Diese Fassung wurde von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt. Im Zweifelsfall ist die Originalfassung maßgeblich.
PeerJ · Essstörungen
Die familienbasierte Behandlung überträgt den Eltern die Aufgabe, ihr Kind wieder zu ernähren; sie müssen dazu aber auch in der Lage sein. Ein australisches Forschungsteam hat 39 Studien ausgewertet, um zu kartieren, was aufseiten der Eltern und Bezugspersonen die Behandlung fördert oder hemmt. Daraus leitet es ein Modell mit acht Bereichen ab, Care-FIT, das von Anfang an als Instrument zur Einschätzung zu Beginn der Behandlung gedacht ist.
Inoffizielle deutsche Übersetzung von Caregiver factors influencing family-based treatment for child and adolescent eating disorders: a systematic review and conceptual model von Alex McCord, Kylie Rice und Adam Rock, erschienen in PeerJ (PeerJ) (2025), doi: 10.7717/peerj.19247, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt. Die beiden Tabellen werden als Listen wiedergegeben; die ergänzenden Online-Materialien (Begründung des Reviews und PRISMA-Checkliste) sind nicht abgedruckt. Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.
Es wird stillschweigend vorausgesetzt, dass Eltern in der Lage sein werden, sowohl die von ihnen erwartete Führungsrolle als auch die emotionale Belastung zu schultern.
Alex McCord, Kylie Rice und Adam Rock
Zusammenfassung
Einleitung. Die Notwendigkeit, familiäre Faktoren, die die familienbasierte Behandlung (FBT) beeinflussen, zu erfassen und zu berücksichtigen, wurde in der Literatur im Zusammenhang mit der Verbesserung der Behandlungsergebnisse herausgestellt. Einige Studien haben zwar versucht, diesem Bedarf zu begegnen, doch wurden die Ergebnisse bislang nicht in einem Rahmen zusammengeführt, und bis heute gibt es kein konzeptuelles Modell, das diese Faktoren für die klinische Praxis bündelt. Um diese Lücke zu schließen, wurde ein systematisches Review durchgeführt, das folgender Frage nachging: Welche Faktoren aufseiten der Bezugspersonen beeinflussen das Ergebnis der FBT bei Essstörungen im Kindes- und Jugendalter?
Methodik. Das Protokoll wurde in PROSPERO registriert (CRD42022338843) und folgte dem PRISMA-Rahmen. Insgesamt ergaben EBSCO Host, Embase, ProQuest, PubMed Central, SCOPUS und Web of Science 1.994 Treffer. Das Screening ergab 164 Studien für die Volltextprüfung, die zur Verringerung des Verzerrungsrisikos durch eine dritte Person repliziert wurde. Neununddreißig Artikel wurden eingeschlossen und in einer Evidenzhierarchie geordnet, die sowohl quantitative als auch qualitative Methodologien umfasste. Die Heterogenität der Daten schloss eine Metaanalyse aus; die Ergebnisse wurden mit einem systematisch-narrativen Ansatz synthetisiert und gruppiert.
Ergebnisse. Einflussreiche Faktoren aufseiten der Bezugspersonen wurden identifiziert und in acht Bereiche gruppiert: Kapazität der Bezugspersonen, Zuversicht, Bereitschaft, internalisierende Faktoren, externalisierende Faktoren, essensbezogene Faktoren, Unterstützungsnetz und Familienfunktion. Die Faktoren innerhalb jedes Bereichs und ihr Einfluss auf das Behandlungsergebnis wurden dargestellt. Ein konzeptuelles Modell, „caregiver factors influencing treatment“ (Care-FIT), wurde als grafische Darstellung der identifizierten Bereiche und Faktoren nach Häufigkeit ihres Auftretens erstellt.
Schlussfolgerung. Faktoren aufseiten der Bezugspersonen können das Ergebnis der FBT erheblich beeinflussen; angesichts der Bedeutung ihrer Rolle in der Behandlung ist es geboten, diese Faktoren wirksam zu erkennen und zu berücksichtigen. Das konzeptuelle Modell kann in der klinischen Fallkonzeption eingesetzt werden und die weitere Untersuchung des Ausmaßes unterstützen, in dem die Faktoren Einfluss nehmen. Wer die Faktoren aufseiten der Bezugspersonen erkennt, die die Behandlung voraussichtlich beeinflussen, kann gezielt Unterstützung anbieten, um Behandlung und Genesung zu fördern.
Schlüsselwörter: Jugendliche, Essstörungen, familienbasierte Behandlung (FBT), elterliche Herausforderungen, Bezugspersonen, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Familientherapie
Die familienbasierte Behandlung (FBT) ist derzeit eine führende evidenzbasierte Behandlung für Jugendliche mit Essstörungen (American Psychiatric Association, 2023; National Institute for Health and Care Excellence, 2017). In der FBT gelten die Eltern oder sorgeberechtigten Bezugspersonen als Schlüsselfaktor für die Überwindung der Essstörung (Treasure et al., 2021). Die Behandlung verläuft in drei Phasen: In Phase eins übernehmen die Bezugspersonen die Kontrolle über die Wiederernährung ihres Kindes. In Phase zwei wird die Autonomie bei den Mahlzeiten schrittweise an die jugendliche Person zurückgegeben; Phase drei befasst sich dann mit weiteren Entwicklungsanliegen oder -schwierigkeiten sowie mit der Rückfallprophylaxe (Lock & Le Grange, 2013; Rienecke & Le Grange, 2022). Ein wesentlicher Bestandteil der FBT ist die aktive Beteiligung und Führung der Eltern, insbesondere bei der Wiederherstellung eines gesunden Gewichts der jugendlichen Person, indem sie alle Mahlzeiten servieren, beaufsichtigen und zu deren vollständigem Verzehr ermutigen (Adams & Hovel, 2024; Treasure et al., 2021).
Die FBT ist für Anorexia nervosa (AN) und Bulimia nervosa (BN; Forsberg & Lock, 2015; Gorrell & Le Grange, 2021) validiert, und ihr Einsatz bei anderen Essstörungen im Kindes- und Jugendalter wird derzeit evaluiert (Lock, Sadeh-Sharvit & L’Insalata, 2019; Van Wye et al., 2023). Die Remissionsraten bei AN im Jugendalter liegen jedoch bei etwa 40%, und die Notwendigkeit, die Ergebnisse zu verbessern, wurde hervorgehoben (Lock et al., 2024). Ein wesentlicher Bestandteil der FBT ist die Beteiligung und Führung der Eltern, insbesondere bei der Wiederherstellung eines gesunden Gewichts der jugendlichen Person, indem sie alle Mahlzeiten beaufsichtigen und zu deren vollständigem Verzehr ermutigen (Adams & Hovel, 2024; Treasure et al., 2021). Die Motivation, das erforderliche Maß an Beteiligung der Bezugspersonen zu aktivieren, gründet auf Psychoedukation über die negativen Folgen der Mangelernährung und darauf, die Unterstützung durch die Bezugspersonen als für die Genesung unverzichtbar darzustellen (Lock & Le Grange, 2013; Rienecke & Le Grange, 2022). Es wird stillschweigend vorausgesetzt, dass Eltern in der Lage sein werden, sowohl die von ihnen erwartete Führungsrolle als auch die emotionale Belastung zu schultern; es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass Eltern Herausforderungen erleben, die ihre Umsetzung der Behandlungsstrategien beeinflussen können, darunter Emotionen, Kognitionen, Verhaltensweisen und praktische Hindernisse (Giles et al., 2022; Marchetti & Sawrikar, 2024; Wufong, Rhodes & Conti, 2019).
Frühere Studien konzentrierten sich auf quantitative Ergebnisse in Forschungssettings und in der kommunalen Gesundheitsversorgung sowie auf qualitative Ergebnisse aus der Perspektive von Eltern und Behandelnden (Astrachan-Fletcher et al., 2018; Cripps, Serpell & Pugh, 2024; Datta et al., 2023; Dimitropoulos et al., 2024). Ein umfassenderes Review, das all diese Settings einschließt, liegt jedoch noch nicht vor. Ein Scoping-Review von FBT-Studien untersuchte unspezifische Prädiktoren, Mediatoren und Moderatoren der Behandlung und fand in den Ergebnissen mehrere für das Ergebnis relevante Faktoren aufseiten der Bezugspersonen, darunter elterliche Selbstwirksamkeit, Expressed Emotion, elterliche Verhaltensweisen, therapeutisches Bündnis und Familienkonflikte (Gorrell et al., 2022). Psychosoziale Faktoren auf der Ebene der Bezugspersonen wie Schuldzuweisung, Schuldgefühle oder fehlendes Empowerment sowie Anpassung an die Essstörung, familiäre Dysfunktion, psychische Gesundheit der Bezugspersonen oder praktische Hindernisse wurden ebenfalls als negative Einflüsse auf die Durchführung oder das Ergebnis der Behandlung genannt (Arikian et al., 2007; Keel & Haedt, 2008; Lavender, 2020; Loeb et al., 2012; Shimshoni, Omer & Lebowitz, 2021; Tasaka et al., 2017). Untersucht wurde auch der Einfluss kultureller Faktoren auf die familienbezogene Essstörungsbehandlung, etwa traditionelle elterliche Arbeitsteilung, kulturell sanktionierte Essgewohnheiten, kollektivistische oder individualistische Werte, mit der Empfehlung, die FBT anzupassen oder kulturelle Überzeugungen als therapeutische Ressource zu nutzen (Chu, 2022; Dimitropoulos et al., 2024; Ram & Shelke, 2023; Williams, Wood & Plath, 2020). Zu den elterlichen Stärken können Schutzfaktoren gehören, die Eltern oder Bezugspersonen bei der Umsetzung der FBT helfen. Eine sichere Eltern-Kind-Bindung, unterstützende Familienmitglieder, die Bereitschaft, sich über die FBT zu informieren, sozioökonomische Stabilität oder die Fähigkeit, Verpflichtungen zugunsten der Behandlung anzupassen, wurden allesamt als potenziell hilfreich untersucht (Basker et al., 2013; Jewell et al., 2021; Rienecke & Le Grange, 2022; Wallis et al., 2017b). Diese Faktoren wurden bislang unabhängig voneinander erfasst und noch nicht in einem Rahmen zur Einschätzung von Stärken und Herausforderungen zusammengeführt.
Es gibt mehrere Varianten der familienbezogenen Essstörungsbehandlung, die die elterliche Führungsrolle betonen. In der elternfokussierten Behandlung (PFT) werden die Bestandteile der FBT getrennt durchgeführt: Die behandelnde Fachperson sieht zuerst die jugendliche Person, unmittelbar gefolgt von der Sitzung mit den Bezugspersonen (Le Grange et al., 2016). Bei hoher elterlicher Expressed Emotion gilt die PFT als möglicherweise wirksamer als die gemeinsame FBT (Allan et al., 2018; Eisler et al., 2000; Hughes et al., 2019). Eine Reihe intensiver ganztägiger Programme integriert FBT-Prinzipien, darunter die intensive Einzelfamilientherapie (IFT), die von einem multidisziplinären Team in etwa 40 Stunden innerhalb einer Woche durchgeführt wird, und die Multifamilientherapie (MFT) im Gruppenformat, bei der fünf bis acht Familien innerhalb einer Woche gemeinsam vier bis fünf volle Behandlungstage erhalten (Marzola et al., 2015; Rockwell et al., 2011). Ein längerfristiges tagesklinisches Programm (DTP) wird in Gruppen von fünf bis acht Familien durchgeführt, mit 30 Stunden multidisziplinärer Behandlung pro Woche über etwa drei Monate (Krishnamoorthy, Shin & Rees, 2023). Es wurde auch argumentiert, dass manche Familien möglicherweise nicht auf eine Einzel-FBT ansprechen und dass die geringere Isolation und die Gemeinschaft, die das Gruppensetting der MFT schafft, sowie zusätzliche therapeutische Aktivitäten diese Familien unterstützen könnten (Bruett et al., 2022; Dawson et al., 2018; Dennhag, Henje & Nilsson, 2021; Rienecke, 2017). Auch als Ergänzung zur Einzelfamilien-FBT hat die MFT vielversprechende Ergebnisse gezeigt (Funderud et al., 2023). Das DTP hat sich als wirksam erwiesen und stützt zudem den Kerngrundsatz der FBT, die Beteiligung der Eltern, während es zugleich Jugendliche unterstützt, die eine intensivere Versorgung benötigen (Martin-Wagar, Holmes & Bhatnagar, 2019). Zwischen PFT, FBT und Familientherapie für Anorexia nervosa (FT-AN) bestehen einige Unterschiede: PFT und FT-AN umfassen in der Regel keine therapeutische Familienmahlzeit, und die vier Phasen der FT-AN sind in der FBT auf drei Phasen verdichtet (Gorrell, Simic & LeGrange, 2023). Die Verantwortung der Eltern für die Ernährungsrehabilitation ist jedoch ein Kernbestandteil aller Ableitungen (Gorrell & Le Grange, 2021; Rienecke, 2017). Obwohl diese Varianten der Familienbehandlung ihre Wirksamkeit belegt haben (Forsberg et al., 2023; Madden, Hay & Touyz, 2015), gibt es kein Protokoll zur Erfassung der Faktoren aufseiten der Bezugspersonen, mit dem sich bestimmen ließe, welches Format für eine bestimmte Familie am besten geeignet ist.
