Diese Fassung wurde von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt. Im Zweifelsfall ist die Originalfassung maßgeblich.
Journal of Solution Focused Practices · Konzeptioneller Beitrag
David Blowers, klinischer Leiter der Studierendenberatung der Oxford Brookes University und Dozent am Metanoia Institute, betrachtet die ersten fünf Minuten der Therapie genauer. Wenn eine Person, die nach ihren größten Hoffnungen gefragt wird, mit einem Prozess antwortet – „mir alles von der Seele reden“, „verstehen, warum“ –, rät die lösungsfokussierte Literatur, sie mit der Frage „Welchen Unterschied wird das machen?“ zum Ergebnis zurückzulenken. Als überzeugter Praktiker und bewundernder Leser der Autoren, mit denen er sich auseinandersetzt, zeigt Blowers, was dieses Manöver kostet: Es übergeht eine Präferenz, die man laut Forschung berücksichtigen sollte, und übt über die ratsuchende Person eine Macht aus, der sie noch nicht zugestimmt hat. Er schlägt zwei kleine Anpassungen vor – kurz erklären, was geschehen wird, und um Zustimmung bitten, oder ehrlich auf den Wunsch antworten –, die die Auftragsklärung kooperativ machen, ohne der Kürze etwas zu nehmen.
Inoffizielle deutsche Übersetzung von ‘What Difference Will That Make?’ – Contracting More Collaboratively in Solution-Focused Brief Therapy von David Blowers, erschienen in Journal of Solution Focused Practices, Bd. 9, Nr. 2 (2025), S. 3–18, doi: 10.59874/001c.142789, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt. Die Zwischenüberschriften stammen vom Autor, mit Ausnahme von „Abstract“ und „Worum es in diesem Beitrag geht“, die dort ergänzt wurden, wo das Original keine hatte; die Angaben zum Autor wurden in einem Kasten am Ende zusammengefasst, und es wurden interne Links zu verwandten Artikeln dieser Website hinzugefügt. Diese Übersetzung stammt weder vom Autor noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.
Lösungsfokussiert Arbeitende wissen vielleicht besser als alle anderen, dass eine kleine Veränderung einen großen Unterschied machen kann.
David Blowers
Lösungsfokussierte Fachleute raten häufig, das Gespräch auf Ergebnisse umzulenken, wenn Ratsuchende bestimmte therapeutische Prozesse wünschen. Hat die ratsuchende Person lösungsfokussierten therapeutischen Prozessen noch nicht zugestimmt – oder andere Prozesse gewünscht –, so ließe sich eine solche Steuerung des Gesprächs als Akt der Dominanz beschreiben, der kontratherapeutisch wirken könnte. Auf den Wunsch einzugehen würde dagegen Respekt zeigen. Die Forschung legt nahe, dass es klinische Vorteile hat, Ratsuchende in Entscheidungen über ihre Therapie einzubeziehen.
Schlüsselwörter: Auftragsklärung, lösungsfokussierte Kurzzeittherapie, pluralistisch, Macht, Einzeltherapie.
Ratner, George und Iveson (2012, S. 3) beschreiben die lösungsfokussierte Kurzzeittherapie (SFBT) als eine „Methode, mit Ratsuchenden zu sprechen“, die „davon ausgeht, dass die Art, wie Ratsuchende über ihr Leben sprechen, […] ihnen helfen kann, nützliche Veränderungen vorzunehmen“. O’Connell (2001, S. 1) zufolge „zielt sie darauf ab, Ratsuchenden zu helfen, die von ihnen bevorzugten Ergebnisse zu erreichen, indem Lösungen für ihre Probleme hervorgerufen und gemeinsam konstruiert werden“. Für Shennan (2024) „konzentrieren sich SFBT-Sitzungen vor allem auf die erhoffte Zukunft der Person und auf die Fortschritte, die sie auf dem Weg dorthin macht“.
Lösungsfokussierte Fachleute nutzen diese „Methode des Sprechens“ also, um gemeinsam einen Dialog über das „bevorzugte Ergebnis“ oder die „erhoffte Zukunft“ der ratsuchenden Person zu konstruieren, die sie hervorzulocken suchen. Wenn Ratsuchende darüber sprechen, welche therapeutischen Prozesse sie sich wünschen, statt über das Ergebnis, das sie gern hätten, rät die lösungsfokussierte Literatur, das Gespräch wieder auf Ergebnisse zu lenken. In diesem Beitrag betrachte ich die Position der therapierenden Person, die diesem Rat folgt, und die mögliche Position einer Person, die neu in die Therapie kommt. Anschließend zeige ich die therapeutischen Risiken auf, die mit der üblichen lösungsfokussierten Praxis verbunden sind, und schlage vor, wie lösungsfokussiert Arbeitende ihr Vorgehen ändern können, um diese Risiken zu mindern. Vieles in dieser Diskussion lässt sich auf Therapierende jeder Ausrichtung übertragen, wenn Ratsuchende sich nicht bewusst für deren Ansatz entschieden haben.
Um meinen Standpunkt in dieser Diskussion zu verorten: Ich praktiziere die SFBT mit Begeisterung und bewundere viele der lösungsfokussierten Autoren, die ich hier zitiere; es handelt sich also ausdrücklich um eine freundschaftliche Kritik. Ich bin außerdem in einer anderen psychotherapeutischen Richtung ausgebildet und habe – lehrend und therapeutisch tätig – mit Fachleuten und Studierenden verschiedenster Richtungen gearbeitet; ich sehe mich daher als lösungsfokussierten Therapeuten, der in das weitere therapeutische Umfeld eingebettet ist. Wenn ich in diesem Beitrag von „Therapie“ spreche, meine ich Einzeltherapie und verwende „Therapie“, „Psychotherapie“ und „Beratung“ (counselling) synonym – so, wie es auch Ratsuchende tun könnten.
Dieser Beitrag konzentriert sich auf den allerersten Dialog zweier Personen: einer lösungsfokussiert arbeitenden Fachperson, die die Empfehlungen der maßgeblichen SFBT-Literatur kennt, und einer Person, die neu in die Therapie kommt und ihre eigenen Erwartungen daran haben mag, was in der Therapie geschehen wird. Ich betrachte beide nacheinander, um einen Kontext für die spätere Erörterung der Risiken dieser vorherrschenden Empfehlung zu schaffen.
Wie ich zeigen werde, beabsichtigen lösungsfokussierte Fachleute, mit den Ratsuchenden zu Beginn einer Sitzung oder kurz danach über Ergebnisse zu sprechen. Anschließend stelle ich die Empfehlungen vor, die die SFBT für Situationen gibt, in denen die ratsuchende Person über etwas anderes sprechen möchte.
„In der ersten Sitzung versucht die lösungsfokussiert arbeitende Fachperson, einen Auftrag rund um die größten Hoffnungen der ratsuchenden Person zu vereinbaren“, schreibt O’Connell (2016, S. 39) – „innerhalb der ersten fünf Minuten“, so Ratner et al. (2012, S. 63). Steve de Shazer, einer der Begründer der SFBT, war der Ansicht, dass Kurzzeittherapie um die Ziele der Ratsuchenden herum organisiert sein sollte (Korman et al., 2020). So beschrieb er die „Wunderfrage“, eine lösungsfokussierte Intervention, als „bei Weitem die einfachste Methode, die ich je entwickelt habe, um Ratsuchenden zu helfen, Ziele in konkreten, verhaltensbezogenen Begriffen zu formulieren“ (De Shazer, 1990, S. 96). Dieses Thema des Ergebnisses – häufig in konkreten Verhaltensbegriffen zu fassen – wird in späteren Versuchen aufgegriffen, die lösungsfokussierte Praxis zu beschreiben und in Manualen festzuhalten.
