KI-gestützte Übersetzung

Diese Fassung wurde von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus dem Englischen übersetzt. Im Zweifelsfall ist die Originalfassung maßgeblich.

Psychology and Psychotherapy: Theory, Research and Practice · Familientherapie

Einbeziehung der Familie in die Psychotherapie von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen: systematisches Review und Metaanalyse

Sollte die Familie einbezogen werden, wenn ein Kind oder ein jugendlicher Mensch depressiv ist? Ein Team aus Marburg und Amsterdam hat neunzehn randomisierte kontrollierte Studien zusammengeführt, um das herauszufinden. Die Einbeziehung der Familie bringt einen kleinen, aber signifikanten Gewinn, und Programme, die mit der ganzen Familie an den Beziehungen arbeiten, scheinen weiter zu reichen.

Verfassende Nele Dippel, Katharina Szota und Hanna Christiansen (Philipps-University of Marburg, Germany), Pim Cuijpers (Vrije Universiteit Amsterdam, The Netherlands), Eva-Lotta Brakemeier (Philipps-University of Marburg and University of Greifswald, Germany)Erstveröffentlichung Psychology and Psychotherapy: Theory, Research and Practice, 14. März 2022Übersetzung Complexe Systémique, inoffizielle KI-gestützte Übersetzung

Inoffizielle deutsche Übersetzung von Family involvement in psychotherapy for depression in children and adolescents: Systematic review and meta-analysis von Nele Dippel, Katharina Szota, Pim Cuijpers, Hanna Christiansen und Eva-Lotta Brakemeier, erschienen in Psychology and Psychotherapy: Theory, Research and Practice (Wiley) (2022), doi: 10.1111/papt.12392, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique im Oktober 2026 mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Originaltext wurde ins Deutsche übersetzt und neu gesetzt, was eine Bearbeitung des Werks im Sinne der Lizenz darstellt. Die Tabellen werden als Listen wiedergegeben. Diese Übersetzung stammt weder von den Verfassenden noch vom Verlag, die weder für ihren Inhalt noch für etwaige Fehler verantwortlich sind. Maßgeblich ist die Originalfassung.

Zudem stellen wir fest, dass Interventionen unter Einbeziehung der Familie besonders wirksam sind, wenn sie sich auf Beziehungen oder Interaktionsmuster konzentrieren.

Nele Dippel, Katharina Szota, Pim Cuijpers, Hanna Christiansen und Eva-Lotta Brakemeier

Zusammenfassung

Ziel. Depressive Störungen bei Kindern und Jugendlichen haben enorme Auswirkungen auf ihre allgemeine Lebensqualität. Es besteht ein klarer Bedarf, Depressionen in dieser Altersgruppe wirksam zu behandeln. Die Effekte der Psychotherapie lassen sich durch die Einbeziehung der Bezugspersonen steigern. In unserem systematischen Review und unserer Metaanalyse untersuchen wir erstmals die Effekte der Einbeziehung von Bezugspersonen in depressionsspezifische Interventionen für Kinder und Jugendliche.

Methoden. Wir schlossen randomisierte kontrollierte Studien ein, welche die Effekte von Interventionen für Kinder und Jugendliche mit Depression unter Einbeziehung ihrer Bezugspersonen oder Familien im Vergleich zu Interventionen ohne Einbeziehung der Bezugspersonen untersuchten. Primärer Endpunkt war der Schweregrad der Depression im Kindes- und Jugendalter.

Ergebnisse. Insgesamt konnten 19 randomisierte kontrollierte Studien eingeschlossen werden (N = 1553), die hinsichtlich der Ergebnismaße oder des Ausmaßes der Einbindung der Bezugspersonen sehr heterogen waren. Wir konnten k = 17 Studien in unsere Metaanalyse einschließen und finden nach der Intervention einen kleinen, aber signifikanten Effekt der Interventionen mit Einbeziehung der Familie gegenüber aktiven Kontrollbedingungen ohne Einbeziehung der Familie (α = 0.05, d = 0.34; [0.07; 0.60]; p = .01).

Schlussfolgerungen. Wir fanden insgesamt einen signifikanten, aber kleinen Effekt der Einbeziehung der Familie bzw. der Bezugspersonen im Vergleich zu Kontrollgruppen ohne diese Einbeziehung. Strukturierte, leitlinienbasierte Forschung wird dringend benötigt, um zu klären, für welche Kinder und Jugendlichen mit Depression, unter welchen Umständen und in welcher Form die Familie wirksam in ihre Psychotherapie einbezogen werden sollte.

Hinweise für die Praxis

  • Es gibt ein breites Spektrum unterschiedlicher therapeutischer Ansätze, um die Familie bzw. die Bezugspersonen in die Psychotherapie einzubeziehen.
  • Die Einbeziehung der Familie kann bei Kindern und Jugendlichen mit Depression zu besseren Behandlungsergebnissen führen.
  • Fachkräfte sollten die Familie bzw. die Bezugspersonen routinemäßig in die Psychotherapie einbeziehen.

HINTERGRUND

In den letzten 30 Jahren ist das Interesse an der Forschung zu Epidemiologie, Ätiologie und Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen gewachsen (Weersing et al., 2017). Die weltweiten Prävalenzraten für jegliche depressive Störung bei Kindern und Jugendlichen reichen von etwa 1,7 % (Finsaas et al., 2018; Ghandour et al., 2019) bis 2,8 % bei Kindern im Vorschulalter (Polanczyk et al., 2015) und liegen bei Jugendlichen zwischen 6,1 % (Ghandour et al., 2019) und 17,3 % (Ormel et al., 2021). Dabei ähneln die Gesamtprävalenzraten im Jugendalter denen im Erwachsenenalter, während sie bei Kindern deutlich niedriger sind. Dennoch neigen depressive Symptome oder eine Major Depression (MDD) im Kindes- oder Jugendalter dazu, chronisch zu verlaufen oder im Erwachsenenalter wiederzukehren (Birmaher et al., 1996; Copeland et al., 2009; Rutter et al., 2006). Früh beginnende depressive Episoden gehen mit schwereren und chronischeren Depressionsepisoden in späteren Lebensphasen einher (Johnson et al., 2018; Köhler et al., 2019), mit geringerer Lebensqualität und mit höheren Komorbiditätsraten mit anderen körperlichen und psychischen Erkrankungen (Zisook et al., 2007). Depressionen treffen Kinder und Jugendliche besonders in Übergangsphasen ihres Lebens und beeinträchtigen ihre allgemeine Lebensqualität tiefgreifend (Murray et al., 2013). Wir müssen Depressionen in dieser Altersgruppe daher durch frühe und evidenzbasierte Interventionen wirksam behandeln (Johnson et al., 2018).

Im Allgemeinen sind die Effekte von Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen positiv (Weisz et al., 2017), mit einer insgesamt moderaten Effektstärke (g) von 0.46, die in Follow-up-Erhebungen auf 0.36 sinkt. In ihrer Analyse untersuchten sie zudem, ob das Zielproblem oder die Therapieform die Wirkung der Therapie beeinflusst. Für depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter ergibt sich daraus ein insgesamt kleiner Effekt (g) von 0.29 nach der Behandlung und von 0.22 in Follow-up-Erhebungen (Weisz et al., 2017). Diese kleinen Effekte stehen im Einklang mit anderen Reviews oder Metaanalysen zur Wirksamkeit von Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit Depression (Oud et al., 2019; Yang et al., 2017). Ein Review mit Metaanalyse (Weisz et al., 2006) wurde kürzlich aktualisiert (Eckshtain et al., 2019) und berichtet eine Gesamteffektstärke (g) von 0.36 nach der Behandlung und von 0.21 im Follow-up; das Autorenteam stellte in den letzten 15 Jahren keine relevante Veränderung der Effektstärken fest. Diese Studien replizieren die Effekte anderer Untersuchungen (Cuijpers et al., 2020) und bestätigen, dass sich die Wirksamkeit im letzten Jahrzehnt nicht signifikant verändert hat. Die Evidenz unterstreicht den Bedarf an gezielter Forschung dazu, wie die Psychotherapie von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen optimiert werden kann. Es gibt sogar nur wenige Reviews und Metaanalysen, die sich mit ihrer Wirksamkeit befassen. Wergeland et al. (2021) identifizierten 8 Studien mit einer Gesamteffektstärke von 1.25; sie schlossen sowohl unkontrollierte als auch randomisierte kontrollierte Studien ein.

Ein Ansatzpunkt zur Steigerung der Effekte könnte die Einbeziehung der Familie depressiver junger Menschen sein, da es Belege für einen Einfluss des familiären Umfelds auf internalisierende Symptome von Kindern gibt (Armsden et al., 1990; Babore et al., 2016). Es wird angenommen, dass elterliches Verhalten die Entwicklung depressiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen beeinflusst (Feeny et al., 2009; Johnco & Rapee, 2018; McLaughlin et al., 2007), und einige wesentliche Risikofaktoren für Depressionen im Jugendalter hängen mit dem Erziehungsverhalten zusammen, etwa harsche Erziehung oder elterliche Überinvolviertheit (Pinquart, 2017; Van Voorhees et al., 2008; Yap & Jorm, 2015). Studien zeigen auch positive Aspekte familiärer Interaktion, wenn diese unterstützend und förderlich ist (Roberts et al., 1996; Whittle et al., 2014). Positive Beziehungen zwischen Bezugspersonen und Kindern haben eine langanhaltende unterstützende Wirkung auf die Entwicklung (Sandler et al., 2011), und positive Veränderungen des Verhaltens der Bezugspersonen in der Therapie können auch bereits bestehende Symptome lindern (Schwartz et al., 2012).

Für die Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen im Allgemeinen zeigten Weisz et al. (2017) in einer Metaanalyse, dass die Einbeziehung von Familien und Eltern in die Psychotherapie die Wirksamkeit der Intervention erhöht, was zu einer etwas höheren, wenngleich weiterhin moderaten Effektstärke (g) von 0.42 führt. Im Einklang damit stellten Oud et al. (2019) einen korrelativen Zusammenhang zwischen günstigen Ergebnissen der Depressionsbehandlung bei jungen Menschen und der Einbeziehung der Eltern in die Psychotherapie fest, ebenso wie Carr (2019) in einem systematischen Review zu systemischen Familieninterventionen. Selbst niedrigschwellige Interventionen mit Einbeziehung der Familie führten zu positiven Effekten auf die kindliche Entwicklung und auf depressive Symptome (McLaughlin et al., 2007). Darüber hinaus erwies sich die Einbeziehung der Eltern in die Psychotherapie von Kindern als Prädiktor für positive Follow-up-Effekte auf die Symptomverbesserung (Sun et al., 2019). Insgesamt gibt es korrelative Belege dafür, dass die Einbeziehung von Familie und Eltern in die Psychotherapie junger Menschen sich positiv auf die Symptome insgesamt (Weisz et al., 2017) wie auch auf depressive Symptome (Oud et al., 2019) auswirken kann, auch wenn die vorliegenden Studien in ihren Ergebnissen variieren (Weersing et al., 2017; Weisz et al., 2013) und die Gesamteffekte bestenfalls klein bis moderat sind (Schwartz et al., 2012; Schwartz et al., 2012).

Zusammenfassend gibt es Studien, die wirksame Behandlungen für Kinder und Jugendliche mit Depression untersuchen, doch im Vergleich zu ähnlich häufigen Störungen des Kindes- und Jugendalters wie Angststörungen oder der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ist ihre Zahl recht begrenzt (Weisz et al., 2019). Die wenigen verfügbaren Studien und Metaanalysen liefern allgemeine Belege dafür, dass psychotherapeutische Interventionen kleine bis moderate Effekte erzielen, die durch die Einbeziehung von Familie und Bezugspersonen verstärkt werden können. Ziel der vorliegenden Studie ist es daher, die Effekte der Einbeziehung von Familie oder Bezugspersonen auf die Behandlung von Depressionen in den Blick zu nehmen, da es zu diesem Thema noch keine systematische Evidenz gibt. In einem systematischen Review mit Metaanalysen stellten wir daher die Frage: „Welche Effekte hat die Einbeziehung von Familie bzw. Bezugspersonen auf die Wirksamkeit der psychotherapeutischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Depression?“ Mit dem Begriff Bezugspersonen meinen wir leibliche Eltern oder andere Sorgeberechtigte, mit Familie die Bezugspersonen mit ihren Kindern sowie weitere Angehörige der Kernfamilie, die an den Therapiesitzungen teilnehmen. Diese Terminologie soll die beiden Gruppen klar voneinander abgrenzen.

METHODEN

Studienauswahl

Zur Identifizierung relevanter Studien verwendeten wir das Schema Participants, Interventions, Comparisons, Outcomes, and Study type (PICOS) (Moher et al., 2010). Studien wurden eingeschlossen, wenn die Teilnehmenden (P) 21 Jahre oder jünger waren und eine MDD, eine Dysthymie oder unterschwellige depressive Symptome (SD) diagnostiziert worden waren. Die Diagnosen mussten mithilfe evaluierter Selbstbeurteilungsinstrumente, klinischer oder subklinischer Interviews oder auf depressive Symptome ausgerichteter Fremdbeurteilungsinstrumente gestellt worden sein. Die Teilnehmenden mussten eine psychotherapeutische Behandlung durchlaufen haben, die auf die Behandlung der Depression abzielte und ihre Familie oder Bezugspersonen einbezog. Die Interventionsgruppe musste einen spezifischen, deutlichen Schwerpunkt auf die Einbindung der Familie oder Bezugspersonen in einige oder alle Psychotherapiesitzungen legen (I) und wurde mit einer Vergleichsgruppe ohne Einbeziehung von Familie oder Bezugspersonen verglichen (dies konnte eine Wartelisten-Kontrollgruppe sein oder eine Behandlung, die Familie oder Bezugspersonen nicht oder nicht im gleichen Umfang wie die Interventionsgruppe einbezog) (C). Die Ergebnismaße der Studien mussten als Schweregrad der Depression, Funktionsniveau oder depressive Symptome operationalisiert sein. Die Studien mussten ihre Interventionsgruppe mit ihrer Kontrollgruppe in der Messung nach der Intervention vergleichen (O). Wir schlossen ausschließlich randomisierte kontrollierte Studien ein. Fall-Kontroll-, Pilot- oder Kohortenstudien ohne randomisierte Zuteilung wurden ausgeschlossen (S). Studien mit Bezugspersonen mit einer Depression in der Vorgeschichte wurden in die Analyse eingeschlossen, obwohl dies kein Einschlusskriterium war. Die Studien mussten in englischer oder deutscher Sprache vorliegen. Es gab keine Einschränkungen hinsichtlich des Publikationsjahres und keine weiteren Filter.