Empfohlen wurde, Eltern oder Bezugspersonen zu Beginn der FBT auf mögliche Hindernisse hin einzuschätzen (Accurso et al., 2021; Matthews et al., 2023). Derzeit gibt es im Kontext der Behandlung von Essstörungen im Kindes- und Jugendalter weder einen Konsens noch ein Protokoll für die Einschätzung der Bezugspersonen im Hinblick auf mögliche Behandlungshindernisse, einschließlich Faktoren, die den therapeutischen Prozess stören können. Es wurde argumentiert, dass weitere Forschung zur Entwicklung von Lösungen und Unterstützungsangeboten für Eltern nötig ist, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern (Giles et al., 2022; Gorrell & Le Grange, 2023; Van Huysse & Bilek, 2023; Wilksch, 2023). Derzeit gibt es kein Protokoll, nach dem Familien eine bestimmte FBT-Variante empfohlen wird. Da die FBT und ihre Varianten die Bezugspersonen als entscheidende Ressource für ihr Kind in der Essstörungsbehandlung betrachten, ist es wichtig, die elterliche Kapazität und die Hindernisse für eine Beteiligung zu berücksichtigen, um eine brauchbare Fallkonzeption für die Behandlung zu erstellen.
Ziel dieses systematischen Reviews war es, folgende Forschungsfrage zu beantworten: Welche Emotionen, Kognitionen, Verhaltensweisen, praktischen Hindernisse oder sonstigen Faktoren aufseiten der Bezugspersonen hängen mit dem Ergebnis der FBT bei Essstörungen im Kindes- und Jugendalter zusammen oder beeinflussen es? Das Review sollte die Herausforderungen untersuchen, denen Eltern oder Bezugspersonen eines Kindes oder einer jugendlichen Person mit einer Essstörung begegnen, und klären, wie diese Herausforderungen sowie identifizierte Stärken oder Schutzfaktoren zum Ergebnis der FBT beitragen oder es beeinträchtigen. Ein weiteres Ziel der Forschung war es, die Befunde aus Forschungs- und klinischen Praxissettings, einschließlich qualitativer und quantitativer Methodologien, zusammenzuführen und zu analysieren. Die gesammelten Informationen wurden synthetisiert und gruppiert, um ein konzeptuelles Modell der Faktoren aufseiten der Bezugspersonen zu erstellen, die die FBT voraussichtlich beeinflussen, zur Anwendung in Praxis und Forschung.
Die Forschungsfrage wurde anhand des PICo-Rahmens (population, intervention, comparison and outcome; Stern, Jordan & McArthur, 2014) formuliert und in der PROSPERO-Datenbank für systematische Reviews unter der Nummer CRD42022338843 registriert. Für die Entwicklung des Protokolls wurden die PRISMA-Leitlinien (preferred reporting items for systematic reviews and meta-analyses) herangezogen (Moher et al., 2009); die Forschungssoftware Covidence diente dazu, die Ergebnisse der Datenbanksuche auf Duplikate und Relevanz zu prüfen (Veritas Health Innovation, 2022). Die festgelegte Population umfasste Eltern von Kindern oder Jugendlichen mit einer diagnostizierten Essstörung, die im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition, Text Revision (DSM-5-TR; American Psychiatric Association, 2022) aufgeführt ist und bei der die FBT eingesetzt wurde. Eingeschlossen wurden: Anorexia nervosa (AN), atypische Anorexia nervosa (AAN), Bulimia nervosa (BN), vermeidend-restriktive Ernährungsstörung (ARFID), Essanfälle im Kontext der Bulimie sowie andere näher bezeichnete oder nicht näher bezeichnete Essstörungen (Forsberg & Lock, 2015; Gorrell et al., 2022; Lock, Sadeh-Sharvit & L’Insalata, 2019; Rienecke & Le Grange, 2022).
Das Forschungsteam (AM, KR, AR) erstellte einen booleschen Suchstring, den AM/KR ausführten; die Begriffe stammten aus einer orientierenden Literatursuche mit den Begriffen Essstörungen, Eltern und Jugendliche. Eine Fachperson der Universitätsbibliothek und eine externe wissenschaftliche Hilfskraft prüften Schlüsselwörter und Suchstrategie, um dem Verzerrungsrisiko zu begegnen und den Suchstring zu verfeinern. Die Schlüsselwörter sind in Tabelle 1 nach Kategorien aufgeführt. Die Kategorien umfassten Begriffe zu den beteiligten Erwachsenen, zur Intervention, zur Störung, zur behandelten Person und zu Einflussfaktoren. Durchsucht wurden die Datenbanken EBSCO Host, Embase, ProQuest, PubMed Central, SCOPUS und Web of Science. Die Suche beschränkte sich auf Artikel, die ab der grundlegenden Veröffentlichung zur FBT von Russell et al. (1987) einschließlich bis zum 6. Juli 2024 erschienen waren. Die Ergebnisse wurden auf begutachtete Zeitschriftenartikel, Abschlussarbeiten und Dissertationen begrenzt. Innerhalb einer Kategorie wurden die Schlüsselwörter durch den booleschen Operator „OR“, zwischen den Kategorien durch den Operator „AND“ verknüpft; das Sternchen „*“ diente als Platzhalter, um alternative Schreibweisen zu erfassen.
Tabelle 1 — Suchbegriffe.
Anmerkungen. Sternchen wurden in den Suchstring aufgenommen, um alternative Schreibweisen zu erfassen.
Die in PROSPERO angegebenen Einschlusskriterien waren: (1) eine Population von Familien mit mindestens einer erwachsenen Bezugsperson von Kindern oder Jugendlichen im Alter von 6–18 Jahren mit einer Essstörung nach DSM-5 TR (American Psychiatric Association, 2022). (2) Die Familien mussten an einer Variante der FBT teilnehmen, einschließlich der klassischen gemeinsamen FBT oder FT-AN, der PFT oder FBT-basierter Behandlungen wie DTP, IFT oder MFT. (3) Es musste eine Einschätzung oder ein Interview der Eltern oder Bezugspersonen durchgeführt worden sein. Ausschlusskriterien waren (1) behandelte Personen über 18 oder unter 6 Jahren, (2) behandelte Personen, die nicht mit erwachsenen Bezugspersonen zusammenlebten, oder (3) Fälle, in denen die Bezugspersonen weder eingeschätzt noch interviewt wurden, (4) das Fehlen einer Essstörungsdiagnose oder Diagnosen, bei denen die FBT üblicherweise nicht eingesetzt wird (z. B. Pica oder Rumination), oder (5) behandelte Personen, die eine andere Form der Essstörungsbehandlung erhielten, etwa systemische Familientherapie, Akzeptanz- und Commitment-Therapie, kognitive Verhaltenstherapie oder dialektisch-behaviorale Therapie, ohne ergänzende FBT.
Vorläufige Suchen ergaben ein breites Spektrum an Studienmethodologien, darunter randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), quantitative und qualitative Studien, Studien mit Beobachtungen von FBT-Behandelnden sowie klinische Fallstudien. Zwar wurde bewusst eine große Vielfalt an Artikeln gesucht, um möglichst viele bekannte Einflussfaktoren zu erfassen, doch zeigte sich, dass derart breite Ergebnisse die Möglichkeit einschränken könnten, Schlussfolgerungen zu ziehen. Es wurde beschlossen, die Ergebnisse in einer Evidenzhierarchie nach Studientyp gemäß den Standards der Gesundheitsforschung darzustellen (American Psychological Association, 2006; LoBiondo-Wood & Haber, 2022). In den Suchergebnissen tauchten drei Studienmethodologien auf, die der Stufe sechs zugeordnet werden: qualitative Studien mit Eltern und mit FBT-Behandelnden sowie klinische Fallstudien. Über den Einschluss dieser Methodologien wurde Konsens erzielt, gestützt auf das Argument, dass die Synthese qualitativer und quantitativer Forschung in der Gesundheitsforschung unerlässlich ist und alle für eine Forschungsfrage relevanten Artikel einbeziehen sollte (Dixon-Woods, Fitzpatrick & Roberts, 2001). Es wurde argumentiert, dass Essstörungsforschung zu ergebnisbeeinflussenden Faktoren die Perspektive der FBT-Behandelnden einbeziehen sollte, da diese die Verantwortung für klinische Entscheidungen tragen (Dimitropoulos et al., 2024). Über den Einschluss klinischer Fallstudien wurde Konsens erzielt gemäß dem Argument, dass eine evidenzbasierte psychologische Praxis Befunde aus Fallstudien berücksichtigen sollte, wenn Änderungen an Einschätzung oder Prozess vorgeschlagen werden (Willemsen, 2022). Um die Ergebnisse einzugrenzen, einigten sich die Verfassenden darauf, sich auf Essstörungen zu konzentrieren, für die die FBT in RCTs validiert wurde, wodurch Studien zu ARFID und zur Binge-Eating-Störung entfielen.
Nach diesen überarbeiteten Kriterien ergaben sich 1.994 Artikel, davon 1.970 aus Datenbanken und 24 aus Zitationssuchen. Die Zitationen wurden nach EndNote exportiert und in Covidence hochgeladen. Duplikate wurden automatisch entfernt; 691 Studien wurden von zwei unabhängigen Personen, der Studienleitung (AM) und einer wissenschaftlichen Hilfskraft, anhand von Titel und Abstract auf die Einschlusskriterien geprüft. Unstimmigkeiten wurden von den betreuenden Forschenden (KR, AR) geklärt; 164 Artikel wurden für die Volltextprüfung ausgewählt. Eine erste Qualitätsbewertung der Artikel nahm AM mit den Instrumenten zur kritischen Bewertung des Joanna Briggs Institute für die Gesundheitsforschung vor, die jeweils auf das Studiendesign zugeschnitten sind (Lockwood, Munn & Porritt, 2015). Eine anschließende zweite Runde der Qualitätsbewertung führte AM durch, und eine unabhängige wissenschaftliche Hilfskraft replizierte sie, um sicherzustellen, dass die eingeschlossenen Artikel ausreichende Qualität, wissenschaftliche Strenge und ein geringes Verzerrungsrisiko aufwiesen; dabei kam das Mixed Methods Appraisal Tool der McGill University (MMAT; Hong et al., 2018) zum Einsatz, da die Studien sowohl qualitativ als auch quantitativ waren. Die Klärung von Abweichungen und das Vertrauen in die Gesamtheit der Evidenz wurden durch Rücksprache mit KR erreicht. Dieser Prozess ergab 39 eingeschlossene Studien, die die MMAT-Standards für Qualität und Verzerrungsrisiko erfüllten (siehe Abb. 1). Die Studien wurden in Australien (7), Kanada (5), Europa (2), dem Vereinigten Königreich (7) und den Vereinigten Staaten (18) durchgeführt. Berichtet wurden die Ergebnisse von 3.782 Messungen oder Interviews, die von Eltern oder Bezugspersonen jugendlicher Teilnehmender ausgefüllt bzw. geführt wurden; diese waren zu 86,9 % weiblich, bei einem Durchschnittsalter von 14.87 (0.74) Jahren. Sechzehn Studien machten Angaben zur ethnischen Zugehörigkeit; danach waren 77,95 % der Familien weiß. Neunundzwanzig Studien machten Angaben zur Familienstruktur; danach waren 68,41 % intakte Familien. Vier Studien berichteten Beobachtungen zu Hindernissen aufseiten der Bezugspersonen aus Interviews mit 117 FBT-Behandelnden.

Die Heterogenität der Daten, darunter unterschiedliche Studiendesigns, Beschreibungen der teilnehmenden Bezugspersonen, Analysen und gemessene Variablen, schloss eine Metaanalyse aus; daher wurde ein hybrider systematisch-narrativer Ansatz verwendet (Siddaway, Wood & Hedges, 2019; Turnbull, Chugh & Luck, 2023), und die Leitlinien für eine Synthese ohne Metaanalyse (SWiM) wurden befolgt (Campbell et al., 2020). Die Cochrane-Vorlage zur Datenextraktion (2023) wurde angepasst, um die Ergebnisse zu erfassen und zu ordnen; dies übernahm AM unter Aufsicht von KR/AR. Die Methodologien umfassten 24 quantitative, 12 qualitative und drei Fallstudien. Vierundzwanzig Studien wurden den Stufen 1, 2 oder 3 zugeordnet, darunter systematische Reviews von RCTs, RCTs und quantitative Studien; fünfzehn Studien wurden der Stufe 6 zugeordnet, darunter zwölf qualitative Studien und drei klinische Fallstudien. Ein Überblick und eine Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien, geordnet nach Stufe und Erstautorschaft, findet sich in Tabelle 2.
Tabelle 2 — Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien.
Anmerkungen. Stufe 1: systematische Reviews; Stufe 2: randomisierte kontrollierte Studien (RCT); Stufe 3: andere quantitative Studien; Stufe 6: qualitative Studien mit Eltern oder FBT-Behandelnden sowie klinische Fallstudien. AAN, atypische Anorexia nervosa; AN, Anorexia nervosa; AN-R, Anorexia nervosa, restriktiver Typus; AN-BP, Anorexia nervosa, Binge-Purging-Typus; BN, Bulimia nervosa; EDNOS, nicht näher bezeichnete Essstörung; AFT, jugendfokussierte Therapie (adolescent-focused therapy).
