KI-gestützte Übersetzung

Diese Fassung wurde von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt. Im Zweifelsfall ist die Originalfassung maßgeblich.

The British Journal of Social Work · Kinderschutz

Komplexitätstheorie und Kinderschutz und Kinder- und Jugendhilfe: ein Instrument der Rückschau und/oder ein Instrument zur Verbesserung der Entscheidungsfindung im Kinderschutz und in der Kinder- und Jugendhilfe

Warum lassen Kinderschutzsysteme, so streng sie auch reguliert sein mögen, Situationen sich verschlechtern, ohne zu reagieren? Aisling Gillen und John Canavan schlagen einen Praxisrahmen vor, der aus der Komplexitätstheorie abgeleitet ist (Selbstorganisation, Pfadabhängigkeit, Bifurkation), und erproben ihn am fiktiven Fall einer irischen Jugendlichen, der aus fünf realen Fallüberprüfungen zusammengesetzt ist.

Verfassende Aisling Gillen und John Canavan (UNESCO Child and Family Research Centre, School of Political Science and Sociology, Institute for Lifecourse and Society, University of Galway, Irland)Erstveröffentlichung The British Journal of Social Work, 3. August 2023Übersetzung Complexe Systémique, inoffizielle KI-gestützte Übersetzung

Inoffizielle deutsche Übersetzung von Complexity Theory and Child Protection and Welfare: A Tool of Hindsight and/or a Tool to Assist Improved Decision Making in Child Protection and Welfare Work von Aisling Gillen und John Canavan, erschienen in The British Journal of Social Work (Oxford University Press) (2024), doi: 10.1093/bjsw/bcad180, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt. Die Danksagung vom Ende des Artikels steht in den Anmerkungen. Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.

Ein Verständnis der Komplexitätstheorie wird weder die Unsicherheit noch das Gefühl des Nichtwissens beseitigen.

Aisling Gillen und John Canavan

Zusammenfassung

Kindesmisshandlung und Vernachlässigung sind ein „bösartiges Problem“ (wicked problem) (Devaney, J. and Spratt, T. (2009) ‘Child abuse as a complex and wicked problem: Reflecting on policy developments in the United Kingdom in working with children and families with multiple problems’, Children and Youth Services Review, 31(6), pp. 635–41.). Systeme des Kinderschutzes und der Kinder- und Jugendhilfe (Child Protection and Welfare, CPW) sind offene Systeme, in denen eine große Vielfalt von Fachkräften und die Familien selbst zu den Ergebnissen beitragen. Kleine, miteinander wechselwirkende Veränderungen in einem Teil eines CPW-Systems können unvorhersehbare und systemische Effekte hervorrufen, sodass lineare, technokratische Lösungen nicht ausreichen, um dieser Komplexität zu begegnen. Auch wenn CPW-Systeme, gesteuert durch Gesetzgebung und regulatorische Vorgaben, darauf abzielen mögen, Rollen und Verantwortlichkeiten klar zu bestimmen, verhalten sich komplexe Systeme nicht so, wie es die Gestaltenden dieser Systeme erwarten. Die neuere Literatur zeigt eine Hinwendung zu Konzepten der Komplexitätstheorie und der Systemtheorie, um die Welt des Kinderschutzes zu verstehen und in ihr zu arbeiten. Dieser Artikel schlägt einen Praxisrahmen vor, der auf den komplexitätstheoretischen Konzepten Selbstorganisation/Emergenz/Anpassung, Pfadabhängigkeit und Bifurkation beruht. Die Brauchbarkeit des Rahmens wird erprobt, indem er auf eine fiktive Fallstudie angewandt wird, die auf einer thematischen Analyse von fünf veröffentlichten Fallüberprüfungen des National Review Panel im irischen Kinderschutzkontext (2019–2020) beruht. Wir vertreten die Auffassung, dass die Komplexitätstheorie ein nützliches Instrument sowohl für die nachträgliche Analyse als auch als proaktives Werkzeug für die Praxis sein kann, das die Entscheidungsfindung in CPW-Systemen, -Diensten und -Organisationen unterstützt.

Einleitung

Schutz und Wohlergehen von Kindern sind eine komplexe Angelegenheit und eine erhebliche politische, fachpolitische und gesellschaftliche Herausforderung (Canavan et al., 2022). Komplex ist sie wegen der Vielzahl von Faktoren, die Kinder gefährden; wegen der Schwierigkeiten der Zusammenarbeit mit Fachkräften, die oft aus unterschiedlichen Disziplinen kommen; wegen der Unsicherheit der Arbeit; wegen der Vielzahl der zu erledigenden Aufgaben; wegen Personalmangels sowie fehlenden Wissens, fehlender Erfahrung und fehlender Zeit der Fachkräfte (Hood, 2014; Jansen, 2018). Fish und Hardy (2015) erkennen die Komplexität, Volatilität und Unvorhersehbarkeit im Kinderschutz an, die sich nicht beseitigen lassen. Der irrige Glaube, dass dies doch möglich sei, hat zu defensiver Praxis, einer Kultur der Schuldzuweisung, Risikoscheu, einer starken Betonung von Verfahren und Dokumentation sowie zu zentralisierter Entscheidungsfindung nach dem Prinzip von Anordnung und Kontrolle geführt (Munro, 2010). Weberg (2012) ist der Auffassung, dass lineare Ansätze der Standardisierung und Kontrolle Organisationen daran hindern, sich in dem Tempo weiterzuentwickeln, das nötig ist, um relevant zu bleiben, Risiken und defensive Techniken abzumildern und Komplexität zu bewältigen, einschließlich der psychischen Auswirkungen der Arbeit auf Menschen und Dienste.

Unter Bedingungen erhöhter aufgabenbezogener oder klinischer Komplexität, in denen Unsicherheit darüber besteht, wie gegenwärtige und künftige Risiken am besten einzuschätzen sind und wie mit der Situation umzugehen ist, kann die Komplexitätstheorie Möglichkeiten bieten, die an der CPW beteiligten Prozesse besser zu verstehen und klinische Ergebnisse und Leistungen zu verbessern (Stevens und Cox, 2008). Die zentrale Herausforderung besteht darin, die emergente Wirklichkeit zu bewältigen, indem man handelt und sich in einem sich ständig wandelnden Umfeld durch die Interaktionen zwischen Agenten, Organisationen und ihren Ökosystemen bewegt (Rhodes et al., 2010).

In diesem Artikel schlagen wir einen Praxisrahmen für die mögliche Anwendung der Komplexitätstheorie auf die Arbeit im Kinderschutz und in der Kinder- und Jugendhilfe (CPW) vor. Der erste Abschnitt erörtert, warum es sich lohnen kann, die Komplexitätstheorie in den Blick zu nehmen. Hier untersuchen wir die begrifflichen Grundlagen der Komplexitätstheorie und fassen die Literatur zu einem Rahmen zusammen, mit dem sich komplexe CPW-Fälle und -Systeme befragen lassen. Anschließend untersuchen wir seine Anwendung auf eine fiktive Fallstudie, um zu prüfen, wie dieser Rahmen Fachkräfte über die Dynamik von Komplexität informieren könnte, was dazu beitragen könnte, die Praxis in Echtzeit sowie rückblickend bei Fall- und Systemüberprüfungen zu unterstützen. Dabei reflektieren wir über die Schwierigkeiten bei der Anwendung komplexen Denkens und darüber, wie sie sich abmildern lassen.

