KI-gestützte Übersetzung

Diese Fassung wurde von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt. Im Zweifelsfall ist die Originalfassung maßgeblich.

Family Relations · Familie

Selbstdifferenzierung und Mentalisierung in der Paaranpassung: ein Akteur-Partner-Mediationsmodell

Hilft es, in der Beziehung bei sich bleiben zu können, um sich in das Innenleben des Gegenübers hineinzudenken – und geht es dem Paar dadurch besser? Anhand von 158 Paaren in der Türkei zeigt Buket Ünver, dass Selbstdifferenzierung mit Mentalisierung einhergeht, die wiederum mit einer besseren dyadischen Anpassung verbunden ist – auch bei der jeweils anderen Person im Paar.

Verfasst von Buket Ünver (Department of Psychology, Faculty of Economics, Administrative and Social Sciences, Işık University, Istanbul), TürkeiErstveröffentlichung Family Relations, 28. Juli 2026Übersetzung Complexe Systémique, inoffizielle KI-gestützte Übersetzung

Inoffizielle deutsche Übersetzung von Self‐Differentiation and Mentalization in Couple Adjustment: An Actor–Partner Mediation Model von Buket Ünver, erschienen in Family Relations (Wiley) (2026), doi: 10.1111/fare.70273, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt. Die Tabellen werden als Listen wiedergegeben; die ergänzenden Online-Materialien sind nicht abgedruckt. Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.

Selbstdifferenzierung ist nicht die Abwesenheit von Nähe, sondern die Fähigkeit, emotional verbunden zu bleiben, ohne übermäßig zu verschmelzen.

Buket Ünver

Zusammenfassung

Ziel. Untersucht wurde, ob Mentalisierung den Zusammenhang zwischen Selbstdifferenzierung und dyadischer Anpassung in Paaren vermittelt, und zwar mithilfe eines dyadischen Modells.

Hintergrund. Selbstdifferenzierung (das Ausbalancieren von Intimität und Autonomie) und Mentalisierung (das Verstehen eigener und fremder mentaler Zustände) hängen beide mit dem Funktionieren von Beziehungen zusammen; ihr gemeinsamer Beitrag zur Paaranpassung wurde jedoch bislang selten auf dyadischer Ebene geprüft.

Methode. Einhundertachtundfünfzig heterosexuelle Paare aus der Türkei füllten Selbstberichtsmaße zu Selbstdifferenzierung, Mentalisierung und dyadischer Anpassung aus. Ein Akteur-Partner-Interdependenz-Mediationsmodell (APIMeM) wurde geschätzt, um Akteur- und Partnerpfade gleichzeitig zu untersuchen.

Ergebnisse. Eine höhere Selbstdifferenzierung ging sowohl bei Frauen als auch bei Männern mit einer stärkeren Mentalisierung einher, und eine stärkere Mentalisierung ging mit einer besseren dyadischen Anpassung einher. Bescheidene, aber signifikante Partnereffekte zeigten, dass die Mentalisierung der einen Person im Paar positiv mit der dyadischen Anpassung der anderen zusammenhing. Kreuzzusammenhänge zwischen der Selbstdifferenzierung der einen Person und der Mentalisierung der anderen waren nicht signifikant.

Schlussfolgerung. Selbstdifferenzierung hing indirekt mit dyadischer Anpassung zusammen, vor allem über die eigene Mentalisierung beider Personen im Paar, neben bescheidenen paarübergreifenden Zusammenhängen zwischen Mentalisierung und Anpassung.

Implikationen. Paarinterventionen, die sowohl Differenzierungsprozesse als auch das Mentalisieren unterstützen, können die dyadische Anpassung stärken, indem sie an individuellen und relationalen Regulationsprozessen ansetzen.

1 Einleitung

Ehen sind in den ersten Jahren am stärksten scheidungsgefährdet. Innerhalb der ersten 5 Jahre enden etwa 13% der Erstehen mit einer Scheidung (Mayol-García et al. 2021), und dieser Anteil steigt bis zum zehnten Jahr auf 35%–55% (Abdel-Sater 2022; Diler and Diler 2022), mit erheblichen Unterschieden zwischen rassifizierten und ethnischen Gruppen (Bulanda and Brown 2007; Mayol-García et al. 2021). Ein ähnlicher Trend zeigt sich auch in der Türkei: Laut Daten des Türkischen Statistikinstituts (TÜİK 2025) erfolgten 33,7 % der Scheidungen im Jahr 2024 innerhalb der ersten 5 Ehejahre und 21,3 % zwischen dem sechsten und dem zehnten Jahr, sodass 55% der Scheidungen innerhalb der ersten 10 Ehejahre stattfanden. Es überrascht daher nicht, dass in den letzten Jahren weltweit ein deutlicher Anstieg der Zahl verheirateter Personen zu verzeichnen ist, die eine Psychotherapie in Anspruch nehmen. Berichten zufolge suchen mehr als 30% wegen Beziehungsproblemen professionelle Unterstützung, und die Paarpsychotherapie gewinnt stetig an Bedeutung (Fischer et al. 2018). Auch in der Türkei ist das Bewusstsein für die Inanspruchnahme psychologischer Unterstützung gewachsen, und die Nachfrage nach Paartherapie ist sichtbarer geworden (Gürmen 2025).

Es besteht daher ein Bedarf an professioneller psychologischer Unterstützung für Paare, insbesondere in den ersten Ehejahren, die systemische Ansätze verfolgt, um sowohl individuelle psychologische Faktoren als auch dyadische Prozesse zu berücksichtigen und Beziehungsschwierigkeiten besser zu verstehen und zu behandeln (Young and Seedall 2024). Unter diesen Schwierigkeiten stellt der Ehekonflikt eine erhebliche Bedrohung für die Gesundheit der Beziehung dar (Frye-Cox et al. 2021). Er äußert sich in einer Reihe von Symptomen, von kleinen alltäglichen Meinungsverschiedenheiten bis hin zu schweren verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen, die häufig auf unterschiedliche Werte, Motivationen, Ziele und Prioritäten zurückgehen (Singh et al. 2023). Obwohl der Ehekonflikt weithin als unvermeidlicher Bestandteil langfristiger Liebesbeziehungen gilt, der oft parallel zu Intimität und Liebe entsteht (Dong et al. 2022), ist die Fähigkeit, ihn wirksam zu bewältigen, ein zentraler Faktor sowohl für die Beziehungszufriedenheit als auch für den Erfolg paartherapeutischer Interventionen (Wusirige et al. 2025).

Ehekonflikte können vielfältige negative psychologische Folgen haben, darunter eine geringere Paaranpassung (Özgüç and Tanrıverdi 2018). Paaranpassung, definiert als ein Zustand, in dem beide Personen im Paar beständig Zufriedenheit, Glück und Wohlbefinden erleben, umfasst die wechselseitige Anpassung an individuelle Vorlieben und die Anerkennung der Besonderheiten jeder Person (Jiménez-Picón et al. 2021). Eine gelingende Paaranpassung, die sich in der Regel durch häufige Übereinstimmung, gemeinsame Freizeitaktivitäten, gegenseitige Absprache bei Lebens- und Finanzentscheidungen sowie Zufriedenheit mit der sexuellen Beziehung auszeichnet, trägt wesentlich zum Fortbestand der Ehe bei (Demirci et al. 2022). Sie wird von den Persönlichkeitsmerkmalen beider Personen, vom kulturellen Kontext und von psychologischen Faktoren beeinflusst (Costa and Mosmann 2021) und hängt eng mit ihrer Fähigkeit zusammen, mit unterschiedlichen Lebensstilen umzugehen, emotionale Nähe aufrechtzuerhalten und Konflikte funktional zu bewältigen (Rived-Ocaña et al. 2025; Silverio et al. 2025). Die Bedeutung, die Ehe und Familie beigemessen wird, ist jedoch nicht in allen Kulturen gleich verteilt. In der Türkei erhalten Ehe und Familie ihre Bedeutung in einem sozialen Kontext, in dem intergenerationale Verbundenheit und enge Beziehungsnetze hervortreten; zugleich ist dieser Kontext auch durch Muster gekennzeichnet, in denen psychologische Autonomie und Verbundenheit gemeinsam organisiert sein können (Kagitcibasi 2005, 2017). Kagitcibasis Modell des Familienwandels betont, dass eine mit der sozioökonomischen Entwicklung wachsende psychologische Autonomie nicht zwangsläufig eine Schwächung enger familiärer Bindungen bedeutet; vielmehr können diese Prozesse gleichzeitig ablaufen (Kagitcibasi 2002). Im Einklang mit dieser Sichtweise zeigt auch das Modell der ausgewogenen Integration und Differenzierung, dass Individuation und Verbundenheit unterschiedliche, aber gleichzeitig auftretende Orientierungen sind, insbesondere in städtischeren Gruppen und Gruppen mit höherem sozioökonomischem Status (İmamoğlu and Karakitapoğlu-Aygün 2004). Vergleichende Forschung in Mittelmeergesellschaften (einschließlich der Türkei) legt nahe, dass Selbstbestimmung und Selbstausdruck mit der Bindung an enge Beziehungen und an die Eigengruppe koexistieren können, was auf kulturelle Muster hinweist, in denen Autonomie und Verbundenheit in der Türkei gemeinsam gelebt werden können (Uskul et al. 2004, 2023). Neuere Arbeiten zu Familienbedeutungen in der Türkei betonen zudem, dass Interdependenz und Unabhängigkeit im selben kulturellen Kontext nebeneinander bestehen können und dass sich Praktiken der Interdependenz zwischen sozialen Gruppen erheblich unterscheiden können (Erdem et al. 2022). Insgesamt können enge Beziehungen und familiäre Bindungen in der Türkei in Mustern erlebt werden, die für manche Gruppen stärker in intergenerationaler Verbundenheit und in Beziehungen zur erweiterten Familie verankert sind, während für andere Gruppen psychologische Autonomie und Individuation stärker im Vordergrund stehen (İmamoğlu and Karakitapoğlu-Aygün 2004). Diese Heterogenität kann mit Urbanisierung, sozioökonomischem Status und Generation variieren (Kagitcibasi 2005; İmamoğlu and Karakitapoğlu-Aygün 2004). Berücksichtigt man diese kulturellen Muster, so können Paaranpassung und Beziehungsfunktion nicht nur durch intradyadische Prozesse geprägt sein, sondern auch durch den umfassenderen Kontext des Familiensystems, der mit intergenerationalen Bindungen und Bindungen zur erweiterten Familie verflochten ist (Ataca 2009).

Empirische Befunde deuten darauf hin, dass das Beziehungsverhalten Erwachsener nicht nur durch individuelle psychologische Merkmale geprägt ist, sondern auch durch emotionale Muster, die in frühen familiären Interaktionen und Erfahrungen entstanden sind (Kim and Woo 2025). Menschen aus funktionaleren familiären Umfeldern zeigen in der Regel eine größere emotionale Flexibilität, bessere interpersonale Regulationsfähigkeiten und harmonischere Liebesbeziehungen (Rived-Ocaña et al. 2025). Um Beziehungskonflikte und den der Paaranpassung zugrunde liegenden Prozess umfassend zu verstehen, ist es daher notwendig, integrative theoretische Modelle zu entwickeln, die diese früh entstehenden intrapsychischen Strukturen einbeziehen.

Eine entscheidende Determinante dieser intrapsychischen Strukturen ist die Selbstdifferenzierung, also die Fähigkeit, ein kohärentes Selbstgefühl zu bewahren und zugleich in engen Beziehungen emotional verbunden zu bleiben (Bowen 1978). Hoch differenzierte Personen setzen wirksam gesunde interpersonale Grenzen und regulieren ihre eigenen Gefühle und Gedanken, während Personen mit geringer Differenzierung eher zu erhöhter emotionaler Reaktivität, Angst und Beziehungsrückzug neigen (Kim and Woo 2025; Skowron and Friedlander 1998). In Paarbeziehungen äußern sich diese Schwierigkeiten im Umgang mit Nähe und Distanz häufig in verstärkten und wiederkehrenden Konflikten statt in einem flexiblen, kooperativen Aushandeln mit dem Gegenüber (Mozas-Alonso et al. 2022). Da Differenzierung sowohl intrapsychische Bewusstheit als auch interpersonale Grenzen umfasst, bietet sie eine zentrale Perspektive, um zu verstehen, wie Menschen Intimität und Autonomie in engen Beziehungen regulieren (Rived-Ocaña et al. 2025).