Die Synthese der Daten erfolgte, wie von Campbell et al. (2020) empfohlen, durch Gruppierung der Befunde in thematische Bereiche. Die anfänglichen Faktorgruppen waren diejenigen, die bei der Formulierung der Forschungsfrage festgelegt worden waren: Emotionen, Kognitionen, Verhaltensweisen oder praktische Hindernisse. Innerhalb dieser Gruppen wurden nach dem hybriden systematisch-narrativen Verfahren acht Bereiche identifiziert (Siddaway, Wood & Hedges, 2019; Turnbull, Chugh & Luck, 2023). Konkret wurde jeder eingeschlossene Artikel nach der gemessenen unabhängigen Variable bzw. dem untersuchten Phänomen geordnet. Im Zuge der Datenextraktion leiteten sich aus den in den Studien wiederkehrend gemessenen Variablen acht Bereiche ab, die AM unter Aufsicht von KR/AR erarbeitete. Sie werden im folgenden Abschnitt definiert als: Kapazität, Zuversicht, Bereitschaft, externalisierende Faktoren der Bezugspersonen, internalisierende Faktoren der Bezugspersonen, essensbezogene Faktoren der Bezugspersonen, Familienfunktion und Unterstützungsnetze. Diese Bereiche wurden anschließend mittels Inhaltsanalyse und nach der Häufigkeit des Auftretens jeder Variable in einem konzeptuellen Modell geordnet. Es ist am Ende dieses Abschnitts in Abb. 2 grafisch dargestellt.

Der Review-Prozess machte deutlich, dass Selbstwirksamkeit und Expressed Emotion, beides bekannte Konzepte bzw. Verhaltenskategorien (Bandura, 1977; Brown, Birley & Wing, 1972), im Kontext der Essstörungsforschung weiterentwickelt wurden (Cherry et al., 2018; Rhodes et al., 2005). Die Definition dieser Konzepte und die Messmethoden variierten in den Ergebnissen. Dieses Review versuchte, die Ergebnisse zu synthetisieren, indem es die einzelnen Eigenschaften oder Verhaltensweisen untersuchte, die der Expressed Emotion und der Selbstwirksamkeit zugeschrieben werden, und prüfte, auf welche Weise sie die Essstörungsbehandlung beeinflussen.
Dreizehn der 39 gefundenen Artikel betrafen die Kapazität der Bezugspersonen. Im Kontext der FBT wurde Kapazität definiert als die persönlichen, praktischen oder emotionalen Ressourcen, die den Bezugspersonen zur Verfügung stehen, um erfolgreich an der Behandlung teilzunehmen (Socholotiuk & Young, 2022). Fehlende Ressourcen wurden als Beitrag zu schlechten FBT-Ergebnissen identifiziert, darunter begrenztes Wissen über und Verständnis des FBT-Modells (Ellison et al., 2012), unzureichende Entwicklung von Fertigkeiten und Kompetenz (Murray et al., 2018; Voriadaki et al., 2015) sowie begrenzte Zeit und praktische Ressourcen, die für die Behandlung aufgewendet werden müssen, etwa die Organisation des Familienalltags, um die Beaufsichtigung der Mahlzeiten zu ermöglichen (Dimitropoulos et al., 2017; Egbert et al., 2024; Thibault et al., 2023). Eine zu Beginn höhere wahrgenommene Belastung der Bezugspersonen ging mit einem schlechten Ergebnis einher, gemessen an einem niedrigeren Gewicht bei der Nachuntersuchung (Baudinet et al., 2023). Das Ausmaß der Belastung der hauptsächlichen Bezugsperson hing mit fehlender Kapazität und Behandlungsabbruch zusammen, etwa durch die Notwendigkeit, andere Familienmitglieder zu versorgen, oder durch die Unmöglichkeit, persönliche und berufliche Zeitpläne so umzustellen, dass Beaufsichtigung und Unterstützung bei den Mahlzeiten gewährleistet sind (Matthews et al., 2023; Thibault et al., 2023). Eine Verringerung der Belastung der Bezugspersonen geht mit positiven Behandlungsergebnissen einher (Dennhag, Henje & Nilsson, 2021). Zudem wurde eine schlechte körperliche oder psychische Gesundheit der Bezugspersonen als Faktor identifiziert, der fehlende Kapazität sowie Behandlungsabbruch oder ein erfolgloses Ergebnis begünstigt (Dimitropoulos et al., 2017; Lock et al., 2006; Matthews et al., 2023; Matthews et al., 2018; Murray et al., 2018; Stewart et al., 2021).
Mangelnde Zuversicht, mangelndes Empowerment oder mangelnde Selbstwirksamkeit können sich negativ auf die Behandlung auswirken, wie 11 der 39 gefundenen Artikel zeigten. Zuversicht, die in 11 Artikeln vorkam, und Empowerment, das in sieben Artikeln vorkam, wurden in den Ergebnissen ähnlich definiert, nämlich als Überzeugung der Bezugspersonen, die FBT durchführen bzw. ihr Kind bei der Genesung unterstützen zu können oder nicht (Darcy et al., 2013; Dimitropoulos et al., 2017). Zehn Artikel definierten Selbstwirksamkeit als Zuversicht oder Empowerment oder als mit diesen beiden Eigenschaften verbunden (Darcy et al., 2013; Datta et al., 2023; Dimitropoulos et al., 2017; Hagan et al., 2023; Martin-Wagar, Holmes & Bhatnagar, 2019; Matthews et al., 2023; Murray et al., 2018; Robinson et al., 2013). Die erheblichen Anforderungen, die die FBT zu Hause stellt, verlangen Zuversicht von den Bezugspersonen, insbesondere um in Phase eins der FBT die Unterstützung bei den Mahlzeiten zu leisten, die für die Wiederernährung der jugendlichen Person erforderlich ist (Dimitropoulos et al., 2017). Sind Bezugspersonen nicht zuversichtlich, ihr Kind wieder ernähren zu können, passen sie sich bei den Mahlzeiten womöglich an die Essstörung an und bestehen nicht darauf, dass ihr Kind die Mahlzeit beendet (Konstantellou et al., 2022). Sorgen sich Bezugspersonen, ob die FBT die geeignete Therapie für ihr Kind ist oder ob ihr Kind mehr Einzeltherapie benötigt, oder sind sie in einer Beschäftigung mit der Ursache der Erkrankung gefangen, kann ihre Zuversicht beeinträchtigt werden (Wufong, Rhodes & Conti, 2019).
Die Vermutung von Dimitropoulos et al. (2017), dass die Zuversicht der Bezugspersonen mit Empowerment zusammenhängt, wurde von Martin-Wagar, Holmes & Bhatnagar (2019) weiter untersucht, die feststellten, dass das Empowerment der Bezugspersonen die Remission vorhersagte. Auch Darcy et al. (2013) vermuteten, dass Empowerment mit Zuversicht verbunden ist und dass beide zusammen ein Weg sind, auf dem Selbstwirksamkeit erreicht wird. Wenn Bezugspersonen zu verstehen beginnen, was nötig ist, damit ihr Kind die Remission erreicht, steigen sowohl ihre Zuversicht als auch ihr Empowerment, was wiederum die Selbstwirksamkeit stärkt, die das Ergebnis vorhersagt (Robinson et al., 2013). Die Ergebnisse dieses Reviews zeigen, dass eine höhere Selbstwirksamkeit der Bezugspersonen eine stärkere Gewichtszunahme der Jugendlichen vorhersagte, und umgekehrt wurde auch belegt, dass eine geringere Selbstwirksamkeit der Bezugspersonen eine geringere Gewichtszunahme vorhersagte (Byrne et al., 2015). Die Gewichtswiederherstellung wurde durch ein geringeres Empowerment der Bezugspersonen zu Behandlungsbeginn vorhergesagt (Martin-Wagar, Holmes & Bhatnagar, 2019). Es wurde argumentiert, dass Behandelnde proaktiv ermitteln sollten, welche Faktoren auf der Ebene der Bezugspersonen die Zuversicht stärken, und dass Faktoren wie die Überzeugung der Bezugspersonen, für die Gewichtswiederherstellung ihres Kindes verantwortlich zu sein, die Selbstwirksamkeit fördern können (Hagan et al., 2023).
Bereitschaft wurde im Kontext dieses Reviews als Stadium der Veränderung definiert, also danach, ob die Bezugsperson bereit ist, sich auf eine Behandlung im Allgemeinen und auf die FBT im Besonderen einzulassen (Robinson et al., 2013; Voriadaki et al., 2015). Sieben gefundene Artikel betrafen die Bereitschaft, die auch mit Akzeptanz, Willigkeit und Motivation zusammenhing. In der Methodik von Williams, Wood & Plath (2020) wurde festgehalten, dass die Frage, ob die teilnehmenden Familien eine FBT oder eine andere Form der Essstörungsbehandlung erhalten hatten, teilweise von der Bereitschaft der Eltern abhing. Akzeptieren Bezugspersonen nicht, dass es ihre Aufgabe ist, ihr Kind wieder zu ernähren, fehlt ihnen womöglich die Bereitschaft, sich auf die FBT einzulassen, und die Behandlung gerät wahrscheinlich ins Stocken (Hagan et al., 2023; Murray et al., 2018). Der Prozess der Akzeptanz kann bei den Bezugspersonen zudem erhebliche emotionale Belastung auslösen, wenn sie noch nicht bereit sind, die Essstörung ihres Kindes anzuerkennen (Thibault et al., 2023). Geringe Motivation der Eltern oder Bezugspersonen oder die Überzeugung, dass Fachleute ihrem Kind besser helfen können als sie selbst, verringern ebenfalls die Bereitschaft, sich einzulassen, und können die Behandlung negativ beeinflussen (Couturier et al., 2013).
Die Unfähigkeit von Bezugspersonen, ihr Verhalten zu regulieren, wurde als Faktor identifiziert, der das Ergebnis der FBT negativ beeinflussen kann; dies ergab sich in neun der gesichteten Artikel und umfasste Kritik, Feindseligkeit, Dysregulation und Konfliktvermeidung (Allan et al., 2018; Rienecke et al., 2016; Murray et al., 2018). Kritik und Feindseligkeit sind Eigenschaften, die unter das übergeordnete Konzept der Expressed Emotion fallen; dieses wird im Kontext der Essstörungsbehandlung als Verhalten einer Bezugsperson untersucht, das vom nach außen gerichteten Ausdruck ihrer inneren Emotionen gegenüber der jugendlichen Person in ihrer Obhut getragen wird (Szmukler et al., 1985). Es wurde eingeräumt, dass der Begriff Expressed Emotion verwirrend ist, da er sich auf äußere Verhaltensweisen bezieht, die infolge der emotionalen Beziehung zum Ausdruck kommen (Barrowclough & Hooley, 2003). Dieses Review erörtert die Verhaltenskomponenten der Expressed Emotion einzeln innerhalb der externalisierenden Verhaltensweisen, darunter Kritik, Feindseligkeit und emotionale Überinvolviertheit sowie Wärme und positive Bemerkungen (Le Grange et al., 2011).
Kritik der Bezugspersonen an der jugendlichen Person hängt mit einem schlechten FBT-Ergebnis zusammen, einschließlich einer längeren Krankheitsdauer (Allan et al., 2018; Darcy et al., 2013; Hughes et al., 2019). Die Analyse sekundärer RCT-Ergebnisse zeigte, dass väterliche und mütterliche Kritik die Behandlung unterschiedlich beeinflussten. Väterliche Kritik sagte eine geringere Besserung der gestörten Kognitionen und Verhaltensweisen der jugendlichen Person vorher, während mütterliche Kritik mit Behandlungsabbruch zusammenhing; Familien mit mütterlicher Feindseligkeit zeigten in der FBT weniger Besserung als eine Vergleichsgruppe (Rienecke et al., 2016). Übergriffigkeit der Bezugspersonen, übertriebene Reaktionen auf die jugendliche Person oder überbehütende Verhaltensweisen fallen unter emotionale Überinvolviertheit (Leff & Vaughan, 1985), sagten in diesem Review aber weder ein schlechtes Ergebnis noch einen Abbruch vorher (Rienecke et al., 2016). Die Studie von Le Grange et al. (2011) zum Zusammenhang zwischen Expressed Emotion und FBT-Ergebnis fand keinen Zusammenhang zwischen Kritik der Bezugspersonen und dem Ergebnis der FBT; die Verfassenden erörterten, dies könne daran liegen, dass nur ein kleiner Teil der Stichprobe kritische Bemerkungen äußerte, und vermuteten, dass hohe Expressed Emotion zur Nichtteilnahme an den Erhebungen geführt haben könnte, sodass Daten zum Behandlungsende fehlten. Gefunden wurde jedoch ein Zusammenhang zwischen Gewichtszunahme und Wärme oder positiven Bemerkungen der Bezugspersonen (Le Grange et al., 2011). Eine weitere Studie knüpfte an die von Le Grange et al. (2011) genannten Einschränkungen an, um eine niedrigere Schwelle der Expressed Emotion in der Essstörungsbehandlung zu untersuchen, und stellte fest, dass schon geringe Ausprägungen der Expressed Emotion ein schlechtes FBT-Ergebnis vorhersagen können; empfohlen wurde, Familien zu Behandlungsbeginn einzuschätzen (Bohon et al., 2023).