Komplexitätstheorie und CPW-Praxis

Um eine begriffliche Grundlage für die Komplexitätstheorie zu schaffen, führten wir über die Bibliothek unserer Einrichtung eine Literaturrecherche durch, die alle einschlägigen sozialwissenschaftlichen und verwandten Datenbanken abdeckte, darunter etwa Scopus, Social Science Citation Index, PsycINFO, CINAHL, Pubmed, ERIC, JSTOR und Google Scholar. Es wurden verschiedene Suchbegriffe verwendet, zum Beispiel: complexity theory + child protection + application; complexity theory + social care + application. Dies ergab insgesamt 958 Publikationen. Ausgeschlossen wurden Publikationen, in denen keine klare begriffliche Grundlage der Komplexitätstheorie erörtert wurde. Untersucht wurden insgesamt sechsundfünfzig Zeitschriftenartikel, dreizehn Bücher bzw. Buchkapitel, zwei Sammlungen von Konferenzbeiträgen, vierundvierzig Fallstudien aus dem Gesundheitsbereich und vier Fallstudien aus dem Kinderschutz, die sich auf die Komplexitätstheorie stützten. Unsere Analyse umfasste zwei Hauptschritte. Zunächst identifizierten wir zentrale Konzepte der Komplexitätstheorie, wie sie in der Literatur auftraten, darunter Selbstorganisation, Anpassung, Rückkopplung, nichtlineare Interaktionen, Handlungsfähigkeit (Agency), Fitnesslandschaft, Emergenz, Pfadabhängigkeit und Bifurkation. Dies waren die Konzepte, die in den verschiedenen Überblicksdarstellungen und Definitionen der Literatur durchgängig auftauchten. Unser zweiter Schritt bestand darin, diejenigen Konzepte zu identifizieren, die den größten potenziellen Nutzen und die beste Anwendbarkeit für das Verständnis von Komplexität in einem spezifischen CPW-Kontext boten. Ausgangspunkt für die Identifizierung dieser Konzepte waren Artikel, die sich speziell mit CPW befassen (z. B. Stevens und Hassett, 2007; Hood, 2014; Kettle, 2017; Colvin und Miller, 2020). Wir stützten uns jedoch auch auf unsere gemeinsame Erfahrung in der CPW, einerseits aus früherer Leitungsverantwortung für Dienste, andererseits aus Wissenschaft und Forschung. Dieser Teil der Analyse umfasste das Entwerfen und Diskutieren von Szenarien, um den Wert der Konzepte für das Verständnis der Komplexität eines Kinderschutzfalls zu prüfen. Entsprechend der Absicht des Artikels war dabei die leichte Verständlichkeit auf der Ebene der Praxis ein zentraler Filter. Auf dieser Grundlage gelangten wir zu den komplexitätstheoretischen Konzepten, die unserer Ansicht nach eine Charakterisierung der dynamischen Entfaltung eines Kinderschutzfalls ermöglichen: Selbstorganisation/Emergenz, Pfadabhängigkeit und Bifurkation (Stevens und Cox, 2008; Hood, 2018). Anschließend entwickelten wir einen Rahmen zur Evaluation der Praxis, der weiter unten im Abschnitt zur Fallstudie ausführlich erörtert wird.

Es gibt keine einheitliche Theorie der Komplexität oder Komplexitätswissenschaft, sondern vielfältige Konzeptualisierungen, die einige Konzepte und Werkzeuge teilen. Pinheiro und Young (2017, S. 121) betrachten ein System als „komplex“, wenn „es sich aufgrund der nichtlinearen Natur der Interaktionen zwischen seinen einzelnen Komponenten nicht vollständig durch diese beschreiben lässt“. In komplexen Systemen sind die Elemente dynamisch und koevolutionär und durch Selbstorganisation, Emergenz und Anpassung gekennzeichnet (Mitleton-Kelly, 2003). Boulton et al. (2015, S. 29) beschreiben die Komplexitätstheorie als die Verflechtung und Interaktion von Handelnden, Handlung und Umwelt, die „den Treibstoff für Innovation, Evolution und Lernen liefern“. Interaktionen erzeugen Kontingenz und Unsicherheit darüber, was die Zukunft bringen wird, und bringen durch Selbstorganisation und Entwicklung hin zur Ordnung mehr hervor als die Summe der Teile (Anderson, 1999). Organisationen, die auf Komplexität ausgerichtet sind, fördern die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen Agenten, wodurch in den Systemen als Ganzen neues Verhalten entsteht (Horvat und Filipovic, 2018). Morçöl (2012) sieht die Komplexitätstheorie als Abkömmling der Systemtheorie, die neue Methoden zur Untersuchung von Systemen hinzufügt. Rhodes et al. (2010) plädieren für eine Systemanalyse komplexer Systeme als Vorstufe zur Analyse ihrer Dynamik. Mitleton-Kelly (2003) versteht die Komplexitätstheorie als Bereicherung und Weiterentwicklung der Systemtheorie, indem sie zusätzliche dynamische Merkmale komplexer Systeme benennt und deren Wechselbeziehung und gegenseitige Abhängigkeit hervorhebt.

Eine durchgängige Botschaft der Literatur ist der Bedarf an weiteren Studien zur Anwendung komplexitätstheoretischer Konzepte, insbesondere im dynamischen, sich entfaltenden Kontext von Kinderschutzsystemen und -fällen, um den Wert der Komplexität für den Umgang mit Risiko, Volatilität und Beziehungen in CPW-Systemen voll zu erfassen (Hood, 2014). Aus der Literatur gingen drei dynamische Konzepte hervor, die für die CPW durchgängig relevant sind: Selbstorganisation/Emergenz, Pfadabhängigkeit und Bifurkation. Wir betrachten sie nacheinander.

Selbstorganisation/Emergenz

Selbstorganisation/Emergenz bezeichnet den Vorgang, bei dem die iterative Interaktion zwischen allen Agenten der beteiligten Systeme neue Strukturen, Verhaltensweisen oder Anordnungen oder aber weitere Instabilität hervorbringt. Gemeint ist die Art und Weise, wie Systeme durch die in ihnen bestehenden Komponenten und Beziehungen zusammengehalten werden, statt dass ihnen von einer äußeren Kraft eine Ordnung auferlegt wird (Cilliers, 2005). Zu den Schlüsselelementen der Selbstorganisation/Emergenz gehört der spontane Drang, am Rand des Chaos oder in der Zone kreativer Anpassungsfähigkeit Ordnung zu schaffen (Kaufmann, 2017). Der Akzent liegt auf der Selbstorganisation von unten nach oben zu einem komplexen Ganzen. Emergenz ist der Prozess, der eine neue, unumkehrbare, unvorhersehbare Ordnung hervorbringt. Die neuen Strukturen, Ideen, Beziehungen, Praktiken oder Organisationsformen werden Teil der Geschichte von Einzelpersonen und Institutionen und beeinflussen ihrerseits die Entwicklung dieser Einheiten. Anpassung wird als Folge des Drangs zur Selbstorganisation beschrieben. Die Neigung von Organisationen und Systemen, sich selbst zu organisieren und anzupassen, wird durch Faktoren wie Vielfalt und Reaktivität verstärkt. Glor (2007) betont: Je größer die Vielfalt von Agenten, Netzwerken und äußeren Umwelten in Systemen, ihrer Interaktionen und ihrer Bereitschaft, zu lernen und auf neue Ideen hin zu handeln, desto größer ist die Neigung zur Anpassung. Reaktivität wird als Sensibilität und Offenheit für Veränderung bestimmt und ist an den Bifurkationspunkten eines Systems, die weiter unten ausführlicher erläutert werden, am ausgeprägtesten.