So heißt es im Buch der European Brief Therapy Association zur Theorie der lösungsfokussierten Praxis, dass „alles im [lösungsfokussierten] Gespräch darauf abzielt, das bedeutsame Handeln der ratsuchenden Person zu unterstützen, damit sie ihre Werte in der Zukunft verwirklichen kann“ (Sundman et al., 2020, S. 40). BRIEF, ein einflussreiches lösungsfokussiertes Ausbildungsinstitut, hält in seinem Manual fest, dass „Folgesitzungen damit beginnen, zu erkunden, was die Ratsuchenden seit dem letzten Treffen getan haben, das als ‚besser‘ gilt, und allgemeiner, was sie getan haben, das ihnen nützlich ist“ (George et al., 2020, S. 5). Das Behandlungsmanual der Solution Focused Brief Therapy Association besagt, dass das Setzen konkreter Ziele ein wichtiger Bestandteil der SFBT ist und nützliche Ziele „in Verhaltensbegriffen formuliert“ werden (Bavelas et al., 2013, S. 9). Diese Betonung des Verhaltens bedeutet nicht, dass lösungsfokussierte Fachleute nie über Emotionen und Gefühle sprechen, sie unterwegs nicht anerkennen und vielleicht danach fragen, sondern dass „die therapierende Person sich nicht mit Emotionen ‚befassen‘ wird, sondern zügig zum Handlungsgespräch übergeht“ (Ratner et al., 2012, S. 234).
Sundman et al. (2020, S. 40) halten fest, dass „Fachleute jeden Redebeitrag auf die gewünschte Veränderung ausrichten“, und offenbar ist auch der allererste Beginn der Therapie davon nicht ausgenommen. Lösungsfokussierte Fachleute neigen zu der Überzeugung, es sei ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Ratsuchende über Ergebnisse sprechen, und verschiedene Texte geben dem den Vorrang vor der Erörterung jedweder therapeutischen Prozesse, die die ratsuchende Person anspricht.
O’Connell (2016, S. 40) legt die übliche lösungsfokussierte Strategie dafür dar: „Besondere Herausforderungen können sich für die lösungsfokussierte Fachperson ergeben, wenn das Anliegen der ratsuchenden Person lautet, ‚zu verstehen, warum ich diese Probleme habe‘, oder wenn sie erwartet, dass die therapierende Person ihr Ratschläge gibt und ihre Probleme löst. Die therapierende Person kann fragen: ‚Was würden Sie sich in Ihrem Leben anders erhoffen, sobald Sie das Gefühl haben, Ihre Probleme zu verstehen?‘“ Hier lässt sich festhalten, dass der Wunsch der ratsuchenden Person nach bestimmten therapeutischen Prozessen als „Herausforderung“ für die therapierende Person dargestellt wird und die vorgeschlagene Lösung eine Frage ist, die das Gespräch geschmeidig von der „Agenda“ der ratsuchenden Person weg und hin zur Agenda der therapierenden Person lenkt, nämlich über das Ergebnis zu sprechen.
Ratner et al. (2012, S. 63), alias BRIEF, schreiben in ihrem Einführungsbuch zur SFBT:
Stellen Sie sich einen Moment lang vor, die ratsuchende Person antwortet auf die Frage nach den größten Hoffnungen: „Meine größte Hoffnung an unsere Gespräche ist einfach, mir alles von der Seele zu reden“ oder „Meine größte Hoffnung an all das ist einfach zu verstehen, zu verstehen, warum das alles passiert ist.“ […] beide Antworten beziehen sich eher auf den therapeutischen Prozess als auf den Alltag der täglichen Erfahrung. […] Die ratsuchende Person stellt sich vor, dass „verstehen“ oder „sich etwas von der Seele reden“ einen Unterschied „im Leben“ machen, sie also an einen Ort führen wird, an den sie gelangen möchte, und genau das interessiert die lösungsfokussierte Fachperson: das gewünschte Ziel, nicht eine Beschreibung des vermuteten Weges. Die Schlüsselfrage, die dazu führt, Weg und Ziel, Prozess und Ergebnis zu entwirren, lautet schlicht: „Welchen Unterschied wird das dann machen?“
Ratner, George & Iveson (2012, S. 63)
Die Wortwahl beleuchtet einige Annahmen über die Beziehung zwischen therapierender und ratsuchender Person. Was die Fachperson interessiert, wird über das gestellt, was die ratsuchende Person offensichtlich genug interessierte, um es als Antwort zu geben – vermutlich gerechtfertigt durch die Annahme, die ratsuchende Person stelle sich vor, der von ihr gewählte Prozess werde zu einem gewünschten (und noch nicht benannten) Ergebnis führen. Die Antwort der ratsuchenden Person auf die Frage nach den größten Hoffnungen wird hier als bloße Verstrickung statt als Herausforderung dargestellt, die die therapierende Person einfach „entwirrt“, indem sie eine bestimmte Frage stellt, die die ratsuchende Person vom Gespräch über den Prozess weg und zum Gespräch über das Ergebnis hinführt – dem Thema, das die Fachperson interessiert.
Shennan (2019, S. 45), der ebenfalls mögliche Antworten von Ratsuchenden auf ergebnisorientierte Fragen der Fachperson erörtert, erklärt, dass Ratsuchende oft an einen Prozess denken, der in der Arbeit stattfinden könnte, etwa eine Erklärung oder einen Rat von der Fachperson zu bekommen oder einfach zu reden. „Es ist daher wichtig, sich stets zu fragen, ob man gerade eine Ergebnis- oder eine Prozessantwort gehört hat“, schreibt er, und bietet dann eine Wenn-dann-Befehlsfolge an, die gut in ein Manual passen würde: „Wenn Prozess, besteht der nächste Schritt darin, darüber hinaus zum Ergebnis zu gehen: Wenn dieser Prozess stattfände, woran würde die Person erkennen, dass er nützlich war?“ Auch dies ist wiederum eine Variante dessen, was ich „die Unterschiedsfrage“ nennen werde.
De Shazer zitierte Ericksons Bemerkung, „Therapie bestehe darin, dass zwei Menschen herauszufinden versuchen, was zum Teufel einer von ihnen will“ (De Shazer, 1994, S. 15). Vielleicht wird diese Aufgabe schwieriger, wenn die therapierende Person häufig abtut, was Ratsuchende als ihre Wünsche äußern. Um noch einmal de Shazer zu zitieren: „Lass dir nicht von der Theorie in die Quere kommen. Theorien machen dich blind“ (Hoyt, 2001, S. 29).