Auch das körperliche Verhalten der Bezugspersonen bei der Unterstützung während der Mahlzeiten hing mit dem Ergebnis zusammen: Stärkere körperliche Ermutigung zum Essen (z. B. wiederholtes Vorsetzen von Essen während einer Mahlzeit, Schieben oder Bewegen des Kindes) ging mit einer längeren Krankheitsdauer einher, im Vergleich zu verbaler Aufforderung (Darcy et al., 2013). Das FBT-Behandlungsprotokoll betont, Bezugspersonen darin zu unterstützen, ruhig zu bleiben, wenn die jugendliche Person aufgebracht ist (Lock & Le Grange, 2013), und das vorliegende systematische Review stellte fest, dass Dysregulation der Bezugspersonen mit einem schlechteren Ergebnis zusammenhing, während umgekehrt weniger Dysregulation oder mehr positive Verhaltensweisen wie Wärme mit einem positiven Ergebnis zusammenhingen (Allan et al., 2018; Darcy et al., 2013; Le Grange et al., 2011). Zudem hing Konfliktvermeidung der Bezugspersonen, etwa Aufgeben, Verhandeln mit der Essstörung oder Nichtbestehen auf dem Beenden der Mahlzeit aus Sorge, nicht ruhig bleiben zu können, mit geringerer Gewichtszunahme und schlechten Behandlungsergebnissen zusammen (Murray et al., 2018; Thibault et al., 2023). Ein Rückgang problematischer familiärer Verhaltensweisen sagte die Remission in der FBT vorher (Lock et al., 2006).
Internalisierende Faktoren der Bezugspersonen, einschließlich Emotionen, standen in 12 gesichteten Artikeln mit der FBT in Zusammenhang. Emotionen können beeinflussen, ob Bezugspersonen bereit sind, die FBT als gangbare Behandlung anzunehmen (Couturier et al., 2013). Emotionale Belastung wegen der Vernachlässigung anderer Familienmitglieder infolge der Konzentration auf die Essstörung der jugendlichen Person wurde in einer qualitativen Studie zu elterlichen Erfahrungen mit der FBT als negativer Einfluss genannt (Thibault et al., 2023). Auch Angst um das Kind oder vor Veränderungen in der Familie kann ein Faktor sein (Murray et al., 2018). Zudem kann übermäßige Gewissheit der Bezugspersonen über den mentalen Zustand ihres Kindes ein schlechtes Ergebnis vorhersagen, was die Verfassenden auf starres Denken oder Schwierigkeiten, andere Perspektiven anzunehmen, zurückführen (Jewell et al., 2021). Das familiäre Erleben von Trauer und Verlust kann Bezugspersonen überwältigen und den Fokus von der Unterstützung bei den Mahlzeiten ablenken (Joyce & Dring, 2019).
Bezugspersonen können aufgrund eigener psychischer Erkrankungen wie Depression, Angst oder komplexem Trauma eine verringerte emotionale Belastbarkeit erleben, was wiederum ihre Fähigkeit zur Teilnahme an der FBT beeinträchtigen kann (Dennhag, Henje & Nilsson, 2021; Egbert et al., 2024; Stewart et al., 2021). Angst der Bezugspersonen kann eine höhere Belastung der Bezugspersonen vorhersagen, die sich negativ auf die Fähigkeit auswirken kann, sich auf die FBT einzulassen (Matthews et al., 2023). Sekundäre Maße in einem RCT zum Behandlungsvergleich zeigten, dass psychische Symptome der Eltern unter den Teilnehmenden selten waren und nicht mit dem Ergebnis zusammenhingen; mütterliche Depression moderierte jedoch eine geringere Gewichtszunahme, und die Symptome der Bezugspersonen besserten sich nach der Teilnahme an der FBT (Forsberg et al., 2017). In anderen Studien, in denen Bezugspersonen vor und nach der Behandlung psychologische Messungen ausfüllten, zeigte sich, dass sich ihre Symptome infolge der Teilnahme an FBT und MFT besserten (Stewart et al., 2021; Wufong, Rhodes & Conti, 2019). Anerkannt wird der Zusammenhang zwischen der Belastung der Bezugspersonen und ihrer psychischen Gesundheit sowie der Befund, dass das subjektive Erleben einer Bezugsperson ein genaues Maß für die Belastung ist, wobei beides die FBT beeinflussen kann (Matthews et al., 2018). Stärkere mütterliche Schuldgefühle vor der Behandlung sagten ein positives Ergebnis vorher (Dennhag, Henje & Nilsson, 2021). Schuldgefühle während der Behandlung, sei es infolge der intensiven Szene der FBT, die die elterliche Motivation aktivieren soll, oder infolge von Versagensgefühlen, wenn ihr Kind an Gewicht verlor, wurden von Eltern als demoralisierend und als Gefahr für die Behandlung beschrieben (Wufong, Rhodes & Conti, 2019).
Neun der Artikel in diesem systematischen Review betrafen essensbezogene Faktoren der Bezugspersonen. Haben Bezugspersonen selbst eine Essstörung erlebt, kann ihre Belastung steigen und die Behandlung der jugendlichen Person gefährdet sein (Couturier et al., 2013; Dimitropoulos et al., 2017; Matthews et al., 2023; Peterson et al., 2016). Behandlungshindernisse können aus kulturellen Überzeugungen erwachsen, die therapeutische Sensibilität oder eine Anpassung der Behandlungsdurchführung erfordern (Binkley & Koslofsky, 2017; Williams, Wood & Plath, 2020). Familiäre Ess- oder Diätregeln, die gesunde Ernährung fördern sollen, können die Gewichtswiederherstellung beeinträchtigen (Hagan et al., 2023; Peterson et al., 2016). Zudem wurde Ernährungsunsicherheit als möglicher Treiber dafür hervorgehoben, wie Bezugspersonen Lebensmittel bewerten und auswählen (Egbert et al., 2024). Eine Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Essverhalten der Bezugspersonen und dem Ergebnis, einschließlich der Essstörungssymptome und der Gewichtszunahme der Jugendlichen, ergab, dass intuitives Essen der Bezugspersonen positiv mit der Gewichtszunahme und negativ mit den Symptomen korrelierte (Nelson et al., 2023). Peterson et al. (2016) beschrieben zudem die Notwendigkeit, bei getrennten Haushalten mit der familiären Vorgeschichte von Essstörungen umzugehen, um die Einheitlichkeit zwischen den Haushalten zu fördern und die Wiederernährung im Rahmen der FBT durchzusetzen.
Mehrere Faktoren der Familienfunktion beeinflussten in 13 der in diesem systematischen Review identifizierten Artikel unmittelbar das Behandlungsergebnis. Die Fähigkeit aller Bezugspersonen oder Eltern der jugendlichen Person, an der Behandlung teilzunehmen, wozu bei getrennten Familien leibliche Eltern und Stiefeltern gehören können, ist als Einflussfaktor auf das Behandlungsergebnis bekannt, mit besonderem Augenmerk auf der Anwesenheit des Vaters (Hughes et al., 2018; Hughes et al., 2019). Väter, die an einer qualitativen Studie zum Erleben der FBT teilnahmen, nannten das Gefühl, ausgeschlossen zu sein, und zu wenige Gelegenheiten, offen mit den Behandelnden zu sprechen, als Hindernisse für ein dauerhaftes Engagement (McMahon, Stoddart & Harris, 2022). Ein Kernbestandteil der FBT besteht darin, dass Bezugspersonen und Familienmitglieder die jugendliche Person beim Essen unterstützen, indem sie gemeinsam an den Mahlzeiten teilnehmen und gemeinsam Unterstützung leisten (Lock & Le Grange, 2013). Haben Familien voneinander abweichende Zeitpläne und können oder wollen sie ihre Verpflichtungen nicht umorganisieren, um die Unterstützung bei den Mahlzeiten zu leisten, wird die Behandlung negativ beeinflusst (Couturier et al., 2013). Mangelnde Abstimmung zwischen den Eltern kann die Behandlung beeinträchtigen, etwa wenn die Unterstützung bei den Mahlzeiten nicht konsequent geleistet wird oder wenn sich bei geteiltem Sorgerecht eine Bezugsperson oder ein Haushalt stärker an die Essstörung anpasst (Konstantellou et al., 2022; Peterson et al., 2016; Thibault et al., 2023).
Die Fähigkeit der Familie, beim Essen Grenzen zu setzen und Aktivitäten zu begrenzen, hing mit einem erfolgreichen Ergebnis zusammen, sowohl bei Eltern im Allgemeinen (Murray et al., 2018) als auch bei Vätern im Besonderen (Wallis et al., 2017a). Eine stärkere familiäre Kontrolle über das Essen der jugendlichen Person kann die Remission vorhersagen, und mit dieser Kontrolle können mehr Konflikte einhergehen, was nach Lock et al. (2006) eine Folge davon sein könnte, dass Bezugspersonen die Bestandteile der FBT erfolgreich umsetzen. Umgekehrt sagte ein geringes Maß an elterlicher Kontrolle den Abbruch der FBT vorher (Ellison et al., 2012).
Vermutete familiäre Hindernisse wie ein niedriger sozioökonomischer Status, die Qualität der Paarbeziehung oder getrennte Familien behinderten die FBT nicht, ein Befund, der sowohl auf der Ebene von RCTs als auch von Einzelfallstudien gestützt wird (Datta et al., 2023; Peterson et al., 2016). Der einzige eingeschlossene Artikel, der die von den Eltern berichtete Eltern-Kind-Bindung untersuchte, stellte fest, dass die Bindung das therapeutische Bündnis vorhersagte, das wiederum das Behandlungsergebnis vorhersagte (Jewell et al., 2021).
Siebzehn der 39 Artikel in diesem Review brachten das Vorhandensein von Unterstützungsnetzen mit dem Ergebnis der FBT in Verbindung. Das Aushandeln notwendiger Partnerschaften zur Wiederernährung des Kindes, sei es mit Fachleuten, Familie oder Freundeskreis, war in der qualitativen Forschung, die Socholotiuk & Young (2022) mit Familien in FBT durchführten, ein zentraler Wirkmechanismus der Veränderung. Wichtig war auch die Fähigkeit der Bezugspersonen, einander während der Behandlung emotional zu unterstützen; fehlte diese Unterstützung, erlebten die hauptsächlichen Bezugspersonen eher ein Burn-out (Thibault et al., 2023) oder hatten Mühe, die Behandlungsstrategie umzusetzen (Egbert et al., 2024). Soziale Isolation infolge von Stigmatisierung verhinderte die Unterstützung der Bezugspersonen durch ihr Umfeld (Dimitropoulos et al., 2017; McMahon, Stoddart & Harris, 2022). Fehlende Verbindung zu anderen Bezugspersonen junger Menschen mit Essstörungen trug ebenfalls zur elterlichen Belastung bei, ein Faktor, dem in der MFT der Gruppenzusammenhalt als Wirkfaktor der Veränderung begegnet (Baumas et al., 2021). Eine Fallstudie ergab, dass die hauptsächliche Bezugsperson ohne emotionale Unterstützung durch den Ehepartner bzw. die Ehepartnerin bei anderen familiären Problemen jenseits der Essstörung des Kindes Mühe hatte, das Beenden der Mahlzeiten durchzusetzen (Joyce & Dring, 2019). Wichtig ist auch die kulturelle Sensibilität der FBT-Therapierenden. Manche Familien betrachten die Unterstützung oder sogar die Teilnahme der erweiterten Familie, von Mitgliedern ihrer Kirchengemeinde oder anderer kultureller oder gemeinschaftlicher Netzwerke entweder als notwendig, damit die Bezugspersonen die FBT durchhalten können, oder als unvereinbar mit der Organisation der Elternrollen im Haushalt (Binkley & Koslofsky, 2017; Williams, Wood & Plath, 2020).
Das therapeutische Bündnis zwischen behandelnder Fachperson und Eltern ist bei erfolgreicher FBT oft stark und hing in zwei gesichteten Studien mit Zuversicht zusammen (Hughes et al., 2019; McMahon, Stoddart & Harris, 2022). Ein stärkeres Bündnis zwischen Eltern und therapeutischer Fachperson sagte ein positives Ergebnis vorher (Jewell et al., 2021), und die von den Eltern wahrgenommene Unterstützung durch die therapeutische Fachperson stärkte sie und trug wesentlich zum Behandlungserfolg bei (Williams, Wood & Plath, 2020). Sekundäre RCT-Daten brachten die therapeutische Bindung ebenfalls mit elterlichem Empowerment in Verbindung, ergaben aber, dass das therapeutische Bündnis zwar bei beiden Eltern unter denjenigen, die die Behandlung abschlossen, stark war, ein erfolgreiches Ergebnis jedoch nicht vorhersagte (Forsberg et al., 2014). Als Einschränkung der Studie wurde angegeben, dass die Stichprobe zu wenige Abbrüche für eine Analyse enthielt. Hughes et al. (2019) fanden, dass das Bündnis zwischen behandelnder Fachperson und Vater das frühe Ansprechen vorhersagte, während Ellison et al. (2012) feststellten, dass ein schwaches therapeutisches Bündnis mit der Mutter den Abbruch vorhersagte.