Suchstrategie

Um potenzielle Studien für dieses Review zu identifizieren, umfasste unsere Suche fünf verschiedene Datenbanken (PubMed, PsycINFO, ERIC, COCHRANE und PSYNDEX). Zusätzlich durchsuchten wir die Literaturverzeichnisse von Reviews und Metaanalysen sowie von Behandlungsleitlinien (siehe Anhang 1). Um unveröffentlichtes Material zu finden, sichteten wir Dissertationen und Abschlussarbeiten und kontaktierten Forschende des betreffenden Fachgebiets direkt. Systematische Reviews oder Metaanalysen wurden ebenfalls auf einschließbare Studien hin gesichtet. Unsere Suchstrategie stützte sich auf die nachstehenden themenspezifischen Begriffe (siehe Abbildung 1).

Suchbegriffe und boolesche Operatoren (beispielhafte Suchstrategie PubMed)
ABBILDUNG 1. Suchbegriffe und boolesche Operatoren (beispielhafte Suchstrategie PubMed)

Der Prozess der Datenauswahl orientierte sich am PRISMA-Flussdiagramm (Moher et al., 2010). Titel und Abstracts der Studien wurden nach der Suche in Datenbanken oder weiteren Quellen anhand der Einschlusskriterien ausgewählt. Nach diesem ersten Screening (KS, ND) führten zwei unabhängige Forscherinnen (KS, ND) ein Volltext-Screening anhand der Einschlusskriterien durch. Unstimmigkeiten über die Eignung von Studien wurden mithilfe weiterer unabhängiger Teammitglieder (HC, ELB) geklärt.

Datenextraktion und -analyse

Die extrahierten Informationen umfassten Interventionsformat, Studienpopulation, Stichprobengröße, demografische Merkmale der Teilnehmenden und Merkmale der Ausgangsmessung, Einzelheiten zu Interventions- und Kontrollbedingungen, Studienmethodik, Rekrutierungs- und Abschlussraten, Ergebnisse sowie Messzeitpunkte. Waren Daten nicht verfügbar, kontaktierten wir die Verfassenden der jeweiligen Studie. Das extrahierte Ergebnis der Studien betraf die Wirksamkeit der Behandlungen, also die Operationalisierung der Veränderung des Schweregrads der Depression bzw. der depressiven Symptome, und orientiert sich im Wesentlichen am DSM-III, -IV, −5 (American Psychiatric Association (APA), 2013) oder an der ICD-10 (Dilling et al., 2015). In Anlehnung an Hazell et al. (2002) und Loechner et al. (2018) wendeten wir die hierarchische Rangfolge von Selbstbeurteilungsinstrumenten zur Depressionsmessung nach Petti (1985) und Hazell et al. (2002) an. Wurde mehr als ein Ergebnismaß depressiver Symptome berichtet und war keines davon in der Rangfolge enthalten, wendeten wir die Kriterien von Hazell et al. (2002) an und verwendeten das valideste Instrument zur Berechnung der Effektstärken. Um die Wirksamkeit der untersuchten Interventionen mit Einbeziehung von Familie oder Bezugspersonen zu prüfen, konzentrierten wir uns auf den Vergleich der Messwerte nach der Behandlung zwischen Kontroll- und Interventionsgruppe. Wir berechneten die Effektstärken auf Grundlage von Cohens d. Dazu extrahierten wir Stichprobengröße, Mittelwert und Standardabweichung aus den eingeschlossenen Studien. War es nicht möglich, diese Daten zu extrahieren, berechneten wir die Effektstärken anhand von t-Werten, ANOVA oder z-Werten. Studien, die keine derartigen Angaben machten, wurden von der Metaanalyse ausgeschlossen.

In Anlehnung an Borenstein et al. (2010) führten wir eine Metaanalyse mit dem Random-Effects-Modell durch. Die Analysen erfolgten in R Version 3.6.1 mit den Paketen „meta“ (Schwarzer, 2007), „metafor“ (Viechtbauer, 2010) und „dmetar“ (Harrer et al., 2019). Wir werteten die Erhebungen nach der Intervention mit 95%-Konfidenzintervallen aus. Für die Varianz zwischen den Studien τ2 der Verteilung der wahren Effektstärken verwendeten wir den DerSimonian-Laird-Schätzer (DerSimonian & Laird, 1986) in Anlehnung an Jackson et al. (2017) sowie die Q-Profile-Methode für die Varianz zwischen den Studien (Veroniki et al., 2016). Die Heterogenität bestimmten wir mithilfe von Cochrans Q zur Berechnung von I2 (Higgins et al., 2003). Gestützt auf Higgins et al. (2003) interpretierten wir den Heterogenitätsindex wie folgt: „gering“ (25%), „moderat“ (50%) und „substanziell“ (75%). Ausreißer schlossen wir aus, wenn ihre obere oder untere Grenze unter bzw. über dem Konfidenzintervall des gepoolten Effekts lag (Viechtbauer & Cheung, 2010). Um mögliche fehlende kleine Studien mit kleinen Effektstärken (Publikationsbias) sichtbar zu machen, verwenden wir Funnel-Plots und prüfen die Asymmetrie mit dem Egger-Test (Egger et al., 1997). Ist das Ergebnis signifikant, folgen wir dem Trim-and-Fill-Verfahren nach Duval und Tweedie (Duval & Tweedie, 2000), um die Effektstärke für den Fall zu schätzen, dass diese Studien veröffentlicht worden wären.

Studienqualität

Zur Erfassung des Verzerrungsrisikos und der Qualität der eingeschlossenen randomisierten Studien verwendeten wir das Risk-of-Bias-Tool der Cochrane Collaboration in Version 2 (Higgins et al., 2018), eine domänenbasierte Bewertung von sechs verschiedenen Verzerrungen (Selektions-, Performance-, Detektions-, Attritions-, Berichts- und Performance-Bias). Zwei Gutachterinnen (KS, ND) bewerteten die eingeschlossenen Studien in den fünf verschiedenen Bereichen anhand des Handbuchs zur Bias-Bewertung. Nach den beiden Bewertungen klärte eine Autorin (ND) etwaige Unstimmigkeiten. Bei schwierigen Unstimmigkeiten wurden HC und ELB hinzugezogen.

ERGEBNISSE

Ergebnisse der Suche

Unsere erste Suche endete im August 2021 und ergab 10.064 Treffer (8.167 nach Entfernung der Duplikate). Den gesamten Screening-Prozess zeigt Abbildung 2. Beim Volltext-Screening entfernten wir in diesem Schritt weitere 10 Duplikate sowie 11 Studien, deren Volltexte nicht zugänglich waren. Nach Anwendung unserer Einschlusskriterien verblieben insgesamt 195 Abstracts für das Volltext-Screening, nach dem wir 110 Studien ausschließen mussten, da sie unsere Einschlusskriterien nicht erfüllten. Abbildung 2 enthält weitere Informationen zu unseren konkreten Ausschlussgründen. Zwei Forscherinnen (KS, ND) prüften die endgültige Studienauswahl zur Datenextraktion. Zwei weitere (HC, ELB) halfen, Meinungsverschiedenheiten zu klären. Einige der eingeschlossenen Studien beruhten auf denselben Datensätzen; in diesem Fall schlossen wir die Studie ein, die stärker auf unsere Forschungsfrage ausgerichtet war (Einbeziehung der Familie, Prä-post-Vergleich). Am Ende konnten wir 19 Studien in unser Review und 17 in unsere Metaanalyse einschließen. Die geringere Zahl von Studien in der Metaanalyse ergab sich daraus, dass bei der Datenextraktion weder die Interventionsgruppe (Bernal et al., 2019) noch depressionsspezifische Daten (Fristad et al., 2002) gesondert ausgewiesen werden konnten.

Systematisches Vorgehen bei der Datenbankrecherche nach dem PRISMA-Flussdiagramm (Moher et al., 2010)
ABBILDUNG 2. Systematisches Vorgehen bei der Datenbankrecherche nach dem PRISMA-Flussdiagramm (Moher et al., 2010)

Studienmerkmale

Alle eingeschlossenen Studien wurden zwischen 1990 und 2020 in England, den USA, Norwegen und Australien veröffentlicht. Einen Überblick gibt Tabelle 1. Insgesamt wurden N = 1553 Teilnehmende untersucht; die mittlere Zahl der Teilnehmenden pro Studie betrug M = 81.74. Insgesamt waren 56,73 % der Teilnehmenden Mädchen. In einer Studie untersuchte das Autorenteam Kinder und Jugendliche mit affektiven Störungen und schloss Behandelte mit bipolarer Störung und mit Depression ein (Fristad et al., 2002). In diesem Fall konzentrierten wir uns auf die Kinder mit depressiven Störungen. Die in die Studien eingeschlossenen Kinder und Jugendlichen waren zwischen 3 und 18 Jahre alt. Insgesamt wurden N = 1308 Behandelte mit Messwerten nach der Behandlung eingeschlossen, und 11 der eingeschlossenen Studien führten eine Follow-up-Erhebung durch (N = 655).

Tabelle 1 — Merkmale der eingeschlossenen Studien (nach Erscheinungsjahr sortiert)