Während für de Shazer (1990, S. 98) „Therapie ein Gespräch zwischen mindestens zwei Personen […] darüber ist, das Ziel der ratsuchenden Person zu erreichen“, ist das Feld der Therapie insgesamt weit größer als ein Gespräch im Dienst von Ergebnissen. Eine Person, die eine Therapie beginnt, ohne gezielt eine SFBT gesucht zu haben, hat sich im britischen Kontext vielleicht die FAQ des UK Council for Psychotherapy angesehen und erfahren, dass „Psychotherapie einen […] Raum bietet, um mit einer ausgebildeten Fachperson über emotionale Schwierigkeiten nachzudenken“, „um Ihnen zu helfen, Ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken und zu erkunden, was dabei auftaucht“ (UKCP, o. J.). Oder sie hat die Seite „What is counselling?“ auf der Website der British Association for Counselling and Psychotherapy (BACP, o. J.) besucht und dort gelesen:
Worüber Sie sprechen, hängt davon ab, wobei Sie Hilfe möchten und welchen Ansatz die therapierende Person verfolgt. Es kann sich handeln um:
BACP, o. J.
Die oben erwähnte hypothetische ratsuchende Person bei Ratner et al. (2012, S. 67) gab auf die Unterschiedsfrage die „verstrickten“ Antworten „mir alles von der Seele reden“ und „verstehen“ statt der gesuchten Ergebnisantwort. „Mir alles von der Seele reden“ könnte in einer Therapieform angemessen sein, die dem Beziehungsaspekt Vorrang gibt. „Verstehen“ könnte den Wunsch ausdrücken, die Therapie zu nutzen, um die eigenen Gefühle zu klären – ein in vielen Therapieformen üblicher Prozess. Ratsuchende können das Gefühl haben, dass solche Ansätze für sie angemessener und wünschenswerter sind als andere, und kennen womöglich auch den weithin bekannten Dodo-Effekt, also die Vorstellung, dass viele Therapien gleich wirksam sind (Rosenzweig, 1936).
Angesichts der Vielfalt therapeutischer Verfahren, des vorherrschenden Diskurses über Therapie sowie der Bedürfnisse und Präferenzen der Ratsuchenden können diese berechtigterweise andere Erwartungen an die Therapie haben als die therapierende Person, wenn sie in einem Kontext auf eine lösungsfokussierte Fachperson treffen, ohne ausdrücklich eine solche gewünscht zu haben. Die SFBT beschränkt ihren Rahmen jedoch auf eine bestimmte Art von Vorgehen – ergebnisorientierte Fragen zu stellen –, und Ratsuchende sind sich dieser Beschränkung bei ihrer Ankunft möglicherweise nicht bewusst. Welche Risiken birgt es also, wenn Therapierende „über den Prozess hinaus zum Ergebnis“ gehen? (Shennan, 2019, S. 45)
Ich betrachte zunächst die Risiken, die entstehen, wenn die therapierende Person ein Gespräch über therapeutische Prozesse umgeht, und dann die Risiken, die aus den Machtdynamiken erwachsen, an denen sie teilhat, wenn sie sich für ein solches Vorgehen entscheidet.
Ein Gespräch über therapeutische Prozesse zu umgehen, könnte dazu führen, dass klinische Vorteile verloren gehen, und das Risiko eines vorzeitigen Therapieabbruchs bergen.
Um mit dem Offensichtlichen (wenn auch möglicherweise Übersehenen) zu beginnen: Ein Problem beim Übergehen der Präferenzen der ratsuchenden Person besteht darin, dass sie schlicht nicht bekommt, weswegen sie in die Therapie gekommen ist. Die Studie von De Smet et al. (2021, S. 167) über Ratsuchende mit guten Ergebniswerten, aber geringer Therapiezufriedenheit analysiert den Fall einer Klientin in kognitiver Verhaltenstherapie, die nach einer Therapie wegen ihrer „depressiven Beschwerden“ mehrere positive Verhaltensänderungen berichtete, aber „nicht benennen konnte, was geholfen hatte“, und erklärte, „sie hätte gern eine ‚echte Ursache‘ für ihre Depression gefunden, etwa ein schweres Trauma, habe aber noch keine gefunden, und auch die Therapie bzw. die therapierende Person habe ihr dabei nicht geholfen“. Eine solche Person hat die Therapie vielleicht gesucht, um Gefühle zu klären, und stattdessen eine Therapie erhalten, die Gedanken und Verhalten veränderte, wobei der Erfolg der Letzteren die Unzufriedenheit darüber, die Erstere nicht erhalten zu haben, nicht aufhebt. Das ist Spekulation, doch der Fall veranschaulicht eine mögliche Falle, wenn die Präferenzen der ratsuchenden Person weder anerkannt noch berücksichtigt werden.
Forschung im Gesundheitswesen zeigt, dass gemeinsame Entscheidungsfindung die Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten sowie ihre aktive Beteiligung an der Versorgung erhöht und Abbrüche verringert (Ahmad et al., 2014; Makoul & Clayman, 2006). Speziell für die Therapie stellen Cooper und Norcross auf der Grundlage zweier Metaanalysen fest: „Die Forschung legt nahe, dass das Erfragen – und Berücksichtigen – der Psychotherapiepräferenzen von Ratsuchenden einen wertvollen Beitrag zu den Ergebnissen leistet. Es geht mit einer starken Verringerung der Abbruchraten und mittleren Verbesserungen der klinischen Veränderung einher“ (www.c-nip.net, 2019, S. 1). Die lösungsfokussierten Empfehlungen bewirken jedoch das Gegenteil: Sie erfragen und berücksichtigen den gewünschten Prozess nicht nur nicht, sondern ignorieren ihn bewusst und lenken das Gespräch auf das Ergebnis um.
Es ist also möglich, dass das Fortfahren mit lösungsfokussierten Fragen, ohne auf die Äußerungen der ratsuchenden Person zum Therapieprozess eingegangen zu sein, die klinische Besserung einschränkt und vielleicht zu Abbrüchen beiträgt. Beyebach et al. (1996, S. 303–304) beobachten, dass für die meisten lösungsfokussierten Fachleute „Abbruch nicht als Problem angesehen wird“ und dass „die Forschung zeigt, dass ‚Abbruch‘ recht häufig nicht gleichbedeutend mit ‚therapeutischem Scheitern‘ ist“, sondern dadurch verursacht sein kann, dass Ratsuchende das Gefühl haben, es gehe ihnen gut genug, um nicht wiederzukommen. Auch wenn dies zutreffen kann, sind sie der Meinung, dass es dennoch negative Folgen haben kann: die finanziellen und administrativen Auswirkungen auf die Fachleute, die mangelnde Passung, die sich darin zeigt, dass die therapierende Person glaubt, die ratsuchende Person wolle eine weitere Sitzung, während diese das nicht will, und die daraus folgende Unmöglichkeit für Therapierende und Forschende, etwas über das Ergebnis der ratsuchenden Person zu erfahren.