Selbstorganisation, Emergenz und Anpassung zu verstehen ist in einem CPW-Kontext wichtig, in dem „technisch-rationale“ Ansätze, die auf der Annahme linearer Kausalität und auf Reduktionismus sowie auf detaillierten Verfahren und Praxisleitlinien beruhen, die Praxis tendenziell durchdringen. Doch wie Hood (2018, S. 12) feststellt, wird dabei übersehen, dass „vielfältige Elemente interagieren und sich verbinden, um Systemereignisse hervorzubringen, die nicht unbedingt hätten vorhergesehen werden können“. Komplexe menschliche Systeme und Interaktionen verändern sich und passen sich in unvorhersehbarer Weise an, als Reaktion auf interaktionale und transaktionale Prozesse und Situationen (Stacey, 2004). Es entstehen unterschiedliche Muster oder Verhaltensweisen, die als Attraktoren wirken, auf die hin sich ein dynamisches System zu entwickeln tendiert. Diese Attraktoren in Systemen können die Ergebnisse beeinflussen.

In CPW-Systemen gibt es keine absolut sicheren Risikoeinschätzungen, Strategien oder Prognosen. Kinder zu schützen erfordert ein Verständnis komplexer interaktionaler Prozesse innerhalb der Grenzen der Instabilität. Die normative Form der klinischen Reaktion auf Risiken ist überwiegend qualitativ, ergänzt durch einige quantitative Risikoeinschätzungen, die Wahrscheinlichkeit und Schwere vorhersagen sollen (Hood, 2014). Diese Ansätze setzen ein lineares Vorgehen zur Verringerung von Unsicherheit voraus. Sie sind immer präskriptiver geworden, je stärker die Notwendigkeit der Rechenschaftslegung betont wurde. Sie fassen Risiko als etwas, das sich durch rationales technisches Handeln erkennen und steuern lässt (Hood, 2014). Soziale Arbeit wird „weniger eine Frage der ‚richtigen Entscheidung‘ als vielmehr einer vertretbaren Entscheidung“ (Pollack, 2010, S. 12). Die Ansätze von Stevens und Hassett (2007) sowie von Richardson (2014) plädieren dafür, Risikoeinschätzung durch eine Komplexitätslinse zu betrachten und sich auf Prozesse und Systeme statt auf Verfahren und Aufgaben zu konzentrieren; dies erfordert Aufmerksamkeit für Details, das Erkennen von Grenzen sowie von miteinander verknüpften Verhaltensweisen und Ergebnissen und ein nichtlineares Verständnis von Situationen, um Flexibilität und echte Problemlösung zu fördern. Um Selbstorganisation und Emergenz bei der Lösungsfindung zu ermöglichen, spricht etwa Beresford (1991) davon, das fachliche Urteilsvermögen auf komplexe Risikofragen anzuwenden und eine Art „praktische Gewissheit“ anzustreben, zugleich aber innerhalb der Grenzen der Instabilität Raum für „Wahl und Handeln“ zu lassen. Auch Taylor (2017) betont die Rolle des fachlichen Urteilsvermögens, um in der Praxis der Sozialen Arbeit evidenzinformierte Entscheidungen sicherzustellen.

Pfadabhängigkeit

Garud et al. (2010) sowie Vergne und Durand (2010) definieren Pfadabhängigkeit als einen Zustand, in dem Agenten bzw. Handelnde durch sich selbst verstärkende Mechanismen auf Pfaden „eingeschlossen“ (locked in) werden, deren Entwicklung von Kontingenzen (Zufallsereignissen) bestimmt wird. Zu den zentralen Dimensionen der Pfadabhängigkeit gehört: „Sind die Handelnden einmal eingeschlossen, können sie nicht ausbrechen, es sei denn, es treten exogene (externe) Schocks auf“ (Oakden et al., 2021). Die Fähigkeit, bestimmte Dinge zu tun und andere nicht, hängt von der Geschichte der Systeme, von Ausgangspunkten und von Rückkopplungsschleifen ab. Jorg et al. (2020) bringen unter Berufung auf Sydow et al. (2009) vor, dass Pfadabhängigkeit drei unterschiedliche Phasen hat. Phase I, die Präformation, ist durch Entscheidungen gekennzeichnet, die sich selbst verstärkende Prozesse in Gang setzen. In Phase II, der Formation, macht die durch die anfängliche Entscheidung ausgelöste Dynamik es zunehmend schwieriger, den eingeschlagenen Kurs umzukehren; so führt beispielsweise der Anstieg einer bestimmten Variablen durch positive Rückkopplung zu ihrem weiteren Anstieg. Pierson (2000, S. 252) stellt fest, dass „die Wahrscheinlichkeit weiterer Schritte auf demselben Pfad mit jedem Schritt auf diesem Pfad zunimmt“. Es entsteht eine dominante organisationale Lösung, ein „Pfad“, „ein Attraktor“, der es für andere vorteilhafter macht, diese Institution zu übernehmen und ihr zu folgen. Tatsächlich kann es für Agenten schwierig werden, sich von dem eingeschlagenen Pfad zu lösen, wenn die Alternativen schwinden. In Phase III, dem Lock-in, nimmt das dominante Muster einen quasi deterministischen Charakter an und kann vollständig an einen bestimmten Pfad gebunden werden. Im Management komplexer Systeme liegt der Schwerpunkt der Pfadabhängigkeit auf ihrem Beitrag zur Veränderung und nicht zur Kontinuität.

Pfadabhängigkeit zu verstehen ist im Kontext von CPW-Systemen wichtig, da Fach- und Führungskräfte in der Lage sein müssen, historische Ausgangspunkte und Entscheidungen zu erkennen und zu reflektieren, die ihre Entscheidungsfindung in CPW-Systemen beeinflussen können. Institutionelle Ausgangspunkte können die künftigen Reaktionsfähigkeiten von Fachkräften und Institutionen negativ wie positiv beeinflussen; so kann etwa die Art und Weise, wie Organisationen Ressourcen einsetzen und den Bedarf an Prävention, früher Intervention, Schutz und rechtlicher Intervention gegeneinander abwägen (McGregor und Devaney, 2020), das professionelle Handeln beeinflussen. Auch auf Fallebene müssen Fach- und Führungskräfte sich der Pfadabhängigkeit bewusst sein, damit sie die Systemgeschichte und die Rückkopplungsschleifen erkennen können, die ihre Entscheidungsfindung und ihr Festhalten an bestimmten Handlungsweisen beeinflussen.