Forschung in der Tradition Bowens konzipiert Selbstdifferenzierung als universelle Entwicklungsaufgabe über die gesamte Lebensspanne: Kulturübergreifend müssen Menschen lernen, das Bedürfnis nach Unabhängigkeit mit dem Bedürfnis nach emotionalen Bindungen zu bedeutsamen anderen Menschen in Einklang zu bringen (Calatrava et al. 2022; Kerr and Bowen 1988; Manzi et al. 2006). Die Literatur legt jedoch auch nahe, dass nicht alle Dimensionen der Differenzierung unabhängig von der Kultur wirken. So hängt etwa die Dimension der Ich-Position, die eine innere Haltung widerspiegelt, in verschiedenen Ländern in ähnlicher Weise mit psychischer Anpassung und Beziehungsfunktion zusammen, während die Dimension der Verschmelzung mit anderen insbesondere in kollektivistischen Kontexten als wünschenswerter Ausdruck von Loyalität und Harmonie innerhalb der Eigengruppe erlebt wird (Erdem and Safi 2018; Işık and Bulduk 2015; Kim et al. 2014; Lam and Chan-So 2015; Lampis et al. 2019). Zusammengenommen deuten diese Befunde darauf hin, dass Selbstdifferenzierung einerseits ein theoretisch bedeutsames Konstrukt mit kulturübergreifender Relevanz ist, andererseits ihre interpersonalen Dimensionen aber durch gesellschaftliche Normen in Bezug auf Autonomie und Verbundenheit geprägt sein können.

In der Türkei sind enge Beziehungen oft in intergenerationale Verbundenheit und eine breitere familiäre Einbindung eingebettet, während Autonomie neben relationalen Verpflichtungen innerhalb verwandtschaftlicher Netzwerke ausgehandelt werden kann (Kagitcibasi 2005; Uskul et al. 2004). Obwohl sich die Familienstruktur in der Türkei hin zu einer stärker kernfamilialen Form verschoben hat, funktioniert sie häufig weiterhin als ganzheitliche Einheit, die starke intergenerationale Bindungen und Bindungen zur erweiterten Familie bewahrt (Ataca 2009; Bölükbaşı 2024); die soziale Identität von Menschen wird oft über Familie, Verwandtschaft und enge Beziehungsnetze bestimmt (Kagitcibasi 2005; Kagitcibasi and Ataca 2005, 2015). Eine solche Beziehungsökologie kann die Bedeutung des Aushandelns von Autonomie und Verbundenheit verstärken, sodass Selbstdifferenzierung und Mentalisierung für das Verständnis der Paaranpassung in der Türkei besonders relevant werden. In solchen Kontexten ist Selbstdifferenzierung nicht die Abwesenheit von Nähe, sondern die Fähigkeit, emotional verbunden zu bleiben, ohne übermäßig zu verschmelzen, und dabei ein kohärentes Selbstgefühl zu bewahren (Bowen 1978). Dementsprechend wurde ein höheres Maß an Selbstdifferenzierung mit stärkerer Mentalisierung/reflexiver Funktion in Verbindung gebracht, was darauf hindeutet, dass Differenzierung eine Grundlage für Mentalisierungsfähigkeiten in engen Beziehungen bilden kann (Kim and Woo 2025; Todosijević and Kojić 2022).

Mentalisierung ist eine weitere psychische Fähigkeit, deren Rolle für die Paaranpassung zunehmend anerkannt wird (Borelli et al. 2021; Froidevaux et al. 2025). Sie bezeichnet die Fähigkeit, das eigene Verhalten und das anderer Menschen als Ausdruck mentaler Zustände wie Absichten, Wünsche und Überzeugungen zu verstehen und zu deuten (Fonagy and Luyten 2009). Mentalisierung ist keine einheitliche Fertigkeit, sondern eine mehrdimensionale Fähigkeit: innere Zustände wahrzunehmen, über sie nachzudenken und das eigene Innenleben wie das des Gegenübers flexibel im Sinn zu behalten, auch in Situationen starker emotionaler Erregung oder Mehrdeutigkeit (Bateman and Fonagy 2016; Luyten and Fonagy 2015). Diese Fähigkeit erleichtert empathische Responsivität und emotionale Regulation im Kontext enger Beziehungen, in denen beide Personen das Verhalten der jeweils anderen immer wieder deuten und neu deuten müssen (Schwarzer et al. 2021). Menschen mit ausgeprägter Mentalisierung erfassen die psychologischen Hintergründe des Verhaltens ihres Gegenübers wirksamer, reagieren weniger defensiv auf wahrgenommene Kränkungen oder Missverständnisse und können Brüche nach einem Konflikt besser reparieren, was zu befriedigenderen und weniger konfliktreichen Beziehungen führt (Borelli et al. 2020). Zudem wurde gezeigt, dass Mentalisierung sowohl die eigene Beziehungszufriedenheit als auch die der anderen Person im Paar beeinflusst (Aspiras et al. 2025; Silverio et al. 2025), was ihre Bedeutung als gemeinsame Regulationsressource und als genuin dyadischer Prozess in intimen Beziehungen unterstreicht. Der Großteil dieser Arbeiten wurde jedoch in westlichen Kontexten durchgeführt, und es bleibt unklar, ob Mentalisierung eine ähnliche regulierende Rolle in der Türkei spielt, einem Kontext, der oft durch psychologische Interdependenz (autonome Verbundenheit) gekennzeichnet ist und in dem Autonomie und Verbundenheit nebeneinander bestehen können (İmamoğlu and Karakitapoğlu-Aygün 2004; Kagitcibasi 2005). Sowohl Selbstdifferenzierung als auch Mentalisierung haben ihren Ursprung in frühen Interaktionen zwischen Eltern und Kind und stellen intrapsychische Regulationssysteme dar, die dem Gelingen erwachsener Liebesbeziehungen zugrunde liegen (Finzi-Dottan 2023; Wagner-Skacel et al. 2022). Neuere Forschung hat einen bedeutsamen Zusammenhang zwischen diesen Fähigkeiten nachgewiesen: Selbstdifferenzierung hängt mit stärkerer Mentalisierung zusammen, die wiederum mit höherer Paarzufriedenheit verbunden ist (Kim and Woo 2025). Studien mit weiblichen Stichproben zeigen, dass Selbstdifferenzierung Mentalisierung positiv vorhersagt (Todosijević and Kojić 2022), was diesen Entwicklungspfad bekräftigt. Trotz der zunehmenden Anerkennung der Mentalisierung als dyadischer Regulationsprozess ist die Evidenz zur Mentalisierung als vermittelndem Mechanismus zwischen Selbstdifferenzierung und Paaranpassung jedoch weiterhin begrenzt und auf Analysen auf individueller Ebene beschränkt (Kim and Woo 2025). Damit bleiben wichtige Fragen offen, ob und wie die Verbindung zwischen Selbstdifferenzierung und Mentalisierung auf Paarebene wirkt, insbesondere in der Türkei, wo Autonomie neben relationalen Verpflichtungen innerhalb ausgeprägter intergenerationaler und verwandtschaftlicher Bindungen ausgehandelt werden kann (Erdem et al. 2022; Kagitcibasi 2005).

Angesichts der inhärenten Interdependenz in Liebesbeziehungen ist es entscheidend zu untersuchen, wie die psychischen Fähigkeiten beider Personen gleichzeitig zur Beziehungszufriedenheit beitragen (Cook and Kenny 2005; Ledermann et al. 2011). Die Fähigkeit, die mentalen Zustände des Gegenübers vorwegzunehmen und entsprechend zu reagieren, wird zu einem plausiblen relationalen Pfad innerhalb des dyadischen Systems (Aspiras et al. 2025; Fonagy and Luyten 2009). Aus dieser Perspektive lässt sich Mentalisierung nicht nur als intrapsychische Fähigkeit zur Regulation der eigenen affektiven Zustände konzipieren, sondern auch als dyadischer Regulationsprozess, der das Beziehungserleben der anderen Person prägt und den Zusammenhang zwischen Selbstdifferenzierung und Paaranpassung vermitteln kann.

Die meisten bislang entwickelten Modelle zu dyadischer Anpassung und Konflikt beruhen weitgehend auf westlichen/WEIRD-Stichproben und haben Selbstdifferenzierung oder Mentalisierung in der Regel getrennt untersucht, meist auf individueller Ebene (Peleg 2008; Williamson et al. 2022). Neuere Arbeiten haben begonnen, Mentalisierung in Paarkontexten zu operationalisieren (z. B. Borelli et al. 2020), doch ihre Integration mit der Selbstdifferenzierung in dyadischen Modellen ist weiterhin begrenzt. Obwohl diese Arbeiten zeigen, dass beide Fähigkeiten mit dem Beziehungsgeschehen zusammenhängen, wurden unseres Wissens in familienorientierten, kollektivistischen kulturellen Kontexten wie der Türkei bislang keine dyadischen Modelle untersucht, die Selbstdifferenzierung und Mentalisierung gleichzeitig berücksichtigen und die wechselseitigen Einflüsse innerhalb des Paares einbeziehen. Zwar haben einige Studien den Zusammenhang zwischen Selbstdifferenzierung und dyadischer Anpassung im Rahmen des APIM untersucht (Lampis et al. 2019; Rizkalla and Rahav 2016), doch wurde Mentalisierung in diese Modelle nicht als eigenständiger Regulationsprozess aufgenommen. Indem die vorliegende Studie Selbstdifferenzierung und Mentalisierung in ein und demselben dyadischen Modell zusammenführt, möchte sie die Literatur zur dyadischen Anpassung um Befunde aus dem kulturellen Kontext der Türkei bereichern. Um diese theoretischen Lücken zu schließen, wendet die vorliegende Studie das Akteur-Partner-Interdependenz-Mediationsmodell (APIMeM; Ledermann et al. 2011) an, um zu untersuchen, wie Selbstdifferenzierung und Mentalisierung sowohl auf individueller als auch auf dyadischer Ebene zur Paaranpassung beitragen. Dieser analytische Rahmen ermöglicht die gleichzeitige Untersuchung von Akteureffekten (Einfluss der Variablen einer Person auf ihre eigenen Ergebnisse) und Partnereffekten (Einfluss der Variablen der anderen Person im Paar auf die Ergebnisse der Person) und erfasst damit Übertragungsmechanismen auf Beziehungsebene. Angesichts der dyadischen Natur der Mentalisierung ist die Untersuchung sowohl der Akteur- als auch der Partnerpfade für die Erklärungsgenauigkeit entscheidend.

Dyadische Anpassung bzw. Zufriedenheit in Liebesbeziehungen wird nicht nur durch die psychischen Fähigkeiten beider Personen geprägt, sondern auch durch den Entwicklungszeitpunkt und den strukturellen Kontext, in dem sich die Beziehung entfaltet (z. B. Alter, Beziehungsdauer, Elternschaft/Kinderzahl und sozioökonomische Ressourcen; Bogdan et al. 2022; Falconier and Jackson 2020). Systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen legen zudem nahe, dass Verläufe der Beziehungszufriedenheit bzw. -anpassung über die Lebensspanne sowohl vom Alter als auch von der Beziehungsdauer abhängen können (Bühler et al. 2021). Auch Übergänge im Familienlebenszyklus, insbesondere der Übergang zur Elternschaft, wurden mit systematischen Veränderungen und Schwankungen der dyadischen Anpassung bzw. Zufriedenheit in Verbindung gebracht (Bogdan et al. 2022). Schließlich hängen sozioökonomische Bedingungen und finanzieller Stress durchgängig mit dem emotionalen Klima von Paarbeziehungen und mit Konfliktprozessen zusammen (Falconier and Jackson 2020). Dementsprechend wird empfohlen, dass die Forschung zur dyadischen Anpassung solche Kontextindikatoren neben psychologischen Prozessen berücksichtigt.

