im Umgang mit staatlichen Systemen, wegen ihrer Verletzlichkeit als trans Eltern in Verbindung mit anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten, der Angst vor dem Verlust von Leistungen und Sorgen über einen allgemeineren Abbau von Hilfen. Sie begründeten ihre Sorgen mit den erklärten Prioritäten der Regierung und konkreten geplanten Maßnahmen und unterstrichen damit ihre gelebten Erfahrungen inmitten erhöhter antizipatorischer Angst und der sehr realen Bedrohung eines schrumpfenden sozialen Sicherheitsnetzes. Auf diese Weise erzeugten ihre marginalisierten Identitäten als trans Menschen und als Menschen mit geringem Einkommen eigene, intersektionale Formen von Minderheitenstress, die durch strukturelle Kräfte (z. B. Politik auf Bundes- und Landesebene) und eine zunehmende trans-feindliche und „Anti-DEI“-Stimmung verschärft wurden.
Die Teilnehmenden wurden gefragt, ob sie Angst hatten, dass verschiedene Instanzen – Schulen, Gesundheitswesen, Nachbarschaft oder Familienangehörige – sie wegen ihrer Geschlechtsidentität, ihrer sexuellen Orientierung oder anderer relevanter Merkmale (z. B. ethnische Zugehörigkeit, soziale Schicht, Behinderung, psychische Gesundheit) an die CPS melden könnten. Siehe Tabelle 3.
Tabelle 3 — Ängste vor Meldungen an den Kinderschutz und vor Eingriffen: Angst, dass [Instanz] mich bei den Kinder- und Familiendiensten meldet wegen … (N, %)
Angst, dass [Instanz] mich wegen meiner Geschlechtsidentität meldet: beispielhafte Zitate.
Bezeichnenderweise nannten die Teilnehmenden durchgängig ihre Geschlechtsidentität als den hervorstechendsten Anlass für eine Meldung durch all diese Instanzen. Wegen ihrer trans Identität fürchteten 42%, von der Nachbarschaft gemeldet zu werden, 41% von Schulen oder Kitas, 38% von Gesundheitsfachkräften und 30% von der Familie. (Beispielhafte Zitate zu solchen Ängsten finden sich in Tabelle 3.) Die sexuelle Orientierung wurde am zweithäufigsten als möglicher Anlass genannt, gefolgt von der ethnischen Zugehörigkeit und dann vom psychischen Gesundheitszustand.
Um besser zu verstehen, wie verschiedene potenzielle Verletzlichkeiten im individuellen, familiären und sozialen Kontext der Eltern mit der Angst zusammenhingen, an die CPS gemeldet zu werden, wurden vier logistische Regressionen durchgeführt, mit der „Angst, wegen der eigenen Geschlechtsidentität gemeldet zu werden“ durch jede der vier Quellen (Schulen, Gesundheitsfachkräfte, Nachbarschaft, Familie) als abhängigen Variablen. Prädiktorvariablen auf individueller Ebene waren: als trans wahrgenommen oder nicht, People of Color oder weiß, geringes Einkommen oder nicht. Prädiktorvariablen des familiären Kontexts waren das Vorhandensein einer trans/nicht cis Partnerperson und das Vorhandensein von Kindern bis 5 Jahre. Prädiktorvariablen des sozialen Kontexts schließlich waren städtisches gegenüber ländlichem/vorstädtischem Gebiet und trans-feindlicher Bundesstaat oder nicht.
Teilnehmende, deren Partnerperson nicht cis war (d. h. trans oder nichtbinär), fürchteten eher, dass Schulen sie wegen ihrer Geschlechtsidentität melden könnten (B = 0.99, SE = 0.50, Wald = 3.97, Exp(B) = 2.70, p = 0.046). Eltern mit kleinen Kindern fürchteten im Sinne eines Trends etwas eher, dass Schulen sie melden könnten (B = 0.85, SE = 0.45, Wald = 3.48, Exp(B) = 2.40, p = 0.062). Eltern in städtischen Gebieten fürchteten eher, dass Schulen sie melden könnten (B = 1.55, SE = 0.48, Wald = 10.22, Exp(B) = 4.70, p = 0.001).
Eltern mit kleinen Kindern fürchteten im Sinne eines Trends etwas eher, dass Gesundheitsfachkräfte sie wegen ihrer Geschlechtsidentität melden könnten (B = 0.75, SE = 0.45, Wald = 2.79, Exp(B) = 2.12, p = 0.095). Eltern in städtischen Gebieten fürchteten eher, dass Gesundheitsfachkräfte sie melden könnten (B = 1.39, SE = 0.49, Wald = 8.17, Exp(B) = 4.02, p = 0.004). Eltern in trans-feindlichen Bundesstaaten fürchteten eher, dass Gesundheitsfachkräfte sie melden könnten (B = 1.21, SE = 0.53, Wald = 5.20, Exp(B) = 3.37, p = 0.023).
Eltern in städtischen Gebieten fürchteten eher, dass Personen aus der Nachbarschaft sie wegen ihrer Geschlechtsidentität melden könnten (B = 1.08, SE = 0.45, Wald = 5.84, Exp(B) = 2.95, p = 0.016).
Eltern, deren Partnerperson trans oder nichtbinär war, fürchteten eher, dass Familienangehörige sie wegen ihrer Geschlechtsidentität melden könnten (B = 1.80, SE = 0.63, Wald = 8.07, Exp(B) = 6.03, p = 0.005). Wer in einem trans-feindlichen Bundesstaat lebte, fürchtete eher, dass Familienangehörige eine Meldung machen könnten (B = 1.26, SE = 0.60, Wald = 4.40, Exp(B) = 3.52, p = 0.036).
Mit Blick auf den familiären Kontext schienen kleine Kinder also die wahrgenommene Verletzlichkeit der Eltern gegenüber einer Zielscheibenrolle in Schule und Gesundheitswesen zu erhöhen; eine trans Partnerperson erhöhte das Gefühl der Verletzlichkeit in Schule und Familie. Mit Blick auf den breiteren sozialen Kontext hing ein städtisches Umfeld mit einem erhöhten Gefühl der Verletzlichkeit in Schule, Gesundheitswesen und Nachbarschaft zusammen, und das Leben in feindseligeren Bundesstaaten war mit einem erhöhten Gefühl der Verletzlichkeit im Gesundheitswesen und in der erweiterten Familie verbunden. Merkmale auf individueller Ebene – als trans wahrgenommen zu werden, People of Color zu sein und ein geringes Einkommen zu haben – hingen nicht signifikant mit der Angst zusammen, gemeldet zu werden.