Es ist jedoch auch durchaus plausibel, dass das Nichterscheinen einer ratsuchenden Person auf therapeutisches Scheitern zurückgeht – ein Risiko, das größer erscheint, wenn sie enttäuscht ist, weil ihre Präferenzen für therapeutische Prozesse nicht ernst genommen wurden. Sommerfields (2023) Forschung zu Momenten der Enttäuschung von Ratsuchenden über ihre therapierende Person ergab, dass das Verlassen der Therapie oder der Gedanke daran die vorherrschende Reaktion war und dass 34% der untersuchten Teilnehmenden angaben, die Therapie nach einem „Enttäuschungsereignis“ beendet zu haben. Die Forschung von Knox et al. zum Scheitern von Psychotherapie ergab, dass eine Ursache darin lag, dass „Teilnehmende den Eindruck hatten, die psychotherapeutische Fachperson sei zu sehr auf eine Technik oder einen Ansatz fixiert oder unflexibel“ (2023, S. 307), und eine andere darin, dass die Therapie „die Anliegen der Teilnehmenden nicht aufgriff“; eine teilnehmende Person erklärte: „Ich habe keine Hilfe für das bekommen, weswegen ich in Therapie war“ (S. 305). Eine besorgniserregende Folge des Therapiescheiterns war, dass „die Teilnehmenden typischerweise das Interesse an anderen psychosozialen Angeboten verloren oder Schwierigkeiten hatten, solche in Anspruch zu nehmen“ (S. 306). Das ist eine unbequeme Lektüre, und es kann verlockend sein, diese Fragen beiseitezuschieben, als beträfen sie uns nicht; daher sei daran erinnert, dass „klinisch Tätige das Ausmaß der Unzufriedenheit von Ratsuchenden mit der Psychotherapie oder der therapierenden Person oft unterschätzen“ (Hunsley et al., 1999; Knox et al., 2023, S. 229; Westmacott & Hunsley, 2010) „und ihre eigene klinische Wirksamkeit überschätzen“ (Knox et al., 2023, S. 229; Walfish et al., 2012).
Was die Zufriedenheit betrifft, legt qualitative Forschung nahe, dass Ratsuchende es schätzen, wenn ihre Rückmeldungen zur Therapie im Dialog mit der therapierenden Person gehört und anerkannt werden (Cooper et al., 2015; Li et al., 2024). Cooper (2020), ein pluralistisch arbeitender Therapeut, führt dazu aus:
Das haben wir in unserer qualitativen Forschung gesehen, als wir mit Ratsuchenden über ihre Erfahrung in einer pluralistischen Therapie gesprochen haben. Sie sagen nicht immer, dass die Berücksichtigung ihrer Präferenzen der Schlüssel zu ihrer psychischen Veränderung war, aber sie scheinen zu sagen, dass sie es schätzen, wenn die therapierende Person es versucht: sie fragt, was sie wollen, und dann versucht, ihren Präferenzen gerecht zu werden. Das wird als Zeichen von gutem Willen, von Respekt, von Bemühen erlebt – selbst wenn es nicht ganz gelingt.
Cooper (2020)
Ratsuchende erleben es als Zeichen von Respekt, nach ihren therapeutischen Präferenzen gefragt zu werden; doch wie wir gesehen haben, rät die lösungsfokussierte Literatur, wenn Ratsuchende ihre Präferenzen ansprechen, mithilfe der Unterschiedsfrage das Thema zu wechseln. Bewusst von der Äußerung der ratsuchenden Person abzuweichen, ist vielleicht eine verpasste Gelegenheit, Respekt zu zeigen, oder könnte – schlimmer noch – von ihr als Zeichen mangelnden Respekts wahrgenommen werden. Ich würde sogar noch weiter gehen: Die Haltung, die therapierende Person habe das Recht, das Gespräch an dieser Stelle auf diese Weise zu steuern, ist Ausdruck von Macht über die ratsuchende Person, die an sich negative Folgen haben kann und zudem grundsätzlich problematisch ist.
Die Machtdynamiken, die dahinterstehen, das Gespräch auf diese Weise zu steuern, bevor die ratsuchende Person der Arbeitsweise der therapierenden Person zugestimmt hat, könnten als Akt der Dominanz betrachtet werden. Dies könnte kontratherapeutisch sein, sollte aber, selbst wenn nicht, aus Prinzip am besten vermieden werden. Um dies gründlich zu betrachten, untersuche ich Modelle von Macht und ihre Überschneidungen mit diesem interaktionellen Manöver.
Wenn eine ratsuchende Person auf die Frage einer lösungsfokussierten Fachperson nach dem erhofften Therapieergebnis stattdessen den therapeutischen Prozess nennt, den sie sich wünscht, ermöglicht die Frage „Welchen Unterschied würde das machen?“ (und ihre Varianten) der therapierenden Person, sie zu ihrem bevorzugten Thema, dem therapeutischen Ergebnis, umzulenken – und zwar so geschmeidig, dass man kaum bemerkt, dass ein Themenwechsel stattfindet. Es ist ein elegantes Manöver und ein Geschenk für alle, die gerade lösungsfokussiert zu arbeiten beginnen. Während meiner SFBT-Ausbildung habe ich diese Technik geübt und in verschiedenen Gruppen erfahrene Fachleute dabei beobachtet, wie sie sie demonstrierten (die Schweigepflicht verbietet mir, Transkripte davon wiederzugeben). Trotz meiner Verankerung in einer anderen Therapierichtung ertappte ich mich sogar dabei, wie ich mich von einem kollektiven Gefühl der Frustration über Ratsuchende mitreißen ließ, die nicht ohne Weiteres nachgaben, während die Therapierenden Varianten der Frage wiederholten, bis diese schließlich das gaben, was die lösungsfokussierte Fachperson als annehmbare Antwort ansah: ein Ergebnis „im Leben“ (Ratner et al., 2012, S. 67). Nach Jahren der Praxis ist die Fähigkeit lösungsfokussierter Fachleute, diesen Übergang herzustellen, sehr ausgefeilt, und eine Person, die neu in die Therapie kommt und sich in psychischer Not befindet, ist erheblich im Nachteil, wenn sie anfangs lieber über den therapeutischen Prozess als über das Ergebnis sprechen möchte. Mir wurde zunehmend unbehaglich angesichts der Leichtigkeit, mit der ich das Gespräch auf diese Weise vorantreiben konnte.
In der Studie von Knox et al. (2023, S. 309–310) zum Scheitern von Psychotherapie „rieten die befragten Ratsuchenden in unterschiedlicher Form den Fachkräften im Bereich psychische Gesundheit, auf das Machtgefälle in der psychotherapeutischen Beziehung zu achten“. Für mich war dieses Machtgefälle in der Unterschiedsfrage besonders deutlich. Proctors (2002) umfassende Erörterung von Macht in der Psychotherapie kann uns helfen, auf dieses Gefälle zu achten, indem sie uns hilft, es zu konzeptualisieren; ich fasse daher zwei Theorien zusammen, die sie beschreibt.
Erstens erörtert Proctor im Anschluss an De Varis (1994) drei Aspekte von Macht.