Konkret sollte in dieser Studie untersucht werden, ob (a) Selbstdifferenzierung die Paaranpassung indirekt über Mentalisierung beeinflusst und (b) Mentalisierung über Partnereffekte zum Funktionieren der Beziehung in heterosexuellen Paaren beiträgt. Dieser Ansatz leistet einen neuen Beitrag, indem er die miteinander verflochtenen Rollen von Selbstdifferenzierung und Mentalisierung in Liebesbeziehungen klärt. Die vorliegende Studie möchte damit genauer darstellen, wie das wechselseitige Zusammenspiel von Selbstdifferenzierung und Mentalisierung im Kontext von Liebesbeziehungen beschaffen ist und wie es in einer türkischen Stichprobe auf dyadischer Ebene wirkt.

2 Methoden

2.1 Vorgehen

Das Ethikvotum für diese Studie wurde von der verfassenden Person bei der Işık University eingeholt (Genehmigung Nr. 2024/03), und alle Verfahren wurden im Einklang mit den einschlägigen ethischen Standards durchgeführt. Einschlusskriterien waren ein Mindestalter von 18 Jahren und eine bestehende Liebesbeziehung mit Zusammenleben (d. h. ein gemeinsamer Haushalt zum Zeitpunkt der Datenerhebung). Die Studie konzentrierte sich auf heterosexuelle Paare; die meisten Paare waren verheiratet, was es uns ermöglichte, ein relativ homogenes dyadisches Modell zu prüfen. Gleichgeschlechtliche Paare und Paare in einvernehmlich nicht-monogamen Beziehungen wurden daher nicht einbezogen. Die Daten wurden mittels Schneeball- und Gelegenheitsstichprobe erhoben, und die gesamte Datenerhebung erfolgte über Google Forms. Die Umfrage wurde über soziale Netzwerke verbreitet, und alle Teilnehmenden gaben ihre informierte Einwilligung. Um unabhängige Antworten auf dyadischer Ebene sicherzustellen, wurden für jede Person des Paares getrennte Umfragelinks verwendet. Nach der Kontaktaufnahme mit der ersten Person wurden mit deren Erlaubnis die Kontaktdaten der anderen Person eingeholt, und der Umfragelink wurde dieser zweiten Person direkt und separat zugesandt. Die Teilnehmenden wurden ausdrücklich angewiesen, die Umfrage unabhängig auszufüllen, sie nicht gemeinsam am selben Ort auszufüllen und ihre Antworten während der Bearbeitung der Fragebögen nicht mit dem Gegenüber zu besprechen. Ein gleichzeitiges Ausfüllen war nicht erforderlich; die Teilnehmenden füllten die Umfrage einzeln zu einem für sie passenden Zeitpunkt aus. Aufgrund der Online-Datenerhebung ließ sich jedoch nicht vollständig überprüfen, ob beide Personen die Umfrage unter völlig unabhängigen Bedingungen ausfüllten. Jedes Paar erstellte einen anonymisierten Teilnahmecode, um die Zuordnung zu ermöglichen. Der Code bestand aus dem Anfangsbuchstaben des eigenen Vornamens, dem Namen einer gemeinsam vom Paar gewählten Frucht und dem Anfangsbuchstaben des Vornamens der anderen Person. Diese Anweisung wurde den Paaren vor dem Ausfüllen der Umfrage sowohl mündlich als auch schriftlich gegeben. Die Antworten beider Personen wurden anschließend anhand dieser Codes manuell zugeordnet; nicht übereinstimmende oder unvollständige Einträge wurden ausgeschlossen, und die Analysen wurden ausschließlich mit vollständig zugeordneten, vollständigen Dyaden durchgeführt.

2.2 Teilnehmende

Die Stichprobe bestand aus 158 heterosexuellen Paaren, von denen 93,7 % verheiratet und 6,3 % verlobt oder in einer Partnerschaft waren und zum Zeitpunkt der Datenerhebung zusammenlebten (d. h. im selben Haushalt). Das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen lag bei 38,44 Jahren (SD = 9.62; Altersspanne: 20–65), das der Teilnehmer bei 41,35 Jahren (SD = 10.69; Altersspanne: 23–67). Insgesamt gaben 64,2 % der Teilnehmenden an, mindestens ein Kind zu haben. Im Durchschnitt bestand die Beziehung seit 164,1 Monaten (SD = 125.4; Spanne: 1–516 Monate). 59,5 % der Frauen und 60,1 % der Männer hatten ein Hochschulstudium abgeschlossen. Hinsichtlich des sozioökonomischen Status lagen 49,4 % der Teilnehmenden im mittleren Bereich. Tabelle 1 zeigt die Merkmale der Stichprobe getrennt für Frauen und Männer.

Tabelle 1 — Soziodemografische Merkmale der Frau-Mann-Dyaden (N = 158 Paare)

  • Alter (Jahre). Frauen: 38.44 ± 9.62; Männer: 41.35 ± 10.69; p = 0.012.
  • Beziehungsdauer (Monate). Frauen: 164.44 ± 125.12; Männer: 163.87 ± 126.21; p = 0.968.
  • Bildungsstand (p = 0.983) — Grundschule. Frauen: 10 (6.3); Männer: 9 (5.7).
  • Bildungsstand (p = 0.983) — Sekundarstufe I. Frauen: 7 (4.4); Männer: 9 (5.7).
  • Bildungsstand (p = 0.983) — Sekundarstufe II. Frauen: 20 (12.7); Männer: 20 (12.7).
  • Bildungsstand (p = 0.983) — Hochschule. Frauen: 94 (59.5); Männer: 95 (60.1).
  • Bildungsstand (p = 0.983) — Masterabschluss. Frauen: 25 (15.8); Männer: 22 (13.9).
  • Bildungsstand (p = 0.983) — Promotion (PhD). Frauen: 2 (1.3); Männer: 3 (1.9).
  • Sozioökonomischer Status (p = 0.084) — Sehr niedrig. Frauen: 2 (1.3); Männer: 1 (0.6).
  • Sozioökonomischer Status (p = 0.084) — Niedrig. Frauen: 5 (3.2); Männer: 7 (4.4).
  • Sozioökonomischer Status (p = 0.084) — Untere Mitte. Frauen: 28 (17.7); Männer: 12 (7.6).
  • Sozioökonomischer Status (p = 0.084) — Mitte. Frauen: 77 (48.7); Männer: 79 (50.0).
  • Sozioökonomischer Status (p = 0.084) — Obere Mitte. Frauen: 42 (26.6); Männer: 50 (31.6).
  • Sozioökonomischer Status (p = 0.084) — Hoch. Frauen: 4 (2.5); Männer: 9 (5.7).
  • Erwerbsstatus (p < 0.001) — Erwerbstätig. Frauen: 98 (62.0); Männer: 144 (91.1).
  • Erwerbsstatus (p < 0.001) — Nicht erwerbstätig. Frauen: 60 (38.0); Männer: 14 (8.9).
  • Beziehungsstatus (p = 1.00) — In einer Partnerschaft. Frauen: 6 (3.8); Männer: 6 (3.8).
  • Beziehungsstatus (p = 1.00) — Verlobt. Frauen: 4 (2.5); Männer: 4 (2.5).
  • Beziehungsstatus (p = 1.00) — Verheiratet. Frauen: 148 (93.7); Männer: 148 (93.7).
  • Kinder (p = 1.00) — Mit Kindern. Frauen: 102 (64.6); Männer: 101 (63.9).
  • Kinder (p = 1.00) — Ohne Kinder. Frauen: 56 (35.4); Männer: 57 (36.1).

Anmerkung: Stetige Variablen sind als M ± SD angegeben und wurden mit Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Tests für verbundene Stichproben verglichen; kategoriale Variablen sind als n (%) angegeben und wurden je nach Fall mit χ2- oder McNemar-Tests verglichen. a Zweiseitige p-Werte.

2.3 Messinstrumente

2.3.1 Soziodemografischer Fragebogen

Dieser Fragebogen wurde eigens erstellt, um Selbstauskünfte der Teilnehmenden zu Alter, Geschlecht, Bildungsstand, sozioökonomischem Status, Beziehungsstatus, Beziehungsdauer, Kindern und Erwerbsstatus zu erheben.

2.3.2 Differentiation of Self Inventory, Kurzform (DSI-SF)

Das Differentiation of Self Inventory–Short Form (DSI-SF; Drake et al. 2015) ist ein Selbstberichtsinstrument mit 20 Items, das als Kurzversion des ursprünglichen Differentiation of Self Inventory–Revised (DSI-R) mit 46 Items entwickelt wurde. Wir verwendeten die türkische Adaptation des DSI-SF (Sarıkaya et al. 2018), die dieselben 20 Items und die ursprüngliche Struktur mit vier Subskalen beibehält: emotionale Reaktivität, emotionaler Abbruch, Ich-Position und Verschmelzung mit anderen. Jedes Item wird auf einer 6-stufigen Likert-Skala von 1 (trifft überhaupt nicht auf mich zu) bis 6 (trifft sehr auf mich zu) bewertet. Ein Beispielitem lautet: „Ich fühle mich oft unwohl, wenn mir Menschen zu nahe kommen.“ Der Cronbach-Alpha-Koeffizient der Gesamtskala betrug in der Adaptationsstudie 0.82 (Sarıkaya et al. 2018). In der vorliegenden Stichprobe lag die interne Konsistenz bei α = 0.83.

2.3.3 Mentalization Scale, Kurzform (MentS-11)

Die MentS-11 ist eine 11-Item-Kurzform der ursprünglichen Mentalization Scale (MentS; 28 Items; Dimitrijević et al. 2018) und behält dieselbe Struktur mit drei Bereichen bei (selbstbezogene Mentalisierung, fremdbezogene Mentalisierung und Motivation zum Mentalisieren). Im Türkischen umfasst die Langform 25 Items; die MentS-11 wurde als kürzere Form für die vorliegende Studie entwickelt (Ünver 2026). Jedes Item wird auf einer 5-stufigen Likert-Skala von 1 (völlig falsch) bis 5 (völlig richtig) bewertet. Ein Beispielitem lautet: „Um das Verhalten einer Person zu verstehen, müssen wir ihre Gedanken, Wünsche und Gefühle kennen.“ Die interne Konsistenz der Gesamtskala betrug in der Adaptationsstudie McDonalds Omega total = 0.91 (Ünver 2026). In der vorliegenden Stichprobe lag die interne Konsistenz bei α = 0.74.

2.3.4 Revidierte Form der Dyadic Adjustment Scale (RDAS)

Die Revised Dyadic Adjustment Scale (RDAS; Busby et al. 1995) ist eine revidierte Version der Dyadic Adjustment Scale (DAS; Spanier 1976) mit 14 statt 31 Items und erfasst die dyadische Anpassung. Die türkische psychometrische Studie (Bayraktaroğlu and Çakıcı 2017) behielt dieselben 14 Items bei und stützte eine Drei-Faktoren-Struktur (Zufriedenheit, Konsens und Konflikt). Jedes Item wird auf einer 5-stufigen Likert-Skala von 1 (nie) bis 5 (meistens) bewertet. Ein Beispielitem lautet: „Wie oft besprechen Sie etwas in Ruhe miteinander?“ In der türkischen psychometrischen Studie betrug der Cronbach-Alpha-Koeffizient der Gesamtskala in der Adaptationsstudie 0.88 (Bayraktaroğlu and Çakıcı 2017). In der vorliegenden Stichprobe lag die interne Konsistenz bei α = 0.85.