  • Studie: Lewinsohn et al. (1990); N (gesamt): 69; Weiblich: 61%; Alter (Spanne in Jahren): 14–18; Kontrollbedingungen: CWD-A1, WL2; Intervention: CWD- A1 + Gruppentherapie für Bezugspersonen; Depressionsbezogene Ergebnismaße: K-SADS19; BDI20, CES-D21; Dauer (Wochen): 7; Qualifikation der Therapierenden: k. A. + Supervision; Rekrutierung: schulische Beratungsdienste; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 1, 6, 12 und 24 Monate
  • Studie: Brent et al. (1997); N (gesamt): 107; Weiblich: 76%; Alter (Spanne in Jahren): 13–18; Kontrollbedingungen: AO CBT6, NST3; Intervention: SBFT9; Depressionsbezogene Ergebnismaße: K-SADS19; BDI-II20; DEP1322; Dauer (Wochen): max. 16; Qualifikation der Therapierenden: Masterabschluss + Schulung; Rekrutierung: Western Psychiatric Institute and Clinic; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, nach der Behandlung
  • Studie: Clarke et al. (1999); N (gesamt): 123; Weiblich: 71%; Alter (Spanne in Jahren): 14–18; Kontrollbedingungen: AO-CBT6, WL2; Intervention: CWD- A1 + Gruppentherapie für Bezugspersonen; Depressionsbezogene Ergebnismaße: K-SADS19, BDI20; HAM-D23; Dauer (Wochen): 8; Qualifikation der Therapierenden: Masterabschluss; Rekrutierung: Gesundheitsfachkräfte, schulische Beratungsdienste; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, Mitte der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up-Gruppen (24 Monate)
  • Studie: Asarnow et al. (2002); N (gesamt): 23; Weiblich: 65%; Alter (Spanne in Jahren): 9–12; Kontrollbedingungen: WL2; Intervention: AO CBT6 + Sitzung mit Bezugspersonen; Depressionsbezogene Ergebnismaße: CDI24; Dauer (Wochen): 5; Qualifikation der Therapierenden: geschulte Studierende im Graduiertenstudium; Rekrutierung: k. A.; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, nach der Behandlung
  • Studie: Clarke et al. (2002); N (gesamt): 88; Weiblich: 68%; Alter (Spanne in Jahren): 13–18; Kontrollbedingungen: TAU4; Intervention: CWD- A1 + 3 Sitzungen mit Bezugspersonen; Depressionsbezogene Ergebnismaße: F-SADS25; K-SADS19; HAM-D23; CES- D21; Dauer (Wochen): 8; Qualifikation der Therapierenden: Masterabschluss; Rekrutierung: Health Maintenance Organization (Managed-Care-Versorger); Messzeitpunkte: vor der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 12 und 24 Monate
  • Studie: Diamond et al. (2002); N (gesamt): 32; Weiblich: 78%; Alter (Spanne in Jahren): 13–17; Kontrollbedingungen: TAU4; Intervention: ABFT10; Depressionsbezogene Ergebnismaße: BDI20; K-SADS-P19; Dauer (Wochen): 12; Qualifikation der Therapierenden: Promotion / Masterabschluss + Schulung; Rekrutierung: Schulen oder Eltern; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, Mitte der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 6 Monate
  • Studie: Fristad et al. (2002); N (gesamt): 19; Weiblich: 32%; Alter (Spanne in Jahren): 8–12; Kontrollbedingungen: WL2, TAU4; Intervention: MFPG11 + UC4; Depressionsbezogene Ergebnismaße: CDRS-R26; ChIPS/ P-ChIPS27; Dauer (Wochen): 6; Qualifikation der Therapierenden: klinische Psychologie; Rekrutierung: stationäre und ambulante Einrichtungen der Universität, psychosoziale Versorgungseinrichtungen, Schulen; Messzeitpunkte: Baseline, vor der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 4 Monate
  • Studie: Sanford et al. (2006); N (gesamt): 57; Weiblich: 65%; Alter (Spanne in Jahren): 13–18; Kontrollbedingungen: TAU4; Intervention: Familiengruppe + UC4; Depressionsbezogene Ergebnismaße: K-SADS-P19; RADS28; Dauer (Wochen): 12; Qualifikation der Therapierenden: k. A.; Rekrutierung: Ambulanzen; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, Mitte der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 9 Monate
  • Studie: Trowell et al. (2007); N (gesamt): 72; Weiblich: 38%; Alter (Spanne in Jahren): 9–15; Kontrollbedingungen: AO CBT6; Intervention: Familientherapie; Depressionsbezogene Ergebnismaße: K-SADS19; CDI24; Dauer (Wochen): max. 14; Qualifikation der Therapierenden: k. A.; Rekrutierung: Kliniken (London, Athen, Helsinki); Messzeitpunkte: Baseline (2 Wochen), Mitte der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 9 Monate
  • Studie: Diamond et al. (2010); N (gesamt): 66; Weiblich: 85%; Alter (Spanne in Jahren): 12–16; Kontrollbedingungen: TAU4; Intervention: ABFT10; Depressionsbezogene Ergebnismaße: BDI-II20; Dauer (Wochen): 12; Qualifikation der Therapierenden: Promotion / Masterabschluss + Schulung; Rekrutierung: Department of Psychiatry des Children’s Hospital of Philadelphia (CHOP); Messzeitpunkte: vor der Behandlung, Mitte der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 6 Monate
  • Studie: Israel and Diamond (2013); N (gesamt): 20; Weiblich: 55%; Alter (Spanne in Jahren): 13–17; Kontrollbedingungen: TAU4; Intervention: ABFT10; Depressionsbezogene Ergebnismaße: BDI-II20; HAM-D23; K-SADS-PL19; Dauer (Wochen): 12; Qualifikation der Therapierenden: k. A. (+ Schulung); Rekrutierung: Kooperation mit stationären Kliniken; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, zweiwöchentlich (BDI-II), nach der Behandlung
  • Studie: Dietz et al. (2015); N (gesamt): 42; Weiblich: 67%; Alter (Spanne in Jahren): 7–12; Kontrollbedingungen: CCT5; Intervention: FB-IPT13; Depressionsbezogene Ergebnismaße: CDRS-R26; Dauer (Wochen): 14; Qualifikation der Therapierenden: Masterabschluss + Schulung; Rekrutierung: Spezialambulanz für Depressionen im Jugendalter; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, nach der Behandlung
  • Studie: Spirito et al. (2015); N (gesamt): 24; Weiblich: 83%; Alter (Spanne in Jahren): 11–17; Kontrollbedingungen: AO-CBT6; Intervention: PA-CBT15; Depressionsbezogene Ergebnismaße: K-SADS19; BDI-II20; SCID-I/P29; Dauer (Wochen): 24; Qualifikation der Therapierenden: Promotion / Masterabschluss + Schulung; Rekrutierung: Klinik und Universität; Messzeitpunkte: Baseline, Mitte der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 12 Monate
  • Studie: Duong et al. (2016); N (gesamt): 120; Weiblich: 61%; Alter (Spanne in Jahren): 12–14; Kontrollbedingungen: ISP7; Intervention: PTA12 + Sitzungen mit Bezugspersonen; Depressionsbezogene Ergebnismaße: PHQ−930; MFQ31; Dauer (Wochen): 12; Qualifikation der Therapierenden: Promotion / Masterabschluss + Schulung; Rekrutierung: öffentliche Schulen in Seattle; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 6 und 12 Monate
  • Studie: Tompson et al. (2017); N (gesamt): 134; Weiblich: 56%; Alter (Spanne in Jahren): 7–14; Kontrollbedingungen: ISP7; Intervention: FFT-CD14; Depressionsbezogene Ergebnismaße: CDI24; CDRS-R26; Dauer (Wochen): max. 22; Qualifikation der Therapierenden: Masterabschluss + Schulung; Rekrutierung: Anzeigen, Schulen, psychosoziale und pädiatrische Einrichtungen; Messzeitpunkte: Baseline, nach der Behandlung
  • Studie: Luby et al. (2018); N (gesamt): 191; Weiblich: 34%; Alter (Spanne in Jahren): 3–7; Kontrollbedingungen: WL2; Intervention: PCIT-ED18; Depressionsbezogene Ergebnismaße: K-SADS-ED19; Dauer (Wochen): 20; Qualifikation der Therapierenden: Masterabschluss + Schulung; Rekrutierung: Washington University School of Medicine; Messzeitpunkte: Baseline, nach der Behandlung
  • Studie: Esposito- Smythers et al. (2019); N (gesamt): 147; Weiblich: 76%; Alter (Spanne in Jahren): 12–18; Kontrollbedingungen: erweiterte TAU4; Intervention: F-CBT16; Depressionsbezogene Ergebnismaße: K-SADS-PL19; Dauer (Wochen): max. 48; Qualifikation der Therapierenden: k. A.; Rekrutierung: Station und teilstationäres Programm; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, 6 Monate, nach der Behandlung, Follow-up: 18 Monate
  • Studie: Bernal et al. (2019); N (gesamt): 121; Weiblich: 53%; Alter (Spanne in Jahren): 13–17; Kontrollbedingungen: CBT8; Intervention: CBT8 + TEPSI17; Depressionsbezogene Ergebnismaße: CDI24, CDRS-R26, DISC-IV32; Dauer (Wochen): 12; Qualifikation der Therapierenden: geschulte Studierende im Graduiertenstudium; Rekrutierung: Anzeigen, Schulen, psychosoziale Versorgungseinrichtungen; Messzeitpunkte: vor der Behandlung, Mitte der Behandlung, nach der Behandlung, Follow-up: 3, 6, 9 und 12 Monate
  • Studie: Waraan et al. (2020); N (gesamt): 60; Weiblich: 87%; Alter (Spanne in Jahren): 13–18; Kontrollbedingungen: TAU4; Intervention: ABFT10; Depressionsbezogene Ergebnismaße: BDI-II20, GRID-HAMD23; Dauer (Wochen): 12; Qualifikation der Therapierenden: geschulte Therapierende + Supervision; Rekrutierung: kinder- und jugendpsychiatrische Ambulanzen (CAMHS); Messzeitpunkte: Baseline, Mitte der Behandlung (einmal pro Woche), nach der Behandlung

1Coping with Depression Course, Kurs zur Depressionsbewältigung (CWD-A); 2Warteliste (WL); 3nondirektive unterstützende Therapie (NST); 4übliche Behandlung (TAU), übliche Versorgung (UC); 5kindzentrierte Therapie (CCT); 6kognitive Verhaltenstherapie nur mit Jugendlichen (AO-CBT); 7individuelles Unterstützungsprogramm (ISP); 8kognitive Verhaltenstherapie (CBT); 9systemisch-behaviorale Familientherapie (SBFT); 10bindungsbasierte Familientherapie (ABFT); 11psychoedukative Multifamiliengruppe (MFPG); 12Positive Thoughts and Actions (PTA); 13familienbasierte interpersonelle Therapie (FB-IPT); 14familienfokussierte Therapie für Depressionen im Kindesalter (FFT-CD); 15kognitive Verhaltenstherapie für Eltern und Jugendliche (PA-CBT); 16familienbezogene kognitive Verhaltenstherapie (F-CBT); 17psychoedukative Elternintervention (TEPSI); 18Parent Child Interaction Therapy–Emotion Development (PCIT-ED); 19Kiddie Schedule for Affective Disorders and Schizophrenia for School-Age Children-Epidemiologic Version (K-SADS), Present Episode Version (K-SADS-P), Present and Lifetime Version (K-SADS-PL), Early Childhood (K-SADS-ED); 20Beck-Depressions-Inventar (BDI), revidierte Fassung (BDI-II); 21Center for Epidemiologic Studies Depression Scale (CES-D); 22School Age Schedule for Affective Disorders and Schizophrenia (DEP13); 23Hamilton-Depressionsskala (HAM-D), GRID-HAMD; 24Children’s Depression Inventory (CDI); 25Family Schedule for Affective Disorders (F-SADS); 26Children’s Depression Rating Scale-Revised (CDRS-R); 27Children’s Interview for Psychiatric Syndromes–Child and Parent Form (ChIPS/ P-ChIPS); 28Reynolds Adolescent Depression Scale (RADS); 29Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV, Patientenversion (SCID-I/P); 30Patient Health Questionnaire (PHQ-9); 31Mood and Feelings Questionnaire (MFQ); 32Diagnostic Interview Schedule for Children (DISC-IV).

Studienqualität

Abbildung 3 gibt einen Überblick über die Qualitätsbewertungen. Insgesamt war die Studienqualität uneinheitlich. Mit Ausnahme der Verblindung der Teilnehmenden war das Verzerrungsrisiko in den einzelnen Kategorien überwiegend gering oder gab Anlass zu einigen Bedenken. Der erste Bereich der Risikobewertung ist der Selektionsbias. Jede eingeschlossene Studie nahm eine randomisierte Zuteilung der Teilnehmenden zu den verschiedenen Gruppen vor, doch nur 11 Studien machten allgemeine Angaben zur Methode der Sequenzgenerierung, und in 5 davon war die Zuteilung verdeckt. In den meisten Studien war nur das Personal, das die Ergebnisse erhob, hinsichtlich aller Endpunkte verblindet. Acht Studien wiesen ein geringes Risiko für Detektionsbias auf. Um das Risiko eines Berichtsbias zu beurteilen, suchten wir nach veröffentlichten Studienprotokollen oder Registrierungen und wurden in sechs Fällen fündig (Diamond et al., 2010; Dietz et al., 2015; Esposito-Smythers et al., 2019; Luby et al., 2018; Tompson et al., 2017; Waraan et al., 2020). Hinsichtlich der Ergebnisberichterstattung suchten wir nach Intention-to-treat-Analysen oder vergleichbaren Verfahren und fanden sie in 15 Studien. Insgesamt 16 Studien berichteten vollständig über Studienabbrüche und Ausschlüsse. Die drei übrigen Studien lieferten keine gründliche Beschreibung fehlender Ergebnisdaten. Keine Studie wies ein hohes Risiko für Attritionsbias auf.

Zusammenfassung der Bewertungen des Verzerrungsrisikos der eingeschlossenen Studien
ABBILDUNG 3. Zusammenfassung der Bewertungen des Verzerrungsrisikos der eingeschlossenen Studien

Teilnehmende an den Interventionen

Die meisten Studien schlossen Jugendliche ein; nur wenige schlossen Kinder ein. Nur eine Studie konzentrierte sich ausschließlich auf Kinder im Vorschulalter: Luby et al. (2018) untersuchten ein Therapieprogramm für Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren. Die vor dem Jahr 2000 veröffentlichten Studien wiesen am ehesten Stichproben von Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren auf (Brent et al., 1997; Clarke et al., 1999; Lewinsohn et al., 1990). Nach 2000 veröffentlichte Studien konzentrierten sich stärker auf jüngere Jugendliche und Kinder; fünf davon schlossen Behandelte ab 8 Jahren ein (Asarnow et al., 2002; Dietz et al., 2015; Fristad et al., 2002; Tompson et al., 2017; Trowell et al., 2007). Die ältesten Behandelten waren 18 Jahre alt. Wir fanden keine Studie, die junge Erwachsene bis 21 Jahre untersuchte.

Einbeziehung von Bezugspersonen und Familie

Die Mehrheit der eingeschlossenen Studien berichtete signifikante Effekte beim Vergleich der Prä- und Post-Erhebungen der Interventionsgruppe mit Einbeziehung von Familie bzw. Bezugspersonen mit einer Kontrollgruppe. Nur sieben Studien berichteten keine signifikanten Unterschiede in Bezug auf den primären Endpunkt der Studie (Asarnow et al., 2002; Bernal et al., 2019; Brent et al., 1997; Clarke et al., 2002; Esposito-Smythers et al., 2019; Fristad et al., 2002; Waraan et al., 2020). Ergänzend zur Wirksamkeit der verschiedenen Programme werden im folgenden Abschnitt deskriptive Daten zu Umfang und Format der Einbeziehung von Familie und Bezugspersonen dargestellt. Weitere Informationen enthält Tabelle 2.

Tabelle 2 — Deskriptive Spezifikation der Einbeziehung von Bezugspersonen und Familie

Anzahl der Sitzungen (einzeln / in der Gruppe)a mit Kindern bzw. Jugendlichen, Bezugspersonen und Familieb, gefolgt von Vorgehen und Inhalten.