Jede gesichtete Studie zur MFT ergab, dass manche Bezugspersonen überzeugt waren, die Behandlung ohne Unterstützung nicht durchgestanden zu haben, ob sich diese Ressourcen nun in der erweiterten Familie, im Freundeskreis, im sozialen Netz oder bei anderen MFT-Teilnehmenden fanden (Baumas et al., 2021; Stewart et al., 2021; Voriadaki et al., 2015; Wufong, Rhodes & Conti, 2019). Diese Befunde ergänzen Forschungsergebnisse, wonach eine Verbesserung der von den Bezugspersonen wahrgenommenen Isolation in der MFT positiv mit der Remission der behandelten Person korrelierte (Dennhag, Henje & Nilsson, 2021), sowie den Befund, dass elterliche Einigkeit in der FBT die Gewichtszunahme vorhersagte (Ellison et al., 2012).
Um Behandelnde und Forschende bei der Identifizierung von Faktoren zu unterstützen, die die FBT beeinflussen, wurde das folgende konzeptuelle Modell der Review-Ergebnisse systematisch mittels Inhaltsanalyse und nach der Häufigkeit des Auftretens jeder Variable erstellt. Es ist in Abb. 2 dargestellt.
Dieses systematische Review umfasste 39 Studien, die Faktoren aufseiten der Bezugspersonen untersuchten, die das Ergebnis der FBT beeinflussen, darunter Emotionen, Kognitionen, Verhaltensweisen, praktische Hindernisse und sonstige Faktoren. Die wiederkehrenden Variablen wurden nach der Häufigkeit ihres Auftretens erfasst, woraus acht Bereiche hervorgingen: Kapazität, Zuversicht, Bereitschaft, externalisierende Faktoren der Bezugspersonen, internalisierende Faktoren der Bezugspersonen, essensbezogene Faktoren der Bezugspersonen, Familienfunktion und Unterstützungsnetze. Diese Bereiche und ihre Konstrukte wurden in einem visuellen konzeptuellen Modell der Faktoren aufseiten der Bezugspersonen, die die Behandlung beeinflussen (Care-FIT), geordnet.
Das Review hatte das unerwartete Ergebnis, die Komplexität einiger bekannter Konzepte des Fachgebiets hervorzuheben, nämlich Selbstwirksamkeit und Expressed Emotion. Im Kontext der Essstörungsbehandlung definierten Rhodes et al. (2005) Selbstwirksamkeit als die Fähigkeit der Bezugspersonen, bei der Bewältigung der Essstörungsbehandlung der jugendlichen Person eine Hauptrolle zu übernehmen. Die Ergebnisse dieses Reviews wiesen die Selbstwirksamkeit der Bezugspersonen als Prädiktor einer erfolgreichen FBT-Durchführung und der Gewichtswiederherstellung aus (Byrne et al., 2015; Robinson et al., 2013). Ursprünglich war geplant, Selbstwirksamkeit als eigenen Bereich aufzunehmen, da das Konzept in 18 der 39 Artikel vorkam; die Definition des Konzepts variierte in den Review-Ergebnissen jedoch stark, und sieben der 18 Artikel lieferten keine Definition. Elf Artikel brachten Selbstwirksamkeit mit Zuversicht oder Empowerment oder mit beidem in Verbindung, während vier Artikel Selbstwirksamkeit mit Fähigkeit, Kapazität, Kompetenz oder Ressourcen in Verbindung brachten. Das vorliegende Review untersuchte diese Teilkomponenten einzeln und ordnete sie nach der Häufigkeit ihres Auftretens. Es wird vorgeschlagen, dass Fähigkeit und Kompetenz mit der Kapazität einer Bezugsperson zusammenhängen, ihren Teil der Behandlung zu leisten, und dass Ressourcen, Gesundheit und Belastung der Bezugspersonen die Kapazität beeinflussen, sich einzubringen. Der Begriff Empowerment der Bezugspersonen wurde gleichbedeutend mit Zuversicht verwendet, und in Übereinstimmung mit früheren Befunden (Hagan et al., 2023; Robinson et al., 2013) wird angenommen, dass beide Komponenten die Selbstwirksamkeit steigern können.
Kritik, Feindseligkeit, emotionale Überinvolviertheit, Wärme und positive Bemerkungen wurden in diesem Review als Komponenten der nach außen gerichteten Expressed Emotion identifiziert. Die Befunde von Bohon et al. (2023) fassten Kritik, Feindseligkeit und emotionale Überinvolviertheit zusammen und legten nahe, dass das Vorliegen jedes dieser Faktoren die Behandlung negativ beeinflussen könnte. Andere Artikel in den Ergebnissen untersuchten die Komponenten der Expressed Emotion jedoch einzeln. Der Klarheit halber und um die von Barrowclough & Hooley (2003) festgestellte Verwirrung darüber zu vermeiden, ob diese Variablen als Verhaltensweisen oder als Emotionen einzuordnen sind, wurde der nach außen gerichtete Ausdruck jeder Komponente innerhalb der externalisierenden Faktoren der Bezugspersonen untersucht.
Mehrere in diesem Review identifizierte externalisierende Faktoren der Bezugspersonen könnten das Ergebnis potenziell positiv oder negativ beeinflussen. Le Grange et al. (2011) stellten fest, dass Wärme und positive Bemerkungen die Gewichtszunahme vorhersagten. Zudem stellten die Verfassenden die Hypothese auf, dass das Fehlen von Wärme das Ergebnis negativ beeinflussen könnte (Le Grange et al., 2011), was mit den Befunden dieses Reviews übereinstimmt, wonach mütterliche Kritik mit einem schlechten Ergebnis zusammenhing (Allan et al., 2018) und weniger Kritik ein besseres Ergebnis vorhersagte (Darcy et al., 2013; Hughes et al., 2019). Ebenso könnten Faktoren, die zur Belastung der Bezugspersonen beitragen, positiv oder negativ mit dem Ergebnis zusammenhängen, insbesondere die von der Bezugsperson wahrgenommene Belastung: Eine hohe oder gestiegene Belastung beeinflusst die Behandlung und das Gefühl von Empowerment negativ, eine geringere oder verringerte Belastung führt zu besseren Ergebnissen und zu höherer Selbstwirksamkeit (Baumas et al., 2021; Couturier et al., 2013; Dennhag, Henje & Nilsson, 2021; Dimitropoulos et al., 2017; Matthews et al., 2023; Matthews et al., 2018; Stewart et al., 2021; Thibault et al., 2023). Die elterliche Kontrolle über die Aktivitäten des Kindes schien die Behandlung potenziell positiv oder negativ zu beeinflussen: Geringe Kontrolle sagte den Abbruch vorher, höhere Kontrolle hing mit Remission zusammen (Ellison et al., 2012; Wallis et al., 2017a). Es wird angenommen, dass sich die Erfolgsquoten der Behandlung verbessern könnten, wenn Verhaltensfaktoren der Bezugspersonen erkannt und berücksichtigt werden, was mit den Befunden von Lock et al. (2006) übereinstimmt.
Innerhalb der internalisierenden Faktoren erschienen die Befunde zum Einfluss elterlicher Gewissheit auf das Ergebnis komplementär. Der Befund, dass Intoleranz gegenüber Ungewissheit die Zuversicht verringerte und die elterliche Anpassung an die Essstörung verstärkte (Konstantellou et al., 2022), steht im Einklang mit dem Befund, dass übermäßige elterliche Gewissheit über den mentalen Zustand des Kindes zu einem schlechten Ergebnis führte (Jewell et al., 2021). Die Ergebnisse dieses systematischen Reviews machten deutlich, dass Schuldgefühle die Behandlung je nach dem Zeitpunkt, zu dem sie erlebt werden, unterschiedlich zu beeinflussen scheinen. Obwohl das FBT-Modell hinsichtlich der Ätiologie der Störung eine agnostische Haltung einnimmt und versucht, elterliche Schuldgefühle zu minimieren (Rienecke & Le Grange, 2022), ergab eine eingeschlossene Studie, dass stärkere mütterliche Schuldgefühle vor der Behandlung zu einem besseren Ergebnis führten (Dennhag, Henje & Nilsson, 2021), während Selbstvorwürfe und Versagensgefühle, die während der Behandlung erlebt wurden, wenn die Gewichtszunahme nicht voranschritt, zu geringerem Empowerment und einem schlechteren Ergebnis führten (Wufong, Rhodes & Conti, 2019). Diese Befunde stützen frühere Schlussfolgerungen, wonach Schuldgefühle, die entstehen, wenn die jugendliche Person in Phase eins der FBT keine Gewichtswiederherstellung erreicht, zu einem schlechten Ergebnis führen (Conti et al., 2017; Lavender, 2020), und legen womöglich nahe, dass Behandelnde Schuldgefühle vor der Behandlung erfassen, die elterlichen Emotionen im Verlauf der Behandlung beobachten und zusätzliche Unterstützung anbieten sollten, wenn die Gewichtswiederherstellung schwierig ist. Der Einfluss der psychischen Gesundheit der Eltern im Allgemeinen könnte potenziell in beide Richtungen wirken, da eine schlechte psychische Gesundheit der Bezugspersonen die Belastung und damit ein schlechtes Ergebnis begünstigt (Couturier et al., 2013; Dimitropoulos et al., 2017; Forsberg et al., 2017), während Verbesserungen der psychischen Gesundheit der Bezugspersonen und eine geringere Belastung mit dem Abschluss der Behandlung und einem guten Ergebnis zusammenhingen (Dennhag, Henje & Nilsson, 2021; Stewart et al., 2021). Schließlich legt der Befund, dass die subjektive Wahrnehmung der Essstörungsbehandlung ihres Kindes durch die Bezugspersonen das Ergebnis vorhersagte, nahe, dass Behandelnde auf die Belastung der Bezugspersonen achten und zusätzliche Unterstützung anbieten sollten, um das Risiko eines Rückzugs aus der Behandlung zu minimieren (Matthews et al., 2018).
Einige Elemente der Familienfunktion, von denen man lange annahm, dass sie die Behandlung beeinflussen, erwiesen sich in diesem systematischen Review als weniger eindeutig. Der Befund, dass sozioökonomischer Status oder intakte Familien die Remission nicht vorhersagen (Datta et al., 2023), könnte helfen, die seit Langem von Behandelnden geäußerte Sorge auszuräumen, die FBT sei für manche Familien ungeeignet, und stützt frühere Argumente, dass die FBT auch bei diesen Familien erfolgreich durchgeführt werden kann (Astrachan-Fletcher et al., 2018; Loeb & Le Grange, 2009). Die Berichte über hohe Belastung, Isolation und den Bedarf an längerer Behandlung bei Alleinerziehenden (Doyle et al., 2009; Lock et al., 2005) sollten angesichts der Befunde von Datta et al. (2023) jedoch nicht außer Acht gelassen werden, insbesondere in Verbindung mit dem Befund von Lock et al. (2006), dass eine längere Behandlungsdauer mit Abbruch zusammenhing. Bindungsunsicherheit beeinträchtigt bekanntermaßen die Essstörungsbehandlung bei Erwachsenen und in verschiedenen Therapieformen (Rossi et al., 2022); die Ergebnisse dieses Reviews verknüpften die Bindung jedoch nur indirekt, über das therapeutische Bündnis, mit dem Ergebnis (Jewell et al., 2021). Mit diesem Phänomen befassten sich Wallis et al. (2017b), die vermuteten, dass das Maß an relationalem Halt zwischen Eltern und Kind während der Ernährungsrehabilitation in Phase eins der FBT eine reparative Wirkung auf die Bindung haben könnte, sodass eine unsichere oder ängstliche Bindung zu Beginn ein geringeres Risiko für das Behandlungsergebnis darstellt.
Zu den im vorliegenden systematischen Review untersuchten intensiven FBT-basierten Programmen gehörten DTP, IFT und MFT. Diese Programme sehen keine geringere Beteiligung der Bezugspersonen vor als die klassische ambulante FBT; es wird jedoch deutlich mehr klinische Zeit mit der jugendlichen Person und mit der Familie in Gruppen verbracht, was die Unterstützung der Bezugspersonen verstärkte (Girz et al., 2013). Der Befund, dass der Gruppenzusammenhalt in der MFT ein Wirkmechanismus der Veränderung war (Baumas et al., 2021), stützt die Vermutung von Eltern, dass eine Einzel-FBT womöglich nicht ausreicht, insbesondere wenn Bezugspersonen oder Familien isoliert sind. Es könnte hilfreich sein, die MFT als Ergänzung zur FBT breiter einzusetzen, um höhere Remissionsraten zu fördern, im Einklang mit der Studie von Funderud et al. (2023), die eine signifikante Verbesserung feststellte, wenn Familien MFT und FBT parallel erhielten.