2.4 Statistische Analyse

Die Analysen wurden in R Version 4.5.1 (R Foundation for Statistical Computing) durchgeführt. Die Studienvariablen wurden deskriptiv zusammengefasst, und Unterschiede zwischen Frauen und Männern wurden bei stetigen Maßen mit Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Tests für verbundene Stichproben und bei kategorialen Maßen mit McNemar-Tests (bzw. Bowker-Tests bei > 2 Ausprägungen) geprüft. Spearman-Korrelationen wurden getrennt für Frauen und Männer berechnet, und Fishers r-zu-z-Statistiken wurden verwendet, um zu prüfen, ob sich die beiden Korrelationssätze unterschieden. Vor der Analyse wurden die Variablen mithilfe üblicher grafischer und deskriptiver Prüfungen auf Abweichungen von der Normalverteilung und mögliche einflussreiche Fälle untersucht. Mögliche soziodemografische Kovariaten (Alter, Beziehungsdauer, Bildung, monatliches Einkommen/sozioökonomischer Status und Kinderzahl) wurden in Voranalysen mittels getrennt für Frauen und Männer berechneter Spearman-Korrelationen geprüft; um angesichts der Stichprobengröße die Sparsamkeit des Modells zu wahren, wurden Alter und Beziehungsdauer als A-priori-Kovariaten im primären APIMeM beibehalten.

Ein Akteur-Partner-Interdependenz-Mediationsmodell (APIMeM) wurde in lavaan geschätzt, um zu prüfen, ob die Mentalisierung jeder Person im Paar den Effekt ihrer Selbstdifferenzierung auf die dyadische Anpassung überträgt. Männer und Frauen wurden als unterschiedliche Partnertypen behandelt. Dementsprechend wurde ein APIMeM für unterscheidbare Dyaden geschätzt (mit dem Geschlecht als Unterscheidungsvariable). Akteur- und Partnerpfade wurden zunächst für Frauen und Männer frei geschätzt; anschließend wurden Gleichheitsrestriktionen zwischen den Geschlechtern geprüft. Das Alter jeder Person (am Gesamtmittelwert zentriert) wurde beiden Schritten der Mediation hinzugefügt, mit einer gemeinsamen Steigung für die Verbindung UV → Mediator (gA) und einer weiteren für die Verbindung Mediator → Ergebnis (gM). Die ebenfalls zentrierte Beziehungsdauer des Paares ging mit den Steigungen dA und dM in beide Schritte ein. Die Modellparameter wurden mittels Maximum-Likelihood und 5000 nichtparametrischen Bootstrap-Stichproben geschätzt, um 95%-Konfidenzintervalle zu erhalten. Vor der Analyse wurden die Antworten auf Vollständigkeit und korrekte Paarzuordnung geprüft; nur vollständig zugeordnete, vollständige Dyaden wurden beibehalten. Da die Online-Umfrage Antworten auf alle Items verlangte, gab es bei den im APIMeM berücksichtigten Variablen keine fehlenden Daten (316 Personen aus 158 Dyaden). Die Modellgüte wurde als akzeptabel betrachtet, wenn χ2/df < 2, CFI und TLI ≥ 0.90, RMSEA ≤ 0.06 und SRMR < 0.08 (Stefana et al. 2025). Die statistische Signifikanz wurde anhand zweiseitiger p-Werte auf dem Niveau von .05 beurteilt. Zusätzlich wurden nichtparametrische Bootstrap-Konfidenzintervalle auf Basis von 5000 Stichproben berichtet. Es wurden keine Subgruppen- oder Moderationsanalysen durchgeführt, sodass sich die Ergebnisse auf alle 158 vollständigen Mann-Frau-Dyaden beziehen. Anschließend wurde eine Monte-Carlo-Poweranalyse durchgeführt. Die standardisierten Schätzwerte des angepassten Modells (zuzüglich der beiden residualen Kovarianzen zwischen den Personen im Paar) wurden als Populationswerte behandelt. Wir erzeugten mit simulateData() 1000 neue Datensätze mit je 158 Paaren, schätzten jeweils dasselbe APIMeM erneut und hielten fest, wie oft jeder zentrale Akteur-, Partner- und indirekte Pfad p < 0.05 erreichte; die Power wurde als Anteil der Replikationen definiert, die dieses Kriterium erfüllten.

3 Ergebnisse

3.1 Merkmale der Dyaden

Insgesamt wurden 158 heterosexuelle Paare in die Analyse einbezogen. Die Frauen waren im Mittel M = 38.44 Jahre alt (SD = 9.62; Altersspanne: 20–65), die Männer im Mittel M = 41.35 Jahre (SD = 10.69; Altersspanne: 23–67); der Unterschied von 2,90 Jahren war statistisch signifikant (p = 0.012). Die Paare waren im Durchschnitt seit 13,6 Jahren zusammen (SD = 10.4; Spanne: 0,08–43 Jahre). 59,5 % der Frauen und 60,1 % der Männer hatten ein Hochschulstudium abgeschlossen. Der sozioökonomische Status konzentrierte sich auf den mittleren Bereich (49% der Frauen, 50% der Männer). Beim Erwerbsstatus zeigte sich der deutlichste Geschlechterunterschied: 62% der Frauen gegenüber 91% der Männer waren bezahlt erwerbstätig (p < 0.001). Die meisten Paare waren verheiratet (93,7 %), und insgesamt gaben 64,2 % der Teilnehmenden an, mindestens ein Kind zu haben. Kreuztabellen auf Dyadenebene ergaben keine signifikanten Abweichungen zwischen den Angaben der Frauen und der Männer zum Beziehungsstatus und zu Kindern (Bowker- bzw. McNemar-Test, beide p = 1.00). Tabelle 1 enthält ausführliche soziodemografische Angaben.

3.1.1 Mittelwerte, Standardabweichungen und Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Der mittlere DSI-SF-Wert (Selbstdifferenzierung) der Frauen lag unter dem ihres männlichen Partners (18.73 ± 3.60 bzw. 20.95 ± 3.33; p < 0.001). Bei der MentS (Mentalisierung) erzielten Frauen dagegen höhere Werte als Männer (41.71 ± 5.84 bzw. 39.56 ± 6.19; p = 0.002). Hinsichtlich der wahrgenommenen dyadischen Anpassung unterschieden sich die beiden Personen im Paar nicht (Frauen = 52.86 ± 8.22; Männer = 53.34 ± 7.72; p = 0.622).

3.1.2 Korrelationskoeffizienten der Studienvariablen

Bei den Frauen hing eine höhere Selbstdifferenzierung in kleinem bis mittlerem Ausmaß mit besserer Mentalisierung zusammen (ρ = 0.30), nicht jedoch mit der Anpassung; auch Mentalisierung hing in kleinem bis mittlerem Ausmaß mit dyadischer Anpassung zusammen (ρ = 0.33). Bei den Männern korrelierte Selbstdifferenzierung sowohl mit Mentalisierung (ρ = 0.24) als auch mit Anpassung (ρ = 0.20), während Mentalisierung erneut in kleinem bis mittlerem Ausmaß mit Anpassung zusammenhing (ρ = 0.32). Fishers r-zu-z-Tests zeigten, dass sich keine dieser Korrelationen zwischen Frauen und Männern signifikant unterschied (alle p > 0.50). Intraindividuelle Spearman-Korrelationen nullter Ordnung (unadjustiert) sind in Tabelle S1 angegeben. Spearman-Korrelationen nullter Ordnung zwischen den Personen im Paar sind in Tabelle S2 angegeben (z. B. dyadische Anpassung beider Personen: ρ = 0.72, p < 0.01).

3.2 APIMeM Selbstdifferenzierung → Mentalisierung → dyadische Anpassung in Paaren

In dieser Studie lagen die Werte der Modellgüteindizes bei χ2(18) = 27.85, p = 0.064, CFI = 0.94, TLI = 0.90, RMSEA = 0.06, 90% CI [0.00, 0.10], und SRMR = 0.04, was auf eine gute Passung zu den Daten hinweist.

3.2.1 Direkte Effekte (Differenzierung → Mentalisierung)

Die Selbstdifferenzierung der Frauen sagte ihre eigene Mentalisierung vorher (a-Akteurpfad Frauen: b = 0.53, SE = 0.13, p < 0.001), und bei den Männern zeigte sich ein kleinerer, aber ebenfalls signifikanter entsprechender Effekt (a-Akteurpfad Männer: b = 0.42, SE = 0.15, p = 0.006). Die paarübergreifenden Prädiktoren – Männer → Frauen (a-Partnerpfad Männer) und Frauen → Männer (a-Partnerpfad Frauen) – waren nicht signifikant (ps ≥ 0.63).

3.2.2 Direkte Effekte (Mentalisierung → dyadische Anpassung)

Mentalisierung wiederum sagte bei beiden Personen im Paar die dyadische Anpassung vorher (b-Akteurpfad Frauen: b = 0.41, p < 0.001; b-Akteurpfad Männer: b = 0.35, p = 0.001). Die beiden paarübergreifenden b-Pfade waren kleiner, aber signifikant (Frauen → Männer: b = 0.22, p = 0.037; Männer → Frauen: b = 0.25, p = 0.017). Die vollständigen Koeffizienten finden sich in Tabelle 2 und im Strukturdiagramm (Abbildung 1).

Tabelle 2 — Standardisierte Regressionspfade (Bootstrap-SE, 5000 Ziehungen)

  • DSI-SF Frau → Mentalisierung Frau. β = 0.324; SE = 0.077; 95% CI [0.16, 0.48]; z = 4.16; p < 0.001.
  • DSI-SF Mann → Mentalisierung Frau. β = 0.037; SE = 0.078; 95% CI [−0.12, 0.18]; z = 0.48; p = 0.630.
  • DSI-SF Mann → Mentalisierung Mann. β = 0.225; SE = 0.082; 95% CI [0.07, 0.39]; z = 2.74; p = 0.006.
  • DSI-SF Frau → Mentalisierung Mann. β = −0.024; SE = 0.082; 95% CI [−0.23, 0.18]; z = −0.29; p = 0.769.
  • Mentalisierung Frau → Anpassung Frau. β = 0.296; SE = 0.081; 95% CI [0.10, 0.45]; z = 3.65; p < 0.001.
  • Mentalisierung Mann → Anpassung Frau. β = 0.189; SE = 0.079; 95% CI [0.03, 0.34]; z = 2.39; p = 0.017.
  • Mentalisierung Mann → Anpassung Mann. β = 0.278; SE = 0.081; 95% CI [0.11, 0.44]; z = 3.42; p = 0.001.
  • Mentalisierung Frau → Anpassung Mann. β = 0.168; SE = 0.081; 95% CI [0.01, 0.33]; z = 2.08; p = 0.037.
  • Alter → Mentalisierung (beide Personen). β = −0.057; SE = 0.063; 95% CI [−0.16, 0.09]; z = −0.52; p = 0.600.
  • Alter → Anpassung (beide Personen). β = 0.034; SE = 0.081; 95% CI [−0.15, 0.17]; z = 0.33; p = 0.743.
  • Beziehungsdauer → Mentalisierung. β = −0.060; SE = 0.107; 95% CI [−0.13, 0.01]; z = −0.56; p = 0.575.
  • Beziehungsdauer → Anpassung. β = −0.156; SE = 0.119; 95% CI [−0.24, 0.01]; z = −1.31; p = 0.190.

Anmerkung: DSI-SF = Selbstdifferenzierung. Die β-Werte sind vollständig standardisiert (Std.all).

Ergebnisse des Akteur-Partner-Interdependenz-Mediationsmodells (APIMeM) zu den Effekten von Selbstdifferenzierung und Mentalisierung auf die dyadische Anpassung in Mann-Frau-Dyaden. Gestrichelte Pfeile kennzeichnen nicht signifikante Pfade.
ABBILDUNG 1. Ergebnisse des Akteur-Partner-Interdependenz-Mediationsmodells (APIMeM) zu den Effekten von Selbstdifferenzierung und Mentalisierung auf die dyadische Anpassung in Mann-Frau-Dyaden. Gestrichelte Pfeile kennzeichnen nicht signifikante Pfade, durchgezogene Pfeile signifikante Pfade (*p < 0.05, **p < 0.01, ***p < 0.001).