Rollenmacht: „die Macht, die den Rollen von therapierender und ratsuchender Person innewohnt und aus der Autorität resultiert, die der therapierenden Person verliehen wird, um das Problem der ratsuchenden Person zu definieren, sowie aus der Macht, die die therapierende Person innerhalb der Organisation und der Institutionen hat, in denen sie arbeitet. […]. Was auch immer der Kontext therapeutischer Arbeit ist, die Gesellschaft verleiht denjenigen Macht, die als Therapierende gelten.“ (Proctor, 2002, S. 12)
Gesellschaftliche Macht: „die Macht, die aus den jeweiligen strukturellen Positionen von therapierender und ratsuchender Person in der Gesellschaft entsteht, mit Bezug auf Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit usw.“ (S. 12) Proctor merkt an, dass „Therapierende eher weiß und aus der Mittelschicht sind, während Ratsuchende in der Regel ärmer, psychisch und körperlich stärker beeinträchtigt, älter, jünger, abhängiger sind und weniger soziale Unterstützung haben“. (S. 19)
Historische Macht: „die Macht, die aus den persönlichen Geschichten von therapierender und ratsuchender Person und ihren Erfahrungen von Macht und Ohnmacht resultiert. […] Die persönlichen Geschichten und Erfahrungen beeinflussen und bestimmen in gewissem Maße, wie Menschen in Beziehungen sind und wie sie in Bezug auf die Macht in der Beziehung denken, fühlen und sich manchmal verhalten.“ (S. 12) Ratsuchende können sich zum Beispiel gewohnheitsmäßig darauf eingestellt haben, es allen recht zu machen, sie können glauben, dass ihre Wünsche wenig wert sind, oder ihnen wurde – auch von Fachleuten – nie zugehört. Die Erfahrung von Rollenmacht wird ihrerseits zur persönlichen Geschichte der Therapierenden beitragen.
Natürlich lässt sich Macht nicht immer angemessen in einseitigen strukturellen Begriffen beschreiben, und Ratsuchende sind nicht zwangsläufig passiv – doch oft üben sie ihre Macht aus, indem sie die Therapie verlassen, was die zuvor erörterten nachteiligen Folgen haben kann.
Proctor (2002) überträgt außerdem die Bereiche familiärer Macht von Cromwell und Olson (1975) auf den therapeutischen Kontext. Diese sind:
1
Grundlagen – die wirtschaftlichen und persönlichen Machtressourcen, die in den drei oben genannten Aspekten von Macht enthalten sind.
2
Prozesse – „interaktionelle Techniken wie Überzeugung, Problemlösung oder Forderungshaltung, die Menschen in ihren Versuchen einsetzen, Kontrolle über Aspekte der Beziehung zu erlangen“ (Proctor, 2002, S. 94).
3
Ergebnisse – durch die die therapierende Person kontrolliert, was annehmbar ist.
(Die Prozesse und Ergebnisse, von denen in diesem Zusammenhang der Machtbereiche die Rede ist, sind nicht mit den zuvor im therapeutischen Zusammenhang erörterten Prozessen und Ergebnissen zu verwechseln, etwa dem therapeutischen Prozess des Klärens von Gefühlen oder dem Ergebnis, das sich die ratsuchende Person von der Therapie wünscht.)
Wenden wir die Machtbegriffe von Proctor, De Varis, Cromwell und Olson auf die Unterschiedsfrage an: die Anwendung einer gut eingeübten Formel, um eine ratsuchende Person von ihrer Hoffnung auf einen therapeutischen Prozess abzubringen und sie stattdessen ein therapeutisches Ergebnis benennen zu lassen. Hier nutzt eine therapierende Person aus ihren Grundlagen der Macht heraus (bestehend aus ihrer Rollenmacht, ihrer gesellschaftlichen und ihrer historischen Macht) einen Prozess der Macht (die interaktionelle Technik der Unterschiedsfrage), um als Ergebnis der Macht das Gespräch so zu steuern, dass die ratsuchende Person eine für die therapierende Person annehmbare Antwort gibt.
Manche Therapierende möchten diese Gewohnheit vielleicht überdenken, um weniger Macht über die ratsuchende Person zu beanspruchen, weil sie dies für einen grundsätzlich ethischeren Ansatz halten. Sie könnten auch die mögliche Folge bedenken, dass die ratsuchende Person durch die Interaktion noch weiter entmachtet wird, was sich negativ auf ihre Erfahrung von Macht auswirkt. Da Menschen sich möglicherweise wegen früherer Ohnmachtserfahrungen an eine Therapie wenden und hoffen, dass die Therapie sie gestärkt zurücklässt, gilt es in solchen Fällen, die „innere Stimmigkeit von Mitteln und Zweck“ zu bedenken, wie Proctor (2002, S. 93) es formuliert.
Ich bin überzeugt, dass sich die Probleme, die ich aufzuzeigen versucht habe, abmildern lassen, wenn lösungsfokussierte Fachleute eine machtbewusste, pluralistische Perspektive auf Therapie einnehmen und kleine Änderungen daran vornehmen, wie sie die Arbeit mit Ratsuchenden beginnen. Ich erörtere diese nacheinander.
Zwei Haltungen im Besonderen können Therapierenden helfen, diese Fallstricke zu umgehen: die Verpflichtung, Ratsuchende nicht zu entmachten, und eine pluralistische Perspektive auf Therapie.
Was die Macht betrifft: Da viele Menschen aufgrund von Ohnmachtserfahrungen in Therapie kommen, sollten Therapierende sich verpflichten, solche Ohnmacht so weit wie möglich nicht noch zu verfestigen. Dazu müssen sie sich ihrer eigenen Macht bewusst sein, und die oben genannten Modelle der Aspekte und Bereiche von Macht sind nützliche Wege, diese zu konzeptualisieren und sie sich dadurch bewusst zu machen. Wer eine solche Auffassung von Macht ablehnt, mag es vorziehen, dies positiver zu formulieren, etwa als Verpflichtung, die Selbstwirksamkeit der ratsuchenden Person in allen Phasen des Therapieprozesses zu fördern.
Da es zudem eine Vielfalt therapeutischer Verfahren gibt, die nicht alle auf Ergebnisse ausgerichtet sind, da der Dodo-Effekt uns sagt, dass es kaum signifikante Unterschiede zwischen den Therapierichtungen gibt, und da die Forschung nahelegt, dass es von Vorteil ist, die Psychotherapiepräferenzen von Ratsuchenden zu berücksichtigen, sollten Therapierende jeder Couleur in der Lage sein, geäußerte Präferenzen der ratsuchenden Person anzuerkennen und sicher und ohne Abwehr darüber zu sprechen. Die therapierende Person muss nicht in der Lage (oder bereit) sein, das Gewünschte anzubieten, um darüber zu sprechen; nach einem ehrlichen Gespräch kann die ratsuchende Person eine informierte Entscheidung treffen, ob sie mit einer lösungsfokussierten Fachperson weitermacht oder sich anderswo hinwendet. Dies erfordert, was Cooper und McLeod (2011, S. 219) als pluralistische Perspektive beschreiben: „zu glauben, dass es viele verschiedene Wege gibt, Ratsuchenden zu helfen, auch wenn man sich dafür entscheidet, sich auf nur einen zu spezialisieren“.
Solche Haltungen stehen im Einklang mit allen ethischen Grundsätzen der BACP (2018) bis auf einen: Vertrauenswürdigkeit, Autonomie, Benefizienz, Nicht-Schaden und Selbstachtung. (Viele lösungsfokussierte Fachleute werden nicht Mitglied der BACP sein; ich erwähne dies einfach, weil es gute Grundsätze sind.)
Ausgehend von solchen Haltungen schlage ich kleine Änderungen daran vor, wie lösungsfokussierte Fachleute die Arbeit mit Ratsuchenden beginnen, um die von mir skizzierten Risiken abzumildern. Diese Vorschläge beruhen auf den Schlussfolgerungen der zuvor erwähnten Forschung, wobei natürlich weitere Forschung durchgeführt werden könnte, um sie mit Ratsuchenden aus unterschiedlichen Kontexten zu überprüfen (z. B. Kultur, Geschlecht, Vorstellungsanlass, klinisches Setting usw.).