Die Teilnehmenden wurden gebeten, Einzelheiten über die Art und das Erleben ihrer Angst zu schildern, gemeldet oder ins Visier genommen zu werden. Viele beschrieben ein allgemeines Gefühl von Angst, Unbehagen und Verletzlichkeit, wenn sie über die Möglichkeit sprachen, wegen ihrer Geschlechtsidentität oder aus anderen Gründen herausgegriffen und überprüft zu werden. Sie deuteten Misstrauen gegenüber Autoritätssystemen an und in manchen Fällen auch gegenüber Menschen aus ihrem Umfeld, darunter Nachbarschaft und Lehrkräfte. Sie waren sich bewusst, dass „jede fremde Person oder Fachkraft unsere Familie durch eine voreingenommene Brille sehen [könnte]“. Ein Elternteil sagte: „Ich mache mir einfach Sorgen. Man weiß nie, wer sich gegen einen wendet. Die könnten sich Gründe ausdenken, und mit wenig Einkommen haben wir nicht wirklich die Mittel, uns so zu wehren wie Reiche.“ Ein anderer Elternteil berichtete von einer „ständigen, unterschwelligen Sorge, dass ich als trans Person, die Kinder großzieht, zur Zielscheibe werde, selbst wenn ich alles richtig mache. Es gibt immer die Angst, dass jemand, ob von der Schule oder aus der Nachbarschaft, Annahmen trifft und mich ohne echten Grund meldet.“
Einige Eltern sprachen ausdrücklich die intersektionale Natur ihrer Ängste an. Sie beschrieben, wie ihre Geschlechtsidentität oder ihr Geschlechtsausdruck, ihre ethnische Zugehörigkeit, ihre soziale Schicht und ihr Alter zusammenwirkten und das Urteil Außenstehender über sie beeinflussten, was womöglich Gesundheitsfachkräfte, Lehrkräfte oder andere meldepflichtige Personen oder staatliche Stellen dazu bringen könnte, ihre Elternrechte oder ihre Erziehungsfähigkeit infrage zu stellen und sie an die CPS zu melden. Ein Elternteil berichtete: „Ich habe Angst, dass meine nichtbinäre Identität, zusammen damit, dass ich ein Elternteil of Color bin und manchmal mit begrenztem Einkommen auskommen muss, manche Amtspersonen dazu bringen könnte, meine Erziehung infrage zu stellen.“ Mit Bezug auf Gesundheitsfachkräfte und Schulpersonal sagte ein Elternteil: „Ich habe Angst, dass sie mir etwas vorwerfen, weil ich trans und bisexuell bin, und irgendwie einen Weg finden, mir meine Kinder wegzunehmen. Ich hatte noch nie Probleme und will, dass das so bleibt.“
Einige Eltern betonten, dass die Diagnosen oder die Neurodivergenz ihrer Kinder zusätzliche Gründe darstellten, weshalb sie ins Visier geraten könnten – und die womöglich gegen sie verwendet werden könnten, um zu begründen, warum die Kinder aus ihrer Obhut genommen werden sollten. Ein Elternteil sagte: „Mein Kind ist außerdem autistisch. Ich habe Sorge, dass das als Waffe gegen unsere Elternrechte eingesetzt wird, falls wir jemals wegen unseres politischen Aktivismus ins Visier geraten.“ Ein anderer Elternteil berichtete: „Ein Teil von mir hat weiterhin Angst, dass man mir, wenn die Dinge [beim trans-feindlichen Klima] weiter eskalieren, vorwerfen könnte, mein Kind zu ‚groomen‘, und seinen Autismus als Vorwand nimmt, um es uns wegzunehmen.“
Manche Eltern gingen mit ihren Ängsten um (z. B. „Wie viel lasse ich andere Eltern oder Lehrkräfte über meine Identität wissen? Schadet es meinem Kind, wenn ich offen lebe?“), indem sie ihre Sichtbarkeit verringerten oder ihre Identität nur selektiv offenlegten. Diese Entscheidung war oft schwierig und hatte Folgen für Eltern, die sich nicht in der Lage fühlten, authentisch sie selbst zu sein und offen in ihrem Geschlecht zu leben. Ein Elternteil sagte: „Es ist hart zu wissen, dass ich meine Identität an so vielen Orten geheim halten muss. Jedes Mal, wenn ich mich als Frau beschreiben muss, krümme ich mich innerlich. Das ist schwer zu erklären, aber es bringt mich jedes Mal ein bisschen um. Aber ich weiß, dass ich es tue, um unsere Familie zu schützen.“ Ein anderer Elternteil erzählte, sich für Homeschooling entschieden zu haben, „damit mein Kind und ich nicht ungerechtfertigt ins Visier genommen werden können“, und fügte hinzu: „[Ich habe] mein ‚Outsein‘ in der Öffentlichkeit eingeschränkt, vor allem im kirchlichen Umfeld. Wir gehen immer noch in die Kirche, aber ich habe erklärt, dass wir nicht sagen dürfen, dass ich [trans] bin. Er scheint es zu verstehen.“
Auf die Bitte, näher auszuführen, ob sie Erfahrungen gemacht hatten, die ihnen Angst machten, ins Visier genommen oder gemeldet zu werden, verwiesen die meisten auf den trans-feindlichen Diskurs, der das Land und ihr eigenes Umfeld durchdringt. Mit Hinweis auf die Verachtung der Regierung für die trans Community und ihre Bereitschaft, „die Verfassung zu verletzen, um Menschen, die sie nicht mag, zusammenzutreiben und in Gefängnisse in anderen Ländern zu schicken“, sagte ein Elternteil: „Es ist kein großer Schritt zu glauben, dass sie als Nächstes unsere Communitys ins Visier nehmen könnten.“ Ein anderer Elternteil sagte: „Die Propaganda, die queere und trans Menschen als Raubtiere darstellen will, macht mir furchtbare Angst, dass meine Familie zerstört wird.“
Die Teilnehmenden erkannten, dass das aktuelle trans-feindliche Umfeld „Meldungen gegen LGBTQ-Familien fördern oder ermöglichen [könnte], selbst wenn gar kein Fehlverhalten vorliegt“. Ein Elternteil überlegte: „Ich weiß, dass manche Menschen, auch solche in Autoritätspositionen, immer noch schädliche Vorurteile haben … Ich habe Angst, missverstanden zu werden, vor allem in einem politischen Klima, das trans Menschen verteufelt hat.“ Einige wenige lebten in „sehr christlichen“ oder konservativen Gegenden, was ihre Sorge verstärkte, „erfasst“, „als Problem herausgegriffen“ zu werden oder dass „die Art, wie ich erziehe, unter die Lupe genommen wird“.
Geplante Gesetze, die Eltern mit Konsequenzen drohten, wenn sie die geschlechtliche Nichtkonformität ihrer Kinder bestätigten, wurden von einigen Eltern als angststeigernd hervorgehoben, da solche Gesetze offenbar auf Eltern abzielten, deren Erziehung als Bedrohung oder Störung einer „normalen“ Entwicklung der Geschlechtsidentität gesehen werden könnte – darunter trans Eltern. Ein Elternteil sagte: „Es wurden einige Gesetze verabschiedet, die Lehrkräfte und Ärzteschaft verpflichten, Eltern zu melden, die geschlechtsangleichende Versorgung erlauben“, und fügte hinzu: „Ich bin trans“, was andeutete, dass solche Gesetze gegen sie selbst angewandt werden könnten. Einige Eltern beschrieben, wie die Medienberichterstattung über trans Eltern, die Diskriminierung und der Drohung einer Herausnahme ihrer Kinder ausgesetzt waren, ihre Sorgen vor Überwachung verstärkt hatte. Ein Elternteil sagte:
Ich habe Angst, in Kontexten falsch wahrgenommen zu werden, in denen Menschen meine Geschlechtsidentität oder meinen Erziehungsstil als unkonventionell oder unsicher ansehen. Berichte in den Medien über trans Eltern, die das Sorgerecht verlieren oder von staatlichen Systemen schikaniert werden, haben mich vorsichtiger gemacht, auch wenn mir das persönlich nicht passiert ist.