Die 39 in dieses systematische Review eingeschlossenen Artikel stammten aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, dem Vereinigten Königreich und Europa, was ihre Übertragbarkeit auf nicht englischsprachige oder nicht westliche Länder einschränkt. Forschungsarbeiten aus anderen Ländern (z. B. Indien, China und Japan), die die Datenbanksuche ergab, erfüllten zwar nicht die Einschlusskriterien dieses Reviews, scheinen aber mit den Befunden des vorliegenden systematischen Reviews übereinzustimmen, wonach Familienfunktion, kulturelle Einflüsse sowie Emotionen und Verhalten der Bezugspersonen (einschließlich der Akzeptanz der elterlichen Verantwortung für die Wiederernährung) allesamt wichtige Faktoren für das Ergebnis bei Essstörungen im Jugendalter sind (Basker et al., 2013; Chu, 2022; Ram & Shelke, 2023; Sysko & Hildebrandt, 2011; Tasaka et al., 2017). Zudem gaben einige eingeschlossene Studien als Einschränkung an, dass ihre Stichproben aus Personen bestanden, die die Behandlung abgeschlossen hatten, oder dass Abbruchfaktoren nicht analysiert wurden (Forsberg et al., 2017; Forsberg et al., 2014; Le Grange et al., 2011); es besteht daher das Risiko, dass nicht alle Faktoren für Behandlungsabbrüche erfasst wurden. Byrne et al. (2015) mittelten die Werte der Bezugspersonen im Fragebogen Parents versus Anorexia, statt die Ergebnisse wegen unregelmäßiger elterlicher Teilnahme einzeln zu berichten, was die Möglichkeit einschränkt, Schlussfolgerungen über Unterschiede zwischen Müttern und Vätern oder über die elterliche Einheitlichkeit in diesen Familien zu ziehen. Bohon et al. (2023) verwendeten einen zusammengesetzten Expressed-Emotion-Wert, der Kritik, Feindseligkeit und emotionale Überinvolviertheit kombinierte. Ferner wiesen einige Studien (Allan et al., 2018; Hughes et al., 2018) auf die geringere Teilnahmequote der Väter hin, die nach ihrer Vermutung die statistische Power beeinträchtigt haben könnte. Unterschiede zwischen dem Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten und Ländern mit universellen oder Einheitskassensystemen könnten Unterschiede beim Behandlungsabschluss erklären. Der vom Gesundheitssystem abhängige Zugang zur Behandlung wurde von Binkley & Koslofsky (2017) als Hindernis genannt.
Die diesem systematischen Review zugrunde liegende Suche war bewusst breit angelegt, mit der ausdrücklichen Absicht, alle potenziell einflussreichen Faktoren aufseiten der Bezugspersonen an einem Ort zusammenzuführen. Diese Befunde und das daraus hervorgegangene konzeptuelle Modell haben Implikationen für Behandelnde, die mit der FBT arbeiten. Erstens könnten Behandelnde bei der Eingangsdiagnostik routinemäßig Stärken und Hindernisse der Bezugspersonen erheben, was es ihnen ermöglichen würde, die Behandlung durch Ergänzungen oder Anpassungen der FBT zuzuschneiden und so das Engagement zu fördern. Zweitens könnte das in Abb. 2 des vorliegenden Reviews dargestellte konzeptuelle Modell potenziell als Instrument dienen, um zu ermitteln, welche Form der FBT für eine Familie am besten geeignet sein könnte. So könnte man etwa Alleinerziehenden-Familien, wo verfügbar, eine MFT oder zusätzlich zur Einzel-FBT eine intensive PFT anbieten. Findet die Behandlung in einer Region statt, in der diese FBT-Varianten nicht verfügbar sind, könnte das konzeptuelle Modell dem Behandlungsteam helfen, Ergänzungen der Therapie oder Schwerpunkte in Betracht zu ziehen, die bearbeitet werden sollten, damit die Behandlung erfolgreich abgeschlossen werden kann. Dazu können Elemente der KVT und der DBT gehören, die in intensiven Einzel- oder MFT-Settings bereits einbezogen wurden.
Weitere Forschung ist nötig, um ein Protokoll zur Erfassung der Faktoren und Hindernisse aufseiten der Bezugspersonen zu entwickeln und zu evaluieren, die die Behandlung beeinflussen können, und um möglicherweise nutzbare Stärken zu identifizieren, sodass Familien unterstützt und die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Behandelnden gestärkt werden kann. Zeigt ein Familienprofil, dass eine bestimmte Durchführungsform der FBT oder eine kombinierte Behandlungsmodalität mit höherer Wahrscheinlichkeit erfolgreich ist als andere, könnte die Möglichkeit, eine auf die Bedürfnisse der einzelnen Familie zugeschnittene Versorgung anzubieten, Abbrüche verringern und die Remissionsraten erhöhen. Künftige Forschung könnte zudem das konzeptuelle Modell überprüfen, etwa indem sie die Wahrscheinlichkeit misst, mit der ein Faktor die Behandlung beeinflusst, oder relevante Bereiche erweitert oder zusammenführt.
Umfangreiche Evidenz stützt die Wirksamkeit der FBT und ihrer Varianten in RCTs sowie ihre Effektivität unter Alltagsbedingungen in der Behandlung von Essstörungen im Kindes- und Jugendalter, und Leitlinien empfehlen ihren Einsatz (Le Grange et al., 2021; Simic et al., 2022). Während Studien einzelne Faktoren untersucht haben, die die Wirksamkeit der FBT erhöhen oder verringern können (Rienecke, 2017), ist die vorliegende Studie die erste, die diese Faktoren sichtet, zusammenführt und in einem einzigen konzeptuellen Modell ordnet.
Das vorliegende systematische Review identifizierte mehrere Faktoren aufseiten der Bezugspersonen, die das Ergebnis der Behandlung von Essstörungen im Jugendalter positiv oder negativ zu beeinflussen scheinen. Diese Faktoren wurden in einem konzeptuellen Modell mit acht Bereichen gruppiert: Kapazität der Bezugspersonen, Zuversicht, Bereitschaft, internalisierende Faktoren, externalisierende Faktoren, essensbezogene Themen, Familienfunktion und die Unterstützungsnetze der Bezugspersonen.
Es ist zu hoffen, dass dieses konzeptuelle Modell Forschenden bei der Gestaltung künftiger Studien hilft, um weiter zu untersuchen, in welchem Ausmaß diese Faktoren die Behandlung beeinflussen, ob manche Faktoren in beide Richtungen wirken oder ob mehrere Faktoren miteinander zusammenhängen oder sich gegenseitig verstärken. Das Modell kann Behandelnden im Essstörungsbereich bei der Fallkonzeption und bei Behandlungsempfehlungen helfen. Behandelnde könnten das Modell nutzen, um zu prüfen, ob Ergänzungen zur FBT angezeigt sind oder ob ein bestimmtes FBT-Format oder eine bestimmte FBT-Variante besser zu einer Familie passt. Insgesamt ist zu hoffen, dass eine Erfassung der Faktoren aufseiten der Bezugspersonen zu Behandlungsbeginn den Behandelnden helfen könnte, mögliche Behandlungshindernisse zu erkennen, die angegangen werden müssen, sowie Stärken der Bezugspersonen, die die Genesung der behandelten Person unterstützen könnten.
Complexe Systémique: Kernpunkte
Die familienbasierte Behandlung beruht auf einer Wette: dass Eltern die Mahlzeiten ihres Kindes in die Hand nehmen können. Dieses Review macht sichtbar, was das Protokoll oft als selbstverständlich voraussetzt. Kapazität (Zeit, Gesundheit, Belastung), Zuversicht, Bereitschaft, Emotionen, Kritik oder Konfliktvermeidung, das eigene Verhältnis der Eltern zum Essen, die Einheitlichkeit zwischen den Haushalten und das Unterstützungsnetz wirken sich alle auf das Ergebnis aus. Mehrere Befunde sprechen die systemische Praxis unmittelbar an: Schuldgefühle spielen vor und während der Behandlung nicht dieselbe Rolle, elterliche Isolation bringt die Behandlung aus der Spur, während die Multifamiliengruppe sie verringert, und Väter, die sich ausgeschlossen fühlen, ziehen sich zurück. Das Care-FIT-Modell lädt Behandelnde somit ein, vom ersten Gespräch an das System der Bezugspersonen einzuschätzen, nicht nur die erkrankte jugendliche Person. Die Grenzen sind klar: überwiegend nordamerikanische und britische Studien, überwiegend weiße und intakte Familien sowie Faktoren, die nach der Häufigkeit ihres Auftretens geordnet sind und nicht nach nachgewiesenem Gewicht. Zu lesen zusammen mit der Studie darüber, was nach Ansicht der Eltern Veränderung fördert, und der Metaanalyse zur familienbasierten Behandlung.
Anmerkungen aus dem Original
Die Verfassenden erklären, dass keine Interessenkonflikte bestehen.
Alex McCord hat die Studien konzipiert und geplant, die Studien durchgeführt, die Daten analysiert, Abbildungen und/oder Tabellen erstellt, Entwürfe des Artikels verfasst oder überarbeitet und die endgültige Fassung genehmigt.
Kylie Rice hat die Studien konzipiert und geplant, die Daten analysiert, Entwürfe des Artikels verfasst oder überarbeitet und die endgültige Fassung genehmigt.
Adam Rock hat die Daten analysiert, Entwürfe des Artikels verfasst oder überarbeitet und die endgültige Fassung genehmigt.
Folgende Angaben wurden zur Verfügbarkeit der Daten gemacht: Es handelt sich um ein systematisches Review bzw. eine Metaanalyse.
Finanzierung. Alex McCord wird durch eine Studiengebührenbefreiung des Research Training Program (RTP) der australischen Regierung gefördert. Die Geldgeber hatten keinen Einfluss auf Studiendesign, Datenerhebung und -analyse, die Entscheidung zur Veröffentlichung oder die Erstellung des Manuskripts.
Literatur
Accurso EC, Mu KJ, Landsverk J, Guydish J. Adaptation to family-based treatment for Medicaid-insured youth with anorexia nervosa in publicly-funded settings: protocol for a mixed methods implementation scale-out pilot study. Journal of Eating Disorders. 2021;9(1):99. doi: 10.1186/s40337-021-00454-0.
Adams KN, Hovel E. Eating disorders: all that a pediatrician should know. Advances in Pediatrics. 2024;71(1):69–86. doi: 10.1016/j.yapd.2024.02.005.
Allan E, Le Grange D, Sawyer SM, McLean LA, Hughes EK. Parental expressed emotion during two forms of family-based treatment for adolescent anorexia nervosa. European Eating Disorders Review. 2018;26(1):46–52. doi: 10.1002/erv.2564.
American Psychological Association Evidence-based practice in psychology. American Psychologist. 2006;61(4):271–285. doi: 10.1037/0003-066x.61.4.271.
American Psychiatric Association. Diagnostic and statistical manual of mental disorders (5th edition, text rev.) American Psychiatric Association; Washington, D.C.: 2022.
American Psychiatric Association. The American Psychiatric Association practice guideline for the treatment of patients with eating disorders. 1st edition. APA; Washington, D.C.: 2023.
Arikian A, Keel PK, Miller KB, Thuras P, Mitchell JE, Crow SJ. Parental psychopathology as a predictor of long-term outcome in bulimia nervosa patients. Eating Disorders. 2007;16(1):30–39. doi: 10.1080/10640260701771672.
Astrachan-Fletcher E, Accurso EC, Rossman S, McClanahan SF, Dimitropoulos G, Le Grange D. An exploratory study of challenges and successes in implementing adapted family-based treatment in a community setting. Journal of Eating Disorders. 2018;6:44. doi: 10.1186/s40337-018-0228-9.
Bandura A. Self-efficacy: toward a unifying theory of behavioral change. Psychological Review. 1977;84(2):191–215. doi: 10.1037//0033-295x.84.2.191.
Barrowclough C, Hooley JM. Attributions and expressed emotion: a review. Clinical Psychology Review. 2003;23(6):849–880. doi: 10.1016/S0272-7358(03)00075-8.
Basker MM, Mathai S, Korula S, Mammen PM. Eating disorders among adolescents in a tertiary care centre in India. Indian Journal of Pediatrics. 2013;80(3):211–214. doi: 10.1007/s12098-012-0819-4.
Baudinet J, Hodsoll J, Schmidt U, Simic M, Landau S, Eisler I. Moderators of treatment effect in a randomised controlled trial of single- and multi-family therapy for anorexia nervosa in adolescents and emerging adults. European Eating Disorders Review. 2023:1–12. doi: 10.1002/erv.3050.
Baumas V, Zebdi R, Julien-Sweerts S, Carrot B, Godart N, Minier L, Rigal N. Patients and parents’ experience of multi-family therapy for anorexia nervosa: a pilot study. Frontiers in Psychology. 2021;12:584565. doi: 10.3389/fpsyg.2021.584565.
Binkley J, Koslofsky S. Una familia unida: cultural adaptation of family-based therapy for bulimia with a depressed Latina adolescent. Clinical Case Studies. 2017;16(1):25–41. doi: 10.1177/1534650116668268.
Bohon C, Flanagan K, Welch H, Rienecke RD, Le Grange D, Lock J. Expressed emotion and early treatment response in family-based treatment for adolescent anorexia nervosa. Eating Disorders. 2023;32(2):153–168. doi: 10.1080/10640266.2023.2277054.
Brown GW, Birley JL, Wing JK. Influence of family life on the course of schizophrenic disorders: a replication. British Journal of Psychiatry. 1972;121(562):241–258. doi: 10.1192/bjp.121.3.241.
Bruett LD, Forsberg S, Accurso EC, Gorrell S, Hail L, Keyser J, Le Grange D, Huryk KM. Development of evidence-informed bridge programming to support an increased need for eating disorder services during the COVID-19 pandemic. Journal of Eating Disorders. 2022;10(1):71. doi: 10.1186/s40337-022-00590-1.