Therapierende in freier Praxis können ihren Ansatz ohne Weiteres in ihrem Werbematerial beschreiben, um Interessierten eine informierte Entscheidung zu erleichtern. Führen sie vor Therapiebeginn ein Gespräch über die Zusammenarbeit, können sie nach den Erwartungen der Person an die Therapie fragen. Besteht eine erhebliche mangelnde Passung, haben sie dann die Möglichkeit, an eine andere Stelle zu verweisen oder eine einzelne Sitzung anzubieten, um zu sehen, ob die Person die SFBT trotzdem hilfreich findet.
Das ist nicht ungewöhnlich, doch komplizierter wird es in Situationen, in denen Ratsuchende sich nicht bewusst für die SFBT im Besonderen entschieden haben. George schreibt: „Der therapeutische Fokus liegt in der Verantwortung der therapierenden Person. Natürlich kommt die Antwort auf die ‚größten Hoffnungen‘ von der ratsuchenden Person, doch von da an ist es Aufgabe der therapierenden Person, das Gespräch zu gestalten“ (BRIEF, 2021). Ich schlage stattdessen vor, dass Therapierende diese Verantwortung ein oder zwei Gesprächszüge später übernehmen.
Wenn die ratsuchende Person auf die Frage der therapierenden Person nach dem erhofften Ergebnis der Arbeit ein solches Ergebnis nennt, empfehle ich, vor dem Einstieg in lösungsfokussierte Fragen ganz kurz zu erklären, was in der SFBT geschieht, und die informierte Zustimmung einzuholen. In meiner Arbeit in einer universitären Beratungsstelle sage ich zum Beispiel meist etwa Folgendes:
Sitzung
Ratsuchende Person – „Ich möchte mit meiner Arbeit vorankommen, statt ständig alles aufzuschieben.“
Therapeut – „Die Therapiemethode, die wir oft anwenden, hilft meist Menschen, die solche Veränderungen in ihrem Leben sehen möchten. Im Grunde stelle ich dabei Fragen dazu, wie die Dinge sein sollen und was jetzt schon dabei hilft. Wenn Menschen solche Fragen beantworten, bemerken sie meist, dass sich in ihrem Leben positive Veränderungen ergeben. Möchten Sie es ausprobieren?“
Ratsuchende Person – „Okay, gern.“
An diesem Punkt hat die ratsuchende Person ihre informierte Zustimmung nicht nur zu lösungsfokussierten Fragen gegeben, sondern auch dazu, dass die therapierende Person die Führung übernimmt, indem sie wiederholt Fragen stellt (das tun nicht alle Therapien – man denke an die freie Assoziation in der Psychoanalyse oder das „Folgen“ in der personzentrierten Therapie). Auch wenn ich mich gelegentlich weiterhin erkundigen würde, wie die ratsuchende Person die Sitzung erlebt, halte ich es nun für legitim, dass die therapierende Person die „Aufgabe“ übernimmt, das Gespräch zu gestalten. Erfahrungsgemäß habe ich zudem festgestellt, dass Ratsuchende lösungsfokussierte Fragen (besonders zu Interaktionen) ausführlicher beantworten, wenn ich eine solche Begründung anbiete. Alternativ können Fachleute in manchen Kontexten einen solchen Dialog und die Zustimmung vor der ersten Sitzung einholen und dies mit Inhalten wie Webseiten, Handzetteln und Videos untermauern.
Äußert die ratsuchende Person stattdessen einen erhofften Prozess, schlage ich vor, dies anzuerkennen, statt es zu übergehen. Shennan (2019) beobachtet, dass Ratsuchende unter anderem deshalb einen Prozess ansprechen, weil sie meinen, er könnte notwendig sein; im Zweifel schlage ich daher vor, zu prüfen, ob es sich wirklich um eine Präferenz handelt und nicht um das, was ihrer Meinung nach in der Therapie geschehen sollte. Handelt es sich um eine Präferenz, gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten, die man anstelle eines Themenwechsels nutzen kann.
Die eine, die von der gewünschten Arbeitsweise der therapierenden Person abhängt, besteht darin, zu versuchen, der ratsuchenden Person entgegenzukommen. Manchmal ist dies innerhalb eines im weiteren Sinne lösungsfokussierten Rahmens möglich. Möchte eine Person zum Beispiel ihre Probleme „ausführlich besprechen“, ist dies mit der SFBT nicht unvereinbar, und die therapierende Person könnte einfach darauf achten, sie nicht zum „Lösungsgespräch“ zu drängen (Berg & De Shazer, 1993). Ein weiteres Beispiel: Wünscht sich die Person Ratschläge, könnte man ihr Fragen stellen, die ihr helfen, sich selbst Ratschläge zu geben, oder, falls das nicht gelingt, darlegen, was andere hilfreich fanden, und sie zugleich ermutigen herauszufinden, was für sie das Richtige ist (wie von George, 2019, vorgeschlagen). Manche Therapierende möchten vielleicht über die Grenzen der SFBT hinausgehen und Ansätze von anderswo einbeziehen, vielleicht bevor sie zur SFBT zurückkehren, etwa indem sie Fertigkeiten vermitteln, Informationen geben oder Bewältigungsstrategien aus der kognitiven Verhaltenstherapie vorschlagen (solche Ansätze wurden von den Beratungsfachkräften der Leeds Metropolitan University übernommen – White, 2003 –, und ähnliche Ansätze werden an meiner Arbeitsstelle, der Oxford Brookes University, angewandt). Noch weiter über die SFBT hinaus möchten manche Therapierende vielleicht eine andere Therapierichtung erlernen oder eine bereits beherrschte praktizieren. Äußert eine Person zum Beispiel den starken Wunsch, ein Gefühl zu klären, das sie verwirrt, könnte eine mit psychodynamischer oder personzentrierter Therapie vertraute Fachperson dies anstelle der SFBT anbieten – also den gewünschten Prozess anbieten, statt zu versuchen, die Antwort der Person in ein SFBT-kompatibles Ergebnis umzuwandeln, damit sie zur therapierenden Person passt. Die Möglichkeit, gelegentlich in einer anderen Therapierichtung zu arbeiten, mag auch für manche lösungsfokussierte Fachleute reizvoll sein, wenn auch nicht für alle.