Getrennte Therapien

  • Adolescent Coping with Depression Course (CWD-A) + Elternintervention. Lewinsohn et al. (1990): Kinder/Jugendliche 14 (G), Bezugspersonen 7 (G), Familie -; Clarke et al. (1999): 16 (G), 9 (G), -; Clarke et al. (2002): 16 (G), 3 (G), -. Depressionsfokussierte Gruppentherapie für Jugendliche + psychoedukative Elterngruppe (2 gemeinsame Sitzungen möglich). Die Bezugspersonen erlernen dieselben Kommunikations- und Problemlösefertigkeiten wie die Jugendlichen.
  • Kognitive Verhaltenstherapie + Elternpsychoedukation (TEPSI). Bernal et al. (2019): Kinder/Jugendliche 12 (I), Bezugspersonen 8 (G), Familie -. Depressionsfokussierte KVT für die Jugendlichen; die Bezugspersonen erhielten eine psychoedukative Intervention (die Aspekte kognitiver und interpersoneller Theorien integriert)
  • Psychoedukative Multifamilienintervention (MFPG) + übliche Behandlung. Fristad et al. (2002): Kinder/Jugendliche TAU, Bezugspersonen 6 (G), Familie -. Depressionsfokussierte KVT; die Bezugspersonen erhalten Aufklärung über affektive Störungen mit Schwerpunkt auf dem Umgang mit manischen oder depressiven Symptomen und der Aktivitätenplanung für ein depressives Kind

Zusätzliche gemeinsame Sitzungen

  • Eltern-Jugendlichen-KVT (PA-CBT). Spirito et al. (2015): Kinder/Jugendliche 12 (I), Bezugspersonen -, Familie 12. Einzelsitzungen mit den Jugendlichen (depressionsfokussierte KVT), anschließend ein Familiengespräch. Vermittlung KVT-basierter Problemlösung an alle Familienmitglieder (Einzelsitzungen mit Bezugspersonen möglich).
  • Familienpsychoedukation + übliche Behandlung. Sanford et al. (2006): Kinder/Jugendliche TAU, Bezugspersonen -, Familie 12. Familiensitzungen mit dem Ziel, das Wissen über Depressionen im Jugendalter zu erweitern, die familiäre Kommunikation und wirksame Bewältigungsstrategien zu stärken sowie Krisen und Rückfälle zu bewältigen.
  • Intervention „Stress Busters“. Asarnow et al. (2002): Kinder/Jugendliche 10 (G), Bezugspersonen -, Familie 1 (G). Schulbasierte Intervention mit allgemeinen und depressionsspezifischen KVT-Komponenten für Jugendliche und einem psychoedukativen Familienelement. Eine zusätzliche Sitzung findet mit den Familien statt.
  • Programm Positive Thoughts and Action (PTA). Duong et al. (2016): Kinder/Jugendliche 12 (G), Bezugspersonen -, Familie 4. KVT-basierte Gruppentherapie (während der Schulzeit) für Jugendliche. Zwei Sitzungen beziehen die Familie ein, zwei finden im Zuhause der Familie statt (Schwerpunkt auf Psychoedukation und Kommunikationsfertigkeiten).
  • Familientherapie. Trowell et al. (2007): Kinder/Jugendliche 30 (I), Bezugspersonen 15 (I), Familie 14. Einzeltherapie mit den Jugendlichen; zusätzlich finden Familientherapiesitzungen und Einzelsitzungen mit den Bezugspersonen statt, die sich im Rhythmus der Einzeltherapie abwechseln.
  • Familienfokussierte kognitiv-behaviorale Behandlung (F-CBT). Esposito-Smythers et al. (2019): Kinder/Jugendliche 27 (I), Bezugspersonen -, Familie 20. Einzel-KVT für Jugendliche und zusätzliche Familiensitzungen. Die Therapie integriert Problemlösen, kognitive Umstrukturierung, Verhaltensaktivierung und Affektregulation.

Familientherapien

  • Systemisch-behaviorale Familientherapie (SBFT). Brent et al. (1997): Kinder/Jugendliche -, Bezugspersonen -, Familie 15. Familiensitzungen mit dem Ziel, die Sorgen der Familie sowie dysfunktionale Verhaltens- und Interaktionsmuster zu erkennen und zu verändern.
  • Bindungsbasierte Familientherapie (ABFT). Diamond et al. (2002), Diamond et al. (2010), Israel and Diamond (2013), Waraan et al. (2020): Kinder/Jugendliche -, Bezugspersonen -, Familie 12. Die Familiensitzungen zielen darauf ab, die Bindung zwischen Eltern und Jugendlichen zu stärken, um eine schützende und sichere Grundlage für die Entwicklung der Jugendlichen zu schaffen. Vorwiegend prozessorientierte, emotionsfokussierte Behandlung.
  • Familienbasierte interpersonelle Psychotherapie (FB-IPT). Dietz et al. (2015): Kinder/Jugendliche -, Bezugspersonen -, Familie 14. Linderung depressiver Symptome durch Verbesserung des interpersonellen Funktionierens der Jugendlichen in Familiensitzungen
  • Familienfokussierte Behandlung von Depressionen im Kindesalter (FFT-CD). Tompson et al. (2017): Kinder/Jugendliche -, Bezugspersonen -, Familie 15. Schwerpunkt auf der Verbesserung der familiären Beziehungen und der Förderung positiver, unterstützender Interaktionen zwischen Bezugsperson und Kind
  • Parent–Child Interaction Therapy Emotion Development (PCIT-ED). Luby et al. (2018): Kinder/Jugendliche -, Bezugspersonen -, Familie 14. Die Familiensitzungen fördern die Entwicklung einer positiven Beziehung sowie eine konsequente und fürsorgliche Erziehung mit dem Ziel, die Eltern-Kind-Beziehung zu stärken.

a Angegeben ist die maximal mögliche Anzahl von Sitzungen. b Aus den Studien geht nicht hervor, ob nur die Bezugspersonen oder auch Geschwister einbezogen wurden. Asarnow et al. (2002) und Luby et al. (2018) beziehen sich ausschließlich auf die Bezugspersonen.

Insgesamt fanden zwischen 50% und 25% der durchgeführten Sitzungen gemeinsam mit den Bezugspersonen oder den Familien statt. Die meisten Studien führten Sitzungen mit den Kindern bzw. Jugendlichen durch und trafen sich anschließend oder getrennt davon entweder mit den Bezugspersonen oder mit der Familie. Insgesamt acht Studien bezogen bei entsprechender Indikation die gesamte Familie (Bezugspersonen, Behandelte und Geschwister) in Familiensitzungen ein (Brent et al., 1997; Diamond et al., 2002, 2010; Dietz et al., 2015; Israel & Diamond, 2013; Tompson et al., 2017; Waraan et al., 2020). Der Gesamtanteil der Einbeziehung von Bezugspersonen bzw. Familie war in diesen acht Studien am höchsten; allerdings wurden weder den Kindern bzw. Jugendlichen noch den Bezugspersonen Einzelsitzungen angeboten. Demgegenüber fanden wir sieben Studien, die die Bezugspersonen ausdrücklich in alle Sitzungen einbanden, nicht jedoch Geschwister oder andere Familienmitglieder (Asarnow et al., 2002; Bernal et al., 2019; Clarke et al., 1999, 2002; Fristad et al., 2002; Lewinsohn et al., 1990; Luby et al., 2018). Bei Betrachtung dieser Daten zeigt sich, dass vor allem die früheren Studien dazu neigten, ausdrücklich nur die Bezugspersonen einzubeziehen, und deren Einbeziehung meist über parallele Gruppenprogramme umsetzten. Die übrigen vier Studien gaben nicht an, ob sie die Familie oder nur die Bezugspersonen einbezogen hatten.

Um die Häufigkeit der Einbeziehung in gewissem Maß vergleichen zu können, setzten wir die Gesamtzahl der (maximal) durchführbaren Sitzungen ins Verhältnis zur (maximalen) Zahl möglicher Familiensitzungen in den verschiedenen Programmen. Dieser Anteil reichte von 10% (Asarnow et al., 2002) bis 100% (bei allen Studien, die Familienkonzepte ohne Einzelsitzungen umsetzten; siehe Tabelle 2). Die Studien, die Einzeltherapie mit den Kindern bzw. Jugendlichen durchführten, wiesen insgesamt keinen Anteil der Einbindung von Bezugspersonen über 50% auf. In einer Studie wurde die Gesamtzahl der Sitzungen nicht genannt (Esposito-Smythers et al., 2019). Einen Überblick über die Zahl der durchgeführten Sitzungen in den verschiedenen Interventionen gibt Tabelle 2.

Über die Frage hinaus, wer in welchem Umfang einbezogen wurde, betrachteten wir die Qualität der Einbeziehung von Bezugspersonen bzw. Familie. In den Untersuchungen zu Familieninterventionen (ohne Einzelsitzungen) stellten wir fest, dass bei jeder beschriebenen Intervention der Schwerpunkt auf einer Veränderung der Interaktion (Brent et al., 1997; Dietz et al., 2015; Tompson et al., 2017), der Bindung (Diamond et al., 2002, 2010; Israel & Diamond, 2013; Waraan et al., 2020) oder der Beziehung (Luby et al., 2018) lag. Abgesehen von diesen Studien beobachteten wir bei mehreren Interventionen einen Schwerpunkt auf der Psychoedukation von Bezugspersonen bzw. Familie über Depression, besonders deutlich bei jenen, die getrennte Sitzungen mit den Bezugspersonen durchführten (Bernal et al., 2019; Clarke et al., 1999, 2002; Fristad et al., 2002; Lewinsohn et al., 1990). Asarnow et al. (2002) wiesen die geringste Einbeziehung der Bezugspersonen auf, behandelten Depression und familienbezogene Themen jedoch nur in ihren Sitzungen mit den Kindern und Jugendlichen ausdrücklich. Tabelle 2 enthält detaillierte Beschreibungen der Programminhalte. Zudem verwenden die Studien unterschiedliche therapeutische Ansätze. Sechs Studien arbeiteten mit kognitiv-behavioralen Ansätzen (Bernal et al., 2019; Clarke et al., 1999, 2002; Esposito-Smythers et al., 2019; Lewinsohn et al., 1990; Spirito et al., 2015). Eine Studie untersucht einen systemischen Ansatz (Brent et al., 1997), eine andere einen psychodynamischen Ansatz (Trowell et al., 2007). In den übrigen 11 Studien wird nicht klar angegeben, welcher psychotherapeutische Ansatz verwendet wurde.

Umsetzung

In unserer Analyse unterschieden wir Therapien im Einzelformat (entweder mit den Kindern bzw. Jugendlichen oder mit den Bezugspersonen) von Gruppentherapien (mit den jeweiligen Gruppen) oder Familiensitzungen. Die meisten Studien kombinierten jedoch verschiedene Formate, und wie bereits erwähnt bestanden mehrere Therapien ausschließlich aus Familiensitzungen. Die depressionsspezifischen Therapiekomponenten für Kinder bzw. Jugendliche wurden in fünf Studien im Gruppenformat (Asarnow et al., 2002; Clarke et al., 1999, 2002; Duong et al., 2016; Lewinsohn et al., 1990) und in vier weiteren im Einzelformat umgesetzt (Bernal et al., 2019; Esposito-Smythers et al., 2019; Spirito et al., 2015; Trowell et al., 2007). Zwei Studien berichteten eine übliche Behandlung (Fristad et al., 2002; Sanford et al., 2006). Die Sitzungen mit den Bezugspersonen, die keine Familiensitzungen waren, fanden auch in fast allen übrigen Studien im Gruppenformat statt (Bernal et al., 2019; Clarke et al., 1999, 2002; Fristad et al., 2002; Lewinsohn et al., 1990). Nur eine der Studien führte zusätzlich (bei Bedarf) Einzelsitzungen mit den Bezugspersonen durch (Trowell et al., 2007). Zwei Interventionen fanden während oder nach der Schulzeit statt (Asarnow et al., 2002; Duong et al., 2016). Eine Studie umfasste Sitzungen im Zuhause der Familien (Duong et al., 2016), eine andere Familientreffen mit den Therapierenden im Anschluss an jede Einzelsitzung mit den Jugendlichen (Spirito et al., 2015). Ebenso wurden die Familien nur in einer Therapie als Gruppe gemeinsam mit anderen Familien einbezogen (Asarnow et al., 2002).

Die mittlere Interventionsdauer betrug 14.53 Wochen (SD = 9.57; Spanne 5–48 Wochen), und die Sitzungsfrequenz lag meist bei einer wöchentlichen Sitzung von 60 bis 120 Minuten. Esposito-Smythers et al. (2019) planten die Therapiesitzungen mit zunehmender Frequenz über einen Gesamtzeitraum von 9 Monaten. Tompson et al. (2017) führten die Therapien über einen Zeitraum von 6 Monaten durch. Drei Studien berichteten über Auffrischungssitzungen nach Abschluss der Intervention (Clarke et al., 1999; Sanford et al., 2006; Spirito et al., 2015).

Kontrollgruppe

Da die randomisierte Zuteilung zur Interventions- oder Kontrollgruppe ein Einschlusskriterium war, musste jede Studie eine Kontrollgruppe haben. In keiner der Kontrollgruppen wurden Bezugspersonen oder Familien in irgendeiner Form einbezogen. In zwei Studien bestand die Kontrollgruppe ausschließlich aus einer Wartelistenbedingung (Asarnow et al., 2002; Luby et al., 2018). Zehn Studien untersuchten eine nicht näher spezifizierte übliche Versorgung oder eine nondirektive unterstützende Therapie (Clarke et al., 2002; Diamond et al., 2002, 2010; Duong et al., 2016; Esposito-Smythers et al., 2019; Fristad et al., 2002; Israel & Diamond, 2013; Sanford et al., 2006; Tompson et al., 2017; Waraan et al., 2020). Sieben Studien untersuchten manualisierte Psychotherapien als Kontrollgruppe (z. B. Spirito et al., 2015), zusätzlich zur üblichen Behandlung oder ausschließlich. Die untersuchten manualisierten aktiven Kontrollbedingungen waren der Kurs zur Depressionsbewältigung (CWD-A), die kindzentrierte Therapie (CCT), die kognitive Verhaltenstherapie nur mit Jugendlichen (AO-CBT), das individuelle Unterstützungsprogramm (ISP) und die kognitive Verhaltenstherapie in Jugendlichengruppen (AG CBT).