Neben der Medienberichterstattung über Geschichten, von denen sie etwas entfernt waren, gründeten sich die Ängste mancher Teilnehmenden auf negative Erfahrungen mit Menschen in ihrem Umfeld, von denen sie „viel Verurteilung“ spürten. Ein Elternteil berichtete: „Leute aus der Nachbarschaft haben früher Bemerkungen gemacht, ich würde meinen Mädchen das Leben ruinieren … aber dabei ist es geblieben, bei Bemerkungen.“ Ein anderer Elternteil erzählte, „auf dem Heimweg angegriffen“ worden zu sein, wodurch sich diese Person in ihrer eigenen Nachbarschaft unsicher fühlte. Die meisten sprachen jedoch eher von einem allgemeinen Gefühl der Unsicherheit in ihrem Umfeld als von direkten Bedrohungen gegen sie. Viele sprachen ihrerseits von einem veränderten Klima im Gemeinwesen seit Trumps Wiederwahl, das ihr Unbehagen nährte, und bemerkten, dass Menschen aus ihrem Umfeld feindseliger, ausweichender oder „vorsichtiger damit [wirkten], offen Solidarität zu zeigen“. Ein Elternteil berichtete: „Als ich hierhergezogen bin, waren die Leute nicht unbedingt offen, aber sie haben ihre Meinung für sich behalten. Jetzt sind die Leute offen feindselig und belästigen queere Menschen im Ort.“ Ein anderer berichtete: „Die Bibelfanatiker sind eher bereit, von allen Dächern zu schreien, wie böse alle sind, die nicht so sind wie sie.“ Zur Beschreibung des Stimmungswandels im Umfeld nannten sie abgesagte lokale LGBTQ+-Veranstaltungen, trans-feindliche Diskussionen in lokalen Onlineforen und eine Zunahme bestimmter Flaggen und Gartenschilder („z. B. mehr Flaggen und Slogans für ‚Elternrechte‘ und mehr Widerstand gegen alles, was queer ist“). Solche Veränderungen signalisierten ein zunehmend unsicheres Umfeld für trans Menschen und ihre Familien.
Von besonderem Interesse war, wie die Interaktionen der Teilnehmenden mit Gesundheitsfachkräften durch ihr verstärktes Gefühl, wegen ihrer Geschlechtsidentität unter Beobachtung zu stehen, und/oder durch potenzielle Bedrohungen ihrer Elternrechte spürbar beeinflusst werden könnten – zumal in der Stichprobe hohe Raten psychischer Belastungen berichtet wurden (Tabelle 4). Solche Belastungen unterstreichen sowohl (a) einen hohen Bedarf an psychischer Unterstützung in der Stichprobe als auch (b) die Verletzlichkeit von trans Eltern mit psychischen Belastungen in Bezug auf Überwachung und eine mögliche Meldung an die CPS.
Tabelle 4 — Psychische Belastungen und Bewältigung
Fast 80% berichteten von aktueller Angst (60% von einer Fachkraft diagnostiziert, 19% selbst diagnostiziert), und über zwei Drittel von aktueller Depression (50% von einer Fachkraft diagnostiziert, 17% selbst diagnostiziert). Nur 7% berichteten von keinerlei psychischen Belastungen. Die Frage, wie sie mit solchen Belastungen umgingen oder sie bewältigten, ergab, dass über die Hälfte der Stichprobe in Therapie war, knapp die Hälfte Medikamente nahm und über 40% Hobbys nachgingen oder Sport trieben.
Das psychische Gesundheitssystem kann trans Eltern theoretisch Unterstützung und Ressourcen bieten, um mit den Folgen strukturellen Stigmas und des Minderheitenstresses umzugehen, genießt aber angesichts historischer wie aktueller Beispiele schlechter Behandlung und Voreingenommenheit womöglich kein Vertrauen. Uns interessierte daher, in welchem Maß die Teilnehmenden bestimmte Ängste, Sorgen oder Bedenken erlebten, die die Hilfesuche bei ihren psychischen Belastungen behindert haben könnten. Auf die Frage, ob sie Angst hätten, Hilfe für die oben genannten Schwierigkeiten zu suchen, antworteten 10 (9,3 %) mit „sehr“, 35 (32,4 %) mit „einigermaßen“, 20 (18,5 %) mit „neutral/gemischt“, 17 (15,7 %) mit „eher nicht“ und 21 (19,4 %) mit „überhaupt nicht“; 5 (4,6 %) Angaben fehlten. Damit hatten über 40% der Stichprobe (n = 45) zumindest eine gewisse Sorge, Hilfe für ihre psychischen Belastungen zu suchen.
Betrachtet man nur diejenigen, die sehr oder einigermaßen Angst hatten, Hilfe zu suchen, oder diesbezüglich gemischte Gefühle hatten (n = 65), so nannte auf die Frage nach den Gründen fast die Hälfte (n = 31; 47,7 %) die Angst, von Fachkräften als „ungeeigneter“ Elternteil beurteilt zu werden, und fast ein Drittel (n = 21; 32,3 %) die Angst vor dem CWS (z. B. dass ihnen die Kinder weggenommen werden). Insgesamt 41,5 % (n = 27) fürchteten, von Familienangehörigen als „verrückt“ beurteilt zu werden, 40,0 % (n = 26) fürchteten, von Gesundheitsfachkräften als „verrückt“ beurteilt zu werden, 43,1 % (n = 28) fürchteten, dass ihre Anliegen vom medizinischen System nicht ernst genommen würden, 30,8 % (n = 20) fürchteten Homo- oder Transfeindlichkeit im medizinischen System, 13,8 % (n = 9) fürchteten Rassismus im medizinischen System, und 6,2 % (n = 4) nannten andere Sorgen (z. B. eine trans-bestätigende therapeutische Fachkraft zu finden; fehlende Versicherung).
Auf die Bitte, ihre Ängste näher auszuführen, betonten viele Teilnehmende ihre Verletzlichkeit, wenn sie als trans Person und zugleich als Elternteil psychische Unterstützung suchten, da „voreingenommene Interpretationen meiner Identität oder meiner psychischen Gesundheit zu Ermittlungen oder zur Infragestellung meiner Elternschaft führen könnten“. Sie waren sich bewusst, dass ihre Geschlechtsidentität zusammen mit ihrer psychischen Gesundheit und/oder ihrem geringen Einkommen dazu führen könnte, dass Fachkräfte aus Psychotherapie oder Medizin „meine Schwierigkeiten als Vernachlässigung sehen statt als Bedarf an Unterstützung“. Ein Elternteil sagte: „Ich habe ständig Angst, dass eine Fachkraft sich meine PTBS ansieht und entscheidet, dass ich aus allen Betreuungsrollen entfernt werden muss.“ Eine andere teilnehmende Person befürchtete, wenn sie zu viel erzähle über
Depression, darüber, überfordert zu sein, könnte mich jemand für instabil halten. Als trans Person fühle ich mich ohnehin schon unter Beobachtung, und ich weiß, dass viele trans Eltern zu Unrecht überprüft wurden. Das wirkt abschreckend. [Ich will] keine Alarmzeichen setzen.