3.2.3 Indirekte (vermittelte) Effekte

Der indirekte Akteureffekt bei den Frauen (Differenzierung → Mentalisierung → Anpassung) war signifikant, b = 0.22, SE = 0.08, p = 0.005, während der kleinere indirekte Akteureffekt bei den Männern marginal war, b = 0.15, p = 0.053. Alle über die andere Person vermittelten indirekten Effekte waren nicht signifikant (siehe Tabelle 3).

Tabelle 3 — Koeffizienten der indirekten (vermittelten) Effekte (standardisiert)

  • Akteurin Frau (DSI-SF1 → Ment1 → Anp1). β = 0.096; SE = 0.034; 95% CI [0.03, 0.19]; z = 2.80; p = 0.005.
  • Mann → Frau (Partnereffekt). β = 0.011; SE = 0.025; 95% CI [−0.08, 0.16]; z = 0.45; p = 0.652.
  • Frau → Mann (Partnereffekt). β = 0.043; SE = 0.027; 95% CI [−0.01, 0.11]; z = 1.61; p = 0.107.
  • Paarübergreifend (DSI-SF M → Ment M → Anp F). β = −0.005; SE = 0.018; 95% CI [−0.09, 0.07]; z = −0.27; p = 0.786.
  • Akteur Mann (DSI-SF2 → Ment2 → Anp2). β = 0.062; SE = 0.032; 95% CI [0.01, 0.12]; z = 1.93; p = 0.053.
  • Frau → Mann (Partnereffekt). β = −0.007; SE = 0.025; 95% CI [−0.12, 0.09]; z = −0.28; p = 0.777.
  • Mann → Frau (Partnereffekt). β = 0.054; SE = 0.028; 95% CI [0.00, 0.12]; z = 1.90; p = 0.057.
  • Paarübergreifend (DSI-SF F → Ment F → Anp M). β = 0.006; SE = 0.015; 95% CI [−0.04, 0.11]; z = 0.40; p = 0.692.

3.2.4 Kovariaten

Weder Alter noch Beziehungsdauer hingen mit Mentalisierung oder dyadischer Anpassung zusammen (ps ≥ 0.19).

3.2.5 Gleichheitstest

Die Gleichsetzung der Pfade von Frauen und Männern verschlechterte die Modellgüte nicht, Δχ2(4) = 1.64, p = 0.80.

3.2.6 Monte-Carlo-Power

Eine Simulation mit 1000 Replikationen (jeweils N = 158 Dyaden) ergab eine ausgezeichnete Power (> 0.95) für beide a-Akteurpfade, beide b-Akteurpfade und den indirekten Akteureffekt bei den Frauen, eine mittlere Power (0.59–0.70) für die beiden b-Partnerpfade und den indirekten Akteureffekt bei den Männern, jedoch eine sehr geringe Power (< 0.10) für die a-Partnerpfade.

4 Diskussion

Diese Studie erweitert die Literatur, indem sie Mentalisierung als Mediator zwischen Selbstdifferenzierung und dyadischer Anpassung auf Paarebene untersucht und so die psychologischen Prozesse klärt, die dem Beziehungsgeschehen zugrunde liegen. Unsere Befunde zeigen, dass Selbstdifferenzierung und Mentalisierung vor allem über intraindividuelle Pfade mit dyadischer Anpassung zusammenhingen, da beide Akteurpfade – von der Selbstdifferenzierung zur Mentalisierung und von der Mentalisierung zur dyadischen Anpassung – bei Frauen und Männern signifikant waren. Anders gesagt: Stärker differenzierte Personen sind besser zur Emotionsregulation und zur Setzung interpersonaler Grenzen in der Lage, was wiederum mit stärkerer Mentalisierung und besserer Beziehungsqualität einhergeht (Priest 2019; Salehi et al. 2021; Todosijević and Kojić 2022; Williamson and Lavner 2020). Bemerkenswerterweise fand die Studie auch bescheidene, aber signifikante Partnereffekte, was darauf hindeutet, dass die Mentalisierung der einen Person im Paar positiv mit der dyadischen Anpassung der anderen zusammenhängt. Signifikante Kreuzeffekte von der Selbstdifferenzierung auf die Mentalisierung der anderen Person wurden hingegen nicht beobachtet, was den vorwiegend intrapersonalen Charakter der Selbstdifferenzierung widerspiegeln könnte (d. h., dass sie weniger direkt durch die Merkmale der anderen Person geprägt wird). Insgesamt legen diese Befunde nahe, dass Mentalisierung, obwohl die Hauptpfade intrapersonal sind, auch als relationale Ressource innerhalb von Paaren dienen kann.

Obwohl der indirekte Akteureffekt bei den Frauen konventionelle Signifikanz erreichte und bei den Männern marginal blieb, hat unsere Studie eine Moderation durch das Geschlecht nicht direkt untersucht, sodass Geschlechterunterschiede vorsichtig interpretiert werden sollten. Gleichwohl stimmen frühere Befunde zu einer im Allgemeinen höheren Mentalisierung bei Frauen (Greenberg et al. 2023) mit diesem Muster überein. Über Mittelwertunterschiede hinaus lässt sich das vorliegende Muster auch im Licht geschlechtsspezifischer Beziehungsrollen verstehen: Frauen werden häufig beständiger als hauptsächliche „Beziehungsmanagerinnen“ positioniert (Reich-Stiebert et al. 2023; Umberson et al. 2020). Dementsprechend könnten individuelle Unterschiede in der Mentalisierung von Frauen enger mit der wahrgenommenen dyadischen Anpassung verknüpft sein. Diese Deutung steht auch im Einklang mit Ansätzen zu geschlechtsspezifischer Emotionsarbeit und Beziehungspflege, denen zufolge Frauen stärker damit befasst sind, das Beziehungsklima zu beobachten und aufrechtzuerhalten, wodurch individuelle Unterschiede in ihrer Mentalisierung enger an die wahrgenommene dyadische Anpassung gekoppelt sein könnten (Smoliak et al. 2023; Umberson et al. 2020; Wang and Umberson 2022).

Im türkischen Kontext könnte dieser Zusammenhang durch geschlechtsbezogene Erwartungen an emotionalen Ausdruck und Beziehungsarbeit zusätzlich verstärkt werden: Traditionelle Rollenskripte können dazu führen, dass emotionaler Ausdruck von Männern gesellschaftlich weniger anerkannt ist, während Frauen eine aktivere Rolle beim Ausdrücken von Gefühlen (Kara and Ümmet 2021) und bei der Aufrechterhaltung des Beziehungsklimas durch Emotionsarbeit und Beziehungspflege zugewiesen wird (Horne and Johnson 2019). Genauer gesagt weisen in der Türkei weit verbreitete Normen Frauen häufig die Rolle zentraler Hüterinnen des häuslichen Lebens und der Beziehungsharmonie zu – eine Erwartung, die sich in einer höheren Verantwortungslast von Frauen und einer stärker aufopfernden Haltung im Familienleben niederschlagen kann (Şendil and Korkut 2008; Yüksel and Dağ 2015). In diesem Rahmen ist die Bedeutung des indirekten Akteureffekts bei den Frauen vereinbar mit der Möglichkeit, dass selbstbezogene Fähigkeiten von Frauen (z. B. Differenzierung) eher mit der Art und Weise kovariieren, wie sie mentalisieren und das Funktionieren der Paarbeziehung bewerten, während entsprechende indirekte Pfade bei Männern stärker von Geschlechterideologie und Rollenverteilung innerhalb des Paares abhängen könnten (Greenstein 1995; Mickelson et al. 2006). Künftige Forschung sollte diese Unterschiede gründlicher untersuchen. Insbesondere sollten Studien Einstellungen zu Geschlechterrollen und Geschlechterideologie beider Personen im Paar modellieren und prüfen, ob Prozesse der Emotionsarbeit bzw. Beziehungspflege als Moderatoren oder parallele Mediatoren wirken, vor allem in familienorientierten kulturellen Kontexten.

Die kleinen, aber signifikanten Partnereffekte der Mentalisierung auf die dyadische Anpassung sind bemerkenswert und stützen theoretische Modelle, die Mentalisierung sowohl als individuelle Regulationsfähigkeit als auch als funktionalen Prozess innerhalb des Paarsystems konzipieren (Fonagy and Luyten 2009). Das Mentalisierungsniveau der einen Person im Paar hing positiv mit der dyadischen Anpassung der anderen zusammen, was mit dem Charakter von Liebesbeziehungen als wechselseitiger Regulation und gemeinsamer Konstruktion übereinstimmt. Diese paarübergreifenden Zusammenhänge zeigten sich in beide Richtungen und stimmen mit neueren Befunden zum Nutzen der Mentalisierung sowohl im Elternschafts- als auch im Paarkontext überein (Aspiras et al. 2025; Ensink et al. 2023; Silverio et al. 2025). Wichtig ist, dass diese Deutung mit dyadischen Befunden konvergiert, wonach interpersonale (extrinsische) Bemühungen um Emotionsregulation innerhalb von Paaren bedeutsam mit dyadischer Anpassung zusammenhängen (Kinkead et al. 2023). Ebenso zeigt die Forschung zur Emotionsarbeit in ehelichen Dyaden, dass die fortlaufende Beobachtung und Steuerung des Beziehungsklimas messbare psychische und relationale Folgen hat, was unterstreicht, dass diese „paarübergreifenden“ Regulationsprozesse folgenreich und nicht nebensächlich sind (Umberson et al. 2020). Insgesamt lassen sich die beobachteten Partnereffekte als Ausdruck alltäglicher koregulatorischer Transaktionen in Paaren verstehen (z. B. Responsivität und Beziehungspflege), über die das Mentalisieren damit zusammenhängt, wie beide Personen die dyadische Anpassung erleben.

Demgegenüber spiegeln die nicht signifikanten Partnereffekte von der Selbstdifferenzierung auf die Mentalisierung der anderen Person vermutlich die stabilen, intrapsychischen Ursprünge der Differenzierung wider, die in frühen Bindungserfahrungen wurzelt und weniger anfällig für äußere Einflüsse ist (Bowen 1978; Kim and Woo 2025). Empirische Arbeiten zeigen zudem, dass das dyadische Funktionieren stark mit proximaleren Interaktionskanälen kovariiert, insbesondere mit Kommunikationsqualität, emotionaler Ausdrucksfähigkeit und bewältigungsbezogenem Austausch unter Alltagsstress, und weniger mit einer direkten Übertragung eigenschaftsartiger Selbstfähigkeiten von einer Person auf die andere (Kinkead et al. 2023; Laslo-Roth and George-Levi 2022; Schwenck et al. 2022). So wurde beispielsweise gezeigt, dass dyadische Kommunikations- und Bewältigungsprozesse langfristige Verläufe der Beziehungszufriedenheit vorhersagen, indem sie prägen, wie beide Personen gemeinsam mit Stress und Konflikten umgehen (Roth et al. 2025). Tagebuchstudien zeigen ferner, dass Schwankungen von Alltagsstress und Interaktionsdynamiken bei beiden Personen signifikant mit der Beziehungszufriedenheit desselben Tages kovariieren (Birthelmer et al. 2025). Darüber hinaus unterstreicht systematische Evidenz, dass wirksames dyadisches Coping und gelingende Kommunikation sowohl individuelle als auch relationale Ergebnisse in intimen Partnerschaften fördern (Landolt et al. 2023). Schließlich weisen familiensystemische und kulturelle Ansätze darauf hin, dass Dynamiken von Autonomie und Verbundenheit (z. B. Verschmelzung mit anderen) in kollektivistischen Kontexten wie der Türkei unterschiedliche Bedeutungen haben können. Dies spricht dafür, paarübergreifende Zusammenhänge als abhängig davon zu deuten, wie Paare Autonomie, emotionalen Ausdruck und Rollenerwartungen innerhalb ihrer Beziehungsökologie aushandeln (d. h. in Konfliktepisoden oder bei Aushandlungen familiärer Grenzen; Kagitcibasi 2005; Lampis et al. 2019).