Byrne CE, Accurso EC, Arnow KD, Lock J, Le Grange D. An exploratory examination of patient and parental self-efficacy as predictors of weight gain in adolescents with anorexia nervosa. International Journal of Eating Disorders. 2015;48(7):883–888. doi: 10.1002/eat.22376.
Campbell M, McKenzie JE, Sowden A, Katikireddi SV, Brennan SE, Ellis S, Hartmann-Boyce J, Ryan R, Shepperd S, Thomas J, Welch V, Thomson H. Synthesis without meta-analysis (SWiM) in systematic reviews: reporting guideline. BMJ. 2020;368:l6890. doi: 10.1136/bmj.l6890.
Cherry MG, Taylor PJ, Brown SL, Sellwood W. Attachment, mentalisation and expressed emotion in carers of people with long-term mental health difficulties. BMC Psychiatry. 2018;18(1):257. doi: 10.1186/s12888-018-1842-4.
Chu MM. I cannot be loved unless I’m special. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry. 2022;61(10):S100–S101. doi: 10.1016/j.jaac.2022.07.412.
Cochrane. In: Cochrane handbook for systematic reviews of interventions. Higgins J, Thomas J, Chandler J, Cumpston M, Li T, Page MJ, Welch VA, editors. UK: John Wiley & Sons; 2023. . http://www.training.cochrane.org/handbook.
Conti J, Calder J, Cibralic S, Rhodes P, Meade T, Hewson D. ‘Somebody else’s roadmap’: lived experience of Maudsley and family-based therapy for adolescent anorexia nervosa. Australian and New Zealand Journal of Family Therapy. 2017;38(3):405–429. doi: 10.1002/anzf.1229.
Couturier J, Kimber M, Jack S, Niccols A, Van Blyderveen S, McVey G. Understanding the uptake of family-based treatment for adolescents with anorexia nervosa: therapist perspectives. International Journal of Eating Disorders. 2013;46(2):177–188. doi: 10.1002/eat.22049.
Cripps S, Serpell L, Pugh M. Processes of change in family therapies for anorexia nervosa: a systematic review and meta-synthesis of qualitative data. Journal of Eating Disorders. 2024;12(1):104. doi: 10.1186/s40337-024-01037-5.
Darcy AM, Bryson SW, Agras WS, Fitzpatrick KK, Le Grange D, Lock J. Do in-vivo behaviors predict early response in family-based treatment for anorexia nervosa? Behaviour Research and Therapy. 2013;51(11):762–766. doi: 10.1016/j.brat.2013.09.003.
Datta N, Hagan K, Bohon C, Stern M, Kim B, Matheson BE, Gorrell S, Le Grange D, Lock JD. Predictors of family-based treatment for adolescent eating disorders: do family or diagnostic factors matter? International Journal of Eating Disorders. 2023;56(2):384–393. doi: 10.1002/eat.23867.
Dawson L, Baudinet J, Tay E, Wallis A. Creating community: The introduction of multi-family therapy for eating disorders in Australia. Australian and New Zealand Journal of Family Therapy. 2018;39(3):283–293. doi: 10.1002/anzf.1324.
Dennhag I, Henje E, Nilsson K. Parental caregiver burden and recovery of adolescent anorexia nervosa after multi-family therapy. Eating Disorders. 2021;29(5):463–479. doi: 10.1080/10640266.2019.1678980.
Dimitropoulos G, Freeman VE, Lock J, Le Grange D. Clinician perspective on parental empowerment in family-based treatment for adolescent anorexia nervosa. Journal of Family Therapy. 2017;39(4):537–562. doi: 10.1111/1467-6427.12086.
Dimitropoulos G, Singh M, Sauerwein J, Pedram P, Kimber M, Pradel M, Eckhardt S, Forsberg S, Keery H, Allan E, Bruett L, Le Grange D. Examining clinicians’ perceptions and experiences working with diverse families in family-based treatment: common adaptations and considerations for treatment engagement. International Journal of Eating Disorders. 2024;57(3):635–647. doi: 10.1002/eat.24144.
Dixon-Woods M, Fitzpatrick R, Roberts K. Including qualitative research in systematic reviews: opportunities and problems. Journal of Evaluation in Clinical Practice. 2001;7(2):125–133. doi: 10.1046/j.1365-2753.2001.00257.x.
Doyle AC, McLean C, Washington BN, Hoste RR, Le Grange D. Are single-parent families different from two-parent families in the treatment of adolescent bulimia nervosa using family-based treatment? International Journal of Eating Disorders. 2009;42(2):153–157. doi: 10.1002/eat.20584.
Egbert AH, Irizarry B, Lualdi E, Tortolani CC, Donaldson DL, Goldschmidt AB. A qualitative assessment of provider-perceived barriers to implementing family-based treatment for anorexia nervosa in low-income community settings. Journal of Eating Disorders. 2024;12(1):51. doi: 10.1186/s40337-024-01008-w.
Eisler I, Dare C, Hodes M, Russell G, Dodge E, Le Grange D. Family therapy for adolescent anorexia nervosa: the results of a controlled comparison of two family interventions. Journal of Child Psychology and Psychiatry and Allied Disciplines. 2000;41(6):727–736. doi: 10.1111/1469-7610.00660.
Ellison R, Rhodes P, Madden S, Miskovic J, Wallis A, Baillie A, Kohn M, Touyz S. Do the components of manualized family-based treatment for anorexia nervosa predict weight gain? International Journal of Eating Disorders. 2012;45(4):609–614. doi: 10.1002/eat.22000.
Forsberg S, Darcy A, Bryson SW, Arnow KD, Datta N, Le Grange D, Lock J. Psychological symptoms among parents of adolescents with anorexia nervosa: a descriptive examination of their presence and role in treatment outcome. Journal of Family Therapy. 2017;39(4):514–536. doi: 10.1111/1467-6427.12088.
Forsberg S, Gorrell S, Accurso EC, Trainor C, Garber A, Buckelew S, Le Grange D. Family-based treatment for pediatric eating disorders: evidence and guidance for delivering integrated interdisciplinary care. Children’s Health Care. 2023;52(1):7–22. doi: 10.1080/02739615.2021.1984240.
Forsberg S, Lock J. Family-based treatment of child and adolescent eating disorders. Child and Adolescent Psychiatric Clinics of North America. 2015;24(3):617–629. doi: 10.1016/j.chc.2015.02.012.
Forsberg S, LoTempio E, Bryson S, Fitzpatrick KK, Le Grange D, Lock J. Parent-therapist alliance in family-based treatment for adolescents with anorexia nervosa. European Eating Disorders Review. 2014;22(1):53–58. doi: 10.1002/erv.2242.
Funderud I, Halvorsen I, Kvakland A, Nilsen J, Skjønhaug J, Stedal K, Rø Ø. Multifamily therapy for adolescent eating disorders: a study of the change in eating disorder symptoms from start of treatment to follow-up. Journal of Eating Disorders. 2023;11(1):92. doi: 10.1186/s40337-023-00814-y.
Giles EM, Cross AS, Matthews RV, Lacey JH. Disturbed families or families disturbed: a reconsideration. Eating and Weight Disorders. 2022;27(1):11–19. doi: 10.1007/s40519-021-01160-1.
Girz L, Robinson AL, Foroughe M, Jasper K, Boachie A. Adapting family-based therapy to a day hospital programme for adolescents with eating disorders: Preliminary outcomes and trajectories of change. Journal of Family Therapy. 2013;35:102–120. doi: 10.1111/j.1467-6427.2012.00618.x.
Gorrell S, Byrne CE, Trojanowski PJ, Fischer S, Le Grange D. A scoping review of non-specific predictors, moderators, and mediators of family-based treatment for adolescent anorexia and bulimia nervosa: a summary of the current research findings. Eating and Weight Disorders—Studies on Anorexia, Bulimia and Obesity. 2022;27(6):1971–1990. doi: 10.1007/s40519-022-01367-w.
Gorrell S, Le Grange D. Family-based treatment for eating disorders. In: Allen JL, Hawes DJ, Essau CA, editors. Family-based intervention for child and adolescent mental health: a core competencies approach. Cambridge University Press; 2021. pp. 177–190.
Gorrell S, Le Grange D. How best to support parents of children with an eating disorder: a commentary on (Wilksch, 2023) International Journal of Eating Disorders. 2023;56(7):1286–1288. doi: 10.1002/eat.23992.
Gorrell S, Simic M, Le Grange D. Toward the integration of family therapy and family-based treatment for eating disorders. In: Robinson P, Wade T, Herpertz-Dahlman B, editors. Eating disorders: an international comprehensive view. Springer Nature; Switzerland: 2023. pp. 1–17.
Hagan KE, Matheson BE, Datta N, L’Insalata AM, Onipede ZA, Gorrell S, Mondal S, Bohon CM, Le Grange D, Lock JD. Understanding outcomes in family-based treatment for adolescent anorexia nervosa: a network approach. Psychological Medicine. 2023;53(2):396–407. doi: 10.1017/S0033291721001604.
Hong Q, Pluye P, Fàbregues S, Bartlett G, Boardman F, Cargo M, Dagenais P, Gagnon M-P, Griffiths F, Nicolau B, O’Cathain A, Rousseau M, Vedel I. McGill Universityhttp://mixedmethodsappraisaltoolpublic.pbworks.com/w/file/fetch/127916259/MMAT_2018_criteria-manual_2018-08-01_ENG.pdf. Mixed methods appraisal tool (MMAT) 2018 doi: 10.1016/j.jclinepi.2019.03.008.
Hughes EK, Burton C, Le Grange D, Sawyer SM. The participation of mothers, fathers, and siblings in family-based treatment for adolescent anorexia nervosa. Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology. 2018;47:S456–S466. doi: 10.1080/15374416.2017.1390756.
Hughes EK, Sawyer SM, Accurso EC, Singh S, Le Grange D. Predictors of early response in conjoint and separated models of family-based treatment for adolescent anorexia nervosa. European Eating Disorders Review. 2019;27(3):283–294. doi: 10.1002/erv.2668.
Jewell T, Herle M, Serpell L, Eivors A, Simic M, Fonagy P, Eisler I. Attachment and mentalization as predictors of outcome in family therapy for adolescent anorexia nervosa. European Child & Adolescent Psychiatry. 2021;32(7):1241–1251. doi: 10.1007/s00787-021-01930-3.
Joyce H, Dring G. Addressing emotional communication in family relationships in the treatment of young people with anorexia: a case study. Australian and New Zealand Journal of Family Therapy. 2019;40(2):203–214. doi: 10.1002/anzf.1363.
Keel PK, Haedt A. Evidence-based psychosocial treatments for eating problems and eating disorders. Journal of Clinical Child & Adolescent Psychology. 2008;37(1):39–61. doi: 10.1080/15374410701817832.
Konstantellou A, Sternheim L, Hale L, Simic M, Eisler I. The experience of intolerance of uncertainty for parents of young people with a restrictive eating disorder. Eating and Weight Disorders-Studies on Anorexia Bulimia and Obesity. 2022;27(4):1339–1348. doi: 10.1007/s40519-021-01256-8.
Krishnamoorthy G, Shin SM, Rees B. Day programs for children and adolescents with eating disorders: a systematic review. European Eating Disorders Review. 2023;31(2):199–225. doi: 10.1002/erv.2953.
Lavender KR. Rebooting “failed” family-based treatment. Frontiers in Psychiatry. 2020;11:68. doi: 10.3389/fpsyt.2020.00068.
Le Grange D, Hoste RR, Lock J, Bryson SW. Parental expressed emotion of adolescents with anorexia nervosa: outcome in family-based treatment. International Journal of Eating Disorders. 2011;44(8):731–734. doi: 10.1002/eat.20877.
Le Grange D, Hughes EK, Court A, Yeo M, Crosby RD, Sawyer SM. Randomized clinical trial of parent-focused treatment and family-based treatment for adolescent anorexia nervosa. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry. 2016;55(8):683–692. doi: 10.1016/j.jaac.2016.05.007.
Le Grange D, Pradel M, Pogos D, Yeo M, Hughes EK, Tompson A, Court A, Crosby RD, Sawyer SM. Family-based treatment for adolescent anorexia nervosa: outcomes of a stepped-care model. International Journal of Eating Disorders. 2021;54(11):1989–1997. doi: 10.1002/eat.23629.
Leff J, Vaughan C. Expressed emotion. New York: Guilford Press; 1985.
LoBiondo-Wood G, Haber J. Nursing research methods and critical appraisal for evidence-based practice. 10th edition. Elsevier; 2022.
Lock J, Agras WS, Bryson S, Kraemer HC. A comparison of short- and long-term family therapy for adolescent anorexia nervosa. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry. 2005;44(7):632–639. doi: 10.1097/01.chi.0000161647.82775.0a.
Lock J, Couturier J, Bryson S, Agras S. Predictors of dropout and remission in family therapy for adolescent anorexia nervosa in a randomized clinical trial. International Journal of Eating Disorders. 2006;39(8):639–647. doi: 10.1002/eat.20328.
Lock J, Le Grange D. Treatment manual for anorexia nervosa: a family-based approach. 2nd edition Guilford Press; New York: 2013.
Lock JD, Le Grange D, Bohon C, Matheson B, Jo B. Who responds to an adaptive intervention for adolescents with anorexia nervosa being treated with family-based treatment? Outcomes from a randomized clinical trial. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry. 2024;63(6):605–614. doi: 10.1016/j.jaac.2023.10.012.