Die andere grundlegende Möglichkeit besteht darin, ehrlich damit umzugehen, dass die therapierende Person der Präferenz nicht entsprechen kann (was völlig legitim ist). Wünscht sich die ratsuchende Person zum Beispiel, dass ihr Deutungen dessen angeboten werden, was psychologisch in ihren Beziehungen vor sich geht, könnte eine lösungsfokussierte Fachperson ohne Wertung sagen: „Ich weiß, dass viele in der Therapie so arbeiten, aber das ist nicht die Art von Ansatz, die ich verwende. Statt psychologische Erklärungen anzubieten, stelle ich eher Fragen, die Menschen helfen sollen, Veränderungen in ihrem Leben vorzunehmen. Möchten Sie das ausprobieren, oder wäre es Ihnen lieber, dass ich Ihnen helfe, eine Fachperson zu finden, die so arbeitet, wie Sie es beschrieben haben?“
Die therapierende Person kann dann entsprechend entweder weitervermitteln oder mit der SFBT fortfahren. Ist die ratsuchende Person bereit, die SFBT auszuprobieren, kann der nächste Schritt nun darin bestehen, die Unterschiedsfrage zu stellen, da die Erlaubnis erteilt wurde, „das Gespräch“ auf diese Weise „zu gestalten“. Die therapierende Person könnte zum Beispiel fragen: „Wenn diese Therapie für Sie nützlich wäre, genauso wie es psychologische Erklärungen gewesen wären, welche Unterschiede würden Sie in Ihrem Leben bemerken?“
Es ist möglich, dass erfahrene lösungsfokussierte Fachleute bereits ähnlich arbeiten, trotz des direktiven Umgangs mit Prozessgesprächen, den die Literatur beschreibt. Wer dies nicht tut, mag trotz allem, was ich gesagt habe, durchaus zufrieden damit sein, die Unterschiedsfrage zu nutzen, um Ratsuchende vom Prozess zum Ergebnis umzulenken. Vielleicht hat man damit viel Erfolg gehabt, schätzt ihre Effizienz im Streben nach Kürze und hält die von mir skizzierten Risiken und möglicherweise entgangenen Vorteile für wenig wahrscheinlich oder von geringer Tragweite. Allerdings sind auch die von mir vorgeschlagenen Abhilfen klein. In den meisten Fällen könnte die SFBT wie gewohnt verlaufen, jedoch mit dem möglichen Vorteil, die positiven Erwartungen der Ratsuchenden an die Therapie zu steigern und die Wahrscheinlichkeit besserer Ergebnisse zu erhöhen (Lindhiem et al., 2014) – zum Preis von ein paar Minuten und dem Risiko, eine ratsuchende Person an eine andere, für sie besser geeignete therapeutische Fachperson zu verlieren (was wir im Sinne der Grundsätze von Autonomie und Benefizienz begrüßen sollten).
Je nach ethischer Haltung der therapierenden Person zu diesen Fragen könnte diese Arbeitsweise auch eine willkommene Gelegenheit bieten, der ratsuchenden Person auf diese besondere Weise nicht länger Macht zu entziehen – indem man eine gut eingeübte interaktionelle Technik aufgibt und auf das Bemühen verzichtet, das Gespräch zu steuern, bevor die ratsuchende Person dem lösungsfokussierten Ansatz informiert zugestimmt hat. Auch wenn ich mögliche Folgen des üblichen Vorgehens hervorgehoben habe, gibt es auch deontologische Überlegungen: Therapierende mögen (oder auch nicht) das Gefühl haben, dass dies grundsätzlich die bessere Art des Handelns ist, selbst wenn es keine erkennbare Auswirkung auf eine bestimmte Sitzung hätte. Viele dieser Grundsätze mögen selbstverständlich ebenso für Therapierende anderer Richtungen gelten, wenn Ratsuchende sich nicht für deren Arbeitsweise entschieden haben.
In diesem Beitrag habe ich die übliche lösungsfokussierte Empfehlung für den Therapiebeginn erörtert – Ratsuchende, die therapeutische Prozesse erwähnen, mit einer geschickten Frage danach, welchen Unterschied solche Prozesse machen würden, davon abzulenken, damit sich das Gespräch stattdessen auf Therapieergebnisse richtet; und das alles, bevor eine ausdrückliche Zustimmung zu einem lösungsfokussierten Therapieansatz erteilt wurde. Ich habe dargelegt, inwiefern dieses Vorgehen der wachsenden Evidenz für einen kooperativeren Ansatz widerspricht, und versucht, es unter dem Gesichtspunkt von Machtdynamiken zu problematisieren. Ich habe eine Haltung und eine kleine Anpassung des Gesprächsablaufs vorgeschlagen, die diese Bedenken abmildern werden. Direkt auf den Wunsch einer ratsuchenden Person einzugehen, ist eine kleine Möglichkeit, Respekt zu zeigen und ihre Entmachtung zu vermeiden. Lösungsfokussiert Arbeitende wissen vielleicht besser als alle anderen, dass eine kleine Veränderung einen großen Unterschied machen kann.
Herzlichen Dank an Guy Shennan, der mich überzeugt hat, meine Gedanken zur Therapie aufzuschreiben, und der so freundlich war, eine Rückmeldung zum daraus entstandenen Beitrag zu geben.
Wer ist David Blowers
David Blowers hat als Therapeut in verschiedenen Organisationen gearbeitet und ist klinischer Leiter und leitender lösungsfokussierter Therapeut an der Oxford Brookes University sowie Dozent am Metanoia Institute. Er hat ein Diplom und einen MSc in Psychotherapie des Metanoia in Partnerschaft mit der Middlesex University sowie ein Zertifikat in lösungsfokussierter Praxis erworben.
E-Mail: david.blowers@metanoia.ac.uk
Affiliationen laut Zeitschrift: Faculty of Psychotherapy and Counselling, Metanoia Institute; Student Services, Oxford Brookes University.
Publikationsverlauf
Eingereicht: 12. Juni 2025 (BST). Angenommen: 21. Juli 2025 (BST). Veröffentlicht: 1. September 2025 (BST).
Literatur
Ahmad, N., Ellins, J., Krelle, H., & Lawrie, M. (2014). Person-centred care: from ideas to action. Health Foundation London.
BACP. (n.d.). What is counselling?: About therapy. Retrieved August 20, 2024, from https://www.bacp.co.uk/about-therapy/what-is-counselling/
BACP. (2018, July 1). Ethical framework for the counselling professions: formally adopted 1 July 2018. https://www.bacp.co.uk/events-and-resources/ethics-and-standards/ethical-framework-for-the-counselling-professions/
Bavelas, J., De Jong, P., Franklin, C., Froerer, A., Gingerich, W., Kim, J., Korman, H., Langer, S., Lee, M. Y., McCollum, E. E., Jordan, S. S., & Trepper, T. S. (2013). Solution Focused Therapy treatment manual for working with individuals (2nd Version). Solution Focused Brief Therapy Association.
Berg, I. K., & De Shazer, S. (1993). Making numbers talk: Language in therapy. In S. Friedman (Ed.), The new language of change: Constructive collaboration in psychotherapy (pp. 5–24). Guilford Publications.
Beyebach, M., Morejon, A. R., Palenzuela, D. L., & Rodriguez-Arias, J. L. (1996). Research on the process of solution-focused therapy. In S. D. Miller, M. A. Hubble, & B. L. Duncan (Eds.), Handbook of solution-focused brief therapy (pp. 299–334). Jossey-Bass Publishers.
BRIEF. (2021, September 26). “With absolute certainty” This has been a long time coming. Many of you will have got here before me. Back. Facebook. https://www.facebook.com/BRIEF.SolutionFocus/posts/10159594049049976
Cooper, M. (2020, January 23). Eliciting and accommodating client preferences in counselling and psychotherapy: when is it helpful? Pluralistic Practice. https://pluralisticpractice.com/main-blog/shared-decision-making-blog/preference-accommodation-in-counselling-and-psychotherapy-when-is-it-most-helpful/
Cooper, M., & McLeod, J. (2011). Person-centered therapy: A pluralistic perspective. Person-Centered & Experiential Psychotherapies, 10(3), 210–223. https://doi.org/10.1080/14779757.2011.599517
Cooper, M., Wild, C., van Rijn, B., Ward, T., McLeod, J., Cassar, S., & Sreenath, S. (2015). Pluralistic therapy for depression: Acceptability, outcomes and helpful aspects in a multisite study. Counselling Psychology Review, 30(1), 6–20. https://doi.org/10.53841/bpscpr.2015.30.1.6
Cromwell, R. E., & Olsen, D. H. (1975). Power in families. Wiley.