Insgesamt stimmen unsere Befunde mit der Auffassung überein, dass Selbstdifferenzierung indirekt über die Mentalisierungsfähigkeiten der Personen mit dyadischer Anpassung zusammenhing, und zwar sowohl auf individueller Ebene als auch auf Paarebene. Der empirische Nachweis sowohl von Akteur- als auch von Partnereffekten der Mentalisierung unterstreicht die Bedeutung der Mentalisierung als relationaler Prozess innerhalb des Paarsystems. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit Entwicklungsmodellen, die hervorheben, wie frühe Beziehungserfahrungen in innere Regulationsmechanismen und interpersonale Kompetenzen im Erwachsenenalter umgewandelt werden (Barthel et al. 2018; Girme et al. 2021).

4.1 Klinische Implikationen

Diese Befunde haben mehrere klinische Implikationen für die Paartherapie. Erstens kann die Erfassung des Differenzierungsniveaus die Fallkonzeption unterstützen, da eine geringere Differenzierung mit erhöhter emotionaler Reaktivität, Angst und Beziehungsrückzug einhergeht (Kim and Woo 2025). Interventionen zur Stärkung regulatorischer Fähigkeiten können für Personen mit geringerer Differenzierung besonders hilfreich sein. Zweitens unterstreicht die nachgewiesene Rolle der Mentalisierung für die dyadische Anpassung über Akteur- und Partnereffekte den Wert, mentalisierungsbasierte Interventionen (z. B. MBT für Paare) in die Paar- und Familientherapie zu integrieren. Solche Ansätze können das Bewusstsein für die eigenen mentalen Zustände wie für die des Gegenübers stärken (Fonagy et al. 2019) und so eine ausgewogenere und nachhaltigere emotionale Nähe fördern. Angesichts des in dieser Studie beobachteten bescheidenen paarübergreifenden Zusammenhangs sollte Paartherapie sowohl individuelle Einsicht als auch Fähigkeiten zum wechselseitigen Mentalisieren einbeziehen. Drittens kann die Abstimmung der Interventionen auf die psychischen Fähigkeiten beider Personen die therapeutischen Ergebnisse optimieren. Eine evidenzbasierte Erfassung von Differenzierung und Mentalisierung kann daher sowohl die Fallkonzeption als auch die Interventionsplanung leiten. Da die Stichprobe nichtklinisch und heterosexuell war, sollten diese klinischen Implikationen nur mit Vorsicht auf klinische Populationen und vielfältigere Paarkonstellationen übertragen werden.

4.2 Limitationen

Die Befunde dieser Studie sind vor dem Hintergrund einiger Limitationen zu interpretieren. Erstens schließt das Querschnittsdesign kausale Schlussfolgerungen aus; die beobachteten Effekte sind daher als Zusammenhänge und indirekte Verbindungen und nicht als gerichtete Mechanismen zu verstehen. Längsschnittliche und experimentelle Studien sind erforderlich, um die Entfaltung dieser Mechanismen über die Zeit zu untersuchen und zu prüfen, ob Veränderungen der Mentalisierung unter natürlich auftretendem Stress mit Veränderungen der Anpassung innerhalb des Paares kovariieren. Zweitens schränkt die ausschließliche Ausrichtung auf heterosexuelle, überwiegend verheiratete, zusammenlebende, nichtklinische Paare die Übertragbarkeit auf andere Beziehungsformen ein, einschließlich sexueller Minderheiten und hochkonflikthafter Paare. Künftige Forschung sollte dieses Modell ausdrücklich auf gleichgeschlechtliche Paare, klinische bzw. hochkonflikthafte Stichproben und Paare mit anderen Wohnformen ausweiten und prüfen, ob die Mess- und Strukturpfade über Paartypen und Geschlechterrollenarrangements hinweg invariant sind. Drittens wurden die Personen in den Paaren, da die Daten online erhoben wurden, angewiesen, die Fragebögen unabhängig auszufüllen (d. h. ohne die Items zu besprechen oder sie gemeinsam auszufüllen). Eine absolute Überprüfung der Unabhängigkeit der Antworten war jedoch nicht möglich; ein Restrisiko der Antwortkontamination (und einer Verzerrung durch gemeinsame Methodenvarianz) lässt sich daher nicht ausschließen. Künftige Studien sollten strengere verfahrensbezogene Kontrollen einsetzen (z. B. individualisierte Links, Zeitstempel der Bearbeitung, Aufmerksamkeitschecks oder kurze Kontrollitems), um die Unabhängigkeit besser zu gewährleisten. Viertens können Selbstberichtsmaße Verzerrungen wie soziale Erwünschtheit oder Antworttendenzen mit sich bringen. Zudem wurde das türkische Kurzmaß der Mentalisierung (MentS-11) erst vor Kurzem validiert; eine Replikation mit weiteren Stichproben und/oder multimethodalen Erfassungen der Mentalisierung ist daher geboten. Künftige Studien sollten Fremdberichte der anderen Person im Paar, strukturierte Beobachtungsparadigmen (z. B. Konflikt- oder Problemlösegespräche, kodiert nach Responsivität, Eskalation/Reparatur sowie Markern reflexiver Funktion bzw. des Mentalisierens) oder klinische Einschätzungen einbeziehen, um eine Datentriangulation sicherzustellen und so die Validität zu erhöhen. Schließlich können auch nicht erhobene individuelle und kontextuelle Faktoren wie Geschlechterrollen, Bindungsstile oder kulturelle Werte die Paardynamik beeinflussen. Angesichts der vorliegenden Evidenz zu ihrer Rolle bei der Gestaltung von Beziehungsdynamiken (Sbarra and Whisman 2022) sollten diese Moderatoren in künftiger Forschung berücksichtigt werden. Konkret könnten künftige Studien Geschlechterideologie bzw. Rolleneinstellungen und Beziehungspflege (Emotionsarbeit) als Moderatoren oder parallele Mediatoren modellieren und prüfen, ob paarübergreifende Zusammenhänge in rollenrelevanten Kontexten (z. B. Konfliktepisoden) deutlicher hervortreten als in globalen Zusammenhängen auf Eigenschaftsebene. Künftige Studien mit größeren Stichproben könnten zudem die Robustheit des Musters nach Kontrolle weiterer soziodemografischer Faktoren (z. B. Bildung, sozioökonomischer Status, Kinderzahl) prüfen und mögliche nichtlineare oder von der Beziehungsphase abhängige Effekte untersuchen.

5 Fazit

Indem diese Studie die Mechanismen auf Paarebene untersucht, die Selbstdifferenzierung und Mentalisierung mit dyadischer Anpassung verbinden, trägt sie zur Klärung bei, wie innere Regulationssysteme mit Beziehungsdynamiken zusammenhängen. Die Befunde legen nahe, dass Selbstwahrnehmung und der Umgang mit emotionalen Grenzen über Mentalisierung mit dyadischer Anpassung verknüpft sind, wobei Mentalisierung als zugleich individueller und dyadischer Prozess konzipiert werden kann. Insgesamt stützen diese Ergebnisse systemische Perspektiven in der Paartherapie, indem sie zeigen, dass die psychischen Ressourcen jeder Person im Paar nicht nur mit der eigenen Bewertung der Beziehung zusammenhängen, sondern auch mit der von der anderen Person berichteten dyadischen Anpassung.

Complexe Systémique: das Wichtigste

Die Studie liefert empirische Unterstützung für eine Intuition, die Bowen und die mentalisierungsbasierten Ansätze teilen: In der Beziehung bei sich bleiben zu können, stützt die Fähigkeit, sich in das Innenleben des Gegenübers hineinzudenken, was wiederum mit einer besseren Paaranpassung einhergeht. Der systemischste Befund ist der Partnereffekt: Die Mentalisierung der einen Person im Paar geht mit der Anpassung der anderen einher, während die Differenzierung nicht direkt von einer Person auf die andere „übergeht“. Für die klinische Praxis spricht dies dafür, in der Sitzung die Neugier auf das Erleben des Gegenübers zu fördern, ohne darauf zu verzichten, die Differenzierung jeder Person im Paar zu unterstützen. Die vorgeschlagene geschlechterbezogene Lesart (Frauen als „Beziehungsmanagerinnen“) beleuchtet die Last der Emotionsarbeit, läuft aber Gefahr, sie zu naturalisieren. Vorsicht ist geboten: Querschnittsdesign, Selbstberichtsmaße, eine nichtklinische Stichprobe überwiegend verheirateter heterosexueller Paare mit Hochschulbildung, bescheidene Effekte, ein marginaler indirekter Effekt bei den Männern und eine verkürzte, gerade erst validierte Mentalisierungsskala. Zum Weiterlesen: der Artikel über Abhängigkeit und Unabhängigkeit in Paarbeziehungen und der Artikel über dyadische Analysen von Allianz und Partnerschaftszufriedenheit.

Anmerkungen aus dem Original

Danksagung. Die verfassende Person dankt der Işık University für ihre Unterstützung.

Förderung. Diese Forschung wurde von der Koordinationsstelle für wissenschaftliche Forschungsprojekte der Işık University gefördert (Projekt Nr. 23B105).

Offenlegung. Die verfassende Person hat nichts offenzulegen.

Ethikerklärung. Diese Studie wurde im Einklang mit ethischen Standards durchgeführt. Von allen Teilnehmenden wurde eine informierte Einwilligung eingeholt, und das Studienprotokoll wurde von der Ethikkommission der Işık University genehmigt (Genehmigung Nr. 2024/03, 16. April 2024).

Interessenkonflikte. Die verfassende Person erklärt, dass keine Interessenkonflikte bestehen.

Literatur

Abdel-Sater, R. 2022. “Marriage Dissolution in the United States: A Survival Analysis Approach.” Journal of Divorce & Remarriage 63, no. 4: 235–261. https://doi.org/10.1080/10502556.2022.2042788.

Aspiras, O., J. O'Gara, and J. Radunzel. 2025. “Actor–Partner Parenting and Co-Parenting Practices and Youth Resilience During the COVID-19 Pandemic.” Family Process 64, no. 2: e70033. https://doi.org/10.1111/famp.70033.

Ataca, B. 2009. “ Turkish Family Structure and Functioning.” In Perspectives on Human Development, Family, and Culture, edited by S. Bekman and A. Aksu-Koç, 108–125. Cambridge University Press. https://doi.org/10.1017/CBO9780511720437.010.

Barthel, A. L., A. Hay, S. N. Doan, and S. G. Hofmann. 2018. “Interpersonal Emotion Regulation: A Review of Social and Developmental Components.” Behaviour Change 35, no. 4: 203–216. https://doi.org/10.1017/bec.2018.19.

Bateman, A., and P. Fonagy. 2016. Mentalization-Based Treatment for Personality Disorders: A Practical Guide. Oxford University Press. https://doi.org/10.1093/med:psych/9780199680375.001.0001.

Bayraktaroğlu, H. T., and E. T. Çakıcı. 2017. “Psychometric Properties of Revised Form Dyadic Adjustment Scale in a Sample From North Cyprus.” International Journal of Educational Science 19, no. 2–3: 113–119. https://doi.org/10.1080/09751122.2017.1393954.

Birthelmer, S., E. Zambrano Garza, T. Pauly, et al. 2025. “Daily Stress-Influence Dynamics Predict Relationship Satisfaction in Post-Stroke Couples.” Frontiers in Psychology 16: 1659945. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2025.1659945.

Bogdan, I., M. N. Turliuc, and O. S. Candel. 2022. “Transition to Parenthood and Marital Satisfaction: A Meta-Analysis.” Frontiers in Psychology 13: 901362. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.901362.

Bölükbaşı, A. 2024. “Social Consequences of Demographic Transformation in Turkey.” Uluslararası Anadolu Sosyal Bilimler Dergisi 8, no. 4: 1041–1058. https://doi.org/10.47525/ulasbid.1572932.

Borelli, J. L., K. Ensink, M. L. Gillespie, et al. 2021. “Mothers' Self-Focused Reflective Functioning Interacts With Childhood Experiences of Rejection to Predict Current Romantic Relationship Quality and Parenting Behavior.” Family Process 60, no. 3: 920–934. https://doi.org/10.1111/famp.12603.