Manche Teilnehmende schoben wegen solcher Bedenken eine Behandlung hinaus, die sie brauchten. Ein Elternteil berichtete: „Es hat lange gedauert, bis ich mir Hilfe für meine postpartalen psychischen Probleme geholt habe, weil ich Angst hatte, dass die CPS eingeschaltet werden, wenn man denkt, ich sei für mein Kind nicht sicher, [obwohl] diese Sorge völlig unbegründet war.“
Die Teilnehmenden waren hypervigilant und schätzten fortlaufend Risiken ein; oft bewegten sie sich auf einem schmalen Grat zwischen offenem Erzählen und Vorsicht beim Preisgeben persönlicher Informationen, während sie den Bedarf an Hilfe gegen das Risiko von Diskriminierung abwogen. Ein Elternteil sagte: „Meine Angst hält mich nicht immer davon ab, mir Hilfe zu holen, aber sie macht es definitiv schwerer.“ Ein anderer Elternteil sagte: „Ich trage viel Angst mit mir herum, dass Offenheit über psychische Gesundheit oder finanzielle Schwierigkeiten gegen mich verwendet werden könnte, besonders als trans Elternteil. Es gibt eine Spannung zwischen um Hilfe bitten und unter dem Radar bleiben.“ Manche Eltern hatten beschlossen, nicht „völlig transparent“ über ihre psychischen Schwierigkeiten zu sein, wenn sie Hilfe suchten, aus Sorge, dass „zu viel preiszugeben eine Meldung oder Vorurteile auslösen könnte, selbst wenn ich nur versuche, verantwortungsvoll für mich und mein Kind zu sorgen“.
In manchen Fällen gründeten die Ängste auf früheren negativen Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem. Diese Erfahrungen umfassten oft Entwertung (z. B. „[Ich hatte] eine Therapeutin, die mir weibliche Geschlechternormen aufgezwungen hat“; „[Ich habe] Misgendering, die Entwertung meiner Erfahrung und Verweigerung von Versorgung [erlebt]“ und „dass meine Anliegen und psychischen Probleme … übergangen wurden, [wodurch ich] das Vertrauen in diese Systeme verloren habe“). Solche Entwertung ging manchmal mit schädlichen Urteilen einher. So berichtete eine teilnehmende Person, dass die frühere therapeutische Fachkraft „[sie] zu Gesprächen und Beziehungen mit meinen missbrauchenden Eltern gedrängt“ habe, und fügte hinzu: „Ich habe mich in meiner trans oder nichtbinären Identität nicht gehört, gesehen oder bestätigt gefühlt.“ Ein anderer Elternteil berichtete von einer therapeutischen Fachkraft, die davon abriet, sich als trans zu outen, und die sich „darauf konzentrierte, wie mein Leben war und dass ich … das nicht ändern sollte, [um] Verluste [zu vermeiden]“. Manchmal führten diese Erfahrungen dazu, dass die Teilnehmenden „neue Kontakte mit Ärztinnen und Ärzten mieden“. Ein Elternteil berichtete:
Ich habe vor Kurzem den Kontakt zu einer Therapeutin abgebrochen, weil sie sich geweigert hat, mir ein Unterstützungsschreiben für eine Mastektomie auszustellen … also haben mich selbst die, die angeblich geschlechtsangleichende Versorgung anbieten, im Stich gelassen, als ich ihre Hilfe am dringendsten gebraucht habe. Seitdem habe ich mir keine neue Therapie gesucht und meinen Medicaid-Schutz verloren [und kann mir] Versorgung derzeit [nicht mehr] leisten.
Manchmal entwerteten therapeutische Fachkräfte ihre Erfahrungen und Anliegen speziell als trans Eltern und erkannten „die Herausforderungen der Elternschaft als trans Person“ nicht an, [ohne zu] „fragen, wie sie sowohl meine Identität als auch meinen Weg als Elternteil unterstützen könnten“.
Neben ihren Sorgen um die psychische Gesundheit nannten die Teilnehmenden weitere Bereiche, in denen sie sich hinsichtlich ihrer Elternrechte im Rechtssystem verletzlich fühlten. Da 30% der Eltern Angst hatten, dass Familienangehörige sie an die CPS melden könnten, zeigte sich in den offenen Antworten, dass es sich bei manchen der betreffenden Familienangehörigen tatsächlich um Partnerpersonen und/oder ehemalige Partnerpersonen handelte. Angesichts der besonderen Macht von Partnerpersonen und ehemaligen Partnerpersonen, das Rechtssystem in einem Streit um Elternrechte gegen trans Eltern einzusetzen, konzentrieren wir uns auf diese besonderen Beziehungskontexte.
Die meisten Teilnehmenden lebten in einer Partnerschaft (n = 100; 93%), und die meisten (68%) bezeichneten diese Beziehungen als ausgezeichnet (n = 36) oder sehr gut (n = 32). Einundzwanzig (21%) gaben an, ihre Beziehung sei gut; die übrigen bezeichneten sie als besser als okay (n = 3), okay/mittelmäßig (n = 6), schlechter als okay (n = 1) und schlecht (n = 1). Auf die Frage, ob sie befürchteten, dass ihre Partnerperson ihre Geschlechtsidentität im Fall einer Trennung oder Scheidung gegen sie verwenden könnte (z. B. um das Sorgerecht zu erhalten), antworteten 11 (11%) mit Ja und 11 (11%) waren sich nicht sicher.
Bei der näheren Beschreibung ihrer Sorgen, wie ihre Geschlechtsidentität von einer aktuellen oder früheren Partnerperson vor Gericht gegen sie verwendet werden könnte, betonten die Teilnehmenden ihr Wissen um trans-feindliche Voreingenommenheit im Rechtssystem und teilweise auch ihre persönliche Erfahrung damit. Manche kannten andere trans Menschen, die das Sorgerecht für ihre Kinder verloren hatten, oder wussten von ihnen, was ihre Sorgen prägte. Eine Person sagte: „Ich habe Angst, dass meine Geschlechtsidentität … in einem Sorgerechtsstreit von Gerichten oder der Gegenseite unfair beurteilt werden könnte, obwohl ich ein liebevolles und stabiles Umfeld biete … Meine Sorge beruht auf früheren Erfahrungen und auf Geschichten von anderen in ähnlichen Situationen.“
Manche Teilnehmende äußerten Unsicherheit: Sie räumten ein, nicht völlig sicher sein zu können, was ihre Partnerperson im Fall einer Trennung oder Scheidung tun würde, und hoben zugleich ihre Verletzlichkeit als trans Menschen und/oder den fehlenden rechtlichen Schutz in Bezug auf ihre Kinder hervor. Ein Elternteil berichtete, die Partnerperson habe „nie Anzeichen gezeigt, meine Identität als Waffe einzusetzen. Trotzdem bleibe ich vorsichtig, weil Rechtssysteme Vorurteile falsch deuten oder verstärken können“.