Metaanalyse

Effekt der Interventionen gegenüber den Kontrollgruppen bei der Abschlusserhebung

Wir schlossen 17 Studien mit insgesamt 1208 Teilnehmenden in unsere Metaanalyse ein. Ob eine Studie in die Metaanalyse aufgenommen wurde, hing davon ab, ob sich Daten extrahieren ließen, mit denen die Effektstärke bei der Abschlussmessung bestimmt werden konnte. Untersuchten Studien mehr als eine Kontrollbedingung, schlossen wir die aktive Kontrollgruppe ein, um uns auf den Unterschied zwischen Formen der Familieneinbeziehung zu konzentrieren; solche Vergleiche gelten derzeit als höchster Standard (Weisz et al., 2017). Leider konnten wir aus Fristad et al. (2002) keine Daten extrahieren; da dort die Abschlussmessungen nicht getrennt für MDD und bipolare Störung berichtet wurden, konnten wir die Ergebnisse nicht gesondert für die Kinder gegenüber denen ihrer Bezugspersonen extrahieren. Eine Studie unterschied die Daten der Intervention nicht von denen der Kontrollgruppe (Bernal et al., 2019). Unsere Metaanalyse der verbleibenden k = 17 Studien ergab einen signifikanten Effekt (d = 0.34; [0.07; 0.60]; p = .01).

Cochranes Q-Test zeigte, dass die Heterogenität signifikant war (Q = 77.89; df = 16; p < .0001); den Forest-Plot der Analyse zeigt Abbildung 4. Die Varianz des wahren Effekts wurde auf τ2 = 0.48 [−0.30; 0.84] geschätzt. Der Anteil der Gesamtvariabilität zwischen den beobachteten Effektstärken, I2 = 79,5 %, ist nach Higgins et al. (2003) substanziell. Wir sehen daher deutliche Hinweise auf eine große Heterogenität. Eine Möglichkeit, mit derart heterogenen Daten umzugehen, besteht darin, Ausreißer unter den eingeschlossenen Studien zu identifizieren. Wir stufen eine Studie als Ausreißer ein, wenn sich ihr Konfidenzintervall nicht mit dem Konfidenzintervall des gepoolten Effekts überschneidet. Wir fanden somit keine Ausreißer in unserem Datensatz.

Forest-Plot der Metaanalyse (sortiert nach Interventionsart und dann nach Effektstärke). Der gepoolte Effekt umfasst alle dargestellten Studien
ABBILDUNG 4. Forest-Plot der Metaanalyse (sortiert nach Interventionsart und dann nach Effektstärke). Der gepoolte Effekt umfasst alle dargestellten Studien

Explorative Subgruppenanalysen

Um zu prüfen, ob die Heterogenität auf das Ausmaß der Familieneinbeziehung oder auf die Studienqualität zurückzuführen war, führten wir eine explorative Subgruppenanalyse und eine zusätzliche Metaanalyse durch. Um den Einfluss der Familieneinbeziehung zu untersuchen, teilten wir die Studien anhand des Kriteriums des Ausmaßes der Einbeziehung von Bezugspersonen bzw. Familie in zwei Gruppen. Eine Gruppe umfasste Therapien, die die gesamte Familie einbezogen. Die andere Gruppe umfasste alle Studien mit anteilig geringerer oder gemischter Einbeziehung von Bezugspersonen bzw. Familie. Unsere Analyse zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen diesen beiden Subgruppen (Q = 1.80; df = 1; p = .18), doch die Subgruppenanalyse ergab eine unterschiedlich geschätzte Heterogenitätsvarianz zwischen den Studien und unterschiedliche gepoolte Effektstärken zwischen der Subgruppe mit gemischter (k = 9, d = 0.17 [−0.09; 0.45], τ2 = 0.10, I2 = 61,9 %) und der mit vollständiger (k = 8, d = 0.54 [0.09; 0.98], τ2 = 0.33, I2 = 84,5 %) Einbindung von Bezugspersonen bzw. Familie. Welche Studie zu welcher Gruppe gehört, ist ebenfalls in Abbildung 4 angegeben.

Anschließend prüften wir, ob die Heterogenität auf die Studienqualität zurückzuführen war. Da die Stichprobengrößen für eine Subgruppenanalyse nach den drei Kategorien des Verzerrungsrisikos (gering, unklar, hoch) als zu klein galten, führten wir eine zusätzliche Metaanalyse mit einer kleineren Teilstichprobe von Studien durch, die insgesamt ein geringes Verzerrungsrisiko aufwiesen. Dazu wählten wir jene aus, die in mindestens vier der sieben Kategorien ein geringes Verzerrungsrisiko zeigten. Die Analyse der verbleibenden k = 8 Studien (Clarke et al., 2002; Duong et al., 2016; Esposito-Smythers et al., 2019; Israel & Diamond, 2013; Luby et al., 2018; Sanford et al., 2006; Tompson et al., 2017; Waraan et al., 2020) ergab einen signifikanten Effekt (d = 0.44; [0.07; 0.80]; p = .02). Auch in dieser Analyse stellten wir eine signifikante Heterogenität fest: Cochranes Q-Test zeigte, dass diese Heterogenität signifikant war (Q = 43.34; df =7; p < .0001).

Publikationsbias

Trotz des Versuchs, unveröffentlichte Literatur zu identifizieren, erhielten wir keinen Zugang zu unveröffentlichten Studien. Dies birgt das Risiko einer Verzerrung nach oben in unserer Studienstichprobe. Hinsichtlich eines möglichen Publikationsbias ergab die Inspektion des Funnel-Plots eine symmetrische Verteilung der beobachteten Effekte um den mittleren wahren Effekt (siehe Abbildung 5). Die visuelle Inspektion wird durch den Egger-Test (Egger et al., 1997) gestützt, der ein nicht signifikantes Ergebnis anzeigt (t = −0.256; p = .80). Aufgrund des nicht signifikanten Ergebnisses verzichteten wir auf das Trim-and-Fill-Verfahren nach Duval & Tweedie (Duval & Tweedie, 2000).

Funnel-Plot der Metaanalyse
ABBILDUNG 5. Funnel-Plot der Metaanalyse

DISKUSSION

Dieses Review gibt einen Überblick über die aktuelle Evidenzlage zur Einbeziehung von Familie bzw. Bezugspersonen in die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen mit depressiven Störungen. Die Gesamtzahl der Studien ist recht klein, da wir nur 19 einschließen konnten. Unser Ziel war es zu bestimmen, ob die Einbeziehung von Familien oder Bezugspersonen während der Therapie ein nützlicher und wirksamer Ansatz ist. Unsere Metaanalyse ergab ein signifikantes Ergebnis, insofern wir einen deutlichen Wirksamkeitsunterschied zwischen Interventions- und Kontrollgruppen fanden; dieses ist jedoch unter Berücksichtigung der signifikanten Heterogenität zwischen den Studien zu interpretieren. Die Ergebnisse legen nahe, dass Interventionen unter Einbeziehung von Familie bzw. Bezugspersonen wirksam sein können und in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit depressiven Störungen weiter erforscht werden sollten; die relativ geringe Zahl von Studien und die große Variabilität der Studienqualität mindern jedoch die Sicherheit, mit der endgültige Schlüsse gezogen werden können. Es ist wichtig zu verstehen, welche Faktoren einen relevanten Beitrag zur Therapie leisten, und die multifaktorielle Ätiologie und Aufrechterhaltung der Störung in die Behandlung einzubeziehen.

Die Studienqualität hilft uns, die Heterogenität zu erklären. Wir stellten fest, dass die Gesamtqualität dieser Studien derjenigen anderer psychotherapiebezogener Reviews und Metaanalysen ähnelte (z. B. Oud et al., 2019). Eine Subgruppenanalyse war wegen der geringen Stichprobengröße nicht möglich. Um dennoch zu prüfen, ob die Studienqualität die Heterogenität beeinflusste, führten wir eine zusätzliche Metaanalyse mit allen Untersuchungen mit geringem Verzerrungsrisiko durch; auch sie ergab ein signifikantes Ergebnis, zeigte aber ebenfalls eine starke Heterogenität zwischen den Studien dieser Gruppe. Über die Informationen zur Heterogenität hinaus lieferte unsere Analyse (durch den festgestellten signifikanten Effekt) einen weiteren starken Hinweis darauf, dass die Einbeziehung der Familie in die Psychotherapie einen echten Unterschied machen kann.

Ein weiterer Faktor, der in der Forschung zur Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen erhebliche Heterogenität verursachen kann, ist das Alter der Behandelten. Die von uns eingeschlossenen Studien waren in dieser Hinsicht recht homogen; die meisten setzten Programme für Jugendliche in einer ähnlichen Altersspanne um. Wir gehen daher nicht davon aus, dass das Alter ein relevanter Faktor für die Heterogenität in unserer Metaanalyse ist.

Wir unterschieden zwischen Programmen, die Familie bzw. Bezugspersonen teilweise, und Programmen, die sie vollständig in die Psychotherapie einbeziehen. Unsere explorative Subgruppenanalyse ergab nach dieser Unterscheidung kein signifikantes Ergebnis, zeigte aber einen großen Unterschied zwischen den gepoolten Effektstärken der Gruppen. Die Programme mit vollständiger Familieneinbeziehung wiesen größere Effektstärken und insgesamt einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt auf. Sie konzentrierten sich nicht nur auf Psychoedukation zu Depressionen im Kindes- und Jugendalter oder auf KVT-basierte Interventionen, sondern auch deutlich auf die Beziehung, die Bindung oder die Interaktion, teils ohne psychoedukative Grundlage. Diese Gemeinsamkeit könnte die unterschiedlichen Effektstärken erklären und unterstreicht, wie nachweislich wichtig positive, unterstützende Beziehungen und Interaktionen zwischen Bezugspersonen und Kindern für die Verringerung depressiver Symptome sind.

Sowohl die Sitzungsfrequenz als auch das Format sind Faktoren, die bei der Interpretation der Heterogenität und der Wirksamkeit der Psychotherapie unabhängig von der Einbeziehung von Bezugspersonen bzw. Familie zu berücksichtigen sind. Wir beobachteten in den eingeschlossenen Studien viele mögliche Formate und unterschiedliche Frequenzen. Dies könnte die festgestellte Heterogenität erklären. Es gibt keine deskriptiven Belege dafür, dass bestimmte Programme oder Therapieformen eher in einem bestimmten Format umgesetzt werden als andere. Da die Zahl stark unterschiedlicher Umsetzungen zu hoch war, waren weitere Subgruppenanalysen zur Untersuchung der Heterogenität nicht möglich.

Vor allem zeigt die Analyse der verschiedenen Interventionen, dass es viele unterschiedliche Wege gibt, die Einbeziehung von Bezugspersonen bzw. Familie in der Praxis umzusetzen. Die eingeschlossenen Studien liefern neue Ideen für individuellere Lösungen, um Bezugspersonen bzw. Familien in die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen mit Depression einzubeziehen. Da wir keine Hinweise auf einen Publikationsbias fanden, gehen wir davon aus, dass unser Review die derzeitige Knappheit und Heterogenität der Evidenz in diesem Bereich tatsächlich widerspiegelt (Eckshtain et al., 2019; Weisz et al., 2006), was auch durch andere Reviews und Metaanalysen zu allgemeinen Behandlungseffekten bei Kindern und Jugendlichen mit Depression unterstrichen wird (Forti-Buratti et al., 2016; Loechner et al., 2018; Oud et al., 2019). Die Literatur liefert solide Belege dafür, dass das familiäre Umfeld bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Depressionen im Kindes- und Jugendalter eine bedeutende Rolle spielt (Carr, 2019; Cole et al., 2016). Unsere Analyse stützt diese Schlussfolgerungen für die Psychotherapie. Wir sehen vielversprechende Ergebnisse für Interventionen, die sich auf Jugendliche gemeinsam mit der gesamten Familie konzentrieren. Zudem stellen wir fest, dass Interventionen unter Einbeziehung der Familie besonders wirksam sind, wenn sie sich auf Beziehungen oder Interaktionsmuster konzentrieren.

Limitationen

Nach unserem Kenntnisstand ist diese Studie das erste systematische Review mit Metaanalyse zur Einbeziehung von Familie bzw. Bezugspersonen in die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen mit depressiven Störungen. Wir suchten nach qualitativ hochwertigen Studien zur Einbeziehung von Bezugspersonen bzw. Familie und legten strenge Einschlusskriterien fest, die mit anderen Reviews in diesem Bereich vergleichbar sind und sich an ihnen orientieren.

Erstens ist die wichtigste Limitation dieser Studie die geringe Zahl eingeschlossener Studien. Da dieses Forschungsfeld bislang offenbar viel zu wenig Forschung angeregt hat, konnten wir nicht mehr Studien einschließen. Zudem war bei einer beträchtlichen Zahl der im Volltext-Screening berücksichtigten Studien kein vollständiger Zugang möglich, selbst nachdem wir die Verfassenden kontaktiert oder versucht hatten, die Zeitschrift über die Universitätsbibliothek zu bestellen. Auch dieser Faktor verringerte die Zahl der Studien, die wir in unser Review und unsere Metaanalyse hätten einschließen können, faktisch.

Zweitens gibt es Limitationen im Zusammenhang mit den Einschlusskriterien. Wir definierten Depression als das Vorliegen depressiver Symptome in Selbstbeurteilungen oder DSM-basierten Depressionsinventaren. Dieses Einschlusskriterium könnte jüngere Kinder benachteiligen, da Selbstauskünfte bei Kindern unter 8 Jahren erschwert sind (Luby et al., 2007). Zudem sind diagnostische Interviews mit Bezugspersonen über internalisierende Störungen ihrer Kinder oft schwer zu interpretieren, da internalisierende Symptome für Bezugspersonen viel schwerer wahrzunehmen und zu erkennen sind als externalisierende Störungen (De Reyes & Kazdin, 2005). Außerdem konzentrieren sich die Einschlusskriterien und damit die Studiensuche eher auf familienzentrierte Therapien als auf elternzentrierte Interventionen. Dies geschah vor dem Hintergrund, möglichst offen für Studien zu sein, die ein breites Spektrum an Bezugspersonen einbeziehen. Dies kann jedoch selbstverständlich zu Einschränkungen bei Eltern-Kind-Therapien geführt haben.