Borelli, J. L., A. Slade, C. Pettit, and D. Shai. 2020. “I “Get” You, Babe: Reflective Functioning in Partners Transitioning to Parenthood.” Journal of Social and Personal Relationships 37, no. 6: 1785–1805. https://doi.org/10.1177/0265407520905641.

Bowen, M. 1978. Family Therapy in Clinical Practice. Jason Aronson.

Bühler, J. L., S. Krauss, and U. Orth. 2021. “Development of Relationship Satisfaction Across the Life Span: A Systematic Review and Meta-Analysis.” Psychological Bulletin 147, no. 10: 1012–1053. https://doi.org/10.1037/bul0000342.

Bulanda, J. R., and S. L. Brown. 2007. “Race-Ethnic Differences in Marital Quality and Divorce.” Social Science Research 36, no. 3: 945–967. https://doi.org/10.1016/j.ssresearch.2006.04.001.

Busby, D. M., C. Christensen, D. R. Crane, and J. H. Larson. 1995. “A Revision of the Dyadic Adjustment Scale for Use With Distressed and Nondistressed Couples: Construct Hierarchy and Multidimensional Scales.” Journal of Marital and Family Therapy 21, no. 3: 289–308. https://doi.org/10.1111/j.1752-0606.1995.tb00163.x.

Calatrava, M., M. V. Martins, M. Schweer-Collins, C. Duch-Ceballos, and M. Rodríguez-González. 2022. “Differentiation of Self: A Scoping Review of Bowen Family Systems Theory's Core Construct.” Clinical Psychology Review 91: 102101. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2021.102101.

Cook, W. L., and D. A. Kenny. 2005. “The Actor–Partner Interdependence Model: A Model of Bidirectional Effects in Developmental Studies.” International Journal of Behavioral Development 29, no. 2: 101–109. https://doi.org/10.1080/01650250444000405.

Costa, C. B., and C. P. Mosmann. 2021. “Personality Traits and Marital Adjustment: Interaction Between Intra and Interpersonal Aspects.” Paidéia (Ribeirão Preto) 31: e3107. https://doi.org/10.1590/1982-4327e3107.

Demirci, A. D., R. Aydın, Ö. Korukcu, and K. Kabukcuoğlu. 2022. “Is Marital Adjustment a Way to Increase Women's Identification With the Motherhood Role During Pregnancy?” Health Care for Women International 43, no. 6: 568–582. https://doi.org/10.1080/07399332.2020.1867859.

Diler, Z., and S. Diler. 2022. “Türkiye'de Boşanma Olgusunun Zamansal Değişimi (2001-2021).” International Journal of Social and Humanities Sciences Research 9, no. 89: 2166–2178. https://doi.org/10.26450/jshsr.3305.

Dimitrijević, A., N. Hanak, A. Altaras Dimitrijević, and Z. Jolić Marjanović. 2018. “The Mentalization Scale (MentS): A Self-Report Measure for the Assessment of Mentalizing Capacity.” Journal of Personality Assessment 100, no. 3: 268–280. https://doi.org/10.1080/00223891.2017.1310730.

Dong, S., Q. Dong, H. Chen, and S. Yang. 2022. “Mother's Parenting Stress and Marital Satisfaction During the Parenting Period: Examining the Role of Depression, Solitude, and Time Alone.” Frontiers in Psychology 13: 847419. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2022.847419.

Drake, J. R., N. L. Murdock, J. M. Marszalek, and C. E. Barber. 2015. “Differentiation of Self-Inventory-Short Form: Development and Preliminary Validation.” Contemporary Family Therapy: An International Journal 37, no. 2: 101–112. https://doi.org/10.1007/s10591-015-9329-7.

Ensink, K., M. Bégin, G. Martin-Gagnon, et al. 2023. “Post-Traumatic Stress in the Context of Childhood Maltreatment: Pathways From Attachment Through Mentalizing During the Transition to Parenthood.” Frontiers in Psychology 14: 919736. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2023.919736.

Erdem, G., M. Adli-Isleyen, N. Baltalarlı, and E. Kılıç. 2022. “Low-Income Turkish Mothers' Conceptions and Experiences of Family Life.” Frontiers in Psychology 12: 756278. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2021.756278.

Erdem, G., and O. Safi. 2018. “A Cultural Lens Approach to Bowen Family Systems Theory: Contributions of Family Change Theory.” Journal of Family Theory & Review 10, no. 2: 469–483. https://doi.org/10.1111/jftr.12258.

Falconier, M. K., and J. B. Jackson. 2020. “Economic Strain and Couple Relationship Functioning: A Meta-Analysis.” International Journal of Stress Management 27, no. 4: 311–325. https://doi.org/10.1037/str0000157.

Finzi-Dottan, R. 2023. “The Role of Fear of Intimacy as Mediator Between Self-Differentiation and Marital Relationship Satisfaction: A Dyadic Model.” Family Journal 31, no. 3: 392–398. https://doi.org/10.1177/10664807231163254.

Fischer, M. S., V. Bhatia, J. L. Baddeley, R. Al-Jabari, and J. Libet. 2018. “Couple Therapy With Veterans: Early Improvements and Predictors of Early Dropout.” Family Process 57, no. 2: 525–538. https://doi.org/10.1111/famp.12308.

Fonagy, P., E. Allison, and C. Campbell. 2019. “ Mentalizing, Resilience, and Epistemic Trust.” In Handbook of Mentalizing in Mental Health Practice, edited by A. W. Bateman and P. Fonagy, 2nd ed., 63–77. American Psychiatric Association Publishing.

Fonagy, P., and P. Luyten. 2009. “A Developmental, Mentalization-Based Approach to the Understanding and Treatment of Borderline Personality Disorder.” Development and Psychopathology 21, no. 4: 1355–1381. https://doi.org/10.1017/S0954579409990198.

Froidevaux, N. M., S. Millwood, H. K. Hecht, et al. 2025. “Attachment Insecurity and Partner Reflective Functioning in the Context of Long-Distance Interracial Romantic Relationships.” Personal Relationships 32, no. 1: e70004. https://doi.org/10.1111/pere.70004.

Frye-Cox, N., L. Ganong, T. Jensen, and M. Coleman. 2021. “Marital Conflict and Health: The Moderating Roles of Emotion Regulation and Marriage Order.” Journal of Divorce & Remarriage 62, no. 6: 450–474. https://doi.org/10.1080/10502556.2021.1925853.

Girme, Y. U., R. E. Jones, C. Fleck, J. A. Simpson, and N. C. Overall. 2021. “Infants' Attachment Insecurity Predicts Attachment-Relevant Emotion Regulation Strategies in Adulthood.” Emotion 21, no. 2: 260–272. https://doi.org/10.1037/emo0000721.

Greenberg, D. M., V. Warrier, A. Abu-Akel, et al. 2023. “Sex and Age Differences in “Theory of Mind” Across 57 Countries Using the English Version of the “Reading the Mind in the Eyes” Test.” Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 120, no. 1: e2022385119. https://doi.org/10.1073/pnas.2022385119.

Greenstein, T. N. 1995. “Gender Ideology, Marital Disruption, and the Employment of Married Women.” Journal of Marriage and Family 57, no. 1: 31–42. https://doi.org/10.2307/353814.

Gürmen, M. S. 2025. “Who Seeks Couple and Family Therapy in Turkey? A Descriptive Analysis From the MFT-PRN.” Contemporary Family Therapy 48: 25–34. https://doi.org/10.1007/s10591-025-09772-w.

Horne, R. M., and M. D. Johnson. 2019. “A Labor of Love? Emotion Work in Intimate Relationships.” Journal of Social and Personal Relationships 36, no. 4: 1190–1209. https://doi.org/10.1177/0265407518756779.

İmamoğlu, E. O., and Z. Karakitapoğlu-Aygün. 2004. “Self-Construals and Values in Different Cultural and Socioeconomic Contexts.” Genetic, Social, and General Psychology Monographs 130, no. 4: 277–306. https://doi.org/10.3200/MONO.130.4.277-306.

Işık, E., and S. Bulduk. 2015. “Psychometric Properties of the Differentiation of Self Inventory-Revised in Turkish Adults.” Journal of Marital and Family Therapy 41, no. 1: 102–112. https://doi.org/10.1111/jmft.12022.

Jiménez-Picón, N., M. Romero-Martín, L. Ramirez-Baena, J. C. Palomo-Lara, and J. Gómez-Salgado. 2021. “Systematic Review of the Relationship Between Couple Dyadic Adjustment and Family Health.” Children 8, no. 6: 491. https://doi.org/10.3390/children8060491.

Kagitcibasi, C. 2002. “A Model of Family Change in Cultural Context.” Online Readings in Psychology and Culture 6, no. 3. https://doi.org/10.9707/2307-0919.1059.

Kagitcibasi, C. 2005. “Autonomy and Relatedness in Cultural Context: Implications for Self and Family.” Journal of Cross-Cultural Psychology 36, no. 4: 403–422. https://doi.org/10.1177/0022022105275959.

Kagitcibasi, C. 2017. Family, Self, and Human Development Across Cultures: Theory and Applications. Routledge.

Kagitcibasi, C., and B. Ataca. 2005. “Value of Children and Family Change: A Three-Decade Portrait From Turkey.” Applied Psychology. An International Review 54, no. 3: 317–337. https://doi.org/10.1111/j.1464-0597.2005.00213.x.

Kagitcibasi, C., and B. Ataca. 2015. “Value of Children, Family Change, and Implications for the Care of the Elderly.” Cross-Cultural Research 49, no. 4: 374–392. https://doi.org/10.1177/1069397115598139.

Kara, A., and D. Ümmet. 2021. “Evli Kadınlarda Evlilik Uyumu Ve Iletişim Becerileri Arasındaki Ilişkinin Incelenmesi.” Academic Platform Journal of Education and Change 4, no. 2: 233–244.

Kerr, M. E., and M. Bowen. 1988. Family Evaluation: An Approach Based on Bowen Theory. Norton & Co.

Kim, H., A. M. Prouty, D. B. Smith, M. Ko, J. L. Wetchler, and J.-E. Oh. 2014. “Differentiation of Self and Its Relationship With Family Functioning in South Koreans.” American Journal of Family Therapy 42, no. 3: 257–265. https://doi.org/10.1080/01926187.2013.838928.

Kim, S., and S. Woo. 2025. “Indirect Effects of Self-Differentiation and Mentalization on Family of Origin Health and Marital Satisfaction Among Korean Adults.” Journal of Marital and Family Therapy 51, no. 1: e12756. https://doi.org/10.1111/jmft.12756.

Kinkead, A., C. Salas, and C. P. Ewert. 2023. “Couples' Extrinsic Emotion Regulation and Dyadic Adjustment: An Actor-Partner Interdependence Model Analysis.” Current Psychology 42: 31619–31633. https://doi.org/10.1007/s12144-022-04188-3.

Lam, C. M., and P. C. Y. Chan-So. 2015. “Validation of the Chinese Version of Differentiation of Self Inventory (C-DSI).” Journal of Marital and Family Therapy 41, no. 1: 86–101. https://doi.org/10.1111/jmft.12031.

Lampis, J., S. Cataudella, M. Agus, A. Busonera, and E. A. Skowron. 2019. “Differentiation of Self and Dyadic Adjustment in Couple Relationships: A Dyadic Analysis Using the Actor-Partner Interdependence Model.” Family Process 58, no. 3: 698–715. https://doi.org/10.1111/famp.12370.

Landolt, S. A., K. Weitkamp, M. Roth, N. M. Sisson, and G. Bodenmann. 2023. “Dyadic Coping and Mental Health in Couples: A Systematic Review.” Clinical Psychology Review 106: 102344. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2023.102344.

Laslo-Roth, R., and S. George-Levi. 2022. “Hopeful Woman, Happy Couple: A Dyadic Model of Hope, Partner Support, and Relationship Satisfaction.” Journal of Happiness Studies 23: 2201–2216. https://doi.org/10.1007/s10902-021-00494-y.