Die meisten Teilnehmenden befürchteten nicht, dass ihre Partnerperson ihre Geschlechtsidentität als Waffe einsetzen würde. Über die Hälfte betonte, dass sie ihrer Partnerperson vertrauten und diese wisse, dass sie gute Eltern seien. Ein Elternteil sagte: „Ich habe diesbezüglich keine Bedenken, weil meine Partnerin mich ehrt, respektiert, behandelt und sieht. Ich vertraue darauf, dass sie das niemals in irgendeiner Weise gegen mich verwenden würde.“ Einige Eltern sagten, dass sie schlicht nicht mit einer Scheidung rechneten und die Frage daher hinfällig sei. Ein Elternteil sagte: „Ich sehe einfach nicht, dass es so bald zu einer Scheidung kommt. Die anfänglichen Belastungen [im Zusammenhang mit meiner Geschlechtsidentität/Transition] wurden früh bewältigt, und wir leben jetzt ganz normal; deshalb wird das wohl kein Thema sein und noch weniger gegen mich verwendet werden.“ Über 10% der Teilnehmenden sagten, sie seien nicht besorgt, weil ihre Partnerperson ebenfalls trans und/oder queer sei („Wir sind beide nichtbinär“; „Wir sind beide nicht hetero, also ist das ausgeschlossen“).
Einige Eltern merkten an, dass sie, obwohl trans oder nichtbinär, in den Augen des Gesetzes „die Mutter“ seien (z. B. weil sie ihr Kind geboren hatten und dessen rechtliche biologische Mutter waren), und erwarteten keine Diskriminierung. Einige Eltern erklärten, sie seien gute Eltern, und vertrauten darauf, dass dies ein zentrales Kriterium sein würde. Ein Elternteil war überzeugt, dass die Stimmen der Kinder alle Versuche der Partnerperson übertönen würden, die Geschlechtsidentität gegen den Elternteil zu verwenden.
Von den neun Teilnehmenden, die vom anderen Elternteil eines oder mehrerer ihrer Kinder geschieden oder getrennt waren, äußerten drei die Sorge, dieser Elternteil könnte ihre Geschlechtsidentität gegen sie verwenden, um das Sorgerecht zu erhalten. Ein Elternteil führte aus: „Da der andere Elternteil hetero ist, könnte er die Gender-Karte ausspielen, um das hauptsächliche Sorgerecht für unser Kind zu bekommen.“ Ein anderer Elternteil sagte: „Meine frühere Partnerperson hat in der Vergangenheit versteckte Bemerkungen darüber gemacht, ‚was das Beste für die Kinder ist‘, vor allem, als ich mit der Transition begonnen habe. Ich habe Angst, dass sie auf trans-feindliche Rhetorik setzen könnte, falls das Sorgerecht jemals neu verhandelt würde.“ In einem Fall schließlich hatte eine ehemalige Partnerperson „mein Trans-Sein bereits als Begründung angeführt, warum ich nicht das volle Sorgerecht für unsere Tochter haben sollte“.
Teilnehmende ohne Sorgen beschrieben positive Beziehungen in der gemeinsamen Elternschaft und eine Bestätigung ihrer Geschlechtsidentität; eine Person berichtete: „Sie ist auch trans.“ Ein Elternteil sagte: „Wir haben uns im Guten getrennt. Wir finden beide, dass es für das Kind am besten ist, wenn wir beide in seinem Leben sind, also konzentrieren wir uns einfach darauf. Ich wurde nie wegen meiner Geschlechtsidentität oder irgendetwas anderem bedroht.“ Ein anderer Elternteil fühlte sich durch die „respektvolle gemeinsame Elternschaft [bestärkt]; [die ehemalige Partnerperson] hat meine Identität stets bestätigt und das Wohl unseres Kindes über alle persönlichen Differenzen gestellt“.
Die trans Eltern dieser Studie äußerten erhebliche Sorgen, dass ihre Geschlechtsidentität Menschen aus vier Interaktionsbereichen – Gesundheitswesen, Schule, Nachbarschaft und Familie – dazu bringen könnte, sie bei den sozialen Diensten zu melden, was zum Teil auf das aktuelle gesellschaftspolitische Umfeld zurückging. Die quantitativen Daten zeigten, dass Komponenten der trans Sichtbarkeit (d. h. eine trans Person mit trans Partnerperson zu sein) sowie Faktoren des sozialen Kontexts wie Urbanität und rechtliches Umfeld des Bundesstaats über alle Meldebereiche hinweg das stärkste Zusammenhangsmuster mit elterlichen Sorgen aufwiesen. Die qualitativen Daten zeigten, wie verschiedene intersektionale Identitäten, auch wenn sie in unseren Regressionen keine statistisch signifikanten Prädiktoren waren, die Sorgen der Teilnehmenden deutlich prägten: Die Eltern schilderten, wie das Stigma im Zusammenhang mit ihrer trans Identität sowie mit ihrer ethnischen Zugehörigkeit und ihrem geringen Einkommen ihre Ängste beeinflusste.
Der Befund, dass trans Eltern mit trans Partnerperson verstärkte Sorgen hinsichtlich ihrer Anfälligkeit für Meldungen an die CPS durch Fachkräfte in Schule und Gesundheitswesen hatten, ist wichtig, da er umgekehrt zeigt, wie trans Eltern mit cis Partnerperson eine Schutz- und Privilegienschicht erfahren können, die sie vor dem Stress intensiverer Kontrolle abschirmt (Siegel 2024). Möglicherweise wirkt eine cis Partnerperson als Sicherheitsnetz, indem sie in Interaktionen oder Situationen, in denen sich die Eltern wegen des Trans-Seins unsicher oder verletzlich fühlen, die Familie nach außen vertritt. Alternativ könnte es schlicht so sein, dass trans Eltern mit trans Partnerperson in diesen Settings wegen der Kombination ihrer eigenen und der erhöhten Wachsamkeit ihrer Partnerperson besonders alarmiert sind, wodurch sich der Minderheitenstress, der mit der Sorge vor Kontrolle und Zielscheibenrolle einhergeht, für beide Elternteile verstärkt. Künftige Forschung kann dem nachgehen.