Drittens ist die Interpretation unserer Metaanalyse dadurch etwas eingeschränkt, dass wir keine zusätzlichen Subgruppenanalysen zu weiteren relevanten Bereichen durchführen konnten. Angesichts der großen Heterogenität der Studien war es nicht möglich, aussagekräftige Subgruppen zu bilden, sodass wir uns gegen weitere Subgruppenanalysen über die durchgeführte Analyse hinaus entschieden.

Schlussfolgerung

Die Familie ist das entscheidende prägende Umfeld für Kinder und Jugendliche. Wie oben dargelegt, mangelt es an belastbarer Evidenz, obwohl bekannt ist, dass die Familie ein Schlüsselfaktor für die Entstehung von Depressionen ist (Cole et al., 2016; Restifo & Bögels, 2009; Yap & Jorm, 2015). Wir sehen daher einen großen Bedarf an einer wirksamen Einbindung von Bezugspersonen bzw. Familie in die Psychotherapie und erkennen die Evidenz für die Wirksamkeit der Einbeziehung von Familie und Bezugspersonen an. Diese Studie bietet den ersten Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Einbeziehung von Familie bzw. Bezugspersonen in psychotherapeutische Interventionen bei Kindern und Jugendlichen mit Depression.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass es einen Unterschied macht, ob Familie und Bezugspersonen in die Therapie einbezogen werden oder nicht. Die Einbindung von Familien oder Bezugspersonen erfordert zusätzliche Anstrengungen und zusätzliches Engagement in der Therapie. Ohne wesentliche Anpassungen lassen sich die aktuellen Psychotherapieprogramme für Erwachsene nicht einfach auf Kinder und Jugendliche übertragen. Angesichts unserer insgesamt sehr vielversprechenden Ergebnisse halten wir diesen Aufwand dennoch für sehr lohnend. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Familienmitglieder in die Therapie einzubinden, um den individuellen Bedürfnissen der Behandelten gerecht zu werden, und es gibt wirksame Wege, Bezugspersonen oder Familien einzubeziehen. Insbesondere fehlen Studien mit jüngeren Kindern. Da Entwicklungsfaktoren die Effekte der Einbeziehung von Familie bzw. Bezugspersonen in die Psychotherapie junger Menschen mit Depression wahrscheinlich beeinflussen, sollten Studien verschiedene Altersgruppen einschließen, um zu klären, wann eine solche Einbeziehung am nützlichsten ist und wann sie nachteilige Effekte haben kann. Dringend erforderlich ist zudem eine stärkere Ausrichtung der Forschung auf Format und Umfang der Einbeziehung von Bezugspersonen bzw. Familie. Wir fanden ein breites Spektrum an Möglichkeiten, Familien bzw. Bezugspersonen in die Therapie einzubinden, doch ist eine systematische Evaluation der verschiedenen Ansätze hinsichtlich ihrer Formate und ihrer Dauer notwendig. Darüber hinaus ist die Untersuchung unterschiedlicher psychotherapeutischer Ansätze, etwa der kognitiven Verhaltenstherapie oder systemischer Ansätze, sehr relevant. Studien müssen transparente Ergebnismaße verwenden, die die familiären Beziehungen und die depressiven Symptome der Behandelten beschreiben. Intensivere und systematischere Forschung ist unerlässlich, um herauszufinden, welche Kinder und Jugendlichen mit Depression eine Psychotherapie benötigen, unter welchen Umständen sie stattfinden sollte und in welcher Form die Bezugspersonen oder die Familie wirksam in ihre Psychotherapie einbezogen werden sollten.

ANHANG 1

Metaanalysen und Reviews, die auf potenziell relevante Studien hin gesichtet wurden

(Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) - Ständige Kommission Leitlinien, 2013; Carr & Boyd, 2003; Cuijpers et al., 2020; Diamond et al., 2016; Elmquist et al., 2010; Forti-Buratti et al., 2016; Francis et al., 2012; Fristad et al., 1996; Goldberg-Arnold et al., 1999; Hetrick et al., 2015; Kaslow et al., 1994; Klein et al., 2007; Lewinsohn & Clarke, 1999; Luby, 2013; Michael & Crowley, 2002; Mufson et al., 1999; Nel, 2014; Northey et al., 2003; Oud et al., 2019; Puig-Antich & Weston, 1983; Ryan, 2005; Sander & McCarty, 2005; Sanderson et al., 2009; Schweitzer & Retzlaff, 2006; Sorensen et al., 2002; Sörheim Nilsen et al., 2013; Southam-Gerow et al., 2000; Spielmans et al., 2007; Stark et al., 1996; Stein et al., 2006; Straub et al., 2014; Tindall et al., 2017; von Sydow et al., 2008; Weersing et al., 2017; Weisz et al., 2006, 2013, 2017, 2019; Wozney et al., 2017; Yang et al., 2017)

Alle Quellen sind im Literaturverzeichnis aufgeführt.

Complexe Systémique: Das Wichtigste

Der Wert dieser Metaanalyse liegt darin, dass sie eine alte systemische Intuition beziffert: Bei Depressionen im Kindes- und Jugendalter bringt es einen bescheidenen, aber realen Zusatznutzen (d = 0.34), die Familie in die Therapie zu holen, verglichen mit aktiven Behandlungen, die sie außen vor lassen. Das für die Praxis aufschlussreichste Ergebnis erreicht jedoch keine Signifikanz: Programme, die mit der ganzen Familie arbeiten und auf Beziehung, Bindung oder Interaktion abzielen, zeigen einen etwa dreimal so großen Effekt wie jene, die lediglich einige Sitzungen Elternpsychoedukation hinzufügen. Mit anderen Worten: Entscheidend scheint nicht nur die Anwesenheit der Eltern zu sein, sondern dass die Beziehung selbst zum Gegenstand der Arbeit wird. Vorsicht bleibt dennoch geboten: neunzehn Studien, hohe Heterogenität, sehr unterschiedliche Formate und eine einzige Studie, die sich ausdrücklich auf einen systemischen Ansatz beruft. Zu lesen zusammen mit dem Artikel über das relationale Reframing in der bindungsbasierten Familientherapie und dem Artikel über die Sicht der Familien auf die Familientherapie.

Anmerkungen aus dem Original

Danksagung. Dieses Review wurde bei PROSPERO (https://www.crd.york.ac.uk/prospero/) unter der Registrierungsnummer CRD42018117299 registriert. Wir erhielten keine Förderung. Hanna Christiansen und Eva-Lotta Brakemeier teilen sich die Seniorautorschaft.

Interessenkonflikt. Keine der verfassenden Personen hat einen Interessenkonflikt.

Beiträge der Verfassenden. Nele Dippel: Konzeptualisierung; formale Analyse; Untersuchung; Methodik; Projektverwaltung; Visualisierung; Schreiben – Originalentwurf. Katharina Szota: Untersuchung; Validierung. Pim Cuijpers: formale Analyse; Schreiben – Überarbeitung und Redaktion. Hanna Christiansen: Konzeptualisierung; Projektverwaltung; Ressourcen; Supervision; Schreiben – Überarbeitung und Redaktion. Eva-Lotta Brakemeier: Konzeptualisierung; Projektverwaltung; Ressourcen; Supervision; Schreiben – Überarbeitung und Redaktion.

Literatur

American Psychiatric Association (APA) (2013). Diagnostic and statistical manual of mental disorders ( 5th ed). American Psychiatric Association. https://doi.org/10.1176/appi.books.9780890425596

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) - Ständige Kommission Leitlinien (2013). Leitlinie Behandlung von depressiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen – Evidenz-und konsensbasierte Leitlinie (S3). Retrieved from: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/028-041.html

Armsden, G.C., McCauley, E., Greenberg, M.T., Burke, P.M., & Mitchell, J.R. (1990). Parent and peer attachment in early adolescent depression. Journal of Abnormal Child Psychology, 18(6), 683–697. https://doi.org/10.1007/BF01342754

*Asarnow, J.R., Scott, C.V., & Mintz, J. (2002). A Combined cognitive-behavioral family education intervention for depression in children: A treatment development study. Cognitive Therapie and Research, 26(2), 221–229. https://doi.org/10.1023/A:1014573803928

Babore, A., Trumello, C., Candelori, C., Paciello, M., & Cerniglia, L. (2016). Depressive symptoms, self-esteem and perceived parent-child relationship in early adolescence. Frontiers in Psychology, 7, 982. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2016.00982

*Bernal, G., Rivera-Medina, C.L., Cumba-Avilés, E., Reyes-Rodríguez, M.L., Sáez-Santiago, E., Duarté-Vélez, Y., Nazario, L., Rodríguez-Quintana, N., & Rosselló, J. (2019). Can cognitive-behavioral therapy be optimized with parent psychoeducation? A randomized effectiveness trial of adolescents with major depression in puerto rico. Family Process, 58(4), 832–854. https://doi.org/10.1111/famp.12455

Birmaher, B., Ryan, N.D., Williamson, D.E., Brend, D.A., & Kaufman, J. (1996). Childhood and adolescent depression: a review of the past 10 years. Part II. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, 35(12), 1575–1583. https://doi.org/10.1097/00004583-199612000-00008

Borenstein, M., Hedges, L.V., Higgins, J.P.T., & Rothstein, H.R. (2010). A basic introduction to fixed-effect and random-effects models for meta-analysis. Research Synthesis Methods, 1(2), 97–111. https://doi.org/10.1002/jrsm.12

*Brent, D.A., Holder, D., Kolko, D., Birmaher, B., Baugher, M., Roth, C., Iyengar, S., & Johnson, B.A. (1997). A clinical psychotherapie trial for adolexcent depression comparing cognitive, family, and supportive therapie. Archives of General Psychiatry, 54, 855–877. https://doi.org/10.1001/archpsyc.1997.01830210125017

Carr, A. (2019). Family therapy and systemic interventions for child-focused problems: the current evidence base. Journal of Family Therapy, 41(2), 153–213. https://doi.org/10.1111/1467-6427.12226

Carr, V.A.J., & Boyd, C.P. (2003). Efficacy of treatments for depression in children and adolescents. Behaviour Change, 20(2), 103–108. https://doi.org/10.1375/bech.20.2.103.24842

*Clarke, G.N., Hornbrook, M., Lynch, F., Polen, M., Gale, J., O’connor, E., Seeley, J.R., & Debar, L. (2002). Group cognitive-behavioral treatment for depressed adolescent offspring of depressed parents in a health maintenance organization. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, 41(3), 305–313. https://doi.org/10.1097/00004583-200203000-00010

*Clarke, G.N., Rohde, P., Lewinsohn, P.M., Hops, H., & Seeley, J.R. (1999). Cognitive-behavioral treatment of adolescent depression: Efficacy of acute group treatment and booster sessions. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, 38(3), 272–279. https://doi.org/10.1097/00004583-199903000-00014

Cole, D.A., Sinclair-McBride, K.R., Zelkowitz, R., Bilsk, S.A., Roeder, K., & Spinelli, T. (2016). Peer victimization and harsh parenting predict cognitive diatheses for depression in children and adolescents. Journal of Clinical Child & Adolescent Psychology, 45(5), 668–680. https://doi.org/10.1080/15374416.2015.1004679

Copeland, W.E., Shanahan, L., Costello, E.J., & Angold, A. (2009). Childhood and adolescent psychiatric disorders as predictors of young adult disorders. Archives of General Psychiatry, 66(7), 764. https://doi.org/10.1001/archgenpsychiatry.2009.85

Cuijpers, P., Karyotaki, E., Eckshtain, D., Ng, M.Y., Corteselli, K.A., Noma, H., Quero, S., & Weisz, J.R. (2020). Psychotherapy for depression across different age groups: A systematic review and meta-analysis. JAMA Psychiatry, 77(7), 694–702. https://doi.org/10.1001/jamapsychiatry.2020.0164

De Reyes, A.L., & Kazdin, A.E. (2005). Informant discrepancies in the assessment of childhood psychopathology: A critical review, theoretical framework, and recommendations for further study. Psychological Bulletin, 131(4), 483–509. https://doi.org/10.1037/0033-2909.131.4.483

DerSimonian, R., & Laird, N. (1986). Meta-analysis in clinical trials. Controlled Clinical Trials, 7(3), 177–188. https://doi.org/10.1016/0197-2456(86)90046-2

*Diamond, G.S., Reis, B.F., Diamond, G.M., Siqueland, L., & Isaacs, L. (2002). Attachment-based family therapy for depressed adolescents: A treatment development study. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, 41(10), 1190–1196. https://doi.org/10.1097/00004583-200210000-00008

Diamond, G.S., Russon, J., & Levy, S. (2016). Attachment-based family therapy: A review of the empirical support. Family Process, 55(3), 595–610. https://doi.org/10.1111/famp.12241

*Diamond, G.S., Wintersteen, M.B., Brown, G.K., Diamond, G.M., Gallop, R., Shelef, K., & Levy, S. (2010). Attachment-based family therapy for adolescents with suicidal ideation: A randomized controlled trial. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 49(2), 122–131. https://doi.org/10.1016/J.JAAC.2009.11.002

*Dietz, L.J., Weinberg, R.J., Brent, D.A., & Mufson, L. (2015). Family-based interpersonal psychotherapy for depressed preadolescents: Examining efficacy and potential treatment mechanisms. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 54(3), 191–199. https://doi.org/10.1016/j.jaac.2014.12.011

Dilling, H., Mombour, W., Schmidt, M.H., Schulte-Markwort, E., & Remschmidt, H. (2015). Internationale Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10 Kapitel V (F) klinisch-diagnostische Leitlinien (10. Auflag). Hogrefe Verlag.