Ledermann, T., S. Macho, and D. A. Kenny. 2011. “Assessing Mediation in Dyadic Data Using the Actor–Partner Interdependence Model.” Structural Equation Modeling 18, no. 4: 595–612. https://doi.org/10.1080/10705511.2011.607099.

Luyten, P., and P. Fonagy. 2015. “The Neurobiology of Mentalizing.” Personality Disorders, Theory, Research, and Treatment 6, no. 4: 366–379. https://doi.org/10.1037/per0000117.

Manzi, C., V. L. Vignoles, C. Regalia, and E. Scabini. 2006. “Cohesion and Enmeshment Revisited: Differentiation, Identity, and Well-Being in Two European Cultures.” Journal of Marriage and Family 68, no. 3: 673–689. https://doi.org/10.1111/j.1741-3737.2006.00282.x.

Mayol-García, Y., B. Gurrentz, and R. M. Kreider. 2021. Number, Timing, and Duration of Marriages and Divorces: 2016 (Current Population Reports, P70–167). U.S. Census Bureau. https://www.census.gov/library/publications/2021/demo/p70-167.html.

Mickelson, K. D., S. T. Claffey, and S. L. Williams. 2006. “The Moderating Role of Gender and Gender Role Attitudes on the Link Between Spousal Support and Marital Quality.” Sex Roles 55, no. 1–2: 73–82. https://doi.org/10.1007/s11199-006-9061-8.

Mozas-Alonso, M., J. Oliver, and A. Berastegui. 2022. “Differentiation of Self and Its Relationship With Marital Satisfaction and Parenting Styles in a Spanish Sample of Adolescents' Parents.” PLoS One 17, no. 3: e0265436. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0265436.

Özgüç, S., and D. Tanrıverdi. 2018. “Relations Between Depression Level and Conflict Resolution Styles, Marital Adjustments of Patients With Major Depression and Their Spouses.” Archives of Psychiatric Nursing 32, no. 3: 337–342. https://doi.org/10.1016/j.apnu.2017.11.022.

Peleg, O. 2008. “The Relation Between Differentiation of Self and Marital Satisfaction: What Can Be Learned From Married People Over the Course of Life?” American Journal of Family Therapy 36, no. 5: 388–401. https://doi.org/10.1080/01926180701804634.

Priest, J. B. 2019. “Examining Differentiation of Self as a Mediator in the Biobehavioral Family Model.” Journal of Marital and Family Therapy 45, no. 1: 161–175. https://doi.org/10.1111/jmft.12301.

Reich-Stiebert, N., L. Froehlich, and J. B. Voltmer. 2023. “Gendered Mental Labor: A Systematic Literature Review on the Cognitive Dimension of Unpaid Work Within the Household and Childcare.” Sex Roles 88: 475–494. https://doi.org/10.1007/s11199-023-01362-0.

Rived-Ocaña, M., M. Calatrava, and M. Rodríguez-González. 2025. “Relational Ethics and Differentiation of Self: An Empirical Study of the Key Constructs of Contextual Theory and Bowen Family Systems Theory.” Family Process 64, no. 1: e70005. https://doi.org/10.1111/famp.70005.

Rizkalla, N., and G. Rahav. 2016. “Differentiation of the Self, Couples' Intimacy, and Marital Satisfaction: A Similar Model for Palestinian and Jewish Married Couples in Israel.” International Journal of the Jurisprudence of the Family 7: 1–32.

Roth, M., F. W. Nussbeck, S. A. Landolt, et al. 2025. “Dyadic Coping and Communication as Predictors of 10-Year Relationship Satisfaction Subgroup Trajectories in Stable Romantic Couples.” Behavioral Sciences 15, no. 10: 1361. https://doi.org/10.3390/bs15101361.

Salehi, H., S. Hoseinian, and S. M. Yazdi. 2021. “The Relationship Between Successful Marriage and Self-Differentiation: The Mediating Role of Cognitive Emotion Regulation.” Journal of Woman and Family Studies 9, no. 4: 63–78.

Sarıkaya, Y., M. Boyacı, T. İlhan, and A. Aldemir. 2018. “Adaptation of the Differentiation of Self Inventory-Short Form (DSI-SF) to Turkish: Validity and Reliability Study.” Bartın University Journal of Faculty of Education 7, no. 2: 365–380. https://doi.org/10.14686/buefad.364196.

Sbarra, D. A., and M. A. Whisman. 2022. “Divorce, Health, and Socioeconomic Status: An Agenda for Psychological Science.” Current Opinion in Psychology 43: 75–78. https://doi.org/10.1016/j.copsyc.2021.06.007.

Schwarzer, N. H., T. Nolte, P. Fonagy, and S. Gingelmaier. 2021. “Mentalizing and Emotion Regulation: Evidence From a Nonclinical Sample.” International Forum of Psychoanalysis 30, no. 1: 34–45. https://doi.org/10.1080/0803706X.2021.1873418.

Schwenck, G. C., S. J. Dawson, D. B. Allsop, and N. O. Rosen. 2022. “Daily Dyadic Coping: Associations With Postpartum Sexual Desire and Sexual and Relationship Satisfaction.” Journal of Social and Personal Relationships 39, no. 12: 3706–3727. https://doi.org/10.1177/02654075221107393.

Şendil, G., and Y. Korkut. 2008. “Evli Çiftlerdeki Çift Uyumu Ve Evlilik Çatışmasının Demografik Özellikler Açısından Incelenmesi.” Psikoloji Çalışmaları 28: 15–34.

Silverio, N., R. Gao, A. I. Skeen, et al. 2025. “The Dyadic Influence of Relationship Hope on Family Functioning.” Family Process 64, no. 2: e70036. https://doi.org/10.1111/famp.70036.

Singh, Y., V. Gupta, and A. K. Srivastava. 2023. “Marital Conflict, Health, and Well-Being Among Couples.” International Journal of Indian Psychology 11, no. 1: 1098–1110.

Skowron, E. A., and M. L. Friedlander. 1998. “The Differentiation of Self Inventory: Development and Initial Validation.” Journal of Counseling Psychology 45, no. 3: 235–246. https://doi.org/10.1037/0022-0167.45.3.235.

Smoliak, O., K. Al-Ali, A. LeCouteur, et al. 2023. “The Third Shift: Addressing Emotion Work in Couple Therapy.” Family Process 62, no. 3: 1006–1023. https://doi.org/10.1111/famp.12906.

Spanier, G. B. 1976. “Measuring Dyadic Adjustment: New Scales for Assessing the Quality of Marriage and Similar Dyads.” Journal of Marriage and the Family 38, no. 1: 15–28. https://doi.org/10.2307/350547.

Stefana, A., S. Damiani, U. Granziol, et al. 2025. “Psychological, Psychiatric, and Behavioral Sciences Measurement Scales: Best Practice Guidelines for Their Development and Validation.” Frontiers in Psychology 15: 1494261. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2024.1494261.

Todosijević, M., and D. Kojić. 2022. “Differentiation of Self as a Predictor of Capacity for Mentalization.” ГОДИШЊАК ЗА ПСИХОЛОГИЈУ 19: 65–79. https://doi.org/10.46630/gpsi.19.2022.04.

Türkiye İstatistik Kurumu. 2025, February 24. “Evlenme ve boşanma istatistikleri, 2024”. https://data.tuik.gov.tr/Bulten/Index?p=Evlenme-ve-Bo%C5%9Fanma-%C4%B0statistikleri-2024-54194&dil=1.

Umberson, D., M. B. Thomeer, A. M. Pollitt, and S. E. Mernitz. 2020. “The Psychological Toll of Emotion Work in Same-Sex and Different-Sex Marital Dyads.” Journal of Marriage and Family 82, no. 4: 1141–1158. https://doi.org/10.1111/jomf.12686.

Uskul, A. K., M. Hynie, and R. N. Lalonde. 2004. “Interdependence as a Mediator Between Culture and Interpersonal Closeness for Euro-Canadians and Turks.” Journal of Cross-Cultural Psychology 35, no. 2: 174–191. https://doi.org/10.1177/0022022103262243.

Uskul, A. K., A. Kirchner-Häusler, V. L. Vignoles, et al. 2023. “Neither Eastern Nor Western: Patterns of Independence and Interdependence in Mediterranean Societies.” Journal of Personality and Social Psychology 125, no. 3: 471–495. https://doi.org/10.1037/pspa0000342.

Ünver, B. 2026. “Development and Validation of a Short Form of the Mentalization Scale (MentS-11): An Evidence-based Measure for Turkish adults.” Cognitive Processing Advance online publication. https://doi.org/10.1007/s10339-026-01335-7.

Wagner-Skacel, J., D. Riedl, H. Kampling, and A. Lampe. 2022. “Mentalization and Dissociation After Adverse Childhood Experiences.” Scientific Reports 12, no. 1: 6809. https://doi.org/10.1038/s41598-022-10787-8.

Wang, Y., and D. Umberson. 2022. “Dyadic Coping and Marital Quality in Same-Sex and Different-Sex Marriages.” Journal of Social and Personal Relationships 40, no. 3: 996–1017. https://doi.org/10.1177/02654075221123096.

Williamson, H. C., J. X. Bornstein, V. Cantu, O. Ciftci, K. A. Farnish, and M. T. Schouweiler. 2022. “How Diverse Are the Samples Used to Study Intimate Relationships? A Systematic Review.” Journal of Social and Personal Relationships 39, no. 4: 1087–1109. https://doi.org/10.1177/02654075211053849.

Williamson, H. C., and J. A. Lavner. 2020. “Trajectories of Marital Satisfaction in Diverse Newlywed Couples.” Social Psychological and Personality Science 11, no. 5: 597–604. https://doi.org/10.1177/1948550619865056.

Wusirige, X. Liang, and Z. Wang. 2025. “The Association Between Marital Satisfaction and Perceived Coparenting in Infancy: A Longitudinal Dyadic Approach.” Family Process 64, no. 1: e13082. https://doi.org/10.1111/famp.13082.

Young, B., and R. B. Seedall. 2024. “Power Dynamics in Couple Relationships: A Review and Applications for Systemic Family Therapists.” Family Process 63, no. 4: 1703–1720. https://doi.org/10.1111/famp.13008.

Yüksel, Ö., and İ. Dağ. 2015. “Kadınlarda Evlilik Uyumu Ve Psikolojik Belirtiler Arasındaki Ilişki: Stresle Baş Etme Biçimleri Ve Toplumsal Cinsiyet Rolü Tutumlarının Aracı Rolleri.” Türk Psikiyatri Dergisi 26, no. 3: 181–188.

Inoffizielle Übersetzung von Self‐Differentiation and Mentalization in Couple Adjustment: An Actor–Partner Mediation Model von Buket Ünver, Family Relations, Online-Vorabveröffentlichung (2026), doi: 10.1111/fare.70273, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzung und Satz: Complexe Systémique, Oktober 2026, mit Unterstützung künstlicher Intelligenz – das Werk wurde im Sinne der Lizenz bearbeitet (Tabellen als Listen wiedergegeben). Weder die Verfassenden noch der Verlag sind für diese Übersetzung verantwortlich; maßgeblich ist die Originalfassung.

Dies ist eine Übersetzung des Originalartikels „Self‐Differentiation and Mentalization in Couple Adjustment: An Actor–Partner Mediation Model“, erschienen in Family Relations (2026) unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Text der verfassenden Person wurde ins Deutsche übersetzt und die Darstellung für das Lesen online angepasst, wie zu Beginn dieser Seite erläutert.

Originalartikel lesen

Wie dieser Artikel zitiert wird

Ünver, B. (2026). Self‐Differentiation and Mentalization in Couple Adjustment: An Actor–Partner Mediation Model. Complexe Systémique. https://app.complexe-systemique.com/en_GB/articles/self-differentiation-and-mentalization-in-couple-adjustment (Originalwerk erschienen 2026 in Family Relations, Early View, e70273 (2026); 2026 erneut veröffentlicht von Family Relations, https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/fare.70273)

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.