Unser Befund, dass Eltern kleiner Kinder eher als Eltern älterer Kinder Sorgen vor Meldungen an die CPS durch Schul- und Kitapersonal sowie Gesundheitsfachkräfte hatten, spiegelt wahrscheinlich ihr Wissen wider, dass auf kleinen Kindern im Allgemeinen mehr „Augen“ ruhen (CWIG 2023). Er kann auch ihr Bewusstsein für das Stigma widerspiegeln, das durch politische und gesellschaftliche Diskurse verstärkt wird, die kleine Kinder als unschuldig und vor abweichenden Erwachsenen „zu retten“ darstellen (Snaider 2024), sowie für die Tatsache, dass kleine Kinder am häufigsten von den CPS herausgenommen werden (Annie E. Casey Foundation 2024). Einige Eltern nannten Homeschooling als Möglichkeit, ihre Sichtbarkeit zu verringern und die Sicherheit, Geborgenheit und Privatsphäre ihrer Familie zu sichern. Diese Option ist womöglich besonders für Eltern kleiner Kinder attraktiv, die den Schaden eines Verzichts auf formale Schulbildung als gering einschätzen im Vergleich zum Risiko, potenziell urteilenden Lehrkräften und Kitapersonal ausgesetzt zu sein – mächtigen Instanzen mit der Pflicht, vermuteten „Schaden“ zu melden.
Auch wenn die von der Studienpopulation beschriebenen Ängste und Erfahrungen schon vor der Wahl Donald Trumps für eine zweite Amtszeit entstanden sein mögen, wurden sie durch seinen Wahlkampf, die damit verbundene Rhetorik und seine geplanten Maßnahmen eindeutig verschärft. Die Eltern beschrieben, wie diese strukturellen Stigmata – nämlich die Zunahme trans-feindlicher Rhetorik zusammen mit geplanten und erlassenen trans-feindlichen Maßnahmen – ein Umfeld schufen, in dem sie sich weniger sicher fühlten, sie selbst zu sein, benötigte Ressourcen zu nutzen, um Hilfe zu bitten und Schwierigkeiten offenzulegen, da sie erkannten, dass ihre vielfachen Verletzlichkeiten gegen sie verwendet werden könnten. Die Sorgen bestanden selbst bei Personen, die Diskriminierung nicht direkt erlebt hatten, aber auf Berichte über Diskriminierung anderer reagierten.
Die Teilnehmenden erkannten, dass die psychischen Schwierigkeiten, mit denen sie zum Teil als Folge direkter und indirekter Erfahrungen von Minderheitenstress und Diskriminierung zu kämpfen hatten, als Grund dienen könnten, sie für ungeeignet zu erklären. Diese Befunde decken sich mit anderen Arbeiten, die zeigen, wie LGBTQ+ Menschen, die insbesondere aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit und Schicht marginalisiert sind, verstärkte Ängste vor Kontrolle und Überwachung haben können (Goldberg and Frost 2025) und wichtige Aspekte ihrer Identität und Erfahrung womöglich nicht offenlegen, was die Belastung verstärken, sie aber auch vor Diskriminierung schützen kann (Suppes et al. 2021). Da trans Eltern in trans-feindlichen Bundesstaaten eher als jene in trans-bestätigenden Bundesstaaten fürchteten, von Gesundheitsfachkräften an die CPS gemeldet zu werden, besteht ein klarer Bedarf, dass Gesundheitsfachkräfte ihr Engagement für eine vorurteilsfreie Versorgung von trans Menschen in Behandlung ausdrücklich machen, in dem Bewusstsein, dass insbesondere trans Eltern angesichts des trans-feindlichen Diskurses in Gemeinwesen, Bundesstaat und Land zögern könnten, Versorgung in Anspruch zu nehmen.
Die Bemühungen von trans Eltern, sich vor potenziellem Stigma und Kontrolle zu schützen, etwa indem sie versuchten, ihre Sichtbarkeit als trans zu verringern, und ihren Zugang zu Gesundheitsversorgung und psychischer Unterstützung einschränkten, standen in Spannung zu der Einsicht, dass diese Bemühungen ihren Preis hatten, darunter den Schmerz, zu verbergen, wer sie waren, und auf benötigte Leistungen zu verzichten. Die trans Eltern dieser Studie berichteten von einem hohen Ausmaß psychischer Belastungen: 60% gaben eine aktuelle Angstdiagnose an und 50% eine aktuelle Depressionsdiagnose – mehr als die Raten, die bei trans Menschen allgemein und speziell in klinischen Settings berichtet werden. So fanden Wanta et al. (2019) anhand von Daten aus elektronischen Gesundheitsakten, dass 58% der trans Behandelten mindestens eine psychiatrische Diagnose hatten, gegenüber 14% der cis Behandelten – und insbesondere hatten 31% der trans Menschen (gegenüber 6% der cis Menschen) eine Angststörung und 31% der trans Menschen (gegenüber 5% der cis Menschen) eine Major Depression. Die aktuelle Stichprobe erlebt also ein hohes Maß an Belastung, das wahrscheinlich zumindest teilweise vom aktuellen gesellschaftspolitischen Umfeld beeinflusst ist, was mit neuerer Forschung übereinstimmt (Goldberg and Sears 2025).
Obwohl wir nicht nach einem Umzug als Strategie zum Umgang mit ihren Ängsten fragten, heben unsere quantitativen Daten die Bedeutung des rechtlichen Kontexts des Bundesstaats für die Sorgen der Eltern hervor, und andere Forschende haben von einer wachsenden Zahl von trans Eltern und Eltern von trans Kindern berichtet, die ihr Leben entwurzeln, um an sicherere Orte zu ziehen (Abreu et al. 2022; Goldberg and Sears 2025; Pyne et al. 2015; Lopez et al. 2025). Angesichts der Rolle von Einkommen und anderen Dimensionen von Privilegien (z. B. berufliche Mobilität) für die Möglichkeit von LGBTQ+ Menschen, umzuziehen, während Anti-LGBTQ+-Maßnahmen und -Rhetorik zunehmend landesweit wirken (Goldberg et al. 2024), dürften viele unserer Teilnehmenden dies jedoch nicht als zugängliche Option sehen. So sind die Möglichkeiten von trans Eltern, strukturell stigmatisierende Umfelder zu bewältigen oder ihnen zu entkommen, unweigerlich durch ihren Zugang zu Ressourcen begrenzt – Ressourcen, die für die Teilnehmenden unserer Studie, von denen die meisten finanziell auf staatliche Leistungen angewiesen waren, in der Regel knapp waren.
Diese Studie zeigt deutlich die zutiefst negativen Auswirkungen des aktuellen politischen Klimas auf trans Eltern und ihre Kinder. Die Zunahme trans-feindlicher Maßnahmen und Rhetorik hat zu einem Klima wachsender Angst und wachsenden Misstrauens geführt – gegenüber Nachbarschaft, Menschen im Gemeinwesen, Lehrkräften, Familienangehörigen, Gesundheitsfachkräften und ehemaligen Ehepartnerpersonen. Vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden trans-feindlichen Stimmung (Kemp 2024) und unbelegter Stereotype von trans Eltern als „ungeeignet“ (Hafford-Letchfield et al. 2019; Massey et al. 2021) äußerten die trans Eltern dieser Studie eine Reihe von Ängsten und Erfahrungen, die verdeutlichen, wie das CWS womöglich weniger dem Schutz von Kindern dient als vielmehr der Festlegung, welche Arten von Eltern und Familien in einem bestimmten Umfeld als akzeptabel gelten (Goldberg and Frost 2025; Polikoff and Spinak 2021). Selbst bei Eltern, die selbst keine Diskriminierung erlebt hatten, bestand ein tiefes, unmittelbares Bewusstsein für die Möglichkeit solcher Diskriminierung, und viele Eltern hoben hervor, wie das Wissen um Diskriminierung (z. B. über die Medien) ihr Sicherheitsgefühl beeinträchtigt hatte.