Pfadabhängigkeit kann zum Lock-in in bestimmte Pfade oder Tätigkeiten führen, was Trägheit nach sich ziehen kann; menschliche Handlungsfähigkeit kann jedoch intern oder extern dominante organisationale Lösungen dennoch infrage stellen und verändern. Um Flexibilität im System zu erhalten und zu schaffen, plädiert Schoon (2013) dafür, dass Fach- und Führungskräfte polyzentrische Formen organisationaler Governance übernehmen, die institutionelle Vielfalt und den Austausch von Ideen und Wissen fördern, durch wiederholte Interaktionen Vertrauen und Sozialkapital aufbauen, durch Experimentieren lernen und Mehrebenenansätze in der Praxis nutzen.

Bifurkation

Dawkins und Barker (2020) definieren Bifurkation als einen Zustand, in dem ein System, das Turbulenzen oder Instabilität ausgesetzt ist (Rand des Chaos), zwischen zwei oder mehr Gleichgewichtspunkten oszilliert. Das Verhalten des Systems wird immer sprunghafter, je weiter sich das System vom Gleichgewicht entfernt, bis die Stabilitätsschwelle erreicht ist, die durch einen Bifurkationspunkt markiert wird. Bifurkationen sind gekennzeichnet durch Übergänge, große Sprünge oder Veränderungen, Kipppunkte und stufenweisen Wandel, Ereignisse des Symmetriebruchs, dynamischen Inkrementalismus (Rhodes et al., 2010). Zu den zentralen Dimensionen der Bifurkation gehört, dass komplexe Systeme sich neu organisieren, um mit neuen Informationen umzugehen, die ihnen das Überleben in einem Umfeld zunehmender Turbulenz ermöglichen würden. Attraktoren (Muster oder Verhaltensweisen) entstehen als Quelle von Ordnung, auf die hin sich ein bifurkiertes System im Laufe der Zeit entwickelt, als Momente der Wahl in der Entwicklung eines Falls oder eines Systems. Ein neues Gleichgewicht entsteht, wenn sich das System an Attraktoren ausrichtet und sich selbst neu organisiert. Um die neue Struktur herum bildet sich Ordnung heraus.

Eine weitere Dimension der Selbstreorganisation durch Bifurkation besteht darin, dass sich, da Systeme ständig am Rand des Chaos schweben, sehr kleine Veränderungen und Handlungen in einem System reproduzieren und auf komplexe Weise enorme, weit über das erwartete Maß hinausgehende Auswirkungen auf das gesamte System haben können. Dies wird als „Schmetterlingseffekt“ bezeichnet, da es auf einen Fall verweist, in dem „kleine Handlungen sich vielfach verdoppeln können, um große Wirkungen hervorzubringen“ (Overman, 1996, S. 81).

Ein Verständnis von Bifurkation ist für Fach- und Führungskräfte wichtig, da es in CPW-Fällen und -Systemen viele Bedingungen gibt, die sie vor Herausforderungen stellen. Faktoren wie fachlich heikle Arbeitsbereiche oder Erwartungslücken zwischen der Leistung von Diensten und den Erwartungen der Beteiligten können die Instabilität eines Falls oder Systems auslösen. Ein Symmetriebruch tritt ein, wenn eine bisherige Funktionsweise rasch und drastisch einer anderen weicht. Er ist durch Diskontinuität und durch Veränderungen im vorherrschenden Muster, in der Struktur oder im Grundton von Tätigkeit und Diskurs gekennzeichnet. Attraktoren spielen auch eine Rolle bei der Unterstützung von Selbstorganisation und Stabilität. Dawkins und Barker (2020) stellen fest, dass Fach- und Führungskräfte in der Diskontinuität, die eine Bifurkation anzeigt, verschiedene Optionen erwägen müssen, um mit der Turbulenz und den sensiblen Bedingungen umzugehen, zusätzlich zu oder anstelle einer eingehenden Prüfung der gegenwärtigen Praxis. Huneault und Otomo (2022) plädieren an diesen Punkten für ein Partnerschaftsmodell, das den relevanten Agenten hilft, anpassungsfähig und widerstandsfähig statt starr zu sein. Die Wirkung von Handlungen an diesen Punkten kann schwer zu bestimmen sein, doch Handlungen können zur Entstehung von Attraktoren beitragen, die die Reaktion auf ein Problem verändern. Gibt es jedoch hinreichenden Gegendruck von Organisationen und Beteiligten, die die gegenwärtige Praxis stützen, können Probleme zu einer früheren Ordnungsquelle zurückkehren oder für unbestimmte Zeit in einem bifurkierten Zustand von Turbulenz und Instabilität stagnieren.

Die Komplexitätstheorie anwenden – eine irische (fiktive) Fallstudie

Um zu untersuchen, wie ein Verständnis der Dynamik von Komplexität Fach- und Führungskräften helfen kann, wirksam auf komplexe Kinderschutzsituationen zu reagieren, haben wir eine fiktive Fallstudie erstellt, die auf einer dokumentarischen thematischen Analyse von fünf veröffentlichten Fallüberprüfungen im irischen Kontext beruht [Tusla National Review Panel Reports (2019–2020), Ava (2020); Declan (2020); Mary (2020); Simon (2019); und David (2019)]. Wir haben die Fallstudie anhand einer Reihe von Fragen zu komplexen Dynamiken befragt, die aus der Literatur gewonnen wurden. Diese Fragen sind diesem Artikel nicht beigefügt, können aber auf Anfrage bei den Verfassenden angefordert werden.

Die Methodik der Fallstudie wird verwendet, weil ihre Stärke „in ihrer Fähigkeit liegt, soziale Prozesse zu untersuchen, während sie sich in Organisationen entfalten“ (Hartley, 1994, S. 212). Unser allgemeiner Ansatz der Fallstudienforschung folgt Ragin (2015, S. 187) und dessen Betonung, eine kleine Zahl von Fällen wegen ihrer theoretischen oder empirischen Bedeutung auszuwählen. Auch wenn wir anerkennen und festhalten, dass über die große Zahl erfolgreicher sozialarbeiterischer Interventionen im Kinderschutz und ihren Wert für das Lernen in Theorie und Praxis zu wenig berichtet wird, liegt unser Schwerpunkt auf Fällen von Systemversagen, was ebenfalls eine gängige Strategie der Fallstudienforschung ist. So werden Fälle oft wegen ihres extremen Charakters ausgewählt (z. B. weil sie ein hohes Maß an Erfolg oder Misserfolg veranschaulichen) oder wegen ihres typischen oder regelhaften Charakters (Ragin, 2015, S. 187).

Die Verwendung fiktiver Fallstudien und Vignetten ist in vielen Disziplinen verbreitet [z. B. in Evaluation und Programmplanung (Walker et al., 2008); bei Partnerschaften zwischen Hochschulen und Wirtschaft (Edmunds und Boettcher, 2021); in der Kulturgeografie (Rabbioso und Vanolo, 2017) sowie in der Sexual- und Beziehungstherapie (Riggs und Bartholomaeus, 2018)]. Unsere Entscheidung, eine fiktive Fallstudie zu erstellen, war in erster Linie ethisch motiviert. Statt einen einzelnen realen Fall zu verwenden, der bereits öffentlich bekannt ist und eine Fülle von Daten enthält, die dem veranschaulichenden Zweck dieses Artikels dienen würden, waren wir der Auffassung, dass es ethisch vertretbarer ist, eine Fallstudie zu erstellen, die eine Verschmelzung der realen Erfahrungen aus fünf Fällen widerspiegelt. Mit der Fallstudie wollen wir die komplexe Kausalität erfassen, die Kinderschutzfälle und ihre Bearbeitung häufig kennzeichnet. Wir legen dar, was in der Fallstudie geschah und wie sich die Praxis hätte verändern können, wenn die dynamischen Merkmale von Komplexität – Selbstorganisation/Emergenz/Anpassung, Pfadabhängigkeit und Bifurkation – in diesem Szenario auf die Fallsteuerung angewandt worden wären.