*Duong, M.T., Cruz, R.A., King, K.M., Violette, H.D., & Mccarty, C.A. (2016). Twelve-month outcomes of a randomized trial of the positive thoughts and action program for depression among early adolescents. Prevention Science, 17(3), 295–305. https://doi.org/10.1007/s11065-015-9294-9.Functional

Duval, S., & Tweedie, R. (2000). Trim and fill: A simple funnel-plot-based method of testing and adjusting for publication bias in meta-analysis. Biometrics, 56(2), 455–463. https://doi.org/10.1111/j.0006-341X.2000.00455.x

Eckshtain, D., Kuppens, S., Ugueto, A., Ng, M.Y., Vaughn-Coaxum, R., Corteselli, K., & Weisz, J.R. (2019). Meta-analysis: 13-year follow-up of psychotherapy effects on youth depression. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 59(1), 45–63. https://doi.org/10.1016/j.jaac.2019.04.002

Egger, M., Smith, G.D., Schneider, M., & Minder, C. (1997). Bias in meta-analysis detected by a simple, graphical test measures of funnel plot asymmetry. BMJ, 315(7109), 629–634. https://doi.org/10.1136/bmj.315.7109.629

Elmquist, J.M., Melton, T.K., Do, P.C., & McMlintock, S.M. (2010). A systematic overview of measurement-based care in the treatment of childhood and adolescent depression. Journal of Psychiatric Practice, 16(4), 217–234. https://doi.org/10.1097/01.pra.0000386908.07160.91

*Esposito-Smythers, C., Wolff, J.C., Liu, R.T., Hunt, J.I., Adams, L., Kim, K., Frazier, E.A., Yen, S., Dickstein, D.P., & Spirito, A. (2019). Family-focused cognitive behavioral treatment for depressed adolescents in suicidal crisis with co-occurring risk factors: a randomized trial. Journal of Child Psychology and Psychiatry, 60(10), 1133–1141. https://doi.org/10.1111/jcpp.13095

Feeny, N.C., Silva, S.G., Reinecke, M.A., McNulty, S., Findling, R.L., Rohde, P., Curry, J.F., Ginsburg, G.S., Kratochvil, C.J., Pathak, S.M., May, D.E., Kennard, B.D., Simons, A.D., Wells, K.C., Robins, M., Rosenberg, D., & March, J.S. (2009). An exploratory analysis of the impact of family functioning on treatment for depression in adolescents. Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology, 38(6), 814–825. https://doi.org/10.1080/15374410903297148

Finsaas, M.C., Bufferd, S.J., Dougherty, L.R., Carlson, G.A., & Klein, D.N. (2018). Preschool psychiatric disorders: homotypic and heterotypic continuity through middle childhood and early adolescence Original. Psychological Medicine, 48, 2159–2168. https://doi.org/10.1017/S0033291717003646

Forti-Buratti, M.A., Saikia, R., Wilkinson, E.L., & Ramchandani, P.G. (2016). Psychological treatments for depression in pre-adolescent children (12 years and younger): systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. European Child and Adolescent Psychiatry Adolescent Psychiatry, 25(10), 1045–1054. https://doi.org/10.1007/s00787-016-0834-5

Francis, S.E., Mezo, P.G., & Fung, S.L. (2012). Self-control training in children. Psychotherapy Research : Journal of the Society for Psychotherapy Research, 22(2), 220–238. https://doi.org/10.1080/10503307.2011.637990. T4 - A review of interventions for anxiety and depression and the role of parental involvement PM - 22145953 M4 - Citavi

*Fristad, M.A., Gavazzi, S.M., Centolella, D.M., & Soldano, K.W. (1996). Psychoeducation: A promising intervention strategy for families of children and adolescents with mood disorders. Contemporary Family Therapy, 18(3 PG-371–383), 371–383. https://doi.org/10.1007/BF02197048

Fristad, M.A., Goldberg-Arnold, J.S., & Gavazzi, S.M. (2002). Multifamily psychoeducation groups (MFPG) for families of children with bipolar disorder. Bipolar Disorders, 4, 254–262. https://doi.org/10.1034/j.1399-5618.2002.09073.x

Ghandour, R.M., Sherman, L.J., Vladutiu, C.J., Ali, M.M., Lynch, S.E., Bitsko, R.H., & Blumberg, S.J. (2019). Prevalence and treatment of depression, anxiety, and conduct problems in US children. Journal of Pediatrics, 206, 256–267.e3. https://doi.org/10.1016/j.jpeds.2018.09.021

Goldberg-Arnold, J.S., Fristad, M.A., & Gavazzi, S.M. (1999). Family psychoeducation: Giving caregivers what they want and need. Family Relations, 48(4), 411–417. https://doi.org/10.2307/585249

Harrer, M., Cuijpers, P., Furukawa, T.A., & Ebert, D.D. (2019). dmetar: Companion R Package For The Guide “Doing Meta-Analysis in R”. Retrieved from: http://dmetar.protectlab.org

Hazell, P., O’Connell, D., Heathcote, D., & Henry, D.A. (2002). Tricyclic drugs for depression in children and adolescents. The Cochrane database of systematic reviews. https://doi.org/10.1002/14651858.CD002317

Hetrick, S., Cox, G., & Merry, S. (2015). Where to go from here? An exploratory meta-analysis of the most promising approaches to depression prevention programs for children and adolescents. International Journal of Environmental Research and Public Health, 12(5), 4758–4795. https://doi.org/10.3390/ijerph120504758

Higgins, J.P., Savović, J., Page, M.J., & Sterne, J.A. (2018). Revised Cochrane risk-of-bias tool for randomized trials (RoB 2). 9 October 2018. October. Retrieved from: https://sites.google.com/site/riskofbiastool/welcome/rob-2-0-tool/current-version-of-rob-2

Higgins, J.P.T., Thompson, S.G., Deeks, J.J., & Altman, D.G. (2003). Quantifying heterogeneity in a meta-analysis. BMJ. British Medical Journal, 21(11), 1539–1558. https://doi.org/10.1002/sim.1186

*Israel, P., & Diamond, G.S. (2013). Feasibility of attachment based family therapy for depressed clinic-referred Norwegian adolescents. Clinical Child Psychology and Psychiatry, 18(3), 334–350. https://doi.org/10.1177/1359104512455811

Jackson, D., Law, M., Rücker, G., & Schwarzer, G. (2017). The Hartung-Knapp modification for random-effects meta-analysis: A useful refinement but are there any residual concerns? Statistics in Medicine, 36(25), 3923–3934. https://doi.org/10.1002/sim.7411

Johnco, C., & Rapee, R.M. (2018). Depression literacy and stigma influence how parents perceive and respond to adolescent depressive symptoms. Journal of Affective Disorders, 241, 599–607. https://doi.org/10.1016/j.jad.2018.08.062

Johnson, D., Dupuis, G., Piche, J., Clayborne, Z., & Colman, I. (2018). Adult mental health outcomes of adolescent depression: A systematic review. Depression and Anxiety, 35(8), 700–716. https://doi.org/10.1002/da.22777

Kaslow, N., Deering, G., & Racusin, G.R. (1994). Depressed and their families. Clinical Psychology, 14(1), 39–59. https://doi.org/10.1016/0272-7358(94)90047-7

Klein, J.B., Jacobs, R.H., & Reinecke, M.A. (2007). Cognitive-behavioral therapy for adolescent depression: A meta- analytic investigation of changes in effect-size estimates. Child and Adolescent Psychiatry, 46(11), 1403–1413. https://doi.org/10.1097/chi.0b013e3180592aaa

Köhler, S., Chrysanthou, S., Guhn, A., & Sterzer, P. (2019). Differences between chronic and nonchronic depression: Systematic review and implications for treatment. Depression and Anxiety, 36(1), 18–30. https://doi.org/10.1002/da.22835

Lewinsohn, P.M., & Clarke, G.N. (1999). Psychosocial treatments for adolescent depression. Clinical Psychology Review, 19(3), 329–342. https://doi.org/10.1016/S0272-7358(98)00055-5

*Lewinsohn, P.M., Clarke, G.N., Hops, H., & Andrews, J. (1990). Cognitive-behavioral treatment for depressed adolescents. Behavior Therapie, 21, 385–401. https://doi.org/10.1016/S0005-7894(05)80353-3

Loechner, J., Starman, K., Galuschka, K., Tamm, J., Schulte-Körne, G., Rubel, J., & Platt, B. (2018). Preventing depression in the offspring of parents with depression: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Clinical Psychology Review, 60, 1–14. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2017.11.009

Luby, J.L. (2013). Treatment of anxiety and depression in the preschool period. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 52(4), 346–358. https://doi.org/10.1016/j.jaac.2013.01.011

*Luby, J.L., Barch, D.M., Whalen, D., Tillman, R., & Freedland, K.E. (2018). A randomized controlled trial of parent-child psychotherapy targeting emotion development for early childhood depression. American Journal of Psychiatry, 175(11), 1102–1110. https://doi.org/10.1176/appi.ajp.2018.18030321

Luby, J.L., Belden, A., Sullivan, J., & Spitznagel, E. (2007). Preschoolers’ contribution to their diagnosis of depression and anxiety: Uses and limitations of young child self-report of symptoms. Child Psychiatry and Human Development, 38(4), 321–338. https://doi.org/10.1007/s10578-007-0063-8

McLaughlin, A.E., Campbell, F.A., Pungello, E.P., & Skinner, M. (2007). Depressive symptoms in young adults: The influences of the early home environment and early educational child care. Child Development, 78(3), 746–756. https://doi.org/10.1111/j.1467-8624.2007.01030.x

Michael, K.D., & Crowley, S.L. (2002). How effective are treatments for child and adolescent depression? A meta-analytic Review. Clinical Psychology Review, 22(2), 247–269. https://doi.org/10.1016/S0272-7358(01)00089-7

Moher, D., Liberati, A., Tetzlaff, J., Altman, D.G. & The PRISMA Group (2010). Preferred reporting items for systematic reviews and meta-analyses: The PRISMA statement. International Journal of Surgery, 8, 336–341. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1000100

Mufson, L., Weissman, M.M., Moreau, D., & Garfinkel, R. (1999). Efficacy of interpersonal psychotherapy for depressed adolescents. Archives of General Psychiatry, 56, 573–579. https://doi.org/10.1001/archpsyc.56.6.573

Murray, C.J.L.L., Abraham, J., Ali, M.K., Alvarado, M., Atkinson, C., Baddour, L.M., Bartels, D.H., Benjamin, E.J., Bhalla, K., Birbeck, G., Bolliger, I., Burstein, R., Carnahan, E., Chen, H., Chou, D., Chugh, S.S., Cohen, A., Colson, K.E., Cooper, L.T., … Zabetian, A. (2013). The State of US health, 1990–2010; Burden of diseases, injuries, and risk factors. JAMA Psychiatry, 310(6), 591. https://doi.org/10.1001/jama.2013.13805

Nel, P.W. (2014). The NICE guideline on the treatment of child and adolescent depression: A meta-review of the evidence for individual CBT. European Journal of Psychotherapy and Counselling, 16(3), 267–287. https://doi.org/10.1080/13642537.2014.929595

Northey, W.F., Wells, K.C., Silverman, W.K., & Bailey, C.E. (2003). Childhood behavioral and emotional disorders. Journal of Marital and Family Therapy, 29(4), 523–545. https://doi.org/10.1111/j.1752-0606.2003.tb01693.x

Ormel, J., Raven, D., Van Oort, F., Hartman, C.A., Reijneveld, S.A., Veenstra, R., Vollebergh, W.A.M., Buitelaar, J., Verhulst, F.C., & Oldehinkel, A.J. (2021). Mental health in Dutch adolescents: A TRAILS report on prevalence, severity, age of onset, continuity and co-morbidity of DSM disorders. Psychological Medicine, 45(2), 345–360. https://doi.org/10.1017/S0033291714001469

Oud, M., de Winter, L., Vermeulen-Smit, E., Bodden, D., Nauta, M., Stone, L., van den Heuvel, M., Taher, R.A., de Graaf, I., Kendall, T., Engels, R., & Stikkelbroek, Y. (2019). Effectiveness of CBT for children and adolescents with depression: A systematic review and meta-regression analysis. European Psychiatry, 57, 33–45. https://doi.org/10.1016/j.eurpsy.2018.12.008

Petti, T.A. (1985). Scales of potential use in the psychopharmacologic treatment of depressed children and adolescents. Psychopharmacology Bulletin, 21(4), 951–956.