Bemerkenswert ist, dass die Studie auch mehrere Faktoren aufzeigte, die die Resilienz von trans Eltern stärken. Das rechtliche Umfeld des Bundesstaats beeinflusste die Ängste der Eltern vor einer Meldung an das CWS signifikant: Eltern in unterstützenderen Bundesstaaten hatten weniger Angst. Dieser Befund deckt sich mit früheren Arbeiten zu trans Erwachsenen (Goldberg and Sears 2025) und Eltern von trans Kindern (Abreu et al. 2022), die die Auswirkungen des rechtlichen Klimas der Bundesstaaten auf Verletzlichkeitsgefühle und damit verbundene Belastung unterstreichen. Zudem zeigten die qualitativen Daten, dass unterstützende ehemalige Partnerpersonen halfen, Sorgen über eine mögliche Einschränkung des Sorgerechts zu zerstreuen, was den Bedarf unterstreicht, dass juristische Fachkräfte respektvolle und kooperative Vereinbarungen zur gemeinsamen Elternschaft begleiten, die das Recht beider Elternteile auf ihre Kinder schützen und stärken (Minter 2018, 2019).
Diese Studie hat mehrere Grenzen. Die auf Prolific verfügbare Stichprobe von trans Eltern, und insbesondere die Stichprobe, die auf diese Umfrage antwortete, ist möglicherweise nicht vollständig repräsentativ für die Bandbreite der Identitäten und Erfahrungen von trans Eltern in den USA insgesamt. Die Studie fand zudem in einem sehr spezifischen politischen Kontext statt, in dem die „Big Beautiful Bill“ in den Nachrichten stark im Vordergrund stand, was die Aufmerksamkeit für und die Sorgen über Mittelkürzungen beim sozialen Sicherheitsnetz erhöht haben könnte (Evans 2025). Außerdem reichte die Stichprobengröße nicht aus, um viele der intersektionalen Faktoren vollständig zu untersuchen, die die Sorgen der Eltern vor Überwachung in verschiedenen Kontexten beeinflusst haben könnten; diese müssen in künftiger Forschung untersucht werden. Auch die grobe Dichotomisierung der ethnischen Zugehörigkeit in weiß vs. People of Color schränkte unsere Möglichkeit ein, ethnische Unterschiede zu prüfen. Ebenso verringerte unsere Verwendung dichotomer Ergebnis- und Prädiktorvariablen unsere Fähigkeit, kleine Effekte zu entdecken. Tatsächlich fanden wir für einige erwartete Befunde keine signifikanten Ergebnisse (z. B. hing das Leben in einem Bundesstaat mit weniger trans-bestätigenden Maßnahmen nicht mit der Angst zusammen, von Schulen gemeldet zu werden), was weitere Forschung mit größeren Stichproben und präziseren, gezielteren Messinstrumenten erfordert.
Fachkräfte der Familienarbeit, der psychosozialen Versorgung und anderer Gesundheits- und Gemeinwesendienste müssen daran arbeiten, die Ängste von trans Eltern und ihre entsprechenden Bemühungen um den Schutz ihrer Familien zu verstehen und darauf einzugehen, während das Vertrauen in die Wirksamkeit des US-Rechtssystems schwindet (Copeland 2025). Insbesondere sollten Fachkräfte sich gezielt über Veränderungen in der lokalen und bundesweiten Politik auf dem Laufenden halten, die trans und queere Eltern betreffen können, einschließlich ihrer psychischen Gesundheit und ihrer Fähigkeit und Bereitschaft, Ressourcen in Anspruch zu nehmen, und sie sollten auf Organisationsebene Diskussionen darüber anstoßen, welche Folgen diese Maßnahmen für die Sicherheit von Familien haben und wie ihnen am besten begegnet werden kann. Da trans Eltern oft weitere verletzliche Identitäten haben, sollten zudem die Organisationen und Personen, die mit ihnen arbeiten, sich ihrer sehr berechtigten Sorgen um eine mögliche Viktimisierung ihrer Familien wie auch ihrer selbst bewusst sein.
Daten zeigen, dass viele trans Menschen, darunter trans Eltern und Eltern von trans Kindern, ernsthaft befürchten, dass Schritte, die sie früher unternommen haben, um rechtlich zu transitionieren oder ihre Erfahrungen mit Gesundheitsversorgung und sozialen Diensten zu verbessern (z. B. die Selbstangabe ihrer Pronomen und ihres Geschlechts in elektronischen Patientenakten), nun ihre Sichtbarkeit und ihre Anfälligkeit für systematischen Schaden durch ein offen repressives Regime erhöhen könnten (Queerdoc 2025). Bei trans Eltern minderjähriger Kinder hat sich diese Angst deutlich verstärkt (Lang 2025). Die von unseren Teilnehmenden berichteten Sorgen um Hilfesuche und Offenlegung der Identität ergänzen und differenzieren diese neuen Befunde.
Die in dieser Studie verwendeten Daten wurden im fünften und sechsten Monat der zweiten Trump-Präsidentschaft erhoben, bevor Berichte bekannt wurden, dass das FBI erwäge, trans Menschen als „nihilistische gewalttätige Extremisten“ einzustufen, und bevor auf Websites der Bundesregierung ein Banner geschaltet wurde, das geschlechtsangleichende Versorgung (als ‚Genderverstümmelung‘ bezeichnet) als einen der Gründe anführt, warum Menschen in den USA während des Regierungsstillstands 2025 keinen Zugang zu ihren SNAP-Leistungen haben (Monteil 2025a, 2025b). Andere Studien berichten, dass trans Eltern wachsende Furcht empfinden, während Bürgerrechte ausgehöhlt werden, Handlungen, mit denen private Patientenakten junger trans Menschen den Medien zugänglich gemacht werden, entkriminalisiert werden (Raymond 2025) und die Regierung die Krankenakten von Personen in geschlechtsangleichender Behandlung sowie die Identität der behandelnden Fachkräfte anfordert (Associated Press 2025). Schließlich werden trans Eltern, da Zugang zu und Verfügbarkeit von geschlechtsangleichender Versorgung für Erwachsene schrumpfen, wahrscheinlich Sorgen über strukturell bedingte Unterbrechungen der medizinischen Transition haben, die zu größerer Sichtbarkeit im Gemeinwesen und damit möglicherweise zu einer zunehmenden persönlichen Verletzlichkeit und Gefährdung führen.