Der Fall: Cata

Der CPW-Dienst wird in Irland von Tusla, Child and Family Agency, erbracht, zu der auch Dienste gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsbezogene Gewalt sowie Bildungsunterstützungsdienste gehören. Tusla beschäftigt Fachkräfte der Sozialen Arbeit, der Sozialpädagogik und Betreuung, der Familienhilfe sowie Personal der Bildungsunterstützung. Die irische Gesundheitsbehörde Health Service Executive (HSE) bietet gesondert eine Reihe von Diensten der Primärversorgung und therapeutischen Diensten für Kinder und Familien an, darunter Psychologie, Kinderpsychiatrie, Logopädie und Krankenhausleistungen der Tertiärversorgung. Tusla und die HSE finanzieren eine Reihe von freiwilligen/gemeinnützigen und privaten Organisationen, die verschiedene Angebote der Elternunterstützung, der Familienhilfe und der Fremdunterbringung bereitstellen. Der hier beschriebene Fall Cata ist in diesem Kontext angesiedelt.

Fallstudie Cata

Cata (14 Jahre), ein Einzelkind, lebte bei ihrer Mutter Mary, die Substanzmissbrauchs- und psychische Probleme hatte. Mary nahm eine Überdosis und wurde vom Krankenhaus sowie von den psychiatrischen und Suchthilfediensten für Erwachsene (HSE) versorgt. Zu diesem Zeitpunkt wurde Cata an den Sozialdienst von Tusla verwiesen, der auf Kinderschutz und Fremdunterbringung spezialisiert ist. Der Vater, John, war nicht an Catas Leben beteiligt. Cata war damals von der Schule verwiesen worden, hatte Verhaltensschwierigkeiten und wartete auf eine Abklärung durch die Kinder- und Jugendpsychiatrie (Child and Adolescent Mental Health Services, CAMHS) (HSE). Der Fall wurde von den zuständigen Fachkräften der Sozialen Arbeit als „Wohlergehen“ (welfare) eingestuft. Die zuständige Fachkraft der Sozialen Arbeit empfahl eine Erstabklärung, die jedoch nicht durchgeführt wurde. Catas Fall wurde geschlossen. Der Tusla Education Support Service (TESS) (der in Irland den Schulbesuch unterstützen und überwachen soll) griff nach einer Meldung von Catas Schule ein und stellte Hausunterricht bereit. Es gab keine Verbindung zwischen dem Sozialdienst und dem TESS. Ein Jahr später starb Mary an einer Überdosis. Die Familie verwies Cata erneut an den Sozialdienst. Zu diesem Zeitpunkt hatte Cata Probleme mit Substanzmissbrauch und Verhalten. Da Cata einen Youthreach-Dienst (Jugendhilfeangebot in Irland) besuchte und ihr Fall auf eine lange Warteliste gekommen wäre, beschlossen die beteiligten Fachkräfte der Sozialen Arbeit, den Fall zu schließen, da Cata bereits Unterstützung erhielt. Der Sozialdienst hatte keinen Kontakt zu Cata, zu Youthreach oder zu den Diensten der Familienhilfe. Der Youthreach-Dienst hatte Bedenken geäußert, ob er Catas Bedürfnissen gerecht werden könne. Cata lebte abwechselnd bei einer Tante und im Freundeskreis. Ein Familienhilfedienst sollte eingerichtet werden. Cata starb 3 Wochen nach dem Tod ihrer Mutter an den Folgen eines Angriffs.

Analyse des Falls Cata

Die Verfassenden konzentrieren sich auf die Analyse der fiktiven Fallstudie durch eine Komplexitätslinse, um zu untersuchen, wie sich die Dynamiken von Selbstorganisation/Emergenz/Anpassung, Pfadabhängigkeit und Bifurkation in diesem Fall auf die Praxis ausgewirkt haben und hätten auswirken können. Wir werden auch untersuchen, was es Fachkräften erschwert, die Bedingungen dafür zu schaffen und die dynamischen Merkmale von Komplexität in den Blick zu nehmen, und was zur Unterstützung der Praxis beitragen könnte.

Selbstorganisation/Emergenz/Anpassung im Fall Cata

Das dynamische Merkmal der Selbstorganisation/Emergenz/Anpassung entsteht als Folge der Interaktionsmuster zwischen den zentralen Agenten eines Systems. Es ist offensichtlich, dass die Interaktionen in diesem Fall von Linearität geprägt waren, denn es fehlte erkennbar an Informationsaustausch und Vernetzung zwischen dem Kind und der Familie und den zentralen Agenten im System als Reaktion auf beide Meldungen an die Soziale Arbeit. Die Fachkräfte der Sozialen Arbeit nahmen auf keine der beiden Meldungen hin Kontakt zu dem Kind und dem Elternteil bzw. den Eltern auf. Die Entscheidung, keine Erstabklärungen durchzuführen, führte dazu, dass das zentrale Personal intern und extern nicht zusammenkam, um Catas Bedürfnisse ganzheitlich zu erörtern. Dies hatte zur Folge, dass es an kognitiver Vielfalt, Varietät und Reaktivität fehlte, um die zunehmende Komplexität von Catas Bedürfnissen an kritischen Wendepunkten zu bearbeiten. Hood (2014) erörtert, dass Fachkräfte einen Ansatz verfolgen, bei dem komplexe Bedürfnisse als durch getrennte Kategorien der Leistungserbringung beantwortbar gelten. In diesem Kontext besteht integriertes Arbeiten hauptsächlich darin, dass Agenten einzelne Leistungsantworten koordinieren. Genau das geschah im Fall Cata, doch hier wäre es wertvoller gewesen, eine einrichtungs- und sektorenübergreifende Erzählung zu pflegen, um Lernen, verteiltes Experimentieren, Selbstorganisation und Anpassung als Antwort auf Catas ganzheitliche Bedürfnisse zu fördern. Der Mangel an Vernetzung und interaktionalen Prozessen führte dazu, dass die Dienste nicht zusammenarbeiteten, um Cata und ihre Mutter zu unterstützen.

Eine stärker integrierte, transaktionale, nichtlineare Reaktion hätte bedeutet, explizitere Arbeitsprozesse zu nutzen, z. B. Erstabklärung und Netzwerkansätze, um den Informations- und Wissensaustausch zu verbessern und eine stärker kooperative Praxis zu fördern (Storch, 2002). Die Komplexitätstheorie würde davon ausgehen, dass dynamische Interaktionsmuster, eine Ausrichtung auf Sinnbildung und ein konstruktiver Dialog nach innen und außen zur Entstehung von Ideen und zur Selbstorganisation beitragen und so neue Lösungen hervortreten lassen. Hätten die Fachkräfte im Fall Cata von Anfang an einen dynamischeren Ansatz verfolgt, um die Vernetzung und den Informationsaustausch der Agenten zu verstehen und zu fördern, indem sie alle mit Cata und ihrer Familie befassten Dienste zusammenbrachten, hätte dies ihre Muster interner und kooperativer Organisation und Anpassung in Bezug auf diesen komplexen Fall verändern können. Eine Betonung partizipativer Praxis zwischen Fachkräften, Kindern und Familien hätte Interaktionen und Informationsaustausch an entscheidenden Wendepunkten in Catas Leben verstärkt.