Pinquart, M. (2017). Associations of parenting dimensions and styles with internalizing symptoms in children and adolescents: A meta-analysis. Marriage & Family Review, 53(7), 613–640. https://doi.org/10.1080/01494929.2016.1247761

Polanczyk, G.V., Salum, G.A., Sugaya, L.S., Caye, A., & Rohde, L.A. (2015). Annual research review: A meta-analysis of the worldwide prevalence of mental disorders in children and adolescents. Journal of Child Psychology and Psychiatry, 56(3), 345–365. https://doi.org/10.1111/jcpp.12381

Puig-Antich, J., & Weston, B. (1983). The diagnosis and treatment of major depressive disorder in childhood. Annual Review of Medicine, 34(1), 231–245. https://doi.org/10.1146/annurev.me.34.020183.001311

Restifo, K., & Bögels, S. (2009). Family processes in the development of youth depression: Translating the evidence to treatment. Clinical Psychology Review, 29(4), 294–316. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2009.02.005

Roberts, J.E., Gotlib, I.H., & Kassel, J.D. (1996). Adult attachment security and symptoms of depression: The mediating roles of dysfunctional attitudes and low self-esteem. Journal of Personality and Social Psychology, 70(2), 310–320. https://doi.org/10.1037/0022-3514.70.2.310

Rutter, M., Kim-Cohen, J., & Maughan, B. (2006). Continuities and discontinuities in psychopathology between childhood and adult life. Journal of Child Psychology and Psychiatry, 47(3/4), 276–295. https://doi.org/10.1111/j.1469-7610.2006.01614.x

Ryan, N.D. (2005). Treatment of depression in children and adolescents. Lancet (London, England), 366, 933–940. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(05)67321-7

Sander, J.B., & McCarty, C.A. (2005). Youth depression in the family context: familial risk factors and models of treatment. Clinical Child and Family Psychology Review, 8(3), 203–219. https://doi.org/10.1007/s10567-005-6666-3

Sanderson, J., Kosutic, I., Garcia, M., Melendez, T., Donoghue, J., Perumbilly, S., Franzen, C., & Anderson, S. (2009). The measurement of outcome variables in couple and family therapy research. American Journal of Family Therapy, 37(3), 239–257. https://doi.org/10.1080/01926180802405935

Sandler, I.N., Schoenfelder, E.N., Wolchik, S.A., & MacKinnon, D.P. (2011). Long-term impact of prevention programs to promote effective parenting: Lasting effects but uncertain processes. Annual Review of Psychology, 62(1), 299–329. https://doi.org/10.1146/annurev.psych.121208.131619

*Sanford, M., Boyle, M., McCleary, L., Miller, J., Steele, M., Duku, E., & Offord, D. (2006). A pilot study of adjunctive family psychoeducation in adolescent major depression: Feasibility and treatment effect. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 45(4), 386–395. https://doi.org/10.1097/01.chi.0000198595.68820.10

Schwartz, O.S., Dudgeon, P., Sheeber, L.B., Yap, M.B.H., Simmons, J.G., & Allen, N.B. (2012). Parental behaviors during family interactions predict changes in depression and anxiety symptoms during adolescence. Journal of Abnormal Child Psychology, 40(1), 59–71. https://doi.org/10.1007/s10802-011-9542-2

Schwartz, O.S., Sheeber, L.B., Dudgeon, P., & Allen, N.B. (2012). Emotion socialization within the family environment and adolescent depression. Clinical Psychology Review, 32(6), 447–453. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2012.05.002

Schwarzer, G. (2007). meta: an R package for meta-analysis. R News, 7(3), 40–45. https://www.researchgate.net/publication/285729385_meta_An_R_Package_for_Meta-Analysis

Schweitzer, J., & Retzlaff, R. (2006). Systemic family therapy with children and adolescents as index patients. A meta-content analysis of 47 randomized controlled outcome studies. https://doi.org/10.1007/s00278-006-0480-3

Sorensen, S., Pinquart, M., & Duberstein, P. (2002). How effective are interventions with caregivers? An updated meta-analysis. The Gerontologist, 42(3), 356–372. https://doi.org/10.1093/geront/42.3.356

Sörheim Nilsen, T., Eisemann, M., & Kvernmo, S. (2013). Predictors and moderators of outcome in child and adolescent anxiety and depression: A systematic review of psychological treatment studies. European Child and Adolescent Psychiatry, 22(2), 69–87. https://doi.org/10.1007/s00787-012-0316-3

Southam-Gerow, M.A., Kendall, P.C., & Wiley, C.J. (2000). Cognitive-behaviour therapy with youth: advances, challenges, and future directions. Clinical Psychology & Psychotherapy, 7(5), 343–366.

Spielmans, G.I., Pasek, L.F., & Mcfall, J.P. (2007). What are the active ingredients in cognitive and behavioral psychotherapy for anxious and depressed children ? A meta-analytic review. Clinical Psychology Review, 27, 642–654. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2006.06.001

*Spirito, A., Wolff, J.C., Seaboyer, L.M., Hunt, J., Esposito-Smythers, C., Nugent, N., Zlotnick, C., & Miller, I. (2015). Concurrent treatment for adolescent and parent depressed mood and suicidality: Feasibility, acceptability, and preliminary findings. Journal of Child and Adolescent Psychopharmacology, 25(2), 131–139. https://doi.org/10.1089/cap.2013.0130

Stark, K.D., Napolitano, S., Swearer, S., Schmidt, K., Jaramillo, D., & Hoyle, J. (1996). Issues in the treatment of depressed children. Applied and Preventive Psychology, 5(2), 59–83. https://doi.org/10.1016/S0962-1849(96)80001-1

Stein, R.E.K., Zitner, L.E., & Jensen, P.S. (2006). Interventions for adolescent depression in primary care. Pediatrics, 118(2), 669–682. https://doi.org/10.1542/peds.2005-2086

Straub, J., Nicolaus, L., Plener, P.L., Spröber, N., & Kölch, M. (2014). Psychotherapeutische Behandlung von depressiven Kindern und Jugendlichen: Literaturübersicht zu kognitiv-behavioralen und interpersonellen Gruppentherapieverfahren. Psychotherapeut, 59(1), 7–15. https://doi.org/10.1007/s00278-013-1026-0

Sun, M., Rith-Najarian, L.R., Williamson, T.J., & Chorpita, B.F. (2019). Treatment features associated with youth cognitive behavioral therapy follow-up effects for internalizing disorders: A meta-analysis. Journal of Clinical Child & Adolescent Psychology, 48(sup1), S269–S283. https://doi.org/10.1080/15374416.2018.1443459

Tindall, L., Mikocka-Walus, A., McMillan, D., Wright, B., Hewitt, C., & Gascoyne, S. (2017). Is behavioural activation effective in the treatment of depression in young people? A systematic review and meta-analysis. Psychology and Psychotherapy: Theory, Research and Practice, 90(4), 770–796. https://doi.org/10.1111/papt.12121

*Tompson, M.C., Sugar, C.A., Langer, D.A., & Asarnow, J.R. (2017). A randomized clinical trial comparing family-focused treatment and individual supportive therapy for depression in childhood and early adolescence. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 56(6), 515–523. https://doi.org/10.1016/j.jaac.2017.03.018

*Trowell, J., Joffe, I., Campbell, J., Clemente, C., Almqvist, F., Soininen, M., Koskenranta-Aalto, U., Weintraub, S., Kolaitis, G., Tomaras, V., Anastasopoulos, D., Grayson, K., Barnes, J., & Tsiantis, J. (2007). Childhood depression: A place for psychotherapy: an outcome study comparing individual psychodynamic psychotherapy and family therapy. European Child and Adolescent Psychiatry, 16(3), 157–167. https://doi.org/10.1007/s00787-006-0584-x

Van Voorhees, B.W., Paunesku, D., Kuwabara, S.A., Basu, A., Gollan, J., Hankin, B.L., Melkonian, S., & Reinecke, M. (2008). Protective and vulnerability factors predicting new-onset depressive episode in a representative of U.S. Adolescents. Journal of Adolescent Health, 42(6), 605–616. https://doi.org/10.1016/J.jadohealth.2007.11.135

Veroniki, A.A., Jackson, D., Viechtbauer, W., Bender, R., Bowden, J., Knapp, G., Kuss, O., Higgins, J.P., Langan, D., & Salanti, G. (2016). Methods to estimate the between-study variance and its uncertainty in meta-analysis. Research Synthesis Methods, 7(1), 55–79. https://doi.org/10.1002/jrsm.1164

Viechtbauer, W. (2010). Conducting meta-analyses in R with the metafor. Journal of Statistical Software, 36(3), 1–48. https://doi.org/10.18637/jss.v036.i03

Viechtbauer, W., & Cheung, M.-W.-L. (2010). Outlier and influence diagnostics for meta-analysis. Research Synthesis Methods, 1(2), 112–125. https://doi.org/10.1002/jrsm.11

von Sydow, K., Stefan Beher, S., Retzlaff, R., & Schweitzer, J. (2008). Wie wirksam ist Systemische Psychotherapie/Familientherapie? Forum Psychotherapeutische Praxis, 8(1), 20–27. https://doi.org/10.1026/1860-7357.8.1.20

Waraan, L., Rognli, E.W., Czajkowski, N.O., Mehlum, L., & Aalberg, M. (2020). Efficacy of attachment-based family therapy compared to treatment as usual for suicidal ideation in adolescents with MDD. Clinical Child Psychology and Psychiatry, 26(2), 464–474. https://doi.org/10.1177/1359104520980776

Weersing, V.R., Jeffreys, M., Do, M.C.T., Schwartz, K.T.G.G., & Bolano, C. (2017). Evidence base update of psychosocial treatments for child and adolescent depression. Society of Clinical Child and Adolescent Psychology, 46(1), 11–43. https://doi.org/10.1080/15374416.2016.1220310

Weisz, J.R., Kuppens, S., Eckshtain, D., Ugueto, A.M., Hawley, K.M., & Jensen-Doss, A. (2013). Performance of evidence-based youth psychotherapies compared with usual clinical care: A multilevel meta-analysis. JAMA Psychiatry, 70(7), 750–761. https://doi.org/10.1001/jamapsychiatry.2013.1176

Weisz, J.R., Kuppens, S., Ng, M.Y., Eckshtain, D., Ugueto, A.M., Vaughn-Coaxum, R., Jensen-Doss, A., Hawley, K.M., Krumholz Marchette, L.S., Chu, B.C., Weersing, V.R., & Fordwood, S.R. (2017). What five decades of research tells us about the effects of youth psychological therapy: A multilevel meta-analysis and implications for science and practice. American Psychologist, 72(2), 79–117. https://doi.org/10.1037/a0040360

Weisz, J.R., Kuppens, S., Ng, M.Y., Vaughn-Coaxum, R.A., Ugueto, A.M., Eckshtain, D., & Corteselli, K.A. (2019). Are psychotherapies for young people growing stronger? Tracking trends over time for youth anxiety, depression, attention-deficit/hyperactivity disorder, and conduct problems. Perspectives on Psychological Science, 14(2), 216–237. https://doi.org/10.1177/1745691618805436

Weisz, J.R., Mccarty, C.A., & Valeri, S.M. (2006). Effects of psychotherapie for depression in children and adolescents: A meta-analysis. Psychological Bulletin, 132(1), 132–149. https://doi.org/10.1037/0033-2909.132.1.132

Wergeland, G.J.H., Riise, E.N., & Öst, L.G. (2021). Cognitive behavior therapy for internalizing disorders in children and adolescents in routine clinical care: A systematic review and meta-analysis. Clinical Psychology Review, 83, 101918. https://doi.org/10.1016/J.CPR.2020.101918

Whittle, S., Simmons, J.G., Dennison, M., Vijayakumar, N., Schwartz, O., Yap, M.B.H., Sheeber, L.B., & Allen, N.B. (2014). Positive parenting predicts the development of adolescent brain structure: A longitudinal study. Developmental Cognitive Neuroscience, 8, 7–17. https://doi.org/10.1016/J.DCN.2013.10.006

Wozney, L., Huguet, A., Bennett, K., Radomski, A.D., Hartling, L., Dyson, M., McGrath, P.J., & Newton, A.S. (2017). How do ehealth programs for adolescents with depression work? A realist review of persuasive system design components in internet-based psychological therapies. Journal of Medical Internet Research, 19(8), e266. https://doi.org/10.2196/jmir.7573

Yang, L., Zhou, X., Zhou, C., Zhang, Y., Pu, J., Liu, L., Gong, X., & Xie, P. (2017). Efficacy and acceptability of cognitive behavioral therapy for depression in children: A systematic review and meta-analysis. Academic Pediatrics, 17(1), 9–16. https://doi.org/10.1016/j.acap.2016.08.002

Yap, M.B.H., & Jorm, A.F. (2015). Parental factors associated with childhood anxiety, depression, and internalizing problems: A systematic review and meta-analysis. Journal of Affective Disorders, 175, 424–440. https://doi.org/10.1016/J.JAD.2015.01.050

Zisook, S., Lesser, I., Stewart, J.W., Wisniewski, S.R., Balasubramani, G.K.K., Fava, M., Gilmer, W.S., Dresselhaus, T.R., Thase, M.E., Nierenberg, A.A., Trivedi, M.H., & Rush, A.J. (2007). Effect of age at onset on the course of major depressive disorder. American Journal of Psychiatry, 164(10), 1539–1546. https://doi.org/10.1176/appi.ajp.2007.06101757

Inoffizielle Übersetzung von Family involvement in psychotherapy for depression in children and adolescents: Systematic review and meta-analysis von Nele Dippel, Katharina Szota, Pim Cuijpers, Hanna Christiansen und Eva-Lotta Brakemeier, Psychology and Psychotherapy: Theory, Research and Practice, Bd. 95, Nr. 3 (2022), doi: 10.1111/papt.12392, unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzung und Satz: Complexe Systémique, Oktober 2026, mit Unterstützung künstlicher Intelligenz — das Werk wurde im Sinne der Lizenz bearbeitet (Tabellen als Listen wiedergegeben). Weder die Verfassenden noch der Verlag sind für diese Übersetzung verantwortlich; maßgeblich ist die Originalfassung.

Dies ist eine Übersetzung des Originalartikels „Family involvement in psychotherapy for depression in children and adolescents: Systematic review and meta-analysis“, erschienen in Psychology and Psychotherapy: Theory, Research and Practice (2022) unter der Lizenz CC BY 4.0. Übersetzt von Complexe Systémique mit Unterstützung künstlicher Intelligenz: Der Text der Verfassenden wurde ins Deutsche übersetzt und die Darstellung für das Lesen online angepasst, wie zu Beginn dieser Seite erläutert.

Originalartikel lesen

So zitieren Sie diesen Artikel

Dippel, N., Szota, K., Cuijpers, P., Christiansen, H., et Brakemeier, E.-L. (2022). Family involvement in psychotherapy for depression in children and adolescents: Systematic review and meta-analysis. Complexe Systémique. https://app.complexe-systemique.com/en_GB/articles/family-involvement-in-psychotherapy-for-depression-in-children-and-adolescents (Originalwerk erschienen 2022 in Psychology and Psychotherapy: Theory, Research and Practice, 95(3), 656-679 (2022); 2022 erneut veröffentlicht von Psychology and Psychotherapy: Theory, Research and Practice, https://bpspsychub.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/papt.12392)

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.