Lock J, Sadeh-Sharvit S, L’Insalata A. Feasibility of conducting a randomized clinical trial using family-based treatment for avoidant/restrictive food intake disorder. International Journal of Eating Disorders. 2019;52(6):746–751. doi: 10.1002/eat.23077.
Lockwood C, Munn Z, Porritt K. Qualitative research synthesis: methodological guidance for systematic reviewers utilizing meta-aggregation. International Journal of Evidence Based Healthcare. 2015;13(3):179–187. doi: 10.1097/xeb.0000000000000062.
Loeb KL, Le Grange D. Family-based treatment for adolescent eating disorders: current status, new applications and future directions. International Journal of Child and Adolescent Health. 2009;2(2):243–254.
Loeb KL, Lock J, Greif R, Le Grange D. Transdiagnostic theory and application of family-based treatment for youth with eating disorders. Cognitive and Behavioral Practice. 2012;19(1):17–30. doi: 10.1016/j.cbpra.2010.04.005.
Madden S, Hay P, Touyz S. Systematic review of evidence for different treatment settings in anorexia nervosa. World Journal of Psychiatry. 2015;5(1):147–153. doi: 10.5498/wjp.v5.i1.147.
Marchetti D, Sawrikar V. Parents’ illness representations of their child with anorexia nervosa: a systematic review of qualitative studies using the common-sense model. International Journal of Eating Disorders. 2024;57(5):1049–1068. doi: 10.1002/eat.24081.
Martin-Wagar CA, Holmes S, Bhatnagar KAC. Predictors of weight restoration in a day-treatment program that supports family-based treatment for adolescents with anorexia nervosa. Eating Disorders. 2019;27(4):400–417. doi: 10.1080/10640266.2018.1528085.
Marzola E, Knatz S, Murray SB, Rockwell R, Boutelle K, Eisler I, Kaye WH. Short-term intensive family therapy for adolescent eating disorders: 30-month outcome. European Eating Disorders Review. 2015;23(3):210–218. doi: 10.1002/erv.2353.
Matthews A, Bruening AB, Aarnio-Peterson CM, Kramer R. Predictors of caregiver burden before starting family-based treatment for adolescent anorexia nervosa and associations with weight gain during treatment. Eating and Weight Disorders. 2023;28:21. doi: 10.1007/s40519-023-01553-4.
Matthews A, Lenz KR, Peugh J, EC Copps, Peterson CM. Caregiver burden and illness perceptions in caregivers of medically hospitalized youth with anorexia nervosa. Eating Behaviors. 2018;29:14–18. doi: 10.1016/j.eatbeh.2018.01.003.
McMahon K, Stoddart K, Harris F. Rescripting: a grounded theory study of the contribution that fathers make to family-based treatment when a young person has anorexia nervosa. Journal of Clinical Nursing. 2022;31(11–12):1598–1611. doi: 10.1111/jocn.16013.
Moher D, Liberati A, Tetzlaff J, Altman DG. Preferred reporting items for systematic reviews and meta-analyses: the PRISMA statement. PLOS Medicine. 2009;6(7):e1000097. doi: 10.1371/journal.pmed.1000097.
Murray SB, Rand-Giovannetti D, Griffiths S, Nagata JM. Locating the mechanisms of therapeutic agency in family-based treatment for adolescent anorexia nervosa: a pilot study of clinician/researcher perspectives. Eating Disorders. 2018;26(5):477–486. doi: 10.1080/10640266.2018.1481306.
Nelson JD, Trojanowski PJ, Aarnio-Peterson CM, Fischer S, Adams L, Matthews A. Caregiver and adolescent intuitive eating behavior: associations with weight change during family-based treatment for anorexia nervosa. Eating and Weight Disorders—Studies on Anorexia, Bulimia and Obesity. 2023;28(1):32. doi: 10.1007/s40519-023-01557-0.
National Institute for Health and Care Excellence https://www.nice.org.uk/guidance/ng69. Eating disorders: recognition and treatment. NICE. 2017
Peterson CM, Fischer S, Loiselle K, Shaffer A. FBT with adjunctive parent emotion coaching in an adolescent male with anorexia nervosa. Clinical Case Studies. 2016;15(5):409–423. doi: 10.1177/1534650116664586.
Ram JR, Shelke SB. Understanding eating disorders in children and adolescent population. Journal of Indian Association for Child and Adolescent Mental Health. 2023;19(1):60–69. doi: 10.1177/09731342231179267.
Rhodes P, Baillie A, Brown J, Madden S. Parental efficacy in the family-based treatment of anorexia: preliminary development of the Parents Versus Anorexia Scale (PVA) European Eating Disorders Review. 2005;13(6):399–405. doi: 10.1002/erv.661.
Rienecke RD. Family-based treatment of eating disorders in adolescents: current insights. Adolescent Health Medicine and Therapeutics. 2017;8:69–78. doi: 10.2147/ahmt.S115775.
Rienecke RD, Accurso EC, Lock J, Le Grange D. Expressed emotion, family functioning, and treatment outcome for adolescents with anorexia nervosa. European Eating Disorders Review. 2016;24(1):43–51. doi: 10.1002/erv.2389.
Rienecke RD, Le Grange D. The five tenets of family-based treatment for adolescent eating disorders. Journal of Eating Disorders. 2022;10(1):60. doi: 10.1186/s40337-022-00585-y.
Robinson AL, Strahan E, Girz L, Wilson A, Boachie A. ‘I know I can help you’: parental self-efficacy predicts adolescent outcomes in family-based therapy for eating disorders. European Eating Disorders Review. 2013;21(2):108–114. doi: 10.1002/erv.2180.
Rockwell RE, Boutelle K, Trunko ME, Jacobs MJ, Kaye WH. An innovative short-term, intensive, family-based treatment for adolescent anorexia nervosa: case series. European Eating Disorders Review. 2011;19(4):362–367. doi: 10.1002/erv.1094.
Rossi E, Cassioli E, Martelli M, Melani G, Hazzard VM, Crosby RD, Wonderlich SA, Ricca V, Castellini G. Attachment insecurity predicts worse outcome in patients with eating disorders treated with enhanced cognitive behavior therapy: a one-year follow-up study. International Journal of Eating Disorders. 2022;55(8):1054–1065. doi: 10.1002/eat.23762.
Russell GF, Szmukler GI, Dare C, Eisler I. An evaluation of family therapy in anorexia nervosa and bulimia nervosa. Archives of General Psychiatry. 1987;44(12):1047–1056. doi: 10.1001/archpsyc.1987.01800240021004.
Shimshoni Y, Omer H, Lebowitz ER. Non-violent resistance and family accommodation: a trans-diagnostic solution to a highly prevalent problem. Family Process. 2021;61:43–57. doi: 10.1111/famp.12706.
Siddaway AP, Wood AM, Hedges LV. How to do a systematic review: a best practice guide for conducting and reporting narrative reviews, meta-analyses, and meta-syntheses. Annual Review of Psychology. 2019;70:747–770. doi: 10.1146/annurev-psych-010418-102803.
Simic M, Stewart CS, Konstantellou A, Hodsoll J, Eisler I, Baudinet J. From efficacy to effectiveness: child and adolescent eating disorder treatments in the real world (part 1): treatment course and outcomes. Journal of Eating Disorders. 2022;10(1):27. doi: 10.1186/s40337-022-00553-6.
Socholotiuk KD, Young RA. Weight restoration in adolescent anorexia: parents’ goal-directed processes. Journal of Eating Disorders. 2022;10(1):190. doi: 10.1186/s40337-022-00676-w.
Stern C, Jordan Z, McArthur A. Developing the review question and inclusion criteria. American Journal of Nursing. 2014;114(4):53–56. doi: 10.1097/01.Naj.0000445689.67800.86.
Stewart CS, Baudinet J, Hall R, Fiska M, Pretorius N, Voulgari S, Hunt K, Eisler I, Simic M. Multi-family therapy for bulimia nervosa in adolescence: a pilot study in a community eating disorder service. Eating Disorders. 2021;29(4):351–367. doi: 10.1080/10640266.2019.1656461.
Sysko R, Hildebrandt T. Enhanced cognitive behavioural therapy for an adolescent with purging disorder: a case report. European Eating Disorders Review. 2011;19(1):37–45. doi: 10.1002/erv.1044.
Szmukler GI, Eisler I, Russell GF, Dare C. Anorexia nervosa, parental ‘expressed emotion’ and dropping out of treatment. British Journal of Psychiatry. 1985;147:265–271. doi: 10.1192/bjp.147.3.265.
Tasaka K, Matsubara K, Takamiya S, Ishikawa SI, Iwata A, Nigami H. Long-term follow up of hospitalized pediatric anorexia nervosa restricting type. Pediatrics International. 2017;59(4):482–489. doi: 10.1111/ped.13194.
Thibault I, Leduc K, Tougas A-M, Pesant C. For me, it’s a real pain: a foray into the experience of parents involved in family-based treatment. The Family Journal. 2023;31(1):140–146. doi: 10.1177/10664807221125895.
Treasure J, Parker S, Oyeleye O, Harrison A. The value of including families in the treatment of anorexia nervosa. European Eating Disorders Review. 2021;29(3):393–401. doi: 10.1002/erv.2816.
Turnbull D, Chugh R, Luck J. Systematic-narrative hybrid literature review: a strategy for integrating a concise methodology into a manuscript. Social Sciences & Humanities Open. 2023;7(1):100381. doi: 10.1016/j.ssaho.2022.100381.
Van Huysse JL, Bilek EL. Common caregiver illness representations in the context of family-based treatment: commentary on Marchetti and Sawrikar 2023. International Journal of Eating Disorders. 2023;57(5):1126–1129. doi: 10.1002/eat.24123.
Van Wye E, Matheson B, Citron K, Yang H-J, Datta N, Bohon C, Lock JD. Protocol for a randomized clinical trial for avoidant restrictive food intake disorder (ARFID) in low-weight youth. Contemporary Clinical Trials. 2023;124:107036. doi: 10.1016/j.cct.2022.107036.
Veritas Health Innovation Covidence systematic review software. http://www.covidence.org 2022
Voriadaki T, Simic M, Espie J, Eisler I. Intensive multi-family therapy for adolescent anorexia nervosa: adolescents’ and parents’ day-to-day experiences. Journal of Family Therapy. 2015;37(1):5–23. doi: 10.1111/1467-6427.12067.
Wallis A, Miskovic-Wheatley J, Madden S, Rhodes P, Crosby RD, Cao L, Touyz S. How does family functioning effect the outcome of family based treatment for adolescents with severe anorexia nervosa? Journal of Eating Disorders. 2017a;5:55. doi: 10.1186/s40337-017-0184-9.
Wallis A, Rhodes P, Dawson L, Miskovic-Wheatley J, Madden S, Touyz S. Relational containment: exploring the effect of family-based treatment for anorexia on familial relationships. Journal of Eating Disorders. 2017b;5:27. doi: 10.1186/s40337-017-0156-0.
Wilksch SM. Toward a more comprehensive understanding and support of parents with a child experiencing an eating disorder. International Journal of Eating Disorders. 2023;56(7):1275–1285. doi: 10.1002/eat.23938.
Willemsen J. What is preventing psychotherapy case studies from having a greater impact on evidence-based practice, and how to address the challenges? Frontiers in Psychiatry. 2022;13:1101090. doi: 10.3389/fpsyt.2022.1101090.
Williams LT, Wood C, Plath D. Parents’ experiences of family therapy for adolescent anorexia nervosa. Australian Social Work. 2020;73(4):408–419. doi: 10.1080/0312407X.2019.1702707.
Wufong E, Rhodes P, Conti J. We don’t really know what else we can do: parent experiences when adolescent distress persists after the Maudsley and family-based therapies for anorexia nervosa. Journal of Eating Disorders. 2019;7:5. doi: 10.1186/s40337-019-0235-5.
Inoffizielle deutsche Übersetzung von Caregiver factors influencing family-based treatment for child and adolescent eating disorders: a systematic review and conceptual model von Alex McCord, Kylie Rice und Adam Rock, PeerJ, Bd. 13, Artikel e19247 (2025), doi: 10.7717/peerj.19247, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzung und Satz: Complexe Systémique, Oktober 2026, mit Unterstützung künstlicher Intelligenz; das Werk wurde im Sinne der Lizenz bearbeitet (Übersetzung ins Deutsche, Tabellen als Listen dargestellt). Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.
Dies ist eine inoffizielle deutsche Übersetzung des Originalartikels „Caregiver factors influencing family-based treatment for child and adolescent eating disorders: a systematic review and conceptual model“, erschienen in PeerJ (2025) unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz, wie zu Beginn dieser Seite erläutert; maßgeblich ist die Originalfassung.
Originalartikel lesenSo zitieren Sie diesen Artikel
McCord, A., Rice, K., und Rock, A. (2025). Caregiver factors influencing family-based treatment for child and adolescent eating disorders: a systematic review and conceptual model. Complexe Systémique. https://app.complexe-systemique.com/en_GB/articles/caregiver-factors-influencing-family-based-treatment-for-child-and-adolescent-eating (Originalarbeit erschienen 2025 in PeerJ, 13, e19247 (2025); 2025 erneut veröffentlicht von PeerJ, https://peerj.com/articles/19247/)
Weiterführende Lektüre