Doch warum war es in diesem Fall schwierig, intern und extern nichtlineares Denken umzusetzen, und wie ließe sich das abmildern? Um dies zu verstehen, ist es wichtig zu untersuchen, wie Organisationen der Sozialen Arbeit interagieren und Wissen intern und untereinander erzeugen, übertragen und zusammenführen. Die wichtigsten in diesem Fall beteiligten Einrichtungen waren Tusla Child and Family Agency, die HSE, freiwillige/gemeinnützige Organisationen, z. B. Youthreach, sowie Bildungsunterstützungsangebote. Wir können vermuten, dass dieser Fall die Abteilung Soziale Arbeit möglicherweise vor die Herausforderung stellte, die zusätzliche Komplexität zu bewältigen, die sich daraus ergab, dass ein Teil der Leistungen außerhalb von Tusla veranlasst und erbracht wurde. Offensichtlich fehlte es auch an Verbindung zwischen den internen Diensten, deren Muster darin bestand, einzeln auf Catas Bedürfnisse zu reagieren. Ein praktischer Schritt, um zu prüfen, wo die Komplexität lag, hätte darin bestehen können, dass der Sozialdienst eine Netzwerkkarte der relevanten internen und externen Agenten sowie von Cata und ihrer Familie erstellt, die ihre Verbindungen und ihre Unterscheidung voneinander hervorhebt (Hood, 2018) und zeigt, wo die Dienste ihre Interaktionen, ihre Selbstorganisation und ihre Anpassungsfähigkeit steigern mussten (Colvin und Miller, 2020). Die bioökologische Theorie von Bronfenbrenner und Morris (2006), die Settings, Beziehungen, persönliche Merkmale und proximale Prozesse betont, ist hier relevant, ebenso möglicherweise die Kartierung vertikaler, horizontaler, geografischer und umweltbezogener Komplexität (Anderson, 1999). Operative Systeme der Sozialen Arbeit benötigen ein ausreichendes Spektrum integrierter Antworten, um mit Komplexität umzugehen (Hood, 2018). Sie müssen in der Lage sein, interne Strukturen, Routinen und Prozesse kreativ anzupassen und sich darauf zu konzentrieren, Allianzen oder Partnerschaften einzugehen, um die Reaktionsfähigkeit ihrer Dienste zu erhöhen (Schneider et al., 2017). Standardisierte Arbeitsprozesse in der Sozialen Arbeit sowie formelle und informelle Netzwerke können als stabilisierende Mechanismen für den Informationsfluss und -austausch nach innen und außen wirken. Der Mangel an Interaktionen in diesem Fall beeinträchtigte die Klärung, wo die Eignung zur Fürsorge für dieses junge Mädchen lag. Eine stärker kooperative Ausrichtung hätte eine gemeinsame Erkundung der Grenzen der Instabilität, des Möglichkeitsraums oder der Zone kreativer Anpassungsfähigkeit ermöglicht, was zu besseren Ergebnissen hätte führen können.

Pfadabhängigkeit im Fall Cata

Im Fall Cata bestand der Ausgangspunkt bzw. der eingeschlagene Pfad bei der ersten Meldung an den Sozialdienst von Tusla rückblickend darin, den Fall als „Wohlergehen“ einzustufen. Die darauffolgenden Entscheidungen (keine Erstabklärungen durchzuführen) wurden möglicherweise mit Ressourcen in Verbindung gebracht, könnten aber auch aus historisch verankerten Reaktionsweisen in der Region und einem Lock-in in der Art resultiert haben, wie als „Wohlergehen“ eingestufte Fälle gehandhabt wurden, also in den Schwellen für Interventionsentscheidungen. Trotz Hinweisen auf eine eskalierende Komplexität in diesem Fall von der ersten bis zur zweiten Meldung war die Reaktion in der Region bei beiden Meldungen gleichermaßen schwach. Die Fachkräfte der Sozialen Arbeit von Tusla schlugen bei beiden Meldungen denselben Pfad ein. Sie führten kein Gespräch mit dem Kind und keine Erstabklärung durch, die als standardisierte Arbeitspraxis vorgeschrieben gewesen wäre. Dieser Mangel an kindzentrierter Praxis wirkte sich in diesem Fall negativ auf das integrierte Arbeiten, den Informationsaustausch und die gemeinsame Sinnbildung aus.

Hätten die Fachkräfte der Sozialen Arbeit von Tusla zumindest den Pfad ihrer standardisierten Arbeitsprozesse beschritten, etwa indem sie die Erstabklärung zu Ende geführt hätten, hätte dies als stabilisierender Mechanismus und als Attraktor wirken können, der die Agenten zusammenbringt, um gemeinsam der Komplexität dieses Falls zu begegnen. Möglicherweise hielt die historische Reaktionsweise der Sozialdienste auf „Wohlergehen“-Fälle die Fachkräfte in einer linearen Reaktionsweise gefangen und schränkte ihren Blick darauf ein, Risiken, Gefahren und mögliche Lebensverläufe für Cata offen zu prüfen. Hätten die Fachkräfte der Sozialen Arbeit an den Punkten der Erstmeldung durch die Komplexitätslinse der Pfadabhängigkeit hinterfragt, was die zentralen Entscheidungen antrieb – z. B. indem sie die Fall- und Systemgeschichte, Ausgangspunkte, Verstärkungs- und Infragestellungspunkte untersucht hätten –, hätte dies ermöglichen können, dass neue Pfade und kooperative Überlegungen entstehen.

Es ist wichtig zu überlegen, was die Umsetzung eines pfadabhängigkeitsorientierten Ansatzes in der Fall- und Systemsteuerung erschwert und was die Praxis unterstützen könnte. Eine zentrale Schwierigkeit bei der Übernahme eines solchen Ansatzes besteht darin, die historischen und anfänglichen Bedingungen und die kontingenten (oder zufälligen) Ereignisse zu identifizieren, die den eingeschlagenen Pfad beeinflussen; ebenso die Mechanismen, die die relative Attraktivität von Alternativen verringern, und die exogenen Schocks, die das System potenziell von seiner Geschichte befreien (Vergne und Durand, 2010). So reichten im Fall Cata vielleicht begrenzte Ressourcen aus, um das Einschlagen alternativer Pfade zu unterdrücken. Vielleicht brachte die ausgeprägte Komplexität der Reaktion auf diesen Fall im externen Umfeld die Komplexität der internen Reaktion der Einrichtung durcheinander. Die beteiligten Agenten müssen fähig, unterstützt und bereit sein, sich proaktiv an Diskussionen und Debatten über ihre Vorgeschichte zu beteiligen und darüber, wie diese ihren gegenwärtigen Zustand und ihre künftige Leistung beeinflussen könnte. Entscheidend ist, aktive Handlungsfähigkeit sektorenübergreifend in die Pfadbildung einzubringen und zugleich weiter mit den Kontingenzen in komplexen Fällen und Systemen zu arbeiten.