Das aktuelle politische Umfeld wirft die Frage auf, ob zuvor entwickelte Best Practices zur Erhebung von Daten zu sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität (z. B. Waad and Johnson 2025) nun womöglich mehr schaden als nützen – und ob die Dokumentation eines Status als sexuelle und/oder geschlechtliche Minderheit im Gesundheitswesen wie in verschiedenen staatlichen Systemen die Kriminalisierung von Identitäten sowie die Herausnahme von Kindern riskieren könnte (Lewis et al. 2025). Forschende müssen ebenso nicht nur die Sicherheit ihrer Studiendaten bedenken, sondern auch, wie ihre Forschung von böswilliger Seite fehlgedeutet werden könnte (Wuest 2025).
Die Ängste von trans Eltern dürften zunehmen, da immer mehr Bundesstaaten Gesetze verabschieden, die die Nutzung von Toiletten und Umkleiden unter Strafe stellen (z. B. Idaho House Bill 752 2026). Diese Verbote beeinträchtigen nicht nur die Sicherheit und das Wohlbefinden von trans Menschen, sondern verstärken auch die erzwungene Isolation von Eltern, da Bundesstaaten den Zugang zu öffentlichen Räumen kriminalisieren wollen, in die Eltern üblicherweise mit ihren Kindern gehen, etwa Spielplätze, Schwimmbäder und Bibliotheken. Angesichts der staatlich gestützten zunehmenden Kontrolle mutmaßlicher trans Menschen in Toiletten (z. B. Kansas House Substitute for Senate Bill 244 2026) und der alarmierenden möglichen Strafen bei einer Verurteilung sind mehr Angst und Isolation unter trans Eltern wahrscheinliche Folgen. Zudem müssen trans Eltern bedenken, dass ihre Kinder im Fall einer Festnahme wahrscheinlich mit den CPS in Kontakt kommen und dass sie selbst im Fall einer Inhaftierung angesichts abgebauter Schutzvorkehrungen in Gefängnissen dem Risiko einer erzwungenen Detransition ausgesetzt sein könnten (Ferguson 2025). Psychotherapeutische Fachkräfte müssen für die ernsten Bedrohungen, denen trans Eltern ausgesetzt sind, sensibel sein und sich bemühen, sowohl Bestätigung als auch strategische Unterstützung zu bieten.
In Trumps zweiter Präsidentschaft haben Angriffe auf die Rechte und das Wohlergehen von trans Menschen in den USA die Verletzlichkeit verstärkt, die viele trans Eltern ohnehin erleben. Unsere Forschung zeigt, wie individuelle und kontextuelle Faktoren, etwa trans Sichtbarkeit, kleine Kinder, das Leben in einem städtischen Umfeld und das politische Umfeld des Bundesstaats, das Verletzlichkeitsgefühl der Eltern und die damit verbundene Sorge beeinflussen können, ins Visier genommen und bei Kinderschutzsystemen gemeldet zu werden – wegen dessen, wer sie sind, und nicht wegen tatsächlicher Bedenken hinsichtlich ihrer Erziehungsfähigkeit oder ihrer Beziehung zu ihren Kindern. Da gezeigt wurde, wie diese Sorgen die Bereitschaft von trans Eltern verringern können, medizinische und soziale Dienste in Anspruch zu nehmen, ist es dringend nötig herauszufinden, wie soziale Systeme sicherer gemacht werden können, um trans Eltern den Zugang zu notwendigen Leistungen für sich und ihre Kinder zu erleichtern.
Complexe Systémique: das Wichtigste
Dieser Text richtet sich unmittelbar an familientherapeutische Fachkräfte, denn er beschreibt ein Paradox, das in der klinischen Arbeit oft übersehen wird: Die Orte, die helfen sollen – Schule, Gesundheitswesen, soziale Dienste –, werden für diese Eltern zu Orten des Risikos, und die Hilfe, die nicht gesucht wird, lastet am Ende auf der ganzen Familie. Systemisch gelesen ist das aufschlussreichste Ergebnis ein relationales: Paare aus zwei trans Personen, die sichtbarer sind, sorgen sich am meisten, und eine cis Partnerperson scheint als Schutzschild zu wirken. Für die Praxis drei Hinweise: die Vorsicht dieser Eltern nicht als Widerstand oder pathologisches Misstrauen lesen, die Grenzen der Schweigepflicht und die Meldepflicht von Anfang an offenlegen und bedenken, was in Akten festgehalten wird. Die Grenzen sind die einer Onlineumfrage: eine über eine Plattform rekrutierte Stichprobe, vom Team selbst entwickelte Fragen, eine qualitative Kodierung, die zunächst von einer einzigen Person geleistet wurde, und ein schwer übertragbarer Kontext, die ersten Monate von Trumps zweiter Amtszeit. Es handelt sich um berichtete Ängste, nicht um gemessene Meldungen. Zu lesen zusammen mit dem Artikel über institutionellen Missbrauch im Kinderschutz und der Studie über das Othering, das LGBTQ+ Klientinnen und Klienten in der Paartherapie erleben.
Anmerkungen aus dem Original
1 In diesem Beitrag unterscheiden wir zwischen dem „child welfare system“ (oder child welfare services; CWS) und den „child protective services“ (CPS). Obwohl diese Begriffe manchmal synonym verwendet werden, um staatliche Dienste zu bezeichnen, die mit dem Schutz von Kindern und der Priorisierung ihrer Sicherheit betraut sind, bezeichnet CWS häufiger das umfassendere Gesamtsystem, das auf familiäre Stabilität und die Bereitstellung von Ressourcen und Dienstleistungen ausgerichtet ist, während CPS in der Regel den reaktiven, ermittelnden Arm des CWS bezeichnet (Child Welfare Information Gateway 2025).
Finanzierung. Die Verfassenden haben nichts anzugeben.
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Inoffizielle deutsche Übersetzung von “I Self‐Protect to Avoid Child Protection”: Transgender Parents' Fears of Help‐Seeking and Social Service Systems von Abbie E. Goldberg, Elizabeth R. Boskey, JuliAnna Z. Smith und Ariel K. Berman, Family Relations, vorab online veröffentlicht (2026), doi: 10.1111/fare.70269, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzung und Satz: Complexe Systémique, Oktober 2026, mit Unterstützung künstlicher Intelligenz; das Werk wurde im Sinne der Lizenz bearbeitet. Weder die Verfassenden noch der Verlag sind für diese Übersetzung verantwortlich; maßgeblich ist die Originalfassung.
Inoffizielle Übersetzung des Originalartikels „“I Self‐Protect to Avoid Child Protection”: Transgender Parents' Fears of Help‐Seeking and Social Service Systems“, erschienen in Family Relations (2026) unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt und neu gesetzt von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz, wie am Anfang dieser Seite erläutert; maßgeblich ist die Originalfassung.
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Goldberg, A. E., Boskey, E. R., Smith, J. Z., und Berman, A. K. (2026). “I Self‐Protect to Avoid Child Protection”: Transgender Parents' Fears of Help‐Seeking and Social Service Systems. Complexe Systémique. https://app.complexe-systemique.com/en_GB/articles/i-self-protect-to-avoid-child-protection-transgender-parents-fears-of-help-seeking (Originalwerk erschienen 2026 in Family Relations, e70269, vorab online veröffentlicht (2026); 2026 erneut veröffentlicht von Family Relations, https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/fare.70269)
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