De Shazer, S. (1990). What is it about brief therapy that works? In J. K. Kelg & S. G. Gilligan (Eds.), Brief Therapy: Myths, Methods, And Metaphors (pp. 90–99). Brunner/Mazel.
De Shazer, S. (1994). Freud and Erickson said it all. Journal of Systemic Therapies, 13(1), 15. https://doi.org/10.1521/jsyt.1994.13.1.15
De Smet, M. M., Von Below, C., Acke, E., Werbart, A., Meganck, R., & Desmet, M. (2021). When “good outcome” does not correspond to “good therapy”: Reflections on discrepancies between outcome scores and patients’ therapy satisfaction. European Journal of Psychotherapy & Counselling, 23(2), 156–176. https://doi.org/10.1080/13642537.2021.1923049
De Varis, J. (1994). The dynamics of power in psychotherapy. Psychotherapy: Theory, Research, Practice, Training, 31(4), 588. https://doi.org/10.1037/0033-3204.31.4.588
George, E. (2019, July 15). Tell me what to do (you’re the expert) [Video]. YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=Af8gT7Edgoc
George, E., Iveson, C., & Ratner, H. (2020). BRIEFER: a solution focused practice manual (Version 2 ed.). BRIEF.
Hoyt, M. F. (2001). Interviews with brief therapy experts. Brunner-Routledge.
Hunsley, J., Aubry, T. D., Verstervelt, C. M., & Vito, D. (1999). Comparing therapist and client perspectives on reasons for psychotherapy termination. Psychotherapy: Theory, Research, Practice, Training, 36(4), 380. https://doi.org/10.1037/h0087802
Knox, S., Miller, C., Twidwell, R. E., & Knowlton, G. (2023). Client perspectives on psychotherapy failure. Psychotherapy Research, 33(3), 298–315. https://doi.org/10.1080/10503307.2022.2110020
Korman, H., De Jong, P., & Jordan, S. S. (2020). Steve de Shazer’s theory development. Journal of Solution Focused Practices, 4(2), 5. https://doi.org/10.59874/001c.75029
Li, E., Kealy, D., Aafjes-van Doorn, K., McCollum, J., Curtis, J. T., Luo, X., & Silberschatz, G. (2024). “It felt like I was being tailored to the treatment rather than the treatment being tailored to me”: patient experiences of helpful and unhelpful psychotherapy. Psychotherapy Research, 1–15. https://doi.org/10.1080/10503307.2024.2360448
Lindhiem, O., Bennett, C. B., Trentacosta, C. J., & McLear, C. (2014). Client preferences affect treatment satisfaction, completion, and clinical outcome: a meta-analysis. Clinical Psychology Review, 34(6), 506–517. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2014.06.002
Makoul, G., & Clayman, M. L. (2006). An integrative model of shared decision making in medical encounters. Patient Education and Counseling, 60(3), 301–312. https://doi.org/10.1016/j.pec.2005.06.010
O’Connell, B. (2001). Solution-focused stress counselling. Continuum.
O’Connell, B. (2016). Solution-focused therapy (3rd ed.). Sage.
Proctor, G. (2002). The dynamics of power in counselling and psychotherapy: Ethics, politics and practice (2nd ed.). PCCS Books.
Ratner, H., George, E., & Iveson, C. (2012). Solution focused brief therapy: 100 key points and techniques. Routledge.
Rosenzweig, S. (1936). Some implicit common factors in diverse methods of psychotherapy. American Journal of Orthopsychiatry, 6(3), 412. https://doi.org/10.1111/j.1939-0025.1936.tb05248.x
Shennan, G. (2019). Solution-focused practice: Effective communication to facilitate change. Bloomsbury Publishing.
Shennan, G. (2024). Therapy – Guy Shennan Associates. https://www.guyshennan.com/therapy
Sommerfeld, E. (2023). Patients’ response to moments of disappointment with their therapist: the roles of disappointment experience, emotional abilities, and perceived alliance negotiation. Psychotherapy Research, 33(5), 566–580. https://doi.org/10.1080/10503307.2022.2144526
Sundman, P., Schwab, M., Wolf, F., Wheeler, J., Cabié, M.-C., van der Hoorn, S., Pakrosnis, R., Dierolf, K., & Hjerth, M. (2020). Theory of solution-focused practice (2020 Version). EBTA.
UKCP. (n.d.). Psychotherapy FAQs. Retrieved August 20, 2024, from https://www.psychotherapy.org.uk/seeking-therapy/psychotherapy-faqs/
Walfish, S., McAlister, B., O’Donnell, P., & Lambert, M. J. (2012). An investigation of self-assessment bias in mental health providers. Psychological Reports, 110(2), 639–644. https://doi.org/10.2466/02.07.17.PR0.110.2.639-644
Westmacott, R., & Hunsley, J. (2010). Reasons for terminating psychotherapy: A general population study. Journal of Clinical Psychology, 66(9), 965–977. https://doi.org/10.1002/jclp.20702
White, N. (2003). The solution-focused approach in higher education. In B. O’Connell & S. Palmer (Eds.), Handbook of Solution-Focused Therapy (pp. 84–94). SAGE. https://doi.org/10.4135/9781446280478.n8
www.c-nip.net. (2019, June). Cooper-Norcross Inventory of Preferences (C-NIP): Guidelines for Use. https://www.c-nip.net/_files/ugd/4c3a09_19d3491e9ecf4837a4adbb955c9e6982.pdf
Originalartikel ‘What Difference Will That Make?’ – Contracting More Collaboratively in Solution-Focused Brief Therapy von David Blowers, erschienen in Journal of Solution Focused Practices, Bd. 9, Nr. 2 (2025), S. 3–18, doi: 10.59874/001c.142789, unter der Lizenz CC BY 4.0. Inoffizielle deutsche Übersetzung von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt; zwei Zwischenüberschriften wurden dort ergänzt, wo das Original keine hatte. Diese Übersetzung stammt weder vom Autor noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.
Inoffizielle deutsche Übersetzung des Originalartikels „'What Difference Will That Make?’ – Contracting More Collaboratively in Solution-Focused Brief Therapy“, erschienen in Journal of Solution Focused Practices (2025) unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz, wie zu Beginn dieser Seite angegeben; maßgeblich ist die Originalfassung.
Originalartikel lesenSo zitieren Sie diesen Artikel
Blowers, D. (2025). 'What Difference Will That Make?’ – Contracting More Collaboratively in Solution-Focused Brief Therapy. Complexe Systémique. https://app.complexe-systemique.com/en_GB/articles/what-difference-will-that-make-contracting-more-collaboratively (Originalwerk veröffentlicht 2025 in Journal of Solution Focused Practices, Bd. 9, Nr. 2; 2025 erneut veröffentlicht von Journal of Solution Focused Practices, https://journalsfp.org/article/142789)
Weiterführende Lektüre
Kommentare 0
Melden Sie sich an, um an der Diskussion teilzunehmen. Anmelden