Diese Analyse würde die Notwendigkeit unterstreichen, dass Fachkräfte ihre Praxis vor dem Hintergrund eines tiefen Bewusstseins für die dynamischen Faktoren gestalten, die zu ihrer Entscheidungsfindung und zu ihrem Lock-in in bestimmte Pfade oder Arbeits- und Reaktionsweisen beitragen können. Wie Richardson (2014) betont, ist es wichtig, in komplexen Fällen wichtige Variablen, historische Daten, erwartete Dynamiken und gewünschte Dynamiken zu kartieren. Ein Verständnis von Pfadabhängigkeit und davon, wie sie das Handeln beeinflussen kann, hätte eine vertiefte Hinwendung zu reflexiver Praxis und Supervision fördern können, um Festgefahrenheit zu hinterfragen und Offenheit in der Steuerung komplexer Fälle und Systeme zu stärken (Ruch, 2007).

Bifurkation im Fall Cata

Im Fall Cata wurden bedeutsame Kipp- oder Bifurkationspunkte verpasst, etwa die Anerkennung der Auswirkungen der gesundheitlichen Probleme der Mutter und ihres Todes auf Catas Wohlergehen. Condorelli (2016) weist darauf hin, wie wichtig es ist, die kritischen Punkte zu kennen und zu erkennen, an denen ein Fall in eine chaotische Situation übergeht, um zu verstehen, was in der Diskontinuität geschieht. Im Fall Cata entstand der Eindruck, dass der Sozialdienst die Auslöser und Folgen erreichter Kipppunkte nicht erkannte und auf entscheidende Momente der Veränderung und des Übergangs in der Familie nicht anders oder flexibel reagierte. Cata schien in einem uneindeutigen Raum zwischen den Diensten zu schweben. Sowohl der Suizidversuch von Catas Mutter als auch ihr Tod ein Jahr später waren Hochrisikosituationen, die geeignet waren, das Gleichgewicht im Leben jedes Kindes zu erschüttern. Hood (2014) erörtert die Dichotomie zwischen Volatilität, die mit hohem Risiko verbunden ist, und Drift. Im fiktiven Fall Cata reagierten die Fachkräfte weiterhin mit individualisierten und unverbundenen Leistungsantworten auf das Ungleichgewicht. Hätten die Fachkräfte der Sozialen Arbeit Catas Situation durch eine Komplexitätslinse betrachtet, mit einem Bezugsrahmen, der auf das Verständnis von Unsicherheit, Turbulenz, Ungleichgewicht und der Wirkung positiver wie negativer Rückkopplung auf das Leben eines Kindes ausgerichtet ist, hätte dies in ihrer Reaktion auf Cata mehr Kreativität und ein gezielteres Risikomanagement fördern können (Hood, 2014).

Wir müssen überlegen, was es erschwert, Bifurkation in den Blick zu nehmen, und was die Praxis unterstützen könnte. Laming (2003, Abs. 17.106) wies im Bericht über Victoria Climbie darauf hin, dass „Kinderschutzfälle nicht immer als solche gekennzeichnet daherkommen“. Kinderschutzorganisationen können sich übermäßig auf Schwellenwerte (mit einigen klinischen Leitlinien) stützen, um Risikoniveaus in den Situationen von Kindern und Familien zu bestimmen, insbesondere bei „Wohlergehen“-Fällen. Dieser Ansatz wurde kritisiert (Klein, 2008, 2011), weil er die Aufmerksamkeit von der Rolle fachlicher Denkprozesse bei Entscheidungen über Vernachlässigung oder Wohlergehen ablenkt. Für Fachkräfte ist es komplex, im Kinderschutz Urteile über Kipppunkte zu fällen. Kettle (2017) stellte fest, dass Fachkräfte selten Bedenken haben, auf einzelne besorgniserregende Vorfälle zu reagieren, die sie als abgegrenzt und folglich als relativ leicht deutbar wahrnehmen – so wurde auch der Fall Cata behandelt. Erst wenn sich Bedenken zunehmend häufen, werden Urteile und Entscheidungsfindung komplexer. Die Schwierigkeiten, im Kinderschutz einen Kipppunkt zu erkennen, rühren von der Komplexität her, die entsteht, wenn sich Bedenken zu häufen beginnen. Kipppunkte, die von außen erkannt und dem Sozialdienst gemeldet werden, können zudem mit Angst aufgeladen sein, die der Dienst dann mitträgt, was ebenfalls die Entscheidungsfindung beeinflussen kann.

Beispiele dafür, was die Praxis unterstützen könnte, sind, ein Syndrom des „Neuanfangens“ bei jeder neuen Meldung zu vermeiden und stattdessen sicherzustellen, dass die Komplexität eines Falls zeitlich und chronologisch analysiert wird, unter Einbeziehung reflexiver Praxis und Supervision (Kettle, 2017). Dies würde bedeuten, das Maß an Prüfung und Suche nach Belegen zu erhöhen oder zu versuchen, weitere Dienste einzubeziehen, oder formelle Entscheidungsgremien einzuschalten, z. B. Kinderschutz-Fallkonferenzen, um an entscheidenden Punkten der Veränderung und des Übergangs Informationen und die mit der Familie befassten Fachkräfte zusammenzubringen. Die Herausforderung, mit Ungleichgewicht zu arbeiten, erfordert eine Ausrichtung auf historische und prädiktive Daten. Sie bedeutet, unter volatilen Umständen standhaft zu bleiben, um auf rationale und angemessene Antworten auf komplexe Situationen im Leben von Kindern und Familien hinzuarbeiten. Dawkins und Barker (2020) beschreiben, wie wichtig es ist, Muster zu bilden, die Entwicklung von Problemlagen zu erkunden oder zu vermuten und sich auf Sinnbildung zu konzentrieren. Bei der Steuerung komplexer Kinderschutzfälle gilt es, ein Gleichgewicht zwischen der Suche nach eindeutigen Belegen und dem Handeln als Reaktion auf zentrale Bifurkationspunkte zu finden (Skotte, 2018).

Methodische Grenzen

Eine methodische Grenze dieses Artikels besteht darin, dass die vorgestellte Analyse auf einer fiktiven Fallstudie beruht. Ein nächster Schritt zu einer echten Erprobung dieses komplexitätstheoretischen Rahmens zur Evaluation der Praxis bestünde darin, ihn in realen Kontexten zu untersuchen, beispielsweise mit einem Aktionsforschungsdesign (Seymour und Davies, 2002). Erst dann ließe sich seine Anwendbarkeit, Umsetzbarkeit und Nützlichkeit angesichts der inhärenten Komplexität der Kinderschutzarbeit wirklich bestimmen.

Fazit

Dieser Artikel will untersuchen, warum und wie wir eine Komplexitätslinse einnehmen und Komplexitätskonzepte auf die Kinderschutzarbeit anwenden könnten, sowohl rückblickend als auch in der Praxis. Wenn wir die Kinderschutzarbeit mit den drei Konzepten Selbstorganisation/Emergenz/Anpassung, Pfadabhängigkeit und Bifurkation durch eine Komplexitätslinse betrachten, kann dies Fach- und Führungskräften helfen, einen ganzheitlichen soziotechnischen Ansatz in der Kinderschutzpraxis zu verfolgen (Munro, 2010). Dieser Ansatz unterstützt Fachkräfte darin, unter Einsatz ihrer menschlichen Expertise qualitative Informationen zu interpretieren und kritisch zu analysieren, statt sich allein auf standardisierte Arbeitsprozesse und Schwellenwerte zu verlassen. Er ermöglicht es ihnen, flexibel und anpassungsfähig auf volatile Situationen, unerwartete Folgen und „Krisen“-Zustände zu reagieren und zu handeln, die Risiken für Kinder häufig begleiten. Fachkräfte in der CPW stehen vor der Herausforderung, mit Volatilität und Unvorhersehbarkeit umzugehen. Die Dichotomie dieser Arbeit liegt zwischen der Notwendigkeit, Stabilität und Kontrolle herzustellen. Ein Fokus auf den Umgang mit Risiken durch eine Komplexitätslinse kann Fachkräften helfen, die Komplexität des Risikos in der jeweiligen Situation vollständig zu durchdringen und Klarheit in auseinanderlaufende Verantwortlichkeiten zu bringen, was dazu beitragen kann, den Druck auf das Personal zu verringern.

Die Herausforderungen für Fachkräfte, die in ihrer Praxis einen Komplexitätsfokus einnehmen wollen, verschärfen sich in linearen, bürokratischen, risikoscheuen operativen Systemen, denen es mehr um Zielvorgaben, Standards, Spezifikationen und die Routinisierung von Rollen geht. Dies steht im Gegensatz zu Ansätzen, die stärker darauf ausgerichtet sind, die Kinderschutzarbeit in einem breiteren interpretativen ökologischen Rahmen zu verorten, mit einer Betonung von Beziehungen nach innen und außen sowie von Familienunterstützung. Auch wenn es herausfordernd sein kann, die CPW-Arbeit durch eine Komplexitätslinse zu betrachten, ist es mit der in diesem Artikel vorgeschlagenen Komplexitätslinse möglich, dass Fach- und Führungskräfte Risiko, Volatilität und Beziehungen in der Kinderschutzarbeit in der Praxis und bei Fallüberprüfungen offener betrachten. Jansen (2018) betont, wie wichtig es ist, dass Fach- und Führungskräfte bereit sind, mit dem zu arbeiten, was sie nicht vorhersehen können. Ein Verständnis der Komplexitätstheorie wird weder die Unsicherheit noch das Gefühl des Nichtwissens beseitigen, doch ein Bewusstsein für Komplexität und dafür, wie man über sie nachdenken kann, kann Situationen weniger überwältigend machen.

Auf Fallebene ermöglicht ein Komplexitätsfokus Fachkräften, zunächst über das System nachzudenken, dessen Teil sie sind, und zu überlegen, wer die zentralen Fachkräfte, Teams und Netzwerke sind, mit denen sie interagieren müssen, und auf welche Weise. Ein Komplexitätsfokus unterstützt eine integrierte Praxis schützender Unterstützung und unterstützenden Schutzes, mit ihrer Verortung in einem bioökologischen Rahmen und ihrer Betonung formeller und informeller Vernetzung zwischen Mikro-Meso- und Exo-Makrosystemen (McGregor und Devaney, 2020). Auf Systemebene unterstreicht ein Komplexitätsfokus die Bedeutung interaktionaler, transaktionaler und kooperativer Ansätze in der CPW-Arbeit. Die Komplexitätstheorie ermöglicht es Organisationen, einen starken Schwerpunkt auf Vernetzung zu legen, was verteilte Entscheidungsfindung erlaubt und Bedingungen schafft, unter denen sich die Organisation rasch und wirksam an interne und externe Belastungen anpassen kann, was Wandel und Innovation fördert (Weberg, 2012; Klijn, 2008).

Complexe Systémique: Kernpunkte

Dieser Text spricht die systemische Praxis an, weil er Begriffe in den Kinderschutz einführt, die Therapierenden vertraut sind: Rückkopplungsschleifen, Attraktoren, Kipppunkte, Schmetterlingseffekt. Der fiktive Fall Cata zeigt ein System, das „reagiert“, ohne je zusammenzufinden: zwei als „Wohlergehen“ eingestufte Meldungen, keine Erstabklärung, Dienste, die jeweils für sich handeln, und eine Jugendliche, die zwischen ihnen treibt, bis es zur Tragödie kommt. Die Pfadabhängigkeit erhellt etwas, das in der Supervision oft begegnet: eine erste Kategorisierung, die alles Weitere festschreibt, und den Reflex des „Neuanfangens“ bei jeder neuen Meldung. Für die Praxis lädt der Artikel dazu ein, das Netz der Dienste und Personen um das Kind herum zu kartieren, die Geschichte der Akte statt des isolierten Vorfalls neu zu lesen und familiäre Krisen als Bifurkationen zu behandeln, die eine gemeinsame Antwort erfordern. Grenzen: ein aus fünf veröffentlichten Überprüfungen zusammengesetzter Fall, ein im Feld noch nicht erprobter Rahmen und ein Komplexitätsvokabular, das bisweilen metaphorisch gebraucht wird. Lesenswert zusammen mit dem Artikel über komplexes Denken und dem Artikel über hochstrittige Elternkonflikte als bösartige Probleme.

Anmerkungen aus dem Original

Danksagung. Wir danken unseren Kolleginnen und Kollegen an der University of Galway, Prof. Caroline McGregor und Dr. Carmel Devaney, die freundlicherweise Entwürfe dieses Artikels durchgesehen haben.

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Inoffizielle deutsche Übersetzung von Complexity Theory and Child Protection and Welfare: A Tool of Hindsight and/or a Tool to Assist Improved Decision Making in Child Protection and Welfare Work von Aisling Gillen und John Canavan, The British Journal of Social Work, Bd. 54, Nr. 1 (2024), doi: 10.1093/bjsw/bcad180, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzung und Satz: Complexe Systémique, Oktober 2026, mit Unterstützung künstlicher Intelligenz; das Werk wurde im Sinne der Lizenz bearbeitet (Danksagung in den Anmerkungen). Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.

Dies ist eine inoffizielle Übersetzung des Originalartikels „Complexity Theory and Child Protection and Welfare: A Tool of Hindsight and/or a Tool to Assist Improved Decision Making in Child Protection and Welfare Work“, erschienen in The British Journal of Social Work (2024) unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz, wie zu Beginn dieser Seite angegeben. Maßgeblich ist die Originalfassung.

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Gillen, A., und Canavan, J. (2024). Complexity Theory and Child Protection and Welfare: A Tool of Hindsight and/or a Tool to Assist Improved Decision Making in Child Protection and Welfare Work. Complexe Systémique. https://app.complexe-systemique.com/en_GB/articles/complexity-theory-and-child-protection-and-welfare-a-tool-of-hindsight-and-or-a-tool (Originalarbeit 2023 erschienen in The British Journal of Social Work, 54(1), 59-76 (2024); 2024 erneut veröffentlicht von The British Journal of Social Work, https://academic.oup.com/bjsw/article/54/1/59/7